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	<title>Albrecht Penck - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albrecht Penck.jpg|mini|Albrecht Penck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leo von König - Portrait Albrecht Penck, 1932.jpg|mini|Albrecht Penck, gemalt von [[Leo von König]] (1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrecht Friedrich Karl Penck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1858]] in [[Reudnitz (Leipzig)|Reudnitz]] bei [[Leipzig]]; †&amp;amp;nbsp;[[7. März]] [[1945]] in [[Prag]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Geograph]] und [[Geologe]]. Penck widmete sich besonders der [[Geomorphologie]], den [[Kaltzeit|glazialen]] Landschaftsformen und der [[Klimatologie]]. Er war der Vater des Geomorphologen [[Walther Penck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Penck wurde 1858 als Sohn des Buchhändlers und Kaufmanns Emil Penck (1829–1880) und seiner Frau Elisabeth Penck (1833–1896) in [[Reudnitz (Leipzig)|Reudnitz]] bei [[Leipzig]] geboren. 1886 nahm er Ida Ganghofer (1863–1944), Schwester des erfolgreichen bayerischen Heimatschriftstellers [[Ludwig Ganghofer]] und Tochter des Forstbeamten [[August Ganghofer|August Ritter von Ganghofer]], in München zur Frau. Gemeinsam hatten sie zwei Kinder, [[Walther Penck]] (Geologe) und Ilse Penck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|20|173|174|Penck, Friedrich Karl Albrecht|Karl Albert Habbe|118739883}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Karriere ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Realschule studierte Penck ab 1875 in Leipzig Chemie, Botanik, Mineralogie und Geologie. Sein Studium wurde durch ein [[Stipendium]] ermöglicht, das von Auguste de Wilde für Studenten [[Reformierte Kirchen|reformierter]] [[Konfession]] gestiftet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Louis: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Penck. Der bahnbrechende Eiszeitforscher&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Ernst Schneider|Hans Schwerte]], [[Wilhelm Spengler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Forscher und Wissenschaftler im heutigen Europa&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Weltall und Erde: Physiker, Chemiker, Erforscher des Weltalls, Erforscher der Erde, Mathematiker&amp;#039;&amp;#039;. Stalling, Oldenburg 1955, S. 279–288, hier S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1878 wurde er mit „Studien über lockere vulkanische Auswürflinge“ beim Mineralogen [[Ferdinand Zirkel]] promoviert. Schon vorher hatte [[Hermann Credner]], der Leiter der geologischen Landesaufnahme in Sachsen, Penck als Hilfsgeologen eingestellt und ihm die Aufnahme der Sektionen Colditz und Grimma der [[Geognostische Landesuntersuchung Sachsens|Geologischen Spezialkarte von Sachsen]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Studienreise 1878 durch Norddeutschland und das südliche [[Skandinavien]] publizierte Penck 1879 „Die Geschiebeformationen Norddeutschlands“, worin erstmals die dreimalige Vergletscherung des nördlichen Mitteleuropa nachgewiesen wurde. Ab 1880 bildete sich Penck bei [[Karl Alfred von Zittel|Karl von Zittel]] in München im Fach [[Paläontologie]] weiter und wurde von [[Carl Wilhelm von Gümbel|Wilhelm von Gümbel]], dem Leiter der Bayrischen Geologischen Landesuntersuchung, mit der Übersichtskartierung des [[Pleistozän|Diluviums]] im Alpenvorland betraut. Deren Ergebnisse veröffentlichte Penck 1882 („Die Vergletscherung der deutschen Alpen: ihre Ursachen, periodische Wiederkehr und ihr Einfluss auf die Bodengestaltung“) und belegte damit eine dreimalige Vergletscherung auch des Alpenvorlandes und die Entstehung der [[Alpenrandsee]]n durch glaziale Erosion. Gleichzeitig habilitierte sich Penck mit dieser Arbeit als erster Vertreter des Faches Geographie an der [[Universität München]]. 