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	<title>Alemannische Grammatik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:56:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alemannische_Grammatik&amp;diff=536082&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alemannische_Grammatik&amp;diff=536082&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-27T17:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Dieser Artikel beschreibt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alemannische Grammatik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere solche [[Merkmal]]e, welche für die [[Alemannische Dialekte|alemannischen Dialekte]] (einschließlich des [[Schweizerdeutsch]]en) im Vergleich zum [[Deutsche Sprache|Standarddeutschen]] besonders charakteristisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nomen ==&lt;br /&gt;
=== Grammatische Kategorien ===&lt;br /&gt;
Wie im Standarddeutschen unterscheiden die [[Deklination (Grammatik)|Deklination]] der alemannischen Nomina Genus, Numerus und Kasus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genus ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie das Standarddeutsche unterscheiden die alemannischen Dialekte die drei [[Genus|Genera]] &amp;#039;&amp;#039;Maskulinum, Femininum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neutrum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen alemannischen Dialekten haben sich die Genusunterscheidungen bei den Zahlwörtern &amp;#039;&amp;#039;zwei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;drei&amp;#039;&amp;#039; erhalten. &amp;#039;&amp;#039;Zwei&amp;#039;&amp;#039; kennt übereinstimmend mit dem Mittelhochdeutschen meist drei Genera (beispielsweise in der Innerschweiz aber nur zwei Genera), &amp;#039;&amp;#039;drei&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls wie im Mittelhochdeutschen zwei Genera. In den modernen Mundarten werden sie jedoch mehr und mehr zugunsten der neutralen Form aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]],&amp;#039;&amp;#039; Band III, Karten 236–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | männlich&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | weiblich&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | sächlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | ‹zwei›&lt;br /&gt;
| zwee&lt;br /&gt;
| zwoo, regional: zwee&lt;br /&gt;
| zwäi/zwöi/zwää/zwaa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | ‹drei›&lt;br /&gt;
| drei, drii&lt;br /&gt;
| drei, drii&lt;br /&gt;
| drüü&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Numerus ====&lt;br /&gt;
Ebenso wie das Standarddeutsche unterscheiden die alemannischen Dialekte die [[Numerus|Numeri]] [[Singular]] und [[Plural]] in den Formen der Substantive, Adjektive, Artikel, Pronomina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ausdruck des Plurals der Substantive wird der [[Umlaut]] öfter verwendet als im Standarddeutschen (beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Tökter&amp;#039;&amp;#039; ‹Doktoren› als Plural von &amp;#039;&amp;#039;Tokter&amp;#039;&amp;#039;). Überdies gibt es wegen der [[Apokope (Sprachwissenschaft)|Apokope]] der Endung &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; mehr Fälle, in denen der Plural alleine durch den Umlaut ausgedrückt wird (beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Böim&amp;#039;&amp;#039; ‹Bäume›, &amp;#039;&amp;#039;Sääl&amp;#039;&amp;#039; ‹Säle›).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kasus ====&lt;br /&gt;
Die alemannischen Dialekte unterscheiden die [[Kasus]] [[Nominativ]], [[Dativ]] und [[Akkusativ]]. Nominativ und Akkusativ unterscheiden sich nur bei den Personalpronomen, fallen hingegen bei Artikeln, Adjektiven und Substantiven in den meisten Dialekten zusammen, ein in Analogie zum norddeutschen «[[Akkudativ]]» bisweilen «Nomakkusativ» genanntes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Genitiv]] tritt hauptsächlich in [[Attribut (Grammatik)|attributiver]] Stellung und [[Possessiv|besitzanzeigender]] Funktion, (&amp;#039;&amp;#039;(der) Annas Hund&amp;#039;&amp;#039; ‹Annas Hund›, &amp;#039;&amp;#039;s Vatters Huus&amp;#039;&amp;#039; ‹Vaters Haus›) auf, ist in dieser Funktion allerdings weitgehend veraltet. Verbreitet ist der Genitiv in partitiver Funktion in idiomatischen Ausdrücken (&amp;#039;&amp;#039;Hesch der Zyt?&amp;#039;&amp;#039; ‹Hast Du [der] Zeit?›). Am lebendigsten ist der Genitiv heute noch in den alpinen [[Walliserdeutsch|Walliser-]] und [[Walser]]&amp;amp;shy;dialekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Dialekten werden Dativobjekte mit einer Partikel &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; eingeleitet, die gleichlautend ist mit den Präpositionen &amp;#039;&amp;#039;an&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039;, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;i gibe’s &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mynere Frou&amp;#039;&amp;#039; ‹ich gebe es meiner Frau›. Ausgangspunkt war eine Uminterpretation des Artikels gemäß &amp;#039;&amp;#039;(d)em Vater&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;(d)im Vatter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in anderen deutschen Dialekten – aber nicht im Standarddeutschen – kann eine Konstruktion aus Dativ und Possessivpronomen für die Besitzanzeige verwendet werden, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;em Adrian sy Hund&amp;#039;&amp;#039; ‹dem Adrian sein Hund (Adrians Hund)›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
