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	<title>Albrunna lund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albrunna_lund&amp;diff=1494323&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-10T08:14:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| Name              = Albrunna lund&lt;br /&gt;
| Bild              = 1018Öland Albrunna Alvar och lund.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Albrunna lund und alvar&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie    = IV&lt;br /&gt;
| Karte             = LocationSweden.svg&lt;br /&gt;
| Kartenbreite      = 300px&lt;br /&gt;
| Kartentext        = &lt;br /&gt;
| Marker            =&lt;br /&gt;
| Markerfarbe       = Green&lt;br /&gt;
| Size              = 8px&lt;br /&gt;
| px                = 193&lt;br /&gt;
| py                = 109&lt;br /&gt;
| Lage              = [[Schweden]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 56/19/4/N&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 16/24/56/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO        = SE-H&lt;br /&gt;
| Fläche            = 36,6 Ha&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum = 1997&lt;br /&gt;
| Verwaltung        = [[Kalmar län]] Provinzialverwaltung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alvar.JPG|miniatur|Alvarlandschaft]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrunna lund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Laubwald]] und [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturreservat]] auf der [[Schweden|schwedischen]] Ostseeinsel [[Öland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wald liegt im südwestlichen Teil der Insel, östlich des Ortes [[Albrunna]] am westlichen Rande der kargen [[Alvar (Landform)|Alvarlandschaft]] des [[Stora Alvaret]]. Der Albrunna lund bildet den westlichen Teil des seit 1998 bestehenden 467 Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.nationalparks-worldwide.com/eur/sweden/sweden_2.htm |title=Sweden 2 |publisher=Nationalparks-worldwide.info |date= |accessdate=2010-09-15 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; großen &amp;#039;&amp;#039;Albrunna naturreservats&amp;#039;&amp;#039;, welches in seinem östlichen Teil Flächen des Stora Alvaret umfasst. Das Waldgebiet Albrunna lund umfasst eine Fläche von 36 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.lansstyrelsen.se/kalmar/sv/djur-och-natur/skyddad-natur/naturreservat/morbylanga/albrlund/Pages/index.aspx?keyword=albrunna+lund |title=Länsstyrelsen Kalmar län: Albrunna lund |publisher=Länsstyrelsen Kalmar län |date= |accessdate=2013-01-07 |offline=yes |language=sv}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Stora Alvaret hin ist der Wald durch eine alte Steinmauer abgegrenzt, die zur Begrenzung der Weidemöglichkeit errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wald untergliedert sich in zwei räumlich getrennte Teilgebiete, den größeren Nordteil und einen kleineren, jüngeren südlichen Teil. Das Gebiet ist als [[Natura 2000|Natura-2000-Gebiet]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.lansstyrelsen.se/kalmar/SiteCollectionDocuments/Sv/djur-och-natur/skyddad-natur/natura2000/Naturanyheter/2012-09_Nytt_om_Natura2000.pdf | wayback=20131203022659 | text=Nått nytt om Nåturå 2000 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Wald stellt den südlichsten Rest eines großen Laubwaldes dar, der sich ursprünglich an der Westküste Ölands entlang zog. Ein weiterer Rest dieses Waldes ist zum Beispiel [[Halltorps hage]] im mittleren Küstenabschnitt. [[Carl von Linné]] besuchte am 17. Juni 1741 auf seiner Ölandreise Albrunna lund und beschrieb es als schönen Eichenwald. Er erwähnte mehrere Kräuter ([[Laserkraut]], [[Knoblauchrauke]] und [[Leberblümchen]]), die sich auch heute noch am Waldrand finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86 Jahre später war der Wald jedoch gänzlich verschwunden. Der Chronist [[Abraham Ahlquist]] notierte 1827, dass man auf dem Acker bei Albrunna Überreste eines alten Eichenwaldes finden könne. Ursächlich hierfür war die Aufhebung der restriktiven Jagd- und Forstbestimmungen im Jahr 1801. Zuvor galt Öland über mehrere Jahrhunderte als königliches Jagdrevier. Bäume und Wild waren Staatseigentum und durften von der ansässigen Bevölkerung nicht genutzt werden. Die einschneidenden Bestimmungen der Jagdverordnung gingen so weit, dass den Hunden der Bauern ein Bein amputiert werden musste, damit die Hunde keine Gefahr für das Wild darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufhebung der Jagdreviere wurde das bisherige Staatseigentum örtlichen Bauern zugeteilt. Es setzte ein dramatischer [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] an, der sowohl auf einer Knappheit an [[Bauholz]] als auch auf der bewussten exzessiven Ausnutzung der neuen Rechte beruhte. Innerhalb kürzester Zeit verschwand der Wald von Albrunna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend wurde landwirtschaftlich und vor allem zur [[Heu]]gewinnung genutzt. Zwischen einzelnen Laubbäumen und Büschen bestanden große Wiesen. Die Bäume auf den [[Laubwiese]]n wurden regelmäßig beschnitten, die Wiesen beweidet. Diese Nutzung hielt wohl bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts an.