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	<title>Albrecht von Graefe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albrecht_von_Graefe&amp;diff=279964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mooren123: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-17T14:01:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Sein gleichnamiger Sohn ist unter [[Albrecht von Graefe (Politiker)]] zu finden}}&lt;br /&gt;
[[Datei:(UAZ) AB.1.0450 Graefe CROPPED.tiff|mini|hochkant|{{center|Albrecht von Graefe}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1828]] in [[Berlin]]; † [[20. Juli]] [[1870]] ebenda) war ein deutscher Augenarzt, [[Preußen|königlich preußischer]] [[Geheimer Medizinalrat]] und [[ordentlicher Professor]] der von ihm reformierten [[Augenheilkunde]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Er begründete in Deutschland die Augenheilkunde oder Ophthalmologie, die bis dahin zur Chirurgie gehörte, als selbstständiges Fach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen-Graefe.jpg|mini|hochkant|Wappen der Familie Graefe (1826)]]&lt;br /&gt;
Albrecht von Graefe entstammt einer [[Sachsen|sächsischen]] Familie und war der Sohn des königlich preußischen Geheimen Medizinalrats und [[Generalstabsarzt]]es der Armee [[Karl von Graefe|Carl Ferdinand von Graefe]] (1787–1840), ordentlicher Professor der [[Innere Medizin|Medizin]] und [[Chirurgie]] sowie Gründungsdirektor der Chirurgischen Klinik der Universität Berlin, und dessen Frau Auguste [[Alten (Adelsgeschlecht)|von Alten]] (1797–1857). Vater Carl Ferdinand war erst am 2./14. Februar 1826 in [[Sankt Petersburg]] in den [[Königreich Polen|polnischen]] erblichen [[Adel]]sstand erhoben worden mit preußischer Adelsanerkennung am 16. November 1826 in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrecht von Graefe war ein Patenkind des preußischen Königs [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Willhelm III.]] Dessen jüngster Sohn, [[Albrecht von Preußen (1809–1872)|Prinz Albrecht von Preußen]], war ein weiterer Pate. Auf ihn nimmt Albrecht von Graefes Vorname Bezug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Blida Heynold von Graefe |Titel=Albrecht von Graefe. Mensch und Umwelt |Verlag=Verlag Karl Thiemig KG |Ort=München |Datum=1969 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graefes Geburtshaus war die 1824 von [[Karl Friedrich Schinkel]] erbaute Villa Finkenherd in [[Berlin-Tiergarten]], die ab 1880 das bekannte Ausflugslokal „Charlottenhof“ beherbergte und 1943 den Bomben des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zum Opfer fiel. An seiner Stelle wurde 1970 aus Anlass des hundertsten Todestages Albrecht von Graefes eine Gedenk[[stele]] errichtet, auf der zu lesen ist: „Hier stand der Finkenherd, das Geburtshaus Albrecht von Graefes, geb. 22. Mai 1828, gest. 20. Juli 1870“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-medizinische-gesellschaft.org/Deutsch/BMedG_AvGM.html &amp;#039;&amp;#039;Die Albrecht-von-Graefe-Medaille und ihr Hintergrund&amp;#039;&amp;#039;], Website der Berliner Medizinischen Gesellschaft, abgerufen am 17. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht v Graefe (Freya 05-1865 S 369).jpg|mini|links|hochkant|Albrecht von Graefe, 1865]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräfe-Messer.jpg|mini|upright|Star-Messer nach Graefe]]&lt;br /&gt;
Albrecht von Graefe besuchte das [[Französisches Gymnasium Berlin|Französische Gymnasium]] und studierte ab 1843 Medizin, Mathematik, Physik und Chemie in Berlin. Zu seinen Lehrern gehörten [[Johann Lukas Schönlein|Lukas Schönlein]], [[Emil du Bois-Reymond]], [[Rudolf Virchow]] und [[Johann Christian Jüngken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot;&amp;gt;Sabine Fahrenbach: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang U. Eckart]] und [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Springer Verlag Heidelberg / Berlin / New York 2006, S. 141–142. [http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66925234&amp;amp;sess=e521899f8f35fb23c17741776cba566b&amp;amp;art=f&amp;amp;kat1=freitext&amp;amp;kat2=ti&amp;amp;kat3=au&amp;amp;op1=AND&amp;amp;op2=AND&amp;amp;var1=&amp;amp;var2=Ärztelexikon&amp;amp;var3=%22Eckart%2C%20wolfgang%22 Ärztelexikon 2006], [[doi:10.1007/978-3-540-29585-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Dissertation]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;De bromo ejusque praesipuis