1885 nahm er einen Ruf auf die neugeschaffene Lehrkanzel für [[Physische Geographie|Physikalische Geographie]] an der [[Universität Wien]] an, wo er neben den üblichen Vorlesungen obligate Exkursionen einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der bald international angesehenen „Wiener Schule“ der Geographie gehörten u. a. [[Jovan Cvijić]], [[Naomasa Yamasaki]] und [[Emmanuel de Martonne]] (1873–1955). Mit Pencks Ansehen wurde der Wiener Lehrstuhl insbesondere durch die von Cvijic 1893 hier vorgelegte Dissertation, „Das Karstphänomen“, das weltweit führende Zentrum der [[Karstologie]], auch wenn sich Penck selbst nur anfänglich mit dem [[Karst]]phänomen beschäftigte. Durch Cvijics Arbeiten auf dem Balkan angeregt unternahm Penck zusammen mit [[William Morris Davis]] 1899 eine Exkursion nach [[Dalmatien]], [[Bosnien]] und die [[Herzegowina]]. Hier stellte er, erstmals für die [[Dinariden]] überhaupt, ausgeprägte eiszeitliche Vergletscherungsspuren im [[Orjen]] fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erschien im 1. Band von [[Alfred Kirchhoff (Geograph)|Alfred Kirchhoffs]] „Länderkunde des Erdteils Europa“ Pencks „Das Deutsche Reich“, dem er eine „Physikalische Skizze von Mitteleuropa“ voranstellte und damit nicht nur die bis heute gültige Definition [[Mitteleuropa]]s gab, sondern auch dessen natürliche Großlandschaften erstmals begrifflich fasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der „Morphologie der Erdoberfläche“ (2 Bände, 1894) stellte er methodisch zukunftsweisend das Relief der Erde als Ergebnis formender Prozesse dar. Von 1887 bis 1890 untersuchte Penck gemeinsam mit [[August von Böhm]] und [[Eduard Brückner (Klimatologe)|Eduard Brückner]] die Vergletscherung der österreichischen Alpenländer und legte damit die Grundlage zu [[Die Alpen im Eiszeitalter]] (3 Bände, 1901–1909 mit Brückner). Dieses Standardwerk hat die [[Quartärforschung]] im deutschsprachigen Bereich fest begründet, gab ihr mit der [[Glaziale Serie|Glazialen Serie]] eine verlässliche methodische Grundlage und mit den, nunmehr vier, alpinen [[Eiszeitalter]]n Günz, Mindel, Riss und Würm eine in den Grundzügen heute noch gültige [[Stratigraphie (Geologie)|stratigraphische]] Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 forderte Penck auf dem Internationalen Geographischen Kongress in Bern erstmals die Schaffung einer [[Internationale Weltkarte|Internationalen Weltkarte]] im Maßstab 1:1.000.000 nach einheitlichen Grundsätzen (Gradabteilung und Höhenschichten), deren Realisierung gegen erhebliche Widerstände kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begonnen wurde. Zahlreiche Studienreisen führten Penck unter anderem nach Westeuropa (1883), Schottland und Irland (1885), Spanien und Marokko (1892), Kanada (1897), den USA (1897, 1904 und öfter), Mexiko (1904), Südafrika, Ägypten (1905), Hawaii, Japan, Nordchina, Sibirien (1909), Spitzbergen (1910) und Australien (1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurden Penck als Nachfolger [[Ferdinand von Richthofen]]s nach Berlin berufen und übernahm neben der Direktion des Geographischen Instituts an der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute [[Humboldt-Universität]]) auch die Leitung des neugegründeten Instituts und [[Museum für Meereskunde (Berlin)|Museums für Meereskunde]] (1917/18 Rektor, 1926 emeritiert). Im selben Jahr wurde er Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]] in Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 291, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908/09 lehrte Penck als Austauschprofessor an der [[Yale University]] und der [[Columbia University]] in den USA, während gleichzeitig William Morris Davis den Berliner Lehrstuhl vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Versuch einer Klimaklassifikation auf physiogeographischer