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	<title>Aldenrath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:14:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aldenrath&amp;diff=1381194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Burg_Aldenrath_2_Aufn._01.12.1954.jpg durch Burg_Aldenrath_2_Aufn._01.12.1934.jpg (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: date is wrong)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aldenrath&amp;diff=1381194&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-03T22:24:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Burg_Aldenrath_2_Aufn._01.12.1954.jpg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Burg_Aldenrath_2_Aufn._01.12.1934.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Burg Aldenrath 2 Aufn. 01.12.1934.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Burg_Aldenrath_2_Aufn._01.12.1934.jpg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: date is wrong)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Weiler und die Burg; für den Künstler gleichen Namens siehe [[Heinrich Jacob Aldenrath]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Lage des ehemaligen Ortes Aldenrath im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Aldenrath 1 Aufn. 01.12.1954.jpg|mini|Burg Aldenrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aldenrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein [[Weiler]] und eine Burg auf dem Gebiet der heutigen Stadt [[Hürth]], die durch den Braunkohleabbau zerstört wurden. Sie gehörten kirchlich und politisch zum Ortsteil [[Gleuel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Huert-Tranchot-1803-1820.jpg|mini|Burg Aldenrath (&amp;#039;&amp;#039;Chateau&amp;#039;&amp;#039;) und Weiler nahe Burg Schallmauer 1808]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aldenrath, auch wie das zugehörige Rittergeschlecht in alten Quellen als Aldenrode bezeichnet, ist vermutlich in der zweiten Fränkischen Rodeperiode besiedelt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klug 60&amp;quot;&amp;gt;Clemens Klug: &amp;#039;&amp;#039;Hürth – wie es war, wie es wurde.&amp;#039;&amp;#039; S. 60/61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot;&amp;gt;Robert Wilhelm Rosellen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl.&amp;#039;&amp;#039; S. 293ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überreste einer [[Eifelwasserleitung|römischen Wasserleitung]], die die Quellen der &amp;#039;&amp;#039;Sieben Sprünge&amp;#039;&amp;#039; des Gleueler Baches erfasste, und andere Funde aus der Römerzeit, wie die Gräberfunde aus dem 3. Jahrhundert, in der Nähe weisen auf eine Besiedelung des Gebietes bereits zur Zeit des Römischen Reiches hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Raymund Gottschalk: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu spätrömischen Grabfunden in der südlichen Niederrheinischen Bucht&amp;#039;&amp;#039; Diss. Bonn 2003 [http://d-nb.info/970714823/34 online bei DNB] (Suchanfrage nach „Aldenrath“ erforderlich)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der nachfolgenden [[Fränkisches Reich|fränkischen]] Zeit wurden die römischen Landgüter zu [[Krongut|Krongütern]] der Frankenkönige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch 64&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Gemeinde Hürth.&amp;#039;&amp;#039; S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist möglich, dass auch die Burghöfe um Aldenrath solch alte Wurzeln haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Urkunde aus dem Jahre 898, mit der Herzog [[Zwentibold]], König von Lothringen dem [[Stift Essen]] neben Besitzungen in Kierdorf und anderen Ländereien auch Besitztümer in Gleuel und [[Sielsdorf]] schenkte, ist die älteste Urkunde für den Bereich Hürth.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hürther Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 12+13/1966 Abdruck der Urkunde aus dem Lichtbildarchiv Marburg; S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klug 60&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c02695b7-8276-41fe-8ed6-403bf8a6e098 |titel=Übersetzung der Urkunde bei archive.nrw.de |titelerg=Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, AA&amp;amp;nbsp;0248 / Essen, Stift, Urkunden AA&amp;amp;nbsp;0248, Nr.