praeparatis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt; verfasste Graefe 1847 (auf Lateinisch) bei [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]]. Danach war er Assistenzarzt in [[Prag]], wo er begann, sich ganz der Augenheilkunde zu widmen. Als seinen ersten Lehrer auf augenheilkundlichem Gebiet nennt Graefe [[Ferdinand von Arlt]], welchem er in Prag erstmals im Herbst 1848&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Krogmann: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand von Arlt (1812–1887) unter dem Aspekt seiner Beziehungen zu deutschen Wissenschaftlern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1995, S. 59–66, hier: S. 60 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; begegnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lernte weiter in [[Paris]] (bei [[Frédéric Jules Sichel|Sichel]] und [[Louis-Auguste Desmarres|Desmarres]]), [[Wien]] (bei [[Friedrich Jäger von Jaxtthal]]) und [[London]] (bei [[William Bowman (Mediziner)|William Bowman]] und George Critchett (1817–1882)) und kehrte 1852 nach Berlin zurück, wo er sich im selben Jahr für Chirurgie und Augenheilkunde habilitierte&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle.&amp;#039;&amp;#039; 1947, S. 46 und 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1855 eine von ihm angeregte private Augenklinik mit 120 Betten eröffnete, welche die erste augenärztliche Klinik zu Unterrichtszwecken in Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; war und sowohl in der Praxis wie auch in der Forschung alsbald Weltruhm genoss. Bei der Behandlung war Graefe außerordentlich sozial eingestellt, da er keinen Unterschied hinsichtlich der sozialen Schichten machte – nicht zuletzt deshalb nannte ihn sein Schüler [[Julius Hirschberg]] in einem Nachruf einen „Apostel der leidenden Menschheit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, 1854, gründete er mit dem „Archiv für [[Ophthalmologie]]“ die erste augenärztliche Fachzeitschrift. Gemeinsam mit dem österreichischen Ophthalmologen [[Ferdinand von Arlt]] und dem niederländischen Physiologen [[Frans Cornelis Donders]] fungierte Graefe als Herausgeber. Zudem verfasste er zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze. Er brachte die sich formierende Augenheilkunde mit anderen medizinischen Disziplinen dadurch in Verbindung, dass er die Zusammenhänge zwischen Augenleiden und inneren oder neurologischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Nierenleiden oder Hirntumoren ([[Stauungspapille]]) aufdeckte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt; Eine verbesserte Methode zur Operation des Grauen Stars legte er 1857 vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1858 wurde Graefe zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Im Jahr 1864 hatte er das nach ihm benannte [[Graefe-Zeichen]] (oder Graefesche Zeichen) beim [[Morbus Basedow]] beschrieben. 1868 wurde Graefe Direktor der augenärztlichen Abteilung &amp;lt;!-- oder der Augenklinik?--&amp;gt;der [[Charité]] und war besonders erfolgreich bei der Behandlung des [[Glaukom|Grünen Stars]] und des von ihm schon zuvor&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht von Graefe: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre vom Schielen und von der Schiel-Operation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Graefes Archiv für Ophthalmologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1957, S. 177–286.&amp;lt;/ref&amp;gt; untersuchten [[Schielen]]s (Strabismus). Ab 1866 wirkte er zudem als [[Professor|Ordinarius]] an der Universität Berlin.&amp;lt;!-- hier sollte eine wissenschaftliche Quelle als Nachweis eingefügt werden... --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://www.ihre-gesundheit.tv/historie-der-medizin/albrecht-von-graefe/ |text=www.ihre-gesundheit.tv |wayback=20100516084528}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr publizierte er eine erste ausführliche Beschreibung der [[Sympathische Ophthalmie|sympathischen Ophthalmie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 43 und 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Graefe entwickelte Operationstechnik, „modifiziert lineare Extraktionsmethode“, des [[Katarakt (Medizin)|grauen Stars]] war Grundlage für die Operationsmethoden dieser Erkrankung bis in die 1960er Jahre. Bis dahin war das von ihm eingeführte schmale Starmesser, „Graefe-Messer“, zur Eröffnung des Auges in Gebrauch. Mehr als 10.000 Augenoperationen soll