Grundlage“ (1910) unterschied Penck erstmals humide, aride und nivale Klimabereiche, mit „Die Formen der Landoberfläche und Verschiebungen der Klimagürtel“ (1913) legte er die Grundlagen der Klimamorphologie. Zu aktuellen kulturgeographischen Fragen nahm er in „Die österreichische Alpengrenze“ (1915), mit der Karte „Deutsche, Polen und Kassuben in Westpreußen und Posen“ (1919) und weiteren Veröffentlichungen zur Frage des [[Polnischer Korridor|polnischen Korridors]] zur Ostsee Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach Kriegsende initiierte Penck zusammen mit [[Alfred Merz]] die Einrichtung einer Volkshochschule.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolas Ginsburger: {{Webarchiv|url=https://bdr.u-paris10.fr/theses/internet/2010PA100195.pdf |wayback=20201127102149 |text=&amp;quot;La guerre, la plus terribles des érosions&amp;quot;. Cultures de guerre et géographes universitaires. France, Allemagne, Etats-Unis (1914–1921)}} [archive], thèse de doctorat d’histoire contemporaine, Université de Paris-Ouest-Nanterre-La Défense, 2010, 1682 S.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 war er maßgeblich an der Schaffung der „Mittelstelle für zwischeneuropäische Fragen“ beteiligt, aus der 1926 die „Stiftung für deutsche [[Volks- und Kulturbodenforschung]]“ hervorging. Im Rahmen der [[völkische Bewegung|völkischen Bewegung]] wurde das Konstrukt seines „Volks- und Kulturbodens“ von [[Max Hildebert Boehm]] und anderen Rechtsintellektuellen der [[Konservative Revolution|Konservativen Revolution]] und des [[Nationalsozialismus]] aufgenommen. In der Expansionspolitik des NS-Regimes war das Raumkonzept des „Kulturbodens“ von zentraler Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1922 schuf er zusammen mit [[Friedrich Schmidt-Ott]] und Alfred Merz die Voraussetzungen für die [[Deutsche Atlantische Expedition]] mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor (Schiff, 1924)|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039; (1925–1927). Ein glänzender, international sehr beachteter wissenschaftlicher Erfolg wurde 1928 die 100-Jahr-Feier der [[Gesellschaft für Erdkunde|Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin]] unter Pencks Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Publikationen zur Bevölkerungskapazität der Erde („Das Hauptproblem der physischen Anthropogeographie“, 1924, und „Die Bonitierung der Erdoberfläche“, 1926) lösten langwierige Diskussionen aus. Sein „Geographischer Führer durch das Tor von Mittenwald“ (1930) schloss erneute Geländearbeiten in den Ostalpen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren war Penck unter anderem Ehrenpräsident der 3. Internationalen Quartärkonferenz in Wien (1936) und Kanzler der Berliner „[[Mittwochsgesellschaft]]“, von deren 16 Mitgliedern vier wegen der Beteiligung am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] Opfer des NS-Staates wurden. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Pencks Schrift „Nationale Erdkunde“ in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-p.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur. Erster Nachtrag, Berlin: Zentralverlag, 1947. Buchstabe P, S. 112–118&amp;#039;&amp;#039;. Olaf Simons, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, Seminar für Anglistik/Amerikanistik.