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	<title>Album - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Album&amp;diff=43299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-09-22T09:47:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Album&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;albus&amp;#039;&amp;#039; „weiß“; Plural: &amp;#039;&amp;#039;Alben&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Buch]] mit unbedruckten Seiten, ursprünglich zum Eintragen von Listen, Verzeichnissen und ähnlichen zusammengehörigen Dingen und Fakten, im heutigen Alltag meist zum Eintragen von anderen Aufzeichnungen. Des Weiteren ist ein Album ein leeres Sammelbehältnis in Buchform, in das zusammengehörige Dinge zu [[Sammeln|Sammelzwecken]] eingeordnet werden. Im Bereich der [[Musik]] ist ein [[Musikalbum]] eine Sammlung von mehreren Musiktiteln auf einem Tonträger, bei [[Comic]]s ist ein Album eine bestimmte Publikationsform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Album&amp;#039;&amp;#039; geht auf das [[Römisches Reich|Alte Rom]] zurück, wo man mit [[Gips]] geweißte Holztafeln (&amp;#039;&amp;#039;album&amp;#039;&amp;#039; = ‚weißes; das Weiß‘) mit schwarzer Schrift öffentlich ausstellte, um Dinge im allgemeinen Interesse einsehbar zu machen. Diese Praxis soll ursprünglich der [[Pontifex Maximus]] mit der Bekanntgabe von wichtigen Ereignissen eines Jahres und bestimmten Namenslisten geübt haben&amp;lt;ref name=&amp;quot;oed&amp;quot;/&amp;gt; und die sich später auf Ämter übertragen haben, die auf diese Weise Verordnungen bekanntmachten. Der Ausdruck kam im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Fremdwort]] mit der Bedeutung ins Deutsche. Ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bezeichnete das Wort &amp;#039;&amp;#039;Album&amp;#039;&amp;#039; jegliches Buch mit weißen, also leeren Blättern für Aufzeichnungen. Danach wurde die Bedeutung ‚Sammel-, Gedenkbuch‘ üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Dudenredaktion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 4., neu bearbeitete Auflage = Duden Band 7. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 978-3-411-04074-2. – &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;, erarbeitet unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer, 7. Auflage, dtv, München 2007, ISBN 3-423-32511-9. – &amp;#039;&amp;#039;Kluge. [[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]]&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Elmar Sebold, 24., durchgesehene und erweiterte Auflage, Berlin: de Gruyter 2002 (CD-ROM).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung für die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Album&amp;#039;&amp;#039; als [[Musikalbum]] liegt im Englischen in der Zeit der [[Schellackplatte]]n, einem Vorläufer der heutigen [[Schallplatte]]. Schellacks besaßen nur eine begrenzte Aufnahmekapazität von etwa vier Minuten, sodass Zusammenstellungen von Titeln in Form eines Albums (Steckalbums) mit mehreren solchen Platten hergestellt wurden. Mit der Einführung der [[Langspielplatte]] wurde es möglich derartige Zusammenstellungen auf eine Platte zu pressen, die ursprüngliche Bezeichnung wurde aber beibehalten. Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;album&amp;#039;&amp;#039; für eine Musikplatte ist 1951 erstmals belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oed&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://etymonline.com/index.php?allowed_in_frame=0&amp;amp;search=album |titel=Online Etymology Dictionary |zugriff=2016-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in späteren Jahrzehnten ins Deutsche übernommen, war ursprünglich ein [[Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;Langspielplatte&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Dudenredaktion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 4., neu bearbeitete Auflage = Duden Band 7. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 978-3-411-04074-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezeichnet heute auch andere Tonträger mit Aufnahmen solcher Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albumformen ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich handelt es sich bei einem Album um einen leeren Gegenstand in Buchform, der mit bestimmten gleichartigen Dingen gefüllt werden soll. In moderner Gestaltung kann es sich um Bücher mit leeren Seiten, um Sammelalben verschiedener Art oder um Bücher und Alben mit Vordrucken handeln. Als Gegenstand für Sammler unterscheidet man in Bezug auf die Art der Aufbewahrung neben den leeren Alben ohne Applikationen noch die Steckalben mit dem Zweck entsprechend gestalteten Schlitzen oder Fächern und die Klebealben in entsprechender Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammelalben ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sammelalbum}}&lt;br /&gt;