er durchgeführt haben. Zu seinen bedeutenden Leistung zählt auch die Empfehlung der [[Iridektomie]] bei Glaukom. Verschiedene Fachbegriffe tragen den Namen des Mediziners, wie beispielsweise das „Graefe-Syndrom“, der „Graefe-Fleck“ oder der „Graefe-Reflex“. Auch die konsequente Anwendung des von [[Hermann von Helmholtz|Helmholtz]] in [[Königsberg (Preußen)]] entwickelten Augenspiegels, von dem er im November 1851 vom Königsberger Institutsmechaniker&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Jaeger (Mediziner)|Wolfgang Jaeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Ophthalmoskopie, dargestellt in den Originalbeschreibungen der Augenspiegel von Helmholtz, Ruete und Giraud-Teulon.&amp;#039;&amp;#039; Eingeleitet und erläutert von Wolfgang Jaeger. Hrsg. von Dr. Winzer. Chemisch-pharmazeutische Fabrik Konstanz. Brausdruck GmbH, Heidelberg 1977, insbesondere S. 7–17 (&amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Ophthalmoskopie im aufrechten Bild durch Hermann von Helmholtz&amp;#039;&amp;#039;), hier: S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Exemplar erbat, geht auf ihn zurück. Damit schuf er die Diagnostik der Augenkrankheiten des Augenhintergrundes ([[Aderhaut]], [[Netzhaut]], [[Sehnerv]]) und damit eine genauere Identifizierung der als [[Amblyopie]]&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle.&amp;#039;&amp;#039; 1947, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten Augenleiden. 1857 fand der erste Kongress der späteren [[Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft|„Deutschen ophthalmologischen Gesellschaft“]] (ab 1920 so benannt) in Heidelberg statt, der von Graefe initiiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehrer [[Johann Friedrich Horner]]s gab Graefe den Anstoß zur Entwicklung der Ophthalmologie in der [[Schweiz]]. Von 1859 bis 1869 kam Graefe regelmäßig im September zur Erholung ins [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|ausserrhodische]] [[Heiden AR|Heiden]] und operierte Augenkranke aus aller Welt. Das Hotel Freihof verwandelte sich während seiner Anwesenheit in eine Augenklinik. Graefe trug entscheidend zum Aufschwung Heidens als [[Kurort]] bei. Ihm zu Ehren wurde im Waldpark ein Gedenkstein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Albrecht von Graefes Schülern gehörten unter anderem [[Karl Schweigger]] und [[Theodor Leber]], die sich bei ihm habilitierten, sowie [[Carl Wilhelm von Zehender|von Zehender]], [[Hermann Schmidt-Rimpler]], [[Julius Jacobson]], [[Albert Mooren]], [[Alfred Graefe]] (Albrecht von Graefes Cousin), [[Theodor Saemisch]] und Wilhelm Manz (1833–1911).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle.&amp;#039;&amp;#039; 1947, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der mit ihm eng befreundete Zahn- und Augenarzt [[Robert Ritter von Welz]] und der Anatom [[Heinrich Müller (Mediziner, 1820)|Heinrich Müller]] zählen zu den von ihm in der Augenheilkunde ausgebildeten Medizinern. Zu Graefes Patienten gehörte unter anderem der Mediziner [[Carl Friedrich von Marcus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 258, 548, 576 und 578.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrecht von Graefe starb 1870 im Alter von nur 42&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin an [[Lungentuberkulose]]. Beigesetzt wurde er auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof II der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde|Friedhof&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche]] vor dem [[Hallesches Tor|Halleschen Tor]]. Er ruht dort an der Seite seiner Gattin Anna geb. von Knuth. Auch die Gräber seiner Eltern und seines Großvaters mütterlicherseits befinden sich in der Nähe. Als Grabstein dient eine dunkle Stele mit Dreiecksgiebel, die auf einem Granitsockel steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten.&amp;#039;&amp;#039; Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;230 und 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Vorderseite ist ein marmornes Relieftondo eingelassen, welches das Ehepaar Graefe im Profil zeigt, ein Werk des Bildhauers [[Bernhard Afinger]] aus dem Jahr 1874.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09046170|&amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;amp;nbsp;I und&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche&amp;#039;&amp;#039;}}. Beschreibung des Friedhofs und des Grabmals in der Datenbank des Landesdenkmalamtes Berlin; abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Rückseite der Grabstele stehen zwei Verse aus der Bibel: „Liebe ist stark wie der Tod“ (Hohes Lied 8, Vers 6) und „Es ist das Licht süße und den Augen lieblich, die Sonne zu sehen“ (Prediger 11, Vers 7).