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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aldosteron</id>
	<title>Aldosteron - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T13:00:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aldosteron&amp;diff=72010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-02-08T19:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Aldosteron3.svg|200px|Struktur von Aldosteron]]&lt;br /&gt;
| Freiname        = Aldosteron&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = 11&amp;#039;&amp;#039;β&amp;#039;&amp;#039;,21-Dihydroxy-3,20-dioxopregn-4-en-18-al&lt;br /&gt;
| Summenformel    = C&amp;lt;sub&amp;gt;21&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;28&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|52-39-1}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 200-139-9&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.000.128&lt;br /&gt;
| PubChem         = 5839&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = 5633&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB04630&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|H02|AA01}}&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = [[Mineralocorticoide]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = &lt;br /&gt;
| Beschreibung    = weißer Feststoff&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 360,44 [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat        = fest&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| pKs             = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|SIGMA|A9477|Name=Aldosterone|Abruf=2011-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme|-}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = &lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aldosteron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein natürliches [[Steroidhormon]], das aus [[Cholesterin]] gebildet wird und zu den [[Mineralocorticoide]]n zählt; da die Produktion in der [[Nebenniere]]nrinde stattfindet, ist es auch ein [[Corticosteroide|Corticosteroid]]. Aldosteron wirkt insbesondere in der [[Niere]], wo es die Ausscheidung von [[Natrium]] hemmt und die Ausscheidung von [[Kalium]] steigert; durch die Erhöhung des Natriumbestands [[Volumenhaushalt|steigert es das Blutvolumen]] und damit den [[Blutdruck]]. Der synthetische Aldosteronabkömmling [[Fludrocortison]] wird als Arzneistoff eingesetzt; größere Bedeutung haben jedoch die [[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonisten]] des Aldosterons, die zu den [[Kaliumsparende Diuretika|kaliumsparenden Diuretika]] zählen und beispielsweise bei [[Herzinsuffizienz]] verschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Aus Cholesterin wird über die Zwischenstufe [[Pregnenolon]] durch Oxidation am C3-Atom das [[Progesteron]] gebildet. Durch weitere [[Hydroxylierung]]en an Positionen 21&amp;#039;&amp;#039;β&amp;#039;&amp;#039;, 18&amp;#039;&amp;#039;β&amp;#039;&amp;#039; und 11&amp;#039;&amp;#039;β&amp;#039;&amp;#039; wird 18-Hydroxycorticosteron gebildet. In einer sich anschließenden [[Oxidation]] der [[Hydroxygruppe]] am C18-Atom entsteht daraus das Aldosteron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [[Datei:Aldosteronsynthese.png|mini|ohne|450px|Reaktionsweg für die Synthese von Aldosteron ausgehend von [[Pregnenolon]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aldosteron wird in der &amp;#039;&amp;#039;Zona glomerulosa&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;der äußersten Schicht der [[Nebenniere#Nebennierenrinde|Nebennierenrinde]]&amp;amp;nbsp;– produziert. Die Aldosteronausschüttung steigt durch eine Verminderung von [[Blutvolumen]] und [[Blutdruck]] (vermittelt über [[Angiotensin&amp;amp;nbsp;II]] über [[Angiotensin-II-Rezeptor#AT1-Rezeptor|AT1-Rezeptoren]]) und eine [[Hyperkaliämie]] (zu hohe Kaliumkonzentration im Blut). Die Natriumkonzentration im Blut beeinflusst die Aldosteronsynthese gegensinnig: steigt das Natrium im Blut, wird die Biosynthese gehemmt; sinkt das [[Natrium]], ist sie stimuliert. [[Adrenocorticotropin|ACTH]] stimuliert die Aldosteron-Synthese, während [[atriales natriuretisches Peptid]] (ANP) die Ausschüttung hemmt. Die [[Biosynthese]] von Mineralcorticoiden wird noch durch Substanzen mit beta-adrenerger Wirkung angeregt und durch [[Dopamin]] gehemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Regulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MR-mechanismus-epithel.png|mini|MR-Aktivierung führt zu vermehrter Rückresorption von Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt; und Wasser über das Sammelrohrepithel.]]&lt;br /&gt;