In seiner ursprünglichen Form als Blankobuch existierten im Gelehrtenmilieu im deutschsprachigen Raum des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Alben zum Eintragen von [[Autogramm]]en von befreundeten Personen, das sogenannte Album Amicorum, das lange als [[Stammbuch (Freundschaftsalbum)|Stammbuch]] weiterlebte. Eng verwandt damit sind das heute noch zu findende [[Poesiealbum]], in das von befreundeten Personen poetische Verse eingetragen werden, sowie als modernere Variante davon das [[Freundschaftsbuch]]. Ebenfalls noch in Gebrauch ist das [[Gästebuch]], das häufig in institutionellem, aber auch in geschäftlichem und gelegentlich in privatem Rahmen Anwendung findet. Eine seltenere Abart ist das Autogrammbuch, ein kleines Buch mit leeren Seiten zum Sammeln von Autogrammen berühmter Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute noch weit verbreitet als eine Art leeres Buch zu Sammelzwecken ist das traditionelle [[Fotoalbum]], in das [[Bild (Fotografie)|Fotografien]] geklebt oder mit [[Fotoecke]]n angebracht werden. Früher als Klebealbum, heute generell als Steckalbum konzipiert ist das [[Briefmarkenalbum]], das es leer oder mit Vordrucken gibt. Ebenfalls zum Einstecken vorgesehen sind [[Münzen sammeln#Lagerung|Münzalben]]. Weitere [[Sammelalbum|Sammelalben]] gibt es zum Sammeln von Klebebildern mit verschiedensten Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikalben ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Musikalbum}}&lt;br /&gt;
In der Musikbranche hat sich im englischen Sprachraum der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;album&amp;#039;&amp;#039; für eine „Sammlung“ von Musikstücken auf einer Schallplatte eingebürgert, der ins Deutsche übernommen wurde. Ein [[Musikalbum|Album]] ist demnach eine Ausgabe von mehreren Musikstücken auf einem Tonträger. Eine solche Musikveröffentlichung kann auch in Form eines [[Doppelalbum]]s oder – selten – eines [[Dreifachalbum]]s vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comicalben ===&lt;br /&gt;
In der Comicbranche hat sich der aus dem Französischen übernommene Begriff [[Comicformat#Album|Album]] durchgesetzt, um in Abgrenzung zu anderen Buchformaten wie z.&amp;amp;nbsp;B. Taschenbuch oder Publikationsformen wie Zeitung, Heft solche Veröffentlichungen zu charakterisieren, die gebunden und in einem Format von ca. A 4 oder größer verlegt werden, bei einem Umfang von 32 bis ca. 96 Seiten (gelegentlich auch mehr), typischerweise aber meist mit 48 bzw. 64 Seiten. Dieser heute europaweit gültige Standard hat sich ursprünglich für [[Frankobelgischer Comic|frankobelgische Comics]] herausgebildet, um eine in Fortsetzungen veröffentlichte, längere Erzählung anschließend noch einmal gesammelt zu präsentieren, die bei Bedarf auch nachgedruckt wird. Spätestens seit den 1980er-Jahren hat die Vorabpublikation jedoch massiv an Bedeutung verloren, und das Gros der entsprechenden Comics wird heute direkt als Album publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Album}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anke Kramer, Annegret Pelz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.oapen.org/search?identifier=439214 Album: Organisationsform narrativer Kohärenz]&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1174-9 (Open Access).&lt;br /&gt;
* {{RE|I,1|1332|1336|Album|[[Johannes Schmidt (Epigraphiker)|Johannes Schmidt]]|RE:Album}}&lt;br /&gt;
* Henrike Rost: &amp;#039;&amp;#039;Musik-Stammbücher. Erinnerung, Unterhaltung und Kommunikation im Europa des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Musik – Kultur – Gender.&amp;#039;&amp;#039; 17). Böhlau, Köln u. a. 2020, ISBN 978-3-412-51872-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4543648-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchart nach Inhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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