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	<title>Albtraum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albtraum&amp;diff=34719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kindaguru: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-05T20:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Alpdruck|Zum Roman von Hans Fallada siehe [[Der Alpdruck]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = F51.5&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Albträume (Angstträume)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 7B01.2&lt;br /&gt;
| Data-01 = Albtraumstörung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:The Nightmare (1790-1791) - Johann Heinrich Füssli.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Nachtmahr&amp;#039;&amp;#039;, [[Johann Heinrich Füssli]] (1802)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Traumgesicht (Dürer).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Traumgesicht&amp;#039;&amp;#039;, [[Albrecht Dürer]] dokumentiert einen seiner Albträume (1525)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albtraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alptraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, veraltet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtmahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vergleiche {{enS|nightmare}} oder {{nlS|nachtmerrie}}) oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtschaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Traum]], der von negativen [[Emotion]]en wie [[Angst]] und [[Panik]] beim Träumenden begleitet wird. Der Traum kann dabei bedrohliche, aber durchaus auch banale Situationen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albträume sind nichtorganische [[Schlafstörung]]en und zählen zu den [[Parasomnie]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Etwa 4–5 % der Erwachsenen leiden unter Albträumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas C. Wetter et al. |Titel=Schlafmedizin |Verlag=Elsevier |Ort=München |Datum=2019 |ISBN=978-3-437-21021-1 |Seiten=125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei psychiatrischen Erkrankungen kommen sie häufiger vor. Im nächtlichen Schlafrhythmus treten Albträume vorwiegend im [[REM-Schlaf]] auf, meist in der zweiten Nachthälfte. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken. Danach ist man in der Regel sofort bewusst und verfügt über räumliche und zeitliche Orientierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Inhalte von Albträumen bei Kindern und Jugendlichen sind Verfolgung (50 %), eigener Tod oder Verletzung (20 %), Tod oder Verletzung anderer (15 %) und das Fallen ins Bodenlose (10 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Boris A. Stuck |Titel=Praxis der Schlafmedizin |Auflage=4 |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2025 |ISBN=978-3-662-70030-3 |Seiten=313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufige Albträume stellen eine Belastung für die Psyche und den Körper dar und verringern die Erholung im Schlaf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/leben/naechtliches-gesundheitsrisiko-volksleiden-alptraum-1.252508 Nächtliches Gesundheitsrisiko&amp;amp;nbsp;– Volksleiden Alptraum]&amp;amp;nbsp;– Artikel der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie treten häufiger in der Kindheit und häufiger bei Frauen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tebartz van Elst et al. |Titel=Psychiatrie und Psychotherapie |Auflage=7 |Verlag=Elsevier |Ort=München |Datum=2024 |ISBN=978-3-437-22487-4 |Seiten=957}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
In Zwillingsstudien konnte eine genetische [[Vulnerabilität]] für Albträume gezeigt werden. Als Ursachen für Albträume werden unverarbeitetes Tagesgeschehen, traumatische oder traumatisierende Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme, aber auch physische Faktoren angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Diagnostik von Alpträumen im [[Schlaflabor]] ist im Allgemeinen nicht notwendig. Dort kann jedoch die Bindung an den REM-Schlaf dokumentiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Hufschmidt et al. |Titel=Neurologie compact |Auflage=9 |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart New York |Datum=2022 |ISBN=978-3-13-243035-8 |Seiten=400}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differentialdiagnose (Abgrenzung) ==&lt;br /&gt;
Der Albtraum ist vom [[Pavor nocturnus]] oder von der [[Schlafparalyse|Schlafstarre beim Aufwachen]] zu unterscheiden und kann Teil des [[Oneiroid-Syndrom]]s sein. Während Pavor nocturnus meist in der ersten Nachthälfte auftritt und kaum in Erinnerung bleibt, zeigen sich Alpträume vorwiegend in der zweiten Nachthälfte und werden sehr gut erinnert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Auch ist der Patient nach dem Erwachen aus dem Alptraum i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. rasch orientiert, im Gegensatz zum Pavor nocturnus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei nächtlichen Panikattacken, die jedoch aus Alpträumen heraus entstehen können, erreicht die Angst meist ihren Höhepunkt erst im Wachzustand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Bei gelegentlichen Albträumen ist i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. keine Behandlung erforderlich. Treten Albträume jedoch gehäuft, einmal pro Woche oder über einen längeren Zeitraum auf, sollte behandelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Methode, welche sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien&amp;lt;ref&amp;gt;B. Krakow, R. Kellner, D. Pathak, L. Lambert: &amp;#039;&amp;#039;Long term reduction of nightmares with imagery rehearsal treatment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Behavioural and Cognitive Psychotherapy&amp;#039;&amp;#039;, 24, 1996, S.