Wie im Standarddeutschen unterscheiden die alemannischen Dialekte einen bestimmten und einen unbestimmten [[Artikel (Wortart)|Artikel]]. Die Artikel kongruieren in Genus, Numerus und Kasus mit ihrem Bezugswort. Im Plural entfällt der unbestimmte Artikel. Im Unterschied zum Standarddeutschen hat überdies der bestimmte Artikel singular feminin bzw. plural zwei verschiedene Formen, und zwar in Abhängigkeit davon, ob ein Adjektiv folgt oder nicht, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Frou&amp;#039;&amp;#039; ‹die Frau› – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;di&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schöni Frou&amp;#039;&amp;#039; ‹die schöne Frau›/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;di&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schöni&amp;#039;&amp;#039; ‹die Schöne›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Standarddeutschen unterscheidet sich der unbestimmte Artikel vom Zahlwort für ‹eins›, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;e Maa&amp;#039;&amp;#039; ‹ein Mann› – &amp;#039;&amp;#039;ei Maa&amp;#039;&amp;#039; ‹EIN Mann›. Ebenfalls unterscheidet sich die Verwendung des bestimmten Artikels als reiner Artikel von der Verwendung als Demonstrativum, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;ds Chind&amp;#039;&amp;#039; ‹das Kind› – &amp;#039;&amp;#039;das Chind&amp;#039;&amp;#039; ‹DAS Kind (da)/dieses Kind› (vergleiche niederländisches &amp;#039;&amp;#039;het kind&amp;#039;&amp;#039;, Aussprache [ət kɪnt], bzw. &amp;#039;&amp;#039;dat kind&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel wird in den meisten alemannischen Mundarten auch bei Eigennamen verwendet, ohne dass dies eine [[Pejoration|pejorative]] Bedeutung hätte, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;de(r) Thomas&amp;#039;&amp;#039; ‹[der] Thomas›. Ausgenommen hiervon sind Dialekte im mittleren und südlichen Kanton Bern, im Kanton Freiburg, im nordöstlichen Kanton Graubünden, in Teilen des Vorarlberger Rheintals und im Bregenzer Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] III 141 und [[Vorarlbergisches Wörterbuch]] I 555.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Alemannischen tragen Substantive so gut wie immer einen Artikel, also auch Markennamen (&amp;#039;&amp;#039;I gang zum Aldi&amp;#039;&amp;#039; ‹Ich gehe zu Aldi›)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20110314083745/http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_3/f10c_e/ Uni Augsburg: zu/zum/nach]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Abstrakta, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Mach e Liecht!&amp;#039;&amp;#039; (‹Mach ein Licht an› würde heißen &amp;#039;&amp;#039;Mach ei Liecht aa&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
In einigen vorarlbergerischen Dialekten tragen sogar unzählbare Mengen einen Artikel. z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Hosch du e Gäld?&amp;#039;&amp;#039; (‹Hast du Geld?›)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20110327105549/http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_3/f08d/ Uni Augsburg: &amp;#039;&amp;#039;(ein) Geld&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden die zahlreichen idiomatisierten Wendungen des Typus &amp;#039;&amp;#039;z Chile, z Määrt, z Henggert&amp;#039;&amp;#039; usw. (‹in die Kirche›, ‹auf den Markt›, ‹zum Abendsitz›, wörtlich „zu Kirche“, „zu Markt“, „zu Abendsitz“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen des bestimmten Artikels (der Genitiv wird in vielen Dialekten nicht verwendet):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | maskulin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | feminin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | neutrum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Nominativ/Akkusativ*&lt;br /&gt;
| də(r)&lt;br /&gt;
| d – di&lt;br /&gt;
| (d)s&lt;br /&gt;
| d – di&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Dativ&lt;br /&gt;
| əm&lt;br /&gt;
| (d)ər&lt;br /&gt;
| əm&lt;br /&gt;
| də&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Genitiv&lt;br /&gt;
| (d)s&lt;br /&gt;
| (d)ər&lt;br /&gt;