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Penck war einer der bedeutendsten deutschen Geographen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, beeinflusste aber durch seine zahlreichen Schüler auch noch die zeitgenössische Geographie. Zu seinen bedeutendsten Schülern gehörten [[Eduard Brückner (Klimatologe)|Eduard Brückner]] (1862–1927), [[Alfred Merz]] (1880–1925), [[Jovan Cvijić]] (1865–1927), [[Giotto Dainelli]] (1878–1968), [[Adolf Emanuel Forster|Adolf E. Forster]] (1868–1939), [[Gustav Götzinger]] (1880–1969), [[Alfred Grund]] (1875–1914), [[Erwin Hanslik]] (1880–1940), [[Hugo Hassinger]] (1872–1952), [[Franz Heiderich]] (1863–1926), [[Norbert Krebs]] (1876–1947), [[Hermann Lautensach]] (1886–1971), [[Herbert Lehmann (Geograph)|Herbert Lehmann]] (1901–1971), [[Otto Lehmann (Geograph)|Otto Lehmann]] (1884–1941), [[Herbert Louis (Geograph)|Herbert Louis]] (1900–1985), [[Fritz Machatschek]] (1876–1957), [[Emmanuel de Martonne]] (1873–1955), [[Emil Meynen]] (1902–1994), [[Eugeniusz Romer]] (1871–1954), [[Stepan Rudnyzkyj]] (1877–1937), [[Robert Sieger (Geograph)|Robert Sieger]] (1864–1926), [[Johann Soelch]] (1883–1951) oder [[Naomasa Yamasaki]] (1870–1929).&amp;lt;ref&amp;gt;Norman Henniges: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Sehen lernen&amp;quot;: Die Exkursionen des Wiener Geographischen Instituts und die Formierung der Praxiskultur der geographischen (Feld-)Beobachtung in der Ära Albrecht Penck (1885–1906).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 156, 2014, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Während der schweren [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin#18. November 1943 bis 25. März 1944|Luftangriffe auf die Reichshauptstadt Berlin im November 1943]] wurde auch Pencks Wohnung in der Meierottostraße&amp;amp;nbsp;5 in Berlin-Wilmersdorf getroffen. Der bereits hochbetagte Penck und seine Ehefrau wurden in ein Lazarett nach Hindenburg ([[Zabrze]]) in Oberschlesien gebracht. Mit dem Vorrücken der Ostfront veranlassten Pencks Tochter Ilse und ihr Ehemann [[Armin Tschermak-Seysenegg]], der als Professor in Prag lehrte, dass ihre Eltern in ein Krankenhaus nach Prag-Reuth ([[Krč]]) in die besetzte Tschechoslowakei verlegt werden. Albrecht Penck starb dort nach seiner Frau, am 7.&amp;amp;nbsp;März 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu: Hans Spreitzer: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Pencks letztes Lebensjahr. Erinnerung an einen großen Forscher und Lehrer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Gletscherkunde u. Glazialgeologie&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1, H.&amp;amp;nbsp;2, 1950, S.&amp;amp;nbsp;187–192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urne mit seiner Asche wurde später auf dem Stuttgarter [[Pragfriedhof]] im Familiengrab beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Tagung der Deutschen Quartärvereinigung in Überlingen&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eiszeitalter und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;10, 1959, S.&amp;amp;nbsp;230–231, hier S.&amp;amp;nbsp;231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Findling markiert die Grabstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu: Hans Frei: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Penck (1858–1945). Zum Gedenken an einen bedeutenden Naturwissenschaftler und bahnbrechenden Eiszeitforscher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;112, 2008, S.&amp;amp;nbsp;3–7, hier S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
Penck wurden [[Ehrendoktorat]]e der Universitäten Kapstadt, Oxford (1907), Columbia New York, Innsbruck (1927) und Sofia verliehen. Er war Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften]] Berlin und der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] in Halle (Saale). Zum auswärtigen Mitglied zählten ihn die [[Accademia dei Lincei]] Rom und die [[National Academy of Sciences]] sowie die Akademien der Wissenschaften in Wien, Kopenhagen, Edinburgh, Stockholm, Uppsala und Padua. Seit 1889 war er ordentliches Mitglied der [[Moskauer Gesellschaft der Naturforscher|Kaiserlichen Gesellschaft der Naturforscher zu Moskau]]. 1893 ernannte ihn der [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]] zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Ein Rückblick auf einhundertfünfzig Jahre Vereinsgeschichte 1868–2018.