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	<title>Albrecht Rosengarten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrecht Rosengarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Abraham&amp;#039;&amp;#039;, aber auch &amp;#039;&amp;#039;Albert&amp;#039;&amp;#039; Rosengarten, * [[5. Januar]] [[1810]] in [[Kassel]]; † [[15. August]] [[1893]] in [[Wiesbaden]])&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Melhop: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Hamburgische Bauweise&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 1925 (2. Aufl.), S. 226&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Saskia Rohde |Titel=Rosengarten, Albert |Sammelwerk=Das jüdische Hamburg: ein historisches Nachschlagewerk |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Datum=2006 |ISBN=3-8353-0004-0 |Seiten=218}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Architekt]], dessen Werk großen Einfluss auf den Synagogenbau in Deutschland und [[Österreich-Ungarn]] in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge-Kassel-1.jpg|mini|Die Hauptsynagoge in Kassel von 1839]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohlhoefen-Synagoge Hamburg.jpg|mini|Die Synagoge an den Kohlhöfen in Hamburg von 1859]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Gast- und Krankenhaus 1860.jpg|mini|Gast- und Krankenhaus Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Schröderstift 002.jpg|mini|Schröderstift Hamburg]]&lt;br /&gt;
Rosengarten stammte aus einer [[Jude|jüdischen]] Kasseler Familie und erlernte seinen Beruf in den 1830er Jahren beim Bauamt in Kassel. Er arbeitete 12 Jahre im [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen]] Staatsdienst und bildete sich bei Auslandsaufenthalten 1839 in Paris (bei [[Henri Labrouste]]) und 1841 in Rom weiter. Er war der erste jüdische Architekt in Deutschland, der [[Synagoge]]n baute, und wurde bekannt als Erbauer der Hauptsynagoge in Kassel (1836–1838), der [[Synagoge Gudensberg|Synagoge]] im nordhessischen [[Gudensberg]] (1840–1843), sowie dreier in Ziegelrohbauweise ausgeführter Synagogen (darunter die große [[Synagoge Kohlhöfen]]) und des [[Gast- und Krankenhaus]]es an der Danziger Straße in [[Hamburg]] (1853–1857).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptsynagoge Kassel ==&lt;br /&gt;
Die große, zweistöckige, dreischiffige [[Synagoge (Kassel)#Neubau 1839|Hauptsynagoge]] in Kassel, die bis 1938 in der Unteren Königstraße stand und etwa 800 Gemeindemitgliedern Platz bot, wurde 1839 nach drei Jahren Bauzeit eingeweiht. Sie sollte sich, gemäß dem Wunsch der [[Jüdische Gemeinde Kassel|jüdischen Gemeinde von Kassel]], architektonisch selbstbewusst darstellen, aber in ihrer Bauweise von der Umgebung nicht allzu sehr abheben. Mit ihrer schnörkellosen Fassade, den [[Neuromanik|neuromanischen]] [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|Rundbögen]] und dem gelblich-weißen Bruchstein fügte sie sich harmonisch ins Stadtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss ==&lt;br /&gt;
Rosengarten kreierte mit diesem Bau einen neuen Stil im Synagogenbau. Er veröffentlichte seine Ansichten und Pläne 1840 in der Wiener [[Allgemeine Bauzeitung|&amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;]], weshalb sie bis heute erhalten sind. Rosengartens [[Architektur]] war geprägt von dem Anliegen, die [[Integration (Soziologie)|Integration]] der Juden auch im Baustil zu symbolisieren. Vorbild und damit gemeinsame Wurzel für Juden und Christen war für ihn die [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], und er hielt den [[Rundbogenstil]] als für Synagogen am besten geeignet. Er lehnte den ägyptischen Stil wegen seiner Assoziation mit Sklaverei, den [[Neugotik|neugotischen]] wegen seiner allzu offenkundigen Verbindung mit christlicher Architektur ab, und er war gegen das Kopieren klassischer Tempel. Sein Kasseler Werk wurde stilbestimmend für Synagogen in [[Frankfurt am Main|Frankfurt/Main]] (Schützenstraße, 1853) und [[Hauptsynagoge (Mannheim)|Mannheim]] (1855). Sein Einfluss auf den Synagogenbau war besonders sichtbar im ehemaligen [[Österreich-Ungarn]]. Die Synagogen von [[Pohořelice]] (Pohrlitz) (1855), [[Brünn|Brno (Brünn)]] (1855) und [[Synagoge (Jihlava)|Jihlava]] (Iglau) (1863) in [[Mähren]] zeigen seinen Einfluss, ebenso die [[Neue Synagoge (Gliwice)|Neue Synagoge]] in [[Gliwice]] (Gleiwitz) (1861), die [[Große Synagoge (Pilsen)|Große Synagoge]] in [[Plzeň]] (Pilsen) (1861) und die [[Linzer Synagoge]] (1877).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die meisten der von ihm erbauten Synagogen zerstört wurden, ist die [[Synagoge Gudensberg|Synagoge in Gudensberg]] in Nordhessen wohl eine der wenigen, wenn nicht die einzige noch erhaltene Synagoge Albrecht Rosengartens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* 1836–1838: [[Hauptsynagoge Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1840–1843: [[Synagoge Gudensberg]]&lt;br /&gt;