| (d)s&lt;br /&gt;
| (d)ər&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(*) Für die bestimmten Artikel im Sing. wie im Pl. wird in den meisten Mundarten nicht zwischen Nom. und Akk. unterschieden. Ausnahmen bilden einerseits einige alpine Dialekte und anderseits die Mittellanddialekte, wo Fälle wie &amp;#039;&amp;#039;ich gaan i/in Wald, a/an See&amp;#039;&amp;#039; ‹ich gehe in den Wald, an den See› ein &amp;#039;&amp;#039;i(n) (de)n&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;a(n) de(n)&amp;#039;&amp;#039; fortsetzen. Gewisse andere Mundarten kennen wiederum einen Unterschied zwischen Nom. und Akk. im Fall des Demonstrativums, wo es mask. sing. &amp;#039;&amp;#039;der Maa&amp;#039;&amp;#039; ‹dieser Mann› und mask. akk. &amp;#039;&amp;#039;denn Maa&amp;#039;&amp;#039; ‹diesen Mann› heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen des unbestimmten Artikels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | maskulin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | feminin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | neutrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Nominativ/Akkusativ&lt;br /&gt;
| ə(n)&lt;br /&gt;
| ə&lt;br /&gt;
| ə(s)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Dativ&lt;br /&gt;
| (ə)m(ən)ə&lt;br /&gt;
| (ən)əre/rə&lt;br /&gt;
| (ə)m(ən)ə&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Kurze Version des Artikels – d, s – Verwendung findet, ist diese unabhängig davon, ob das folgende Wort mit einem Konsonant oder einem Vokal beginnt. Es heißt also auch &amp;#039;&amp;#039;d Frau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;s Meitli&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbindungen aus Präpositionen und Artikeln sind zahlreicher als im Standarddeutschen, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;füre Peter&amp;#039;&amp;#039; ‹für den Peter›, &amp;#039;&amp;#039;i Wald&amp;#039;&amp;#039; ‹in den Wald› (man beachte, dass diese Kürzungen beide auch in Dialekten verwendet werden, wo der Nominativ/Akkusativ &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; lautet und nicht &amp;#039;&amp;#039;de&amp;#039;&amp;#039;, so dass dort einander gegenüberstehen: &amp;#039;&amp;#039;i gseh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Peter&amp;#039;&amp;#039; ‹ich sehe den Peter› – &amp;#039;&amp;#039;für&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Peter&amp;#039;&amp;#039; ‹für den Peter›).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Substantiv ===&lt;br /&gt;
In den meisten Dialekten ist auslautendes &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; [[Apokope (Sprachwissenschaft)|apokopiert]] worden (ausgenommen einige [[höchstalemannisch]]e Dialekte), beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Straass/Strooss&amp;#039;&amp;#039; ‹Straße›, &amp;#039;&amp;#039;Brugg/Brügg&amp;#039;&amp;#039; ‹Brücke›, &amp;#039;&amp;#039;Sääl&amp;#039;&amp;#039; ‹Säle›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheinbar ausgeblieben ist die Apokope in zwei Fällen. Wo erstens das Wort althochdeutsch auf &amp;#039;&amp;#039;-ī&amp;#039;&amp;#039; ausging, lautet alemannisch die Endung &amp;#039;&amp;#039;-i,&amp;#039;&amp;#039; beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Chuchi&amp;#039;&amp;#039; ‹Küche›, &amp;#039;&amp;#039;Sagi&amp;#039;&amp;#039; ‹Säge› (diese Feminina bilden ihren Plural auf &amp;#039;&amp;#039;-ənə&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-inə,&amp;#039;&amp;#039; beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Chuchene, Chuchine&amp;#039;&amp;#039; ‹Küchen›, &amp;#039;&amp;#039;Sagene/Sagine&amp;#039;&amp;#039; ‹Sägen›), &amp;#039;&amp;#039;Hirni&amp;#039;&amp;#039; ‹Hirn›, &amp;#039;&amp;#039;Rippi&amp;#039;&amp;#039; ‹Rippe› (diese Neutra bilden einen mit dem Singular identischen Plural). Wo zweitens ein alemannisches feminines Wort auf &amp;#039;&amp;#039;-ə&amp;#039;&amp;#039; endet, etwa &amp;#039;&amp;#039;Matte&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Wise&amp;#039;&amp;#039; ‹Wiese›, liegt keine Fortsetzung des Nominativs vor, sondern eine solche des Casus obliquus (Dativ, Akkusativ), dessen Form in den Nominativ gedrungen ist. Mit anderen Worten: alemannisch &amp;#039;&amp;#039;Straass/Strooss&amp;#039;&amp;#039; setzt den mittelhochdeutschen Nominativ &amp;#039;&amp;#039;strāʒʒe&amp;#039;&amp;#039; fort, alemannisch &amp;#039;&amp;#039;Matte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wise&amp;#039;&amp;#039; aber den mittelhochdeutschen Dativ/Akkusativ &amp;#039;&amp;#039;matten, wisen&amp;#039;&amp;#039; (vgl. bairisch &amp;#039;&amp;#039;d Wisn&amp;#039;&amp;#039; ‹die Wiese›).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestlichen hoch- und höchstalemannischen Mundarten (gesprochen in den Kantonen Bern, Freiburg, Wallis sowie von den Walsern in Aosta, Piemont, Graubünden, Liechtenstein und Vorarlberg) bilden den unumgelauteten Plural des starken Maskulinums auf &amp;#039;&amp;#039;-ə&amp;#039;&amp;#039; oder (alpin) &amp;#039;&amp;#039;-a,&amp;#039;&amp;#039; in den anderen alemannischen Mundarten ist reguläre Apokope eingetreten, beispielsweise mehrheitsalemannisch Plural &amp;#039;&amp;#039;Tisch&amp;#039;&amp;#039; ‹Tisch› &amp;#039;&amp;#039;Stiil&amp;#039;&amp;#039; ‹Stiele›, &amp;#039;&amp;#039;Esel&amp;#039;&amp;#039; ‹Esel›, aber südwestalemannisch &amp;#039;&amp;#039;Tische/Tischa, Stile/Stila, Esle/Esla (Esja)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adjektiv ===&lt;br /&gt;