&amp;amp;nbsp;2 |werk=archive.nrw.de |hrsg=Der Präsident des [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen | Landesarchivs Nordrhein-Westfalen]] |abruf=2024-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Güter gelangten um 1150 an die Margaretenkapelle in Köln, wodurch das [[Kölner Domkapitel|Domstift]] Eigentümer wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch 64&amp;quot; /&amp;gt; Diese [[Fronhof|Fronhöfe]] wurden im 13. Jahrhundert neu aufgeteilt, wodurch die Burghöfe Aldenrath, Bell, Horbell und Schallmauer Eigentum der Kölner [[Propst|Dompropstei]] wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch 64&amp;quot; /&amp;gt; Spätestens jetzt gehört Aldenrath urkundlich belegt zum Kreis der Güter, die 898 in kirchlichen Besitz kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aldenrath, auf der Karte von 1808 circa 500 Meter südöstlich der noch existierenden [[Burg Schallmauer]] gelegen, wurde seit den 1930er Jahren durch den [[Braunkohle]]abbau bedrängt und schließlich abgerissen. Vor dem  Verkauf der Ländereien und Gebäude an die [[Roddergrube AG]] bestand der Weiler aus 12 Häusern mit 73 Einwohnern. Zu Aldenrath gehörte bis zu ihrem Abriss 1936 eine abseits der Höfe, etwas talaufwärts gelegene Burg, sowie deren Wirtschaftsgebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klug 60&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kretzschmar&amp;quot;&amp;gt;Frank Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Kulturregion Erftkreis – Verluste einer Denkmal-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7927-1228-8, S. 58/59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seine Stelle wurde 1952/53 [[Berrenrath]] (Neu-Berrenrath) umgesiedelt, welches ebenfalls dem Braunkohleabbau weichen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Marlies Breuer-Trost in &amp;#039;&amp;#039;Hürther Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 31+32/1973, S. 49ff, S. 53ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das alte Berrenrath lag im Gebiet des heutigen [[Otto-Maigler-See]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg Aldenrath ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Aldenrath&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jh&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = 1936 abgerissen&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Backstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Berrenrath]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/52/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 6/48/39/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rittersitz Aldenrath war ein [[Lehnswesen|Lehen]] des Kölner Dompropstes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clemen&amp;quot;&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; S. 138/139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergeschlecht von Aldenrode wurde ab 1296 mehrfach urkundlich erwähnt (erste Erwähnung 1295; mit Ritter Andreas de Aldenrode&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;). 1325 übernahm Gottfried von Aldenrode einige Ländereien aus [[Stotzheim (Hürth)|Stotzheim]], die zum Gut Aldenrath hinzugezogen wurden. 1521 ging es durch Heirat mit der Erbin von Aldenrath (Katharina) an Heinrich Wolff (genannt Metternich) zu Frielsheim über. Da die Ehe kinderlos blieb, ging das Gut an den Sohn Katharinas aus erster Ehe, Adam von Wolff-Metternich, über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1558 wurde das Burghaus von Adam von Wolff-Metternich als Backsteinbau mit Wassergraben neu gebaut und vergrößert. Es befand sich auf einer Hügellage, die wahrscheinlich ursprünglich eine frühmittelalterliche [[Motte (Burg)|Motte]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köllen pp&amp;quot; /&amp;gt; Er heiratete Elisabeth von Boenen und kaufte 1573 einen Hof zu Ursfeld mit 24 Morgen Land hinzu. Die gemeinsame Tochter heiratete Freiherr von Flans und teilte das Gut mit ihrem Schwager, wobei sie die Burg erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn Johann Adam von Flans erhielt die Burg 1626 und heiratete die Erbin zu Overbach bei Jülich. 1655 wurde durch Heirat Wolter Franz Graf von Geul, Freiherr von Hoensbroech neuer Eigentümer der Burg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Sohn Philipp Wilhelm Konrad von Hoensbroech wurde 1672 neuer Eigentümer der Burg, verkaufte diese aber 1683 an Johann von Draensdorf von der Kölner Rathsherrenfamilie von Draensdorf, von der sie 1740 durch Heirat an Cornelius Joseph von Heinsberg überging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Josef Freiherr von Mylius.jpg|mini|Karl Josef Freiherr von Mylius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1770 wurde der älteste Sohn des [[Köln]]er Bürgermeisters [[Johann Heinrich Arnold von Mylius]], Hermann Joseph von Mylius durch Erbschaft und Heirat neuer Eigentümer der Burg. Nach dessen Tod und dem seiner Ehefrau Walburga Elisabeth erbten die Söhne Eugen und Karl Josef das Gut, welches sie bis zum Tode Eugens von Mylius gemeinsam verwalteten. [[Karl Josef Freiherr von Mylius]] war unter Napoleon [[Präfekt (Frankreich)|Präfekt]] des [[Lippe (Département)|Lippe-Departements]] und von 1815 bis 1819 der erste Kölner [[Liste der Oberbürgermeister der Stadt Köln|Oberbürgermeister]] nach französischer Herrschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot;&amp;gt;Fritz Wündisch: &amp;#039;&amp;#039;von Klütten und Briketts.