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	<title>Albrecht von Alvensleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albrecht_von_Alvensleben&amp;diff=471987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: Erg.  Quelle EN</title>
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		<updated>2026-04-26T14:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.  Quelle EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Minister Albrecht.jpg|miniatur|Graf Albrecht von Alvensleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erxleben-Sammlung Duncker (5412924).jpg|miniatur|[[Schloss Erxleben]] II mit Hausmannsturm um 1865, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrecht Graf von Alvensleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1794]] in [[Halberstadt]]; † [[2. Mai]] [[1858]] in [[Berlin]]) war preußischer [[Finanzminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albrecht Graf von Alvensleben entstammte der niederdeutschen [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Adelsfamilie von Alvensleben]]. Als ältester Sohn des Halberstädter Domdechanten und späteren braunschweigischen Ministers Graf [[Johann Ernst von Alvensleben]] (1758–1827) und der Caroline von Rohr (1771–1816) besuchte er die Schule im [[Kloster Unser Lieben Frauen]] in Magdeburg und begann 1811 als Siebzehnjähriger ein Jurastudium an der neu gegründeten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Während des Studiums wird er Mitglied im [[Corps Marchia Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerlach, &amp;#039;&amp;#039;Kösener Corps-Listen 1930&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5/47&amp;lt;/ref&amp;gt; 1813 unterbricht er sein Studium, um an den [[Freiheitskriege]]n teilzunehmen. Nach Beendigung des Krieges setzt er das Studium fort und tritt nach dem Examen 1817 in den Justizdienst am Berliner [[Kammergericht]] ein. Während dieser Berliner Zeit gehörte er zu einer christlich-konservativen [[Deutsche Tischgesellschaft|Tischgesellschaft]] („Maikäferei“) um [[Clemens Brentano]] und den Gebrüdern [[Ernst Ludwig von Gerlach|Ernst Ludwig]] und [[Ludwig Friedrich Leopold von Gerlach|Ludwig Friedrich von Gerlach]], die seine späteren Anschauungen wesentlich mitgeprägt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 wurde er Kammergerichtsrat, verließ aber nach dem Tode seines Vaters den Staatsdienst, um das alte Familiengut [[Schloss Erxleben|Erxleben II]] zu bewirtschaften. 1831 berief ihn der König als Geheimen Justiz- und Vortragenden Rat in das Justizministerium. Noch im gleichen Jahr erhielt er die Aufgabe, als Spezialkommissar in Krakau mit österreichischen und russischen Vertretern die Lösung verfassungspolitischer Fragen des Freistaates zu erarbeiten. Alvensleben trat für eine deutsche Politik Preußens auf Grundlage der Verträge von 1815 und enger Freundschaft mit Österreich ein. 1834 vertrat er Preußen auf den Wiener Konferenzen. Dort beratschlagte er mit [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Metternich]] über die Bekämpfung der revolutionären und demokratischen Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1835 bis 1842 war er preußischer Finanzminister. Es gelang ihm, das preußische Finanzwesen auf einen guten Stand zu bringen. Auch setzte er sich aktiv für den Deutschen Zollverein ein. 1842 trat er zurück, weil er mit den romantischen Neigungen [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms IV.]] nicht zurechtkam, ließ sich aber bewegen, als vortragender Kabinettsminister dem König bis 1844 noch weiterhin zur Verfügung zu stehen. Dann verließ er endgültig den Staatsdienst, übernahm aber von Fall zu Fall noch wichtige Aufträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Revolution 1848 betätigte er sich im Sinne einer konservativen Politik und gehörte der [[Preußische Nationalversammlung|preußischen Nationalversammlung]] an. Als zweiter Bevollmächtigter auf den [[Dresdner Konferenzen 1850/1851]] wahrte er gegenüber Österreich die Stellung Preußens und der Kleinstaaten. 1852 übernahm er einen Auftrag an den hannoverschen Hof, um Schwierigkeiten in Sachen des Zollvereins zu beseitigen. Er war gewähltes Mitglied der Ersten Kammer des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtags]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Preußen, Landtag |Titel=Verhandlungen, Erste Kammer, Zweiter Band |Verlag=Decker |Ort=Berlin |Datum=1852 |Seiten=VIII. |Online={{Google Buch |BuchID=lKovAAAAYAAJ |Seite=665 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1854 berief ihn der König zum Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]]. 1856 erhielt er den [[Orden vom Schwarzen Adler]]. Sein plötzlicher Tod verhinderte, dass er vom Prinzen von Preußen zum Ministerpräsidenten als Nachfolger [[Otto Theodor von Manteuffel|Otto von Manteuffels]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alvensleben blieb unverheiratet und kinderlos. Nach seinem Tod gab es einen innerfamiliären Erbschaftsstreit. [[Eduard von Alvensleben]] (1787–1876) aus [[Redekin]] und sein Bruder Ferdinand wurden schließlich nach altem [[Lehen]]srecht Nachfolger auf Erxleben II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lebenslauf, Tod und Beisetzung des Grafen Albrecht von Alvensleben, Berlin 1861 (Leichenpredigt).&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|376|376|Alvensleben, Albrecht Graf v.|[[Rochus von Liliencron]]|ADB:Alvensleben, Albrecht Graf von}}&lt;br /&gt;
* Heinrich von Petersdorff: Graf Albrecht von Alvensleben-Erxleben, in: Historische Zeitschrift 100 (1908) S. 263–315.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Kretzschmar]]: Geschichtliche Nachrichten von dem Geschlecht von [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Alvensleben]] seit 1800. Burg b. M. 1930, S. 79–181.&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|231|232|Alvensleben, Albrecht Graf v.|Udo von Alvensleben|116296143}}&lt;br /&gt;
* Helmut Asmus: &amp;#039;&amp;#039;Alvensleben, Albrecht Graf von.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1, S. 7.&lt;br /&gt;
* [[Udo von Alvensleben-Wittenmoor]]: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten fünf Generationen der Alvensleben in Erxleben II - 1782-1945&amp;#039;&amp;#039; (verfasst 1959). Herausgegeben von der Familie von Alvensleben e.&amp;amp;nbsp;V., Falkenberg August 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Finanzminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116296143|VIAF=5678732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alvensleben, Albrecht Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Ersten Kammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Kammergericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Halberstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Alvensleben)|Albrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Alvensleben|Albrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alvensleben, Albrecht von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Alvensleben, Albrecht Graf von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Finanzminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1858&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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