Wie im Standarddeutschen, so kongruiert auch in den alemannischen Dialekten das Adjektiv mit Genus, Numerus, Kasus und Bestimmtheit. Innerhalb des Alemannischen zeigt das Paradigma jedoch beträchtliche typologische Unterschiede, vergleiche etwa traditionelles Berndeutsch &amp;#039;&amp;#039;der schön Maa, di schöni Frou, ds schöne Ching&amp;#039;&amp;#039; mit drei verschiedenen Endungen gegenüber traditionelles Zürichdeutsch &amp;#039;&amp;#039;de schön Maa, di schön Frau, s schön Chind&amp;#039;&amp;#039; mit Einheitsendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektivendungen bei unbestimmtem Bezugswort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | maskulin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | feminin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | neutrum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Nominativ/Akkusativ&lt;br /&gt;
| ə(n) schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə/ər&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹ein schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;er&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| ə schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i/ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹eine schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| ə(s) schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(s)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹ein schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(i/-ə)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;› &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Dativ&lt;br /&gt;
| (ə)m(ən)ə schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹einem schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| (ən)əre/rə schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹einer schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| (ə)m(ən)ə schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹einem schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen bei bestimmtem Bezugswort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | maskulin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | feminin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | neutrum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Nominativ/Akkusativ&lt;br /&gt;
| də(r) schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(i/ə)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹der schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| d(i) schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(i/ə)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹die schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| (d)s schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(ə)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹das schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| d(i) schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹die schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;› &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Dativ&lt;br /&gt;
| əm schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹dem schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| (d)ər schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹der schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| əm schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹dem schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
| də schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ə&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹den schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;›&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Prädikativum|Prädikative]] Adjektive werden in einigen höchstalemannischen Dialekten ebenfalls dekliniert, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;si isch schön&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ‹sie ist schön›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personalpronomen ===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Standarddeutschen unterscheiden die alemannischen Dialekte zwischen betonten Formen der Personalpronomina und unbetonten, die [[Enklise|enklitisch]] an Verben oder an Konjunktionen angehängt werden, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;mer singe bald&amp;#039;&amp;#039; ‹wir singen bald› – &amp;#039;&amp;#039;mir singe bald&amp;#039;&amp;#039; ‹WIR singen bald›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verben ==&lt;br /&gt;