Da Aldosteron ein fettlösliches Hormon ist, kann es die Zellmembran überqueren und wirkt über die Aktivierung intrazellulärer Rezeptoren. In Verbindungstubuli und [[Sammelrohr]]en der Niere bewirkt Aldosteron über die Aktivierung von [[Mineralokortikoidrezeptor|Mineralokortikoidrezeptoren (MR)]] einen vermehrten Einbau von [[Epithelialer Natriumkanal|Natriumkanälen (ENaC)]] in die luminale Membran und [[Natrium-Kalium-Pumpe|Natriumtransportern (Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;/K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-ATPase)]] in die Plasmamembran zum Interstitium. Dadurch wird der Transport von Natrium über das Epithel erleichtert, was eine vermehrte Wasserrückresorption zur Folge hat. Gleichzeitig kommt es zu einer erhöhten Ausscheidung von [[Kalium]]- und [[Ammonium]]ionen sowie [[Proton (Chemie)|Protonen]]. Insgesamt bewirkt Aldosteron einen Anstieg des Extrazellulärvolumens, eine Abnahme der Kaliumkonzentration und einen Anstieg des [[pH-Wert]]es im [[Blut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Wirksamkeit kann durch Aldosteron-Antagonisten wie [[Spironolacton]], [[Canrenon|Canrenoat]] und [[Eplerenon]] gehemmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirksamkeit von Aldosteron auf den Mineralhaushalt ist etwa 1000-mal höher als die von [[Cortisol]], weil das Cortisol in den aldosteronsensitiven Zellen der Niere durch die 11&amp;#039;&amp;#039;β&amp;#039;&amp;#039;-Hydroxysteroiddehydrogenase Typ 2 zu [[Cortison]] umgewandelt wird und den Rezeptor nicht aktivieren kann. Die Rezeptoraffinität ist gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aldosteron wird durch das [[Renin-Angiotensin-Aldosteron-System]] reguliert.&lt;br /&gt;
Weiterhin kann der Anstieg der Kaliumkonzentration die Synthese von Aldosteron aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle des Aldosterons und des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems ist die Blutdruckregulation. Zudem scheint Aldosteron in der Bewältigung von lebensbedrohlichen [[Stress]]situationen erforderlich zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---Der komplexe Regelmechanismus insbesondere mit dem Renin-Angiotensin-System sollte hier oder beim Renin-Angiotensinsystem beschrieben werden, ohne von Lehrbüchern abzuschreiben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathophysiologie ==&lt;br /&gt;
Kurzfristige innerhalb von Minuten oder Stunden eintretende Wirkungen von Aldosteron dienen der Aufrechterhaltung des [[Körperflüssigkeit|Flüssigkeits-]], [[Elektrolytstörung|Elektrolyt-]] und [[Säure-Basen-Haushalt]]es ([[Claude Bernard (Mediziner)|Milieu intérieur]]) durch Steigerung der Rückresorption von Natrium sowie vermehrte Ausscheidung von Kalium und Protonen ([[physiologisch]]e Effekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronisch über Tage, Wochen und Monate erhöhte Aldosteron-Spiegel haben dagegen ungünstige Effekte. Es kommt zu einem [[Hypokaliämie|Kalium-Mangel (Hypokaliämie)]], zu einem Anstieg des pH-Werts ([[Alkalose]]), zum [[Bluthochdruck]] und zu einer vermehrten Bildung von [[Bindegewebe]] ([[Fibrose]]) in [[Herz]] und [[Niere]]n, was letztendlich zu chronischem [[Herzinsuffizienz|Herz-]] und [[Chronisches Nierenversagen|Nierenversagen]] führen kann ([[pathophysiologisch]]e Effekte).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=Andrew S |last=Brem |title=The Janus effect: two faces of aldosterone |journal=[[Kidney International]] |volume=75 |issue=2 |pages=137–139 |doi=10.1038/ki.2008.567 |pmid=19116642 |date=2009-01 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalwerte ==&lt;br /&gt;
Der Normalwert im [[Blutplasma]] liegt bei 20–150 ng/l.&lt;br /&gt;
Der Aldosteronspiegel ist erniedrigt bei Nebennierenrindeninsuffizienz und [[Schock (Medizin)|Schock]]. Der Aldosteronspiegel ist erhöht bei [[Stress]], nach Operationen und bei erhöhter Angiotensin-II-Aktivität (Hyperaldosteronismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten ==&lt;br /&gt;
Der [[Primärer Hyperaldosteronismus|primäre Hyperaldosteronismus]] (ein [[Conn-Syndrom]]) ist selten,&lt;br /&gt;
ein [[sekundärer Hyperaldosteronismus]] findet sich hingegen häufiger bei [[Herzinsuffizienz]] und bei [[Leberzirrhose]].&lt;br /&gt;
Ungünstige Effekte von Aldosteron wurden auch bei akutem [[Herzinfarkt]], [[Nephrotisches Syndrom|nephrotischem Syndrom]], therapierefraktärem [[Bluthochdruck]], [[Chronisches Nierenversagen|chronischem Nierenversagen]], insbesondere bei [[Diabetische Nephropathie|diabetischer Nephropathie]], und [[Metabolisches Syndrom|metabolischem Syndrom]] beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=Robert W. |last=Schrier et al. |title=Aldosterone: role in edematous disorders, hypertension, chronic renal failure, and metabolic syndrome |journal=[[Clinical Journal of the American Society of Nephrology]] |volume=5 |issue=6 |pages=1132–1140 |doi=10.2215/CJN.01410210 |pmid=20448074 |date=2010-06 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel von Aldosteron kann beispielsweise im Rahmen einer Autoimmunerkrankung ([[Morbus Addison]]), einem [[Adrenogenitales Syndrom|Adrenogenitalen Syndrom (AGS)]] oder bei einer [[Tuberkulose]] der Nebennieren auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Pumberger: [http://www.meduniwien.ac.at/wbl/materialien/Pumberger/kchirurgie/bibliothek/bibliothek_a/aldosteron.htm &amp;#039;&amp;#039;Aldosteron – Physiologie, Biosynthese und ihre Störungen&amp;#039;&amp;#039;.] Beitrag in der Themenbibliothek der [[Medizinische Universität Wien|Medizinischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aldehyd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cyclohexenon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydroxyketon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steroidhormon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenniere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:4-Estren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkylcyclohexen]]&lt;/div&gt;</summary>
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