&amp;#039;&amp;#039; S. 51, 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Aufgrund der verschiedenen Namensschreibweisen kann der Name in unterschiedlichen Quellen anders angegeben sein, obwohl es sich offenkundig um dieselbe Person handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird z.&amp;amp;nbsp;B. unter Wündlich der Name des ersten Kölner Oberbürgermeisters Karl Josef Freiherr von Mylius als &amp;#039;&amp;#039;Carl v. Mylius&amp;#039;&amp;#039; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rosellen werden die Vornamen derselben Person mit &amp;#039;&amp;#039;Karl Joseph&amp;#039;&amp;#039; mit „ph“ am Ende und ohne Freiherr angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ließ im Jahre 1836 die Giebeldächer des Burghauses abbrechen und durch neue ersetzen, da die alten Dächer für die Burgmauern zu schwer waren. Das [[Helm (Architektur)|Helmdach]] des Turms wurde ebenfalls abgebrochen und durch einen [[Bogenfries|Kleeblattbogenfries]] mit aufgesetztem [[Zinne]]nkranz ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clemen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Witwe Walburga von Gehr teilte das Gut unter ihren Kindern auf, wodurch Aldenrath an den Aachener  [[Procurator|Ober-Procurator]] [[Eberhard von Mylius]] gelangte. Dieser ließ die Hofgebäude neu aufbauen und das Gut durch den Kauf von 50 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] gerodetes Waldgebiet vergrößern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Eberhard von Mylius unverheiratet war, gelangte das Gut nach dessen Tod zurück an seine Mutter. Nach deren Tod 1882 gelangte es durch testamentarische Verfügung an ihre drei Töchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosellen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich wurde die Burg an die Industrie verkauft, die den Gutshof verpachtete und die Burg selbst zu Wohnzwecken umbauen ließ. 1936 musste sie dem Braunkohleabbau weichen und wurde abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klug 60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letztes Erscheinungsbild der Burg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Aldenrath 2 Aufn. 01.12.1934.jpg|mini|Burg Aldenrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hatte die Burg das Erscheinungsbild von zwei quadratischen, unterschiedlich großen Burggebäuden, die rechtwinklig zueinander angeordnet waren. In der einspringenden Ecke zwischen beiden Gebäuden befand sich der als Treppenhaus genutzte Turm sowie eine Außentreppe zum Portaleingang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clemen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köllen pp&amp;quot;&amp;gt;J. Köllen, H. Kisky, R. Steimel: &amp;#039;&amp;#039;Siegel und Wappen, Burgen und Schlösser im Landkreis Köln.&amp;#039;&amp;#039; 1966, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gebäude hatten ein Sockelgeschoss, sowie drei weitere Geschosse, der Turm besaß ein weiteres. Die Burg verfügte über große rechteckige Fenster, die jedoch nicht gleichmäßig verteilt waren und am kleineren Burggebäude leicht versetzt standen. An verschiedenen Stellen des größeren Gebäudes war an der dem Graben zugewandten Seite sichtbar, das einzelne Fenster zugemauert worden waren. Man hatte dort einen [[Aborterker]] angebaut. Am kleineren Gebäude waren ebenfalls einzelne kleine Fenster zugemauert worden und es verfügte über ein [[Zeltdach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winkel der beiden Gebäude befand sich der Treppenturm, der sich vom quadratischen Sockel nach oben hin zu einem [[Oktogon (Architektur)|Achteck]] wandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude hatten zudem einen teilweise oberirdischen Keller.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clemen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kretzschmar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Vorburgbereich und von der Burg vollkommen getrennt liegenden Wirtschaftsgebäude waren „U“förmig angeordnet worden und stammen aus dem 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kretzschmar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf einer Erhöhung liegenden Burggebäude waren von einer Mauer umgeben, die mit Strebepfeilern abgestützt wurde und über abgerundete [[Bastion|Eckbastionen]] verfügte. Sie wurde zusätzlich durch den Burgweiher geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clemen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kretzschmar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen des Burgabbruchs ===&lt;br /&gt;