&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Albrecht von Graefe Bibelverse auf der Rückseite.jpg|mini|Inschrift Grabrückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Albrecht von Graefe heiratete am 7. Juni 1862 in der Heilandskirche in [[Sacrow (Potsdam)|Sacrow]] bei [[Potsdam]] &amp;#039;&amp;#039;Anna Gräfin [[Knuth (Adelsgeschlecht)#Linie Conradsborg|Knuth]]&amp;#039;&amp;#039; (Haus Conradsborg) (* 15. März 1842 in [[Frederiksborg Amt|Frederiksborg]], [[Dänemark]]; † 22. März 1872 in [[Nizza]], [[Südfrankreich]]), die Tochter des [[Dänemark|königlich dänischen]] [[Kammerherr]]n und [[Amtmann]]s Graf &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Schack Knuth]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Frederikke de Løvenørn.&amp;#039;&amp;#039; [[Joachim Sigismund Ditlev Knuth]] war ihr Bruder. Das Paar hatte fünf Kinder, von denen zwei früh starben:&lt;br /&gt;
* Anna Frederike Auguste (* 21. Juni 1863; † 19. Dezember 1939) ⚭ 28. Juni 1890 Erich Svantus [[Bonin (Adelsgeschlecht)|von Bonin]], Hauptmann&lt;br /&gt;
* Ottilie Wanda Blinda (* 5. Januar 1865; † 20. August 1865)&lt;br /&gt;
* Olga (* 18. Juni 1866; † 11. November 1949) ⚭ 11. Mai 1887 Maximilian von Mitzlaff, Rittmeister&lt;br /&gt;
* [[Albrecht von Graefe (Politiker)|Karl Albrecht]] (1868–1933) [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] ⚭ Freiin Sophie von Blomberg (* 6. Oktober 1874; † 11. Januar 1938)&lt;br /&gt;
* Ernst Max (* 2. Juli 1869; † 13. Juli 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin [[Blida Heynold von Graefe]] war seine Enkelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Denkmale&amp;lt;!-- siehe weiter unten * 1882, Denkmal für [[Berlin]], Entwurf [[Martin Gropius]] und [[Heino Schmieden]], ausgeführt von [[Rudolf Siemering]]--&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
* Aufstellung einer Marmorbüste von Albrecht von Graefe, geschaffen von [[Alexander Gilli (Bildhauer)|Alexander Gilli]], in der Aula der Universität 1873, (Kunstsammlung der Humboldt-Universität zu Berlin).&lt;br /&gt;
* Bronzebüste in der Augenklinik der [[Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
* Schon 1875, nur fünf Jahre nach dem Tod des Mediziners, wurde in [[Berlin-Kreuzberg]] die „Straße Nr.&amp;amp;nbsp;7“ als [[Graefestraße]] benannt, die wiederum heute Namensgeber für den umgebenden [[Graefekiez]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=06|id=G470|zlb98=714|kaupert=Graefestrasse-10967-Berlin|name=Graefestraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße befindet sich im „Professorenviertel“ beim Krankenhaus Am Urban.&lt;br /&gt;
* Am Haus Reinhardtstraße 34 in [[Berlin-Mitte]] am Gebäude der ehemaligen Hirschberg’schen Augenklinik ist ein Medaillon von A. von Graefe angebracht. Eine Gedenktafel am Haus seiner ehemaligen Augenklinik in der Karlstrasse 46, heute Reinhardtstr. 58, wurde entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/nc/gedenktafeln/gedenktafel-anzeige/tid/friedrich-wilhelm-er/ |text=Gedenktafeln in Berlin |wayback=20170320154241}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte Albrecht von Graefes auf dem Friedhof&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche (Grabstelle&amp;amp;nbsp;211-EB-69) in Berlin-Kreuzberg seit 1956 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2016 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/friedhoefe_begraebnisstaetten/downloads/eg-liste.pdf#page=27 &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: November 2018)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 413&amp;amp;nbsp;kB) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, S.&amp;amp;nbsp;27; abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;März 2019. [https://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-3105.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und weitere Erhaltung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 205&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;17/3105 vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2016, S.