Wie im Standarddeutschen, so werden auch in den alemannischen Dialekten die Verben konjugiert nach [[Person (Sprache)|Person]], [[Numerus]], [[Tempus]] und [[Modus (Grammatik)|Modus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatische Kategorien ===&lt;br /&gt;
==== Person und Numerus ====&lt;br /&gt;
Die alemannischen Dialekte unterscheiden sich hinsichtlich der Differenzierung im Plural der Verben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die östlichen Dialekte (z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Zürichdeutsch]]e) weisen nur eine einzige Pluralendung in allen drei Personen auf, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;mir/ihr/si mal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
*Die westlichen Dialekte (z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Berndeutsch]]e) unterscheiden zwei verschiedene Pluralendungen so wie das Standarddeutsche, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;mir/si mal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – (d)ihr mal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
*Einige höchstalemannische Dialekte unterscheiden drei Pluralendungen, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;wir mal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e(n)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ihr mal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;et&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – si mal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;end&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch den kombinatorischen [[Lautwandel]] entstandene /i/ ist auch in der ersten Person singular erhalten geblieben, wo es im Standarddeutschen durch Analogie zu einem /e/ geworden ist, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;i(ch) n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;me&amp;#039;&amp;#039; ‹ich nehme›, &amp;#039;&amp;#039;i(ch) g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;be&amp;#039;&amp;#039; ‹ich gebe›, &amp;#039;&amp;#039;i(ch) w&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rde&amp;#039;&amp;#039; ‹ich werde› (vgl. mit den Formen &amp;#039;&amp;#039;du n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mmst/g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bst/w&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rst&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sie n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mmt/g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bt/w&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rd&amp;#039;&amp;#039;, wo dieses /i/ auch im Standarddeutschen auftritt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tempus ====&lt;br /&gt;
Wie in allen süddeutschen Dialekten gibt es auch im Alemannischen kein [[Präteritum]]. Stattdessen wird stets das [[Perfekt]] verwendet. Zum Ausdruck der Vorvergangenheit dient das [[Doppeltes Perfekt|doppelte Perfekt]], beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;i ha’s gmacht gha&amp;#039;&amp;#039; ‹ich habe es gemacht gehabt (ich hatte es gemacht)›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer einzigen, heute ausgestorbenen Mundart war das Präteritum noch bis in das 20. Jahrhundert lebendig, nämlich in der höchstalemannischen von Salecchio/Saley (heute zur Gemeinde [[Premia (Piemont)|Premia]] gehörig). Beispiele sind &amp;#039;&amp;#039;ich plìb&amp;#039;&amp;#039; „blieb“ (1. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;flùg&amp;#039;&amp;#039; „flog“ (2. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;spùn&amp;#039;&amp;#039; „spann“ (3. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;braach&amp;#039;&amp;#039; „brach“ (4. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;aass&amp;#039;&amp;#039; „aß“ (5. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;griäb&amp;#039;&amp;#039; „grub“ (6. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;fiäl&amp;#039;&amp;#039; „fiel“ (7. Ablautklasse), &amp;#039;&amp;#039;satzt&amp;#039;&amp;#039; „setzte“ (1. schwache Klasse), &amp;#039;&amp;#039;ärmiädät&amp;#039;&amp;#039; (2. schwache Klasse), &amp;#039;&amp;#039;wärchùt&amp;#039;&amp;#039; (3. schwache Klasse), &amp;#039;&amp;#039;chont&amp;#039;&amp;#039; „konnte“ (Modalverb), &amp;#039;&amp;#039;hat&amp;#039;&amp;#039; „hatte“, &amp;#039;&amp;#039;wass&amp;#039;&amp;#039; „war“, &amp;#039;&amp;#039;tet&amp;#039;&amp;#039; „tat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertrud Frei: &amp;#039;&amp;#039;Walserdeutsch in Saley. Wortinhaltliche Untersuchung zu Mundart und Weltsicht der altertümlichen Siedlung Salecchio/Saley (Antigoriotal)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sprache und Dichtung. Sonderreihe Berner Arbeiten zur Dialektologie und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Haupt, Bern/Stuttgart 1970, S.&amp;amp;nbsp;393–405.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das periphrastische [[Futur]] mit dem [[Hilfsverb]] &amp;#039;&amp;#039;werden&amp;#039;&amp;#039; wird im Alemannischen nicht verwendet. Stattdessen wird einfach Präsens gebraucht, oft mit der [[Modalpartikel]] &amp;#039;&amp;#039;de&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;no&amp;#039;&amp;#039;) ‹dann› oder einer Zeitangabe verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Modus ====&lt;br /&gt;