* nach 1842: Haus Wilkens, Hamburg, Alter Wall 56–58&lt;br /&gt;
* nach 1842: Wohnhaus, Hamburg, Alsterdamm 3&lt;br /&gt;
* nach 1842: Geschäftshaus Schumacher &amp;amp; Dahnert, Hamburg, Johannisstraße 19&lt;br /&gt;
* 1851–1853: [[Schröderstift]], Hamburg&lt;br /&gt;
* 1858: Hospitalbau [[Gast- und Krankenhaus]], Hamburg, Danziger Straße&lt;br /&gt;
* 1857–1859: [[Synagoge Kohlhöfen]], Hamburg&lt;br /&gt;
* 1862: Grabkapelle Schröder, Hamburg, Petrikirchhof&lt;br /&gt;
* 1867–1869: Oberaltenstift, Hamburg, Mühlendamm&lt;br /&gt;
* 1872: Villa Horschitz, Hamburg, Harvestehuder Weg 8&lt;br /&gt;
* 1874: [[Alida Schmidt-Stiftung|Alida Schmidt-Stift]], Hamburg, Bürgerweide 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1865 Entwurf Grabmal &amp;#039;&amp;#039;[[Gabriel Riesser]]&amp;#039;&amp;#039;, 1865 ausgeführt von  [[Engelbert Peiffer]],  [[Jüdischer Friedhof Ohlsdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Riesser-Grabmal als Symbolfigur, [[doi:10.23691/jgo:article-26.de.v1]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (mit [[Gotthilf Ludwig Runge|L. Runge]]): &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Mittheilungen über Italien. Eine Auswahl interessantester und werthvoller Darstellungen aus den Mappen der Architekten L. Runge und A. Rosengarten.&amp;#039;&amp;#039; Müller, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J. [ca. 1847].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die architektonischen Stylarten. Eine kurze, allgemeinfaßliche Darstellung der charakteristischen Verschiedenheiten der architektonischen Stylarten.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig 1857. {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-513469}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architekturbilder aus Paris und London.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1860.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2005/45/pdf/Borsky_Maros_Synagogue_Architecture_in_Slovakia_text_for_www.pdf Maros Borsky: Synagoge Architecture in Slovakia] (PDF; 899 kB)&lt;br /&gt;
* [[Michael Eissenhauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Wohnstiftungen des 19. Jahrhunderts. „Ein Denkmal, welches theilnehmende Liebe gestiftet hat…“&amp;#039;&amp;#039;, Hans Christians Verlag, Hamburg 1987, ISBN 3-7672-1010-X.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Wilhelm Melhop]] | Titel=Alt-Hamburgische Bauweise | Auflage= 2 |Verlag=Boysen &amp;amp; Maasch | Ort=Hamburg | Datum=1925 | Online={{Digitalisat|IA=althamburgischeb00melh|SZ=226}} | Seiten= 226}}&lt;br /&gt;
* Saskia Rohde: &amp;#039;&amp;#039;Albert Rosengarten (1809–1893). Die Anfänge des Synagogenbaus jüdischer Architekten in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Menora, Jahrbuch für Deutsch-Jüdische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 228–258.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/kassel_synagoge.htm Die Synagoge in Kassel]&lt;br /&gt;
* [http://www.zentralratdjuden.de/de/article/45.html?sstr=Albrecht%20Rosengarten Artikel zur Einweihung der neuen Kasseler Synagoge, 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.rp-kassel.hessen.de/irj/RPKS_Internet?rid=HMdI_15/RPKS_Internet/sub/79e/79e400b3-51d2-1111-0104-36e7de30ba3c,,22222222-2222-2222-2222-222222222222,11111111-2222-3333-4444-100000005003.htm Artikel zur Einweihung der neuen Kasseler Synagoge]&lt;br /&gt;
* [http://jinh.lima-city.de/gesch-gud.htm Hans-Peter Klein: Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Synagoge von Gudensberg, 1995]&lt;br /&gt;
* [http://jinh.lima-city.de/Geschichte_Synagoqe_Gudensberg.htm Geschichte der ehemaligen Synagoge Gudensberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.gudensberg.de/Stadtinfo/synagoge/ Kulturhaus Synagoge, auf der Website der Stadt Gudensberg]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=103115781|titel=Rosengarten, Albrecht|datum=2020-01-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103115781|LCCN=no/2001/54209|VIAF=59492793}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosengarten, Albrecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gudensberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosengarten, Albrecht&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosengarten, Abraham; Rosengarten, Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1893&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ole Rabe</name></author>
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