&amp;lt;ref&amp;gt;Johansson: &amp;#039;&amp;#039;Hain und Heide&amp;#039;&amp;#039;, Seite 42&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die 1960er Jahre dienten Flächen als Weiden für Rinder und Pferde. In alten Karten ist im Gebiet des heute wieder nachgewachsenen Waldes auch ein Spielplatz &amp;#039;&amp;#039;Lek Platts&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Dieser dürfte von den Bewohnern Albrunnas für Feste im Frühling und [[Sonnenwende|Mittsommer]] benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren entstand im nördlichen Teil des Waldes eine Tanzdiele, die bis in die 1960er Jahre bestand. Noch heute sind die Betonfundamente zu erkennen. Hier hielt der schwedische Ministerpräsident [[Tage Erlander]] 1960 vor 2.000 Menschen eine Wahlkampfrede.&amp;lt;ref&amp;gt;Johansson: &amp;#039;&amp;#039;Hain und Heide&amp;#039;&amp;#039;, Seite 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Waldes sind ungefähr 15 kellerartige Räume verteilt. Hierbei handelt es sich um Schutzräume, die das schwedische Militär in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] errichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regulus calendula1.jpg|miniatur|Goldhähnchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Wald durch [[Eiche]]n dominiert. Heute herrscht die [[Gemeine Esche|Esche]] vor, Eichen sind jedoch noch vorhanden. Im südlichen Wald sind Eiche und [[Birke]] stärker vertreten. Die ältesten Bäume befinden sich im Zentrum des Waldes, wo das durchschnittliche Alter der Bäume etwa 100 Jahre beträgt. Die [[Strauch|Buschschicht]] wird vor allem von [[Hasel (Botanik)|Hasel]], [[Roter Hartriegel|Rotem Hartriegel]], [[Schwarzdorn]] und [[Pfaffenhütchen]] gebildet. Der noch in den 1920er Jahren häufiger vorkommende [[Weissdorn]] geht mit dem dichter werden des Waldes zurück. Besonders im Frühjahr ist auch die [[Rote Heckenkirsche]] auffällig. Es kommen auch [[Gelbes Windröschen]], [[Buschwindröschen]], [[Scharbockskraut]], [[Waldbingelkraut]], Leberblümchen, [[Wiesenschaumkraut]], [[Gemeines Lungenkraut]], [[Hohler Lerchensporn]], [[Vielblütiger Weisswurz]], [[Zwiebel-Zahnwurz]] und besonders häufig das [[Adonisröschen]] vor. Das Adonisröschen ist möglicherweise die bekannteste Pflanze Albrunna lunds, da es auf einer geschützten Wiese im Norden des Waldes, dem &amp;#039;&amp;#039;Lek Platts&amp;#039;&amp;#039;, sehr früh und üppig blüht.&amp;lt;ref&amp;gt;Johansson: &amp;#039;&amp;#039;Hain und Heide&amp;#039;&amp;#039;, Seite 48 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die Anzahl der im Waldgebiet lebenden bedrohten Tierarten. Viele Vogelarten brüten hier oder nutzen, wie das [[Goldhähnchen]] Albrunna lund als Rastplatz. 1988 wurden 32 im Albrunna lund brütende Vogelarten gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johansson: &amp;#039;&amp;#039;Hain und Heide&amp;#039;&amp;#039;, Seite 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu gehören [[Kernbeißer]], [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]], [[Fitislaubsänger]], [[Baumpieper]], [[Rosenfink]], [[Zaunkönig]], [[Laubsänger]], [[Gartengrasmücke]], [[Nachtigall]], und [[Gelbspötter]]. Häufigster Vogel ist der [[Buchfink]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sehen sind auch [[Waldlaubvogel]], [[Kleiber (Art)|Kleiber]], [[Rotschwänze|Rotschwanz]] und auch der [[Pirol]]. Unter den Insekten ist der [[Trauermantel]] zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung zum östlichen Alvargebiet ist durch die dort stehende Mauer und Bodennutzung sehr deutlich. Im Falle einer Aufgabe der Bodennutzung würde sich nach und nach eine Ausdehnung zumindest des Buschwerks aber auch, je nach Bodentiefe, von Bäumen nach Osten ergeben. Es würde ein gleichmäßigerer Übergang zum Alvar entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johansson: &amp;#039;&amp;#039;Hain und Heide&amp;#039;&amp;#039;, Seite 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anders Johansson, &amp;#039;&amp;#039;Öland – Hain und Heide&amp;#039;&amp;#039;. Kalmar 1999, ISBN 91-973285-6-1, Seite 35 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WDPA|151365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Kalmar län]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarlandschaft von Süd-Öland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Mörbylånga)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1997]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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