Wie das Standarddeutsche, so unterscheidet auch das Alemannische die Modi [[Indikativ (Modus)|Indikativ]], [[Konjunktiv I]], [[Konjunktiv II]] und [[Imperativ (Modus)|Imperativ]]. Die Paradigmen von Konjunktiv I und Indikativ unterscheiden sich deutlicher als im Standarddeutschen. Konjunktive werden oft verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Indikativ&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Konjunktiv I&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Konjunktiv II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | 1. Pers. sing.&lt;br /&gt;
| i male&lt;br /&gt;
| i mali&lt;br /&gt;
| i malti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | 2. Pers. sing.&lt;br /&gt;
| du malsch&lt;br /&gt;
| du malisch&lt;br /&gt;
| du maltisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | 3. Pers. sing.&lt;br /&gt;
| är malt&lt;br /&gt;
| är mali&lt;br /&gt;
| är malti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | 1. Pers. plur.&lt;br /&gt;
| mir male(d)&lt;br /&gt;
| mir male(d)/mali(d)&lt;br /&gt;
| mir malte(d)/malti(d)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | 2. Pers. plur.&lt;br /&gt;
| (d)ihr maled&lt;br /&gt;
| (d)ihr maled/malid&lt;br /&gt;
| (d)ihr malted/maltid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | 3. Pers. plur.&lt;br /&gt;
| si male(d)&lt;br /&gt;
| si male(d)/mali(d)&lt;br /&gt;
| si malte(d)/malti(d)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partizip ===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Standarddeutschen kennt das Alemannische eigentlich kein [[Partizip Präsens Aktiv]]. Die moderne Umgangssprache hat es aus dem Standarddeutschen entlehnt, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;fählendi Syte&amp;#039;&amp;#039; ‹fehlende Seite›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorsilbe &amp;#039;&amp;#039;ge-&amp;#039;&amp;#039; des [[Partizip Perfekt Passiv]] ist zu &amp;#039;&amp;#039;g-&amp;#039;&amp;#039; reduziert: &amp;#039;&amp;#039;gmacht&amp;#039;&amp;#039; ‹gemacht›, &amp;#039;&amp;#039;gänderet&amp;#039;&amp;#039; ‹geändert›. Vor einer [[Fortis]] &amp;#039;&amp;#039;(p, t, gg)&amp;#039;&amp;#039; entfällt dieses &amp;#039;&amp;#039;g-:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;trunke&amp;#039;&amp;#039; ‹getrunken›; vor einer [[Lenis]] &amp;#039;&amp;#039;(b, d, g)&amp;#039;&amp;#039; entfällt es in gewissen Dialekten, während es sich in anderen an die Lenis assimiliert und zusammen mit ihr eine Fortis bildet: &amp;#039;&amp;#039;blibe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bblibe/plibe&amp;#039;&amp;#039; ‹geblieben›, &amp;#039;&amp;#039;go&amp;#039;&amp;#039; ‹gehen› → &amp;#039;&amp;#039;ggange&amp;#039;&amp;#039; ‹gegangen›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Standarddeutschen, wo die Endungen &amp;#039;&amp;#039;-t&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-et&amp;#039;&amp;#039; des [[Schwaches Verb|schwachen Verbs]] phonetisch geregelt sind, setzen manche alemannischen Dialekte die Verhältnisse der alt- und mittelhochdeutschen Klassen mehr oder weniger fort, wonach &amp;#039;&amp;#039;-t&amp;#039;&amp;#039; bei den Verben auf ahd. &amp;#039;&amp;#039;-jan/-en,&amp;#039;&amp;#039; aber &amp;#039;&amp;#039;-et&amp;#039;&amp;#039; bei den Verben auf ahd. &amp;#039;&amp;#039;-ēt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-ōt&amp;#039;&amp;#039; gilt (vgl. etwa zürichdeutsch &amp;#039;&amp;#039;gweckt&amp;#039;&amp;#039; ‹geweckt› gegenüber &amp;#039;&amp;#039;glachet&amp;#039;&amp;#039; ‹gelacht›).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Gerundium“ ===&lt;br /&gt;