&amp;amp;nbsp;135–148 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Lancee, V.&amp;amp;nbsp;I. Spoormaker, J. van den Bout: &amp;#039;&amp;#039;Long-term effectiveness of cognitive-behavioural self-help intervention for nightmares.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Sleep Research&amp;#039;&amp;#039;, 20, 2011, S.&amp;amp;nbsp;454–459 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; als wirksam erwiesen hat, ist die „imagery rehearsal therapy“ (IRT). Ziel ist es hierbei, das „Albtraumdrehbuch“ zu verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Reuter |Titel=Happy End für Albträume |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2011-08-04 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2011/32/Traumsteuerung |Abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man geht davon aus, dass durch die häufige Wiederholung der individuellen Albträume der Leidensdruck entsteht. Im Gehirn schleift sich also ein bestimmter Pfad, ein bestimmtes Skript ein, welches dann immer wieder durchlaufen wird. So kann jemand immer wieder davon träumen, von irgendwoher in die Tiefe zu fallen. Je häufiger das Skript durchlaufen wird, desto geringer muss der Anstoß sein, damit ein Traum wieder erlebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der IRT ist es nun, dieses Albtraumdrehbuch so zu verändern, dass ein möglichst langweiliger Traum entsteht, welcher dann nicht mehr belastend ist. So könnten der Person, welche immer wieder fällt, Flügel wachsen. Diesen neuen Traum übt man nun tagsüber, jeden Tag ca. 15–20 Minuten ein. Es zeigte sich, dass die IRT, verglichen mit Konfrontationsverfahren, schneller zur Linderung der Albtraumproblematik führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellner659&amp;quot;&amp;gt;R. Kellner, J. Neidhardt, B. Krakow, D. Pathak: &amp;#039;&amp;#039;Changes in chronic nightmares after one session of desensitization or rehearsal instructions.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Psychiatry&amp;#039;&amp;#039;, 149, 1992, S.&amp;amp;nbsp;659–663 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die IRT muss nach Studienlage als Methode der Wahl (als erstes anzuwendendes Verfahren, „Goldstandard“) betrachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gabe von Medikamenten, die den [[REM-Schlaf]] unterdrücken, kann vorübergehend versucht werden, Albträume unmittelbar zu unterbinden und den Leidensdruck zu vermindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Bei Alpträumen im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung hat sich [[Prazosin]] bewährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Methode, um vor allem regelmäßig auftretende Albträume positiv zu beeinflussen, kann das [[Klartraum|Klarträumen]] sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A.&amp;amp;nbsp;L. Zadra, R.&amp;amp;nbsp;O. Pihl: &amp;#039;&amp;#039;Lucid dreaming as a treatment for recurrent nightmares.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychother Psychosom.&amp;#039;&amp;#039;, 66(1), 1997, S.&amp;amp;nbsp;50–55 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Albträume: Was sie uns sagen und wie wir sie verändern können.&amp;#039;&amp;#039; Nymphenburger, München 2013 (Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Dem Alb den Schrecken nehmen&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere S.&amp;amp;nbsp;215–231).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird sich der Träumer seines (alb-)träumenden Zustandes bewusst und kann dann den Traumverlauf steuern. Dieses Erleben wird auch als „[[Klartraum|luzides Träumen]]“ bezeichnet. Allerdings erwies sich dieser Umgang mit dem Albtraum als schwierig für die Personen, die sich während des Schlafens bisher nicht bewusst machen konnten, dass sie träumen. Für diesen Personenkreis scheint die Methode daher weniger geeignet zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;V.&amp;amp;nbsp;I. Spoormaker, J. van den Bout: &amp;#039;&amp;#039;Lucid dreaming treatment for nightmares: A pilot-study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Psychotherapy and Psychosomatics&amp;#039;&amp;#039;, 75, 2006, S.&amp;amp;nbsp;389–394 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch werden Albträume durch Konfrontationen mit den Albtrauminhalten behandelt. Hier geht es darum, sich den Albtraum während des Tages möglichst detailliert vorzustellen, um sich an die hierbei erlebten Gefühle zu gewöhnen. Die Methode gilt als wirksam, kann durch die Betroffenen jedoch zunächst als sehr belastend erlebt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;A.&amp;amp;nbsp;J. Celluci, P.&amp;amp;nbsp;S. Lawrence: &amp;#039;&amp;#039;The efficacy of systematic desensitisation in reducing nightmares.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Behavioural Therapy and Experimental Psychiatry&amp;#039;&amp;#039;, 9, 1978, S.&amp;amp;nbsp;109–114 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellner659&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strasbourg rohan flamand cauchemar.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Albtraum&amp;#039;&amp;#039;, ca.&amp;amp;nbsp;1530, Nachfolger von [[Hieronymus Bosch]], [[Musée des Beaux-Arts de Strasbourg]]]]&lt;br /&gt;