&amp;amp;nbsp;1 und Anlage&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;4; abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aufstellung einer von der Familie gestifteten Marmorbüste Albrecht von Graefes im Operationssaal der Universitätsaugenklinik 1882 (Kunstsammlung der Humboldt-Universität zu Berlin).&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Mitte]] befindet sich ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] für den Arzt, das, nach einer Initiative der [[Berliner Medizinische Gesellschaft|Berliner Medizinischen Gesellschaft]] 1872, mit finanzieller und logistischer Hilfe [[Franz von Mendelssohn (der Ältere)|Franz Mendelssohns]] und mit weltweiten Spendengeldern, 1882 nach Entwürfen von [[Martin Gropius]] und [[Heino Schmieden]] geschaffen wurde. Die Zentralfigur stammt von dem Bildhauer [[Rudolf Siemering|Rudolf Leopold Siemering]]. Das Denkmal stand ursprünglich im Garten der Charité und hat seinen heutigen Platz vor dem Klinikumgelände an der Ecke Luisen-/Schumannstraße, nur einige Schritte entfernt vom Denkmal für den Gründer der modernen [[Pathologie]] [[Rudolf Virchow]]. Nach seiner Beschädigung wurde das Denkmal nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;„Die Wandreliefs im Warteraum der Poliklinik der Universitäts-Augenklinik Halle (DDR) werden als Duplikate der Majolikareliefs des Berliner Albrecht von Graefe-Denkmals identifiziert. Es wird vermutet, dass die Duplikate ihren Platz in der Universitäts-Augenklinik Halle unter dem Ordinariat von Professor Alfred Graefe (1830–1899) erhalten haben.“ (aus &amp;#039;&amp;#039;Klin. Monatsbl. Augenheilkd.&amp;#039;&amp;#039; Band 176, Nr. 5, 1989, S. 867-869. [[doi:10.1055/s-2008-1057574]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bronzeplastik würdigt Albrecht von Graefe mit der zweigeteilten Inschrift:&amp;lt;ref&amp;gt;Text aus [[Friedrich von Schiller]]s „Wilhelm Tell“ (Quelle: {{LDLBerlin|09011080|Teilobjekt Standbild Albrecht von Graefe}} in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin. Abgerufen am: 25. April 2018.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;O, eine edle Himmelsgabe ist das Licht des Auges – alle Wesen leben vom Lichte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Jedes glückliche Geschöpf – die Pflanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die Verleihung der [[Graefe-Medaille]] ist eine der höchsten Auszeichnungen in der Augenheilkunde und findet nur alle 10 Jahre statt. Die Medaille war von dem Bildhauer [[Ferdinand Hartzer]] gestaltet worden.&lt;br /&gt;
* Der mit Graefe eng befreundete Würzburger Augenarzt [[Robert Ritter von Welz]] stiftete 1874 den &amp;#039;&amp;#039;von Graefeschen Preis.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bestimmungen für die Erteilung des von Prof. Dr. v. Welz gestifteten „von Graefeschen Preises“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die sechsundvierzigste Zusammenkunft der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Heidelberg 1927.&amp;#039;&amp;#039; Redigiert durch A. Wagenmann, Verlag von J. F. Bergmann, München 1927, S. 507 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er inzwischen erloschen ist, wurde er durch Schenkungen der deutschen Lehrer der Augenheilkunde sowie des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte als [[von-Graefe-Preis]] wiederbelebt und wird alle zwei Jahre von der [[Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft|DOG]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DOG |url=http://www.dog.org/wp-content/uploads/2010/07/Statuten-von-Graefe-Preis.pdf |titel=Statuten von: von Graefe Preis |werk= |hrsg= |datum= |format=PDF |abruf=2017-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Berliner Medizinische Gesellschaft]] verleiht seit 1981 in unregelmäßigen Abständen die [[Albrecht-von-Graefe-Medaille]].&lt;br /&gt;
* Im [[Berlin-Hansaviertel|Hansaviertel]] befindet sich ein Denkmal des Bildhauers [[Edzard Hobbing]], gestiftet zum 100. Todestag von der Vereinigung „Deutsche Augenärzte“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/graefe-denkmal-6304/ |titel=Graefe-Denkmal – Bildhauerei in Berlin |sprache=de-DE |abruf=2022-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit September 2015 trägt die Schule in der nach Graefe benannten Straße in Berlin-Kreuzberg den Namen Albrecht-von-Graefe-Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.albrecht-von-graefe-schule.de/ Schule Albrecht von Graefe] Webseite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berlin Denkmal für Albrecht von Graefe, Rudolf Siemering, 1882.jpg|Denkmal von 1882 in Berlin&lt;br /&gt;