Im Osten der Alemannia – von Schwaben bis in die Nordostschweiz – steht nach der Partikel &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039; eine besondere Form des Infinitivs, die auf das mittelhochdeutsche [[Gerundium]] zurückgeht. Während es im westlichen Alemannisch &amp;#039;&amp;#039;er het/hät z ässe, z mache&amp;#039;&amp;#039; usw. heißt, sagt man in der Osthälfte &amp;#039;&amp;#039;er hät z ässid, z machid&amp;#039;&amp;#039;. Bei Kurzverben tritt die Endung &amp;#039;&amp;#039;-nd&amp;#039;&amp;#039; an, etwa &amp;#039;&amp;#039;er hät z tond&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;ä. Einen Sonderfall bildet das vornehmlich bernisch-freiburgisch-westluzernische Gerundium &amp;#039;&amp;#039;z tüe&amp;#039;&amp;#039; (gegenüber Infinitiv &amp;#039;&amp;#039;tue&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Südwestdeutscher Sprachatlas]] III/1 301–303; [[Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben]] VI&amp;amp;nbsp;15–17, 174; [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] III&amp;amp;nbsp;1–2, 55; [[Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus]] (III 70a, 70b), [[Schweizerisches Idiotikon]] XVII 4&amp;amp;nbsp;ff., Artikel &amp;#039;&amp;#039;[https://digital.idiotikon.ch/p/lem/308765 zue]&amp;#039;&amp;#039; (dort unter Bedeutung B3, Sp.&amp;amp;nbsp;73&amp;amp;nbsp;ff.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Von&amp;#039;&amp;#039; ze tuonne &amp;#039;&amp;#039;zu&amp;#039;&amp;#039; z tüe(nd) &amp;#039;&amp;#039;– und zu&amp;#039;&amp;#039; z tue. &amp;#039;&amp;#039;Das schweizerdeutsche Gerundium diachronisch, diatopisch, morphologisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsche Dialektologie und Linguistik&amp;#039;&amp;#039; 92 (2025), S.&amp;amp;nbsp;224–262 ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Landolt/Landolt_Das_schweizerdeutsche_Gerundium_ZDL92-2025.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syntax ==&lt;br /&gt;
=== Relativsatz ===&lt;br /&gt;
In den alemannischen Dialekten werden Relativsätze stets mit der Relativpartikel &amp;#039;&amp;#039;wo&amp;#039;&amp;#039; gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Relativpartikel &amp;#039;&amp;#039;wo&amp;#039;&amp;#039; kann im Relativsatz die Funktion des [[Subjekt (Grammatik)|Subjekts]] oder des Akkusativ-[[Objekt (Grammatik)|Objekts]] übernehmen, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;e Maa, wo schlaft&amp;#039;&amp;#039; ‹ein Mann, der schläft›, &amp;#039;&amp;#039;es Chind, wo d’ gsehsch&amp;#039;&amp;#039; ‹ein Kind, das du siehst›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen kann die Relativpartikel &amp;#039;&amp;#039;wo&amp;#039;&amp;#039; nicht die Funktion eines Dativ- oder [[Präpositionalobjekt]]s übernehmen. Derartige Relativsätze erfordern neben der Relativpartikel ein separates Dativ- bzw. Präpositionalobjekt, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;e Maa, wo si nem zueluegt&amp;#039;&amp;#039; ‹ein Mann, dem sie zuschaut›, &amp;#039;&amp;#039;ds Ändi, wo mir druf warte&amp;#039;&amp;#039; ‹das Ende, auf das wir warten›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrteilige Prädikate ===&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge mehrgliedriger Prädikate ist variabel, teilweise mit regionalen Präferenzen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;är het wölle cho&amp;#039;&amp;#039; (westlicher Typus) ‹er hat kommen wollen›&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;er hot kommə wellə&amp;#039;&amp;#039; (östlicher Typus) ‹er hat kommen wollen›&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reduplikation ===&lt;br /&gt;
In vielen Dialekten [[Reduplikation (Sprache)|reduplizieren]] die Verben &amp;#039;&amp;#039;gaa&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;goo&amp;#039;&amp;#039; ‹gehen›, &amp;#039;&amp;#039;choo&amp;#039;&amp;#039; ‹kommen›, &amp;#039;&amp;#039;laa&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;loo&amp;#039;&amp;#039; ‹lassen›, &amp;#039;&amp;#039;aafaa&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;aafoo&amp;#039;&amp;#039; ‹anfangen› im Indikativ Präsens, wenn sie zusammen mit einem anderen Verb ein komplexes Prädikat bilden. Dabei wird eine unbetonte Wiederholung dieser Verben dem Infinitiv des anderen Verbs [[Proklise|proklitisch]] vorangestellt, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;i gange ga schaffe&amp;#039;&amp;#039; ‹ich gehe arbeiten›, &amp;#039;&amp;#039;si chunt üse Chrischtboum cho schmücke&amp;#039;&amp;#039; ‹sie kommt unseren Christbaum schmücken›, &amp;#039;&amp;#039;si laat ne nid la schlaaffe&amp;#039;&amp;#039; ‹sie lässt ihn nicht schlafen›, &amp;#039;&amp;#039;es faat gly afa rägne&amp;#039;&amp;#039; ‹es fängt gleich an zu regnen›. Die reduplizierten Formen können sogar ihrerseits redupliziert sein, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;si goot goge ychauffe&amp;#039;&amp;#039; ‹sie geht einkaufen›, &amp;#039;&amp;#039;es chunt chogoge rägne&amp;#039;&amp;#039; ‹es kommt regnen› (ein Regen ist am Aufziehen).&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Lötscher: &amp;#039;&amp;#039;Zur Genese der Verbverdoppelung bei&amp;#039;&amp;#039; gaa, choo, laa, aafaa &amp;#039;&amp;#039;(„gehen“, „kommen“, „lassen“, „anfangen“) im Schweizerdeutschen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dialektsyntax.