Alben – abgeleitet von Alb oder Elb – ist die ursprüngliche Bezeichnung für [[Elfen]] (germ. &amp;#039;&amp;#039;albi&amp;#039;&amp;#039;, altsächs. &amp;#039;&amp;#039;alf&amp;#039;&amp;#039;, engl. &amp;#039;&amp;#039;elf&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alb&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Germanische Mythologie|germanischen Mythologie]] waren die Elben/Elfen für die Träume zuständige Naturgeister (siehe [[Nachtalb]] und [[Moort|Mahrt]]). Auf diese tückischen, koboldhaften Wesen wurden die schlechten Träume zurückgeführt. Insbesondere stellte man sich bildlich die Alben meist in menschenähnlicher Gestalt auf der Brust des Schlafenden hockend vor, was ein unangenehmes Druckgefühl auslöste, daher auch die ältere Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Alb&amp;#039;&amp;#039;- oder &amp;#039;&amp;#039;Alpdruck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwds.de/wb/Albtraum |titel=Albtraum – Schreibung, Definition, Bedeutung, Synonyme, Beispiele |datum=2018-11-16 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Bezeichnung „[[Nachtschattengewächse]]“ soll der Überlieferung nach von dem alten Wort für Albtraum „Nachtschaden“ stammen. Extrakte aus [[Alkaloide|alkaloidhaltigen]] Nachtschattengewächsen wie zum Beispiel der [[Tollkirschen|Tollkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Atropa&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Schwarzes Bilsenkraut|Schwarzen Bilsenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Hyoscyamus niger&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Bittersüßer Nachtschatten|Bittersüßen Nachtschatten]] (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Schwarzer Nachtschatten|Schwarzen Nachtschatten]] (&amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039;) wurden im Mittelalter für Heil- und Zaubermixturen genutzt, um den Nachtschaden –&amp;amp;nbsp;also die nächtlichen Albträume&amp;amp;nbsp;– zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibweise ==&lt;br /&gt;
Im [[Althochdeutsche Sprache|Althochdeutschen]] stehen die beiden Schreibweisen „Alb“ und „Alp“ gleichberechtigt nebeneinander.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden: Das Herkunftswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Duden von 1991 nennt zwar sowohl „Alb“ als auch „Alp“, empfahl jedoch nur „Alptraum“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden: Die deutsche Rechtschreibung.&amp;#039;&amp;#039; 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1996 wurde im Zuge der [[Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996|Rechtschreibreform]] auch die Schreibweise „Albtraum“ in das Wörterverzeichnis aufgenommen, wo seitdem beide Schreibungen nebeneinanderstehen und gleichermaßen gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/download/woerterverzeichnis2006.pdf Wörterverzeichnis] (PDF) entsprechend den Empfehlungen des [[Rat für deutsche Rechtschreibung|Rats für deutsche Rechtschreibung]] (überarbeitete Fassung vom Februar 2006); siehe dort Seite 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redaktionen der bekannten Wörterbücher geben unterschiedliche Empfehlungen für den Schreibgebrauch: Der [[Duden]] empfiehlt „Albtraum“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Albtraum |titel=Albtraum, Alptraum, der |hrsg=[[Duden]] |datum=2025 |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso [[Bastian Sick]] ([[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]]/[[Zwiebelfisch (Kolumne)|Zwiebelfisch]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bastian Sick]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: Folge 1 – 3&amp;#039;&amp;#039;. [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]], Köln 2008, ISBN 978-3-462-04053-1, S.&amp;amp;nbsp;705–706.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Grund hierfür ist, dass das Wort auf die sogenannten [[Elfen|Alben (Elfen)]] und nicht auf die [[Alpen]] oder eine [[Alm (Bergweide)|Alp (Bergweide)]] zurückgeht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Baues |url=https://www.studysmarter.de/magazine/albtraum-oder-alptraum-schreibweise/ |titel=Rechtschreibtipps: „Albtraum“ oder „Alptraum“ – Was ist richtig? |hrsg=www.studysmarter.de |datum=2025 |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerhard Wahrig|Wahrig]] bevorzugt „Alptraum“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus WAHRIG, Die deutsche Rechtschreibung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen haben sich auf die einheitliche Schreibung „Alptraum“ festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.die-nachrichtenagenturen.de/wortlisten.htm Wortlisten] der deutschsprachigen Nachrichtenagenturen, www.die-nachrichtenagenturen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Schreibweise deckt sich mit dem Lemma „Alptraum“ im &amp;#039;&amp;#039;Springer Lexikon Medizin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alptraum&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Springer Lexikon Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-540-20412-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Aussprache her klingen beide Wörter wegen der [[Auslautverhärtung]] gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brigitte Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Albträume: Was sie uns sagen und wie wir sie verändern können.&amp;#039;&amp;#039; Nymphenburger, München 2013, ISBN 978-3-485-01427-4.&lt;br /&gt;
* Johanna Thünker, Reinhard Pietrowsky: &amp;#039;&amp;#039;Alpträume. Ein Therapiemanual.&amp;#039;&amp;#039; Hogrefe, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8017-2297-5.&lt;br /&gt;
* Antonio Zadra, Robert Stickgold: &amp;#039;&amp;#039;When Brains Dream. Exploring the Science and Mystery of Sleep.&amp;#039;&amp;#039; Norton, New York 2021, ISBN 978-1-324-00283-3 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Alpdruck}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Klartraum}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nightmares}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4142018-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychopathologisches Symptom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träumen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlafstörung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kindaguru</name></author>
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