Graefe Denkmal von R Siemering 3.jpg|Denkmal von 1882 in Berlin, Detail&lt;br /&gt;
Graefe Denkmal von R Siemering 2.jpg|Denkmal von 1882 in Berlin, Detail&lt;br /&gt;
Friedhof II Berlin-Krb 133-185.JPG|[[Ehrengrab]]stätte in [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
Gedenkstele Händelallee (Hansa) Albrecht von Graefe.JPG|Denkmal zum 100. Todestag ([[Edzard Hobbing]] 1970)&lt;br /&gt;
Stamps of Germany (DDR) 1978, MiNr 2342.jpg|Briefmarke der [[Deutsche Post (DDR)|Deutschen Post]] 1978&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Augenkrankheiten und ihre Behandlung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Julius Hirschberg]]. Verlag Georg Thieme, Leipzig 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. Adelige Häuser B.&amp;#039;&amp;#039; Band VII (= Band 36 der Gesamtreihe). Starke, Limburg (Lahn) 1965, S.&amp;amp;nbsp;106.&lt;br /&gt;
* [[Blida Heynold von Graefe]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe. Mensch und Umwelt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Karl Thiemig KG, München 1969.&lt;br /&gt;
* Hanns-Albrecht von Graefe: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe –aus der Sicht seines Urenkels.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„Staubfreie Luft“ und „saftiges Wiesengrün“: Albrecht von Graefe, Heiden und die Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden 2.&amp;#039;&amp;#039; Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen 2009, S. 22–27.&lt;br /&gt;
* Christa Habrich: &amp;#039;&amp;#039;Zur Molkenkur in Heiden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„Staubfreie Luft“ und „saftiges Wiesengrün“. Albrecht von Graefe, Heiden und die Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden 2.&amp;#039;&amp;#039; Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen 2009, S. 12–21. &lt;br /&gt;
* Christian Hartmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe. Berlin, 1828 bis 1870. Gedächtnisband zum Symposium anlässlich des 125jährigen Todesjahres.&amp;#039;&amp;#039; Ad Manum Medici, Germering 1996, ISBN 3-928027-17-4.&lt;br /&gt;
* [[Julius Hirschberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Männer der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heft 7). Wilhelm Weicher, Leipzig 1906, {{Digitalisat|IA=albrechtvongrae00hirsgoog|SZ=n2}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Jacobson]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe’s Verdienste um die neuere Ophthalmologie. Aus seinen Werken dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Peters, Berlin 1885, {{archive.org|albrechtvongrae01jacogoog|Blatt=n8}}&lt;br /&gt;
* Julius Jacobson: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Albrecht von Graefe. Zu seinem 25sten Todestage.&amp;#039;&amp;#039; Koch, Königsberg 1895, {{archive.org|erinnerungenana00jacogoogb}}&lt;br /&gt;
* [[Marcelli Janecki]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des preußischen Adels]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (1892), [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7951754 S. 165].&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|710|710|Graefe, Albrecht von|Wilhelm Katner|118541234}}&lt;br /&gt;
* [[Huldrych M. Koelbing|Huldrych Koelbing]], Peter Speiser: &amp;#039;&amp;#039;Der Graefe-Stein: eine Erinnerung an A. von Graefes Wirken in Heiden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gesnerus (Zeitschrift)|Gesnerus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 47, 1990, S. 109–117.&lt;br /&gt;
* Georg Kraffel: „Albrecht von Graefe zum 175. Geburtstag. Die augenärztliche Versorgung der armen Bevölkerung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Berlin“. In: Sibylle Einholz, Jürgen Wetzel (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Bär von Berlin. Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039;. 52 (2003), S. 47–59.&lt;br /&gt;
* Beate Kunst: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an Albrecht von Graefe – Die Graefe-Sammlung der DOG am Berliner Medizinhistorischen Museum.&amp;#039;&amp;#039; In: DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Visus und Vision 150 Jahre DOG.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zum 150-jährigen Bestehen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, Biermann Verlag, Köln 2007, S. 293 ff., [http://www.dog.org/wp-content/uploads/2009/12/DOG_Festschrift_2014_2.pdf dog.org] (PDF; 4,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Hans Remky]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe. Facets of his work. On the occasion of the 125th anniversary of his death (20 July 1870).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Graefe’s Archive for Clinical and Experimental Ophthalmology.&amp;#039;&amp;#039; Band 233, Nr. 9, September 1995, S. 537–548.&lt;br /&gt;