Durch den Abriss der Burg ist für den Kölner Landkreis die Chance verlorengegangen, eine Untersuchung der frühen Burggeschichte, sowie der Burganlage (Motte) durchzuführen. Durch den fast quadratischen Grundriss liegen zudem Parallelen zu entwicklungsgeschichtlich bedeutenden Burghäusern des Kreises Bergheim nahe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köllen pp&amp;quot; /&amp;gt; Eine Untersuchung der Burg vor ihrem Abriss wurde aus unbekannten Gründen nicht durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kretzschmar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 fand man in unmittelbarer Nähe vom Aldenrather Weiler drei, wahrscheinlich sogar vier römische Gräber, bestehend aus einem Sarkophag, zwei Brandbestattungen und einer Bestattung, die jedoch nicht gesichert ist. Weitere, zerstörte Gräber lagen wahrscheinlich in der Nähe der Burganlage.&amp;lt;ref&amp;gt;nach Gottschalk s.&amp;amp;nbsp;o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunkohlefunde und -abbau ==&lt;br /&gt;
=== Bergbaukonzession für die Myliusgrube ===&lt;br /&gt;
Auf einem zum Gut Aldenrath gehörenden Acker fand man im Frühjahr 1818 Braunkohle. Der Aldenrather Gutsherr Karl Josef Freiherr von Mylius, der zu diesem Zeitpunkt Oberbürgermeister der Stadt Köln war, stellte bei der [[Preußen|preußischen]] Verwaltung einen Antrag für eine [[Konzession|Bergbaukonzession]]. Am 16. November 1818 war die „Myliusgrube“ die erste rheinische [[Gerechtsame|Braunkohlengerechtsame]] die verliehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Wündisch: &amp;#039;&amp;#039;von Klütten und Briketts.&amp;#039;&amp;#039; S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb einiger Jahre wurden mehrere hundert Tonnen Braunkohle gefördert und der Betrieb ruhte danach 140 Jahre lang, bevor die Myliusgrube durch die Grube „Gotteshülfe“ endgültig leergekohlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unmöglichkeit der Konzessionsaufhebung ===&lt;br /&gt;
Die Konzession für die Myliusgrube ist heute noch im Grundbuch der Bergwerke vorhanden. Eine Aufhebung dieser durch Anhörung aller Erben, von denen es schätzungsweise über 300 gibt, ist nicht mehr möglich, da viele ausgewandert oder verschollen sind. Im Bergwerksgrundbuch sei die Gerechtsame der Myliusgrube bis in alle Ewigkeit ein „juristischer fliegender Holländer“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserquellen ==&lt;br /&gt;
Die etwa 150&amp;amp;nbsp;m oberhalb der Aldenrather Burg gelegene Wasserquelle &amp;#039;&amp;#039;Sieben Quellen&amp;#039;&amp;#039;, besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Sieben Sprünge&amp;#039;&amp;#039;, gehörte zum Quellgebiet des Gleueler Bachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Abraumarbeiten durch den Bergbau fand man Teile hölzerner Wasserrinnen sowie römischer Wasserleitungen aus Stein. Die teilweise übereinander liegenden Leitungen bildeten eine [[Drainage (Boden)|Drainage]], um das Wasser einer Leitung zuzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Waldemar Haberey |Titel=Die Leitung C aus dem Tal von Gleuel |Sammelwerk=Die römischen Wasserleitungen nach Köln |Datum=1971 |ISBN=3-7927-0146-4 |Seiten=17/18 |Kommentar=Quellfassung der Gleueler Leitung bei Burg Aldenrath}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. vierter Band. L. Schwann, 1897. (Nachdruck: 1983, ISBN 3-590-32118-0)&lt;br /&gt;
* Clemens Klug: &amp;#039;&amp;#039;Hürth – wie es war, wie es wurde.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Hürth (Hrsg.). Steimel Verlag, 1961/1962.&lt;br /&gt;
* Robert Wilhelm Rosellen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Theodor Dumont (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfarreien der Erzdiöcese Köln.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J.P. Bachem, 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Gemeinde Hürth.&amp;#039;&amp;#039; Beyer &amp;amp; Schmeitzer, Köln 1934.&lt;br /&gt;
* Marlies Breuer-Trost: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftswandel im südlichen Braunkohlerevier im Zuge des Tagebaus und der Rekultivierung; Gemischt Land- und forstwirtschaftliche Rekultivierung unter dem Aspekt der Erholungslandschaft an den Beispielen Kippe Berrenrath und Tagebau Vereinigte Ville bei Knapsack.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimat und Kulturverein Hürth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hürther Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 31+32/1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=3248 |Name= |Autor=Hans-Jürgen Greggersen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hürth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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