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Werner Abraham und Josef Bayer. Opladen 1993, S.&amp;amp;nbsp;180–200; [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/go Go(ge) schaffe gaa.]&amp;#039;&amp;#039; Wortgeschichte vom 27.&amp;amp;nbsp;August 2018, hrsg. von der Redaktion des Schweizerischen Idiotikons.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reduplikation kann zwar für die Verben &amp;#039;&amp;#039;laa/loo&amp;#039;&amp;#039; ‹lassen› und &amp;#039;&amp;#039;aafaa/aafoo&amp;#039;&amp;#039; ‹anfangen› weggelassen werden, aber sie stellt die weniger [[Markiertheit|markierte]] Form dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vergleiche die Reduplikation mit gleichartigen Perfekt- oder Modalkonstruktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Beispiel&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Übersetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Reduplikation&lt;br /&gt;
| si laat/loot ne nid/nöd &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;la/lo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schlaaffe/schlooffe&lt;br /&gt;
| sie lässt ihn nicht schlafen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Perfekt&lt;br /&gt;
| si het ne nid/nöd &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;la/lo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schlaaffe/schlooffe&lt;br /&gt;
| sie hat ihn nicht schlafen lassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#FFDEAD;&amp;quot; | Modalkonstruktion&lt;br /&gt;
| si wot ne nid/nöd &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;la/lo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schlaaffe/schlooffe&lt;br /&gt;
| sie will ihn nicht schlafen lassen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Es gibt Gebiete, wo auch die Perfektform und/oder die Modalkonstruktion redupliziert wird: &amp;#039;&amp;#039;Si het ne nid lo schlooffe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; Si wot ne nid lo schlooffe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Bossard, [[Peter Dalcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Zuger Mundartbuch.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1962.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Fischer (Dialektologe)|Ludwig Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Luzerndeutsche Grammatik. Ein Wegweiser zur guten Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1960. 2. Auflage 1999, ISBN 3-85921-085-8. (=&amp;amp;nbsp;Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung. Band&amp;amp;nbsp;II.)&lt;br /&gt;
* [[Werner Hodler]]: &amp;#039;&amp;#039;Berndeutsche Syntax.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1969.&lt;br /&gt;
* [[Werner Marti (Schriftsteller)|Werner Marti]]: &amp;#039;&amp;#039;Berndeutsch-Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1985, ISBN 3-305-00073-2.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Suter (Germanist)|Rudolf Suter]]: &amp;#039;&amp;#039;Baseldeutsch-Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1976. 2. Auflage 1992, ISBN 3-85616-048-5. (=&amp;amp;nbsp;Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung. Band&amp;amp;nbsp;VI.)&lt;br /&gt;
* [[Albert Weber (Dialektologe)|Albert Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Zürichdeutsche Grammatik. Ein Wegweiser zur guten Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitwirkung von [[Eugen Dieth]]. Zürich 1948. 3.&amp;amp;nbsp;Auflage 1987, ISBN 3-85865-083-8. (=&amp;amp;nbsp;Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung. Band&amp;amp;nbsp;I.)&lt;br /&gt;
* Henri Rünneburger: &amp;#039;&amp;#039;Grammaire de l&amp;#039;alsacien.&amp;#039;&amp;#039; baar-Verlag, Hamburg 2023, ISBN 978-3-93553-610-3.&lt;br /&gt;
* [[Karl Weinhold (Mediävist)|Karl Weinhold]]: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1863. Neudruck Amsterdam 1967 ([http://books.google.ch/books?id=6ngCAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PR3&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]]. 20 Bände. Frauenfeld 1910–1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Rudolf Hotzenköcherle]] u.&amp;amp;nbsp;a. 8&amp;amp;nbsp;Bände. Bern bzw. Basel 1962–1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Südwestdeutscher Sprachatlas]].&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, unvollendet geblieben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Elvira Glaser]]. Francke, Tübingen 2021, 2 Bände.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Eugen Gabriel]]. 6&amp;amp;nbsp;Bände. Bregenz 1985–2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Weitere Literatur siehe in den Artikeln zu einzelnen Dialekten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alemannisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik nach Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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