* Jens Martin Rohrbach: &amp;#039;&amp;#039;Zum 150. Todestag. Albrecht von Graefe (1828-1870). Das Gewissen der Augenheilkunde in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Heidelberg 2020, {{DOI|10.1007/978-3-662-60790-9_1}}.&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|550|555|Graefe, Albrecht von|[[August von Rothmund]]|ADB:Graefe, Albrecht von}}&lt;br /&gt;
* Carl Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Aus unveröffentlichten Briefen Albrecht von Graefes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kl.M.f.A.&amp;#039;&amp;#039; Band 108, 1942.&lt;br /&gt;
* Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 46–48 und 54.&lt;br /&gt;
* Thomas Schilp, Jens Martin Rohrbach: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht von Graefe an Frans Cornelis Donders. Briefe 1852 bis 1870.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2013.&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Graefe, Albrecht von.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 506 f.&lt;br /&gt;
* Adolf Weber: Vorlesungsmitschrift Albrecht von Graefe 1854/1855. Hrsg. von [[Wolfgang Leydhecker]]. 1989.&lt;br /&gt;
* Weve-Doesschate: &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe Albrecht von Graefes an F. C. Donders (1852–1870).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kl.M.f.A.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Beilageheft. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Zeitschriften (Medizin)#2790166-X|&amp;#039;&amp;#039;Archiv für Ophthalmologie&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Gräfe und die Augenklinik|&amp;#039;&amp;#039;Gräfe und die Augenklinik&amp;#039;&amp;#039; von Max Ring}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|2996|IDName=albrecht-von-graefe|Name=Albrecht von Graefe|Kommentar=|Datum=15. April 2019}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118541234}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118541234}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=J. Herde&lt;br /&gt;
   |url=http://www.dog2007.org/797_d.html&lt;br /&gt;
   |titel=Albrecht von Graefe und seine Nachfahren&lt;br /&gt;
   |werk=105. DOG-Kongress Home&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
   |datum=2007-02-22&lt;br /&gt;
   |abruf=2017-11-13}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.denk-mal-an-berlin.de/foerderprojekte/graefe-denkmal.html&lt;br /&gt;
   |titel=Albrecht von Graefe-Denkmal (2005)&lt;br /&gt;
   |hrsg=Denk mal an Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-04-25}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Hanns-Albrecht von Graefe&lt;br /&gt;
   |url=http://museum.heiden.ch/persoenlichkeiten/graefe/graefe.html&lt;br /&gt;
   |titel=Albrecht von Graefe&lt;br /&gt;
   |hrsg=Museum Heiden&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-04-25}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.sammlungen.hu-berlin.de/sammlungen/94/&lt;br /&gt;
   |titel=Albrecht von Graefe-Sammlung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, BMM&lt;br /&gt;
   |werk=Wissenschaftliche Sammlungen an der Humboldt-Universität zu Berlin&lt;br /&gt;
   |hrsg=Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-04-25}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|41220|Albrecht von Graefe|Autor=Thomas Fuchs|Datum=2001-01-09}}&lt;br /&gt;
* [https://von-graefe.dog.org Sonderwebseite der DOG] zum 150. Todestag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118541234|LCCN=n/84/805765|VIAF=30297206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graefe, Albrecht Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Medizin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Medizinalrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graefe, Albrecht von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Graefe, Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Augenarzt, Begründer der Augenheilkunde in Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mooren123</name></author>
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