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 136, 2018, S. 1–303, hier: S. 74 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] war er seit 1909 als korrespondierendes Mitglied verbunden. Im Jahr 1925 erhielt er die [[Cothenius-Medaille]] der Leopoldina, 1926 erhielt er den Orden [[Pour le Mérite]] für Wissenschaften und Künste, 1933 erhielt er die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.orden-pourlemerite.de/mitglieder/albrecht-penck&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führte sowohl den österreichischen Hofrats-Titel als auch den preußischen Geheimrats-Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgeber ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, Forschungsschiff Professor Albrecht Penck (2008-07-12).JPG|mini|Das Forschungsschiff &amp;#039;&amp;#039;Professor Albrecht Penck&amp;#039;&amp;#039;, 2008]]&lt;br /&gt;
Nach Penck war das Forschungsschiff [[Professor Albrecht Penck]] benannt, welches Anfang 2019 den Namen des syrischen Flüchtlingsopfers [[Alan Kurdi]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alan Kurdi: Deutsches Rettungsschiff nach totem Flüchtlingskind benannt |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2019-02-10 |Online=https://www.spiegel.de/panorama/justiz/alan-kurdi-deutsches-rettungsschiff-nach-totem-fluechtlingskind-benannt-a-1252581.html |Abruf=2019-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde der Berg [[Mons Penck]] auf dem Erdmond nach ihm benannt. Ebenso seinen Namen tragen die &amp;#039;&amp;#039;Penck Ridge&amp;#039;&amp;#039; im Einzugsgebiet des [[Franz-Josef-Gletscher]]s in Neuseeland und der Kleine und Große Penck-Gletscher am [[Kilimandscharo]] in [[Tansania]]. Ferner sind folgende [[geographisches Objekt|geographische Objekte]] in [[Antarktika]] nach ihm benannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der britische Polarforscher [[Ernest Shackleton]] benannte den [[Albrecht-Penck-Gletscher]] im [[Viktorialand]] nach ihm.&lt;br /&gt;
* Eine entsprechende Ehrung erfuhr er auch durch [[Wilhelm Filchner]] mit der Benennung des [[Penck-Gletscher]]s im [[Prinzregent-Luitpold-Land]].&lt;br /&gt;
* Der australische Polarforscher [[Douglas Mawson]] benannte das [[Kap Penck]] nach ihm, welches die Grenze zwischen dem [[Prinzessin-Elisabeth-Land]] und dem [[Kaiser-Wilhelm-II.-Land]] markiert.&lt;br /&gt;
* Darüber hinaus trägt die [[Penck-Mulde]], ein Talkessel im [[Königin-Maud-Land]], seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Penck ist auch mittelbarer Namensgeber dür die [[Pencksøkkrabbane]], eine Gebirgsformation im Königin-Maud-Land.&lt;br /&gt;
* Der Kilimanjaro-Erstbesteiger [[Hans Meyer (Afrikaforscher)]] benannte 1889 einen West-Hang-Gletscher am Kibo als Großen-Penck-Gletscher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kilimanjaro.bplaced.net/wiki/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Penck_Gletscher|titel=Mount Kilimanjaro Wiki - Großer Penck Gletscher|abruf=2024-10-28 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er bis 2018 Namensgeber der [[Albrecht-Penck-Medaille]] der [[Deutsche Quartärvereinigung|Deutschen Quartärvereinigung]]. Die Auszeichnung wurde in DEUQUA Verdienst-Medaille umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deuqua.org/deuqua-deutsch-german/deuqua/ehrungen/ |titel=Ehrungen |abruf=2019-06-23 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1938 wurde noch zu Lebzeiten Pencks die [[Eduard Suess|Eduard-Sueß-Gasse]] im [[15. Wiener Gemeindebezirk]] nach ihm benannt, die Teil einer größeren Umbenennungswelle in der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Zeit des Nationalsozialismus]] war. Diese Umbenennung wurde 1949 zurückgenommen. Am 3. Juni 1953 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) mit einem Schreibfehler die &amp;#039;&amp;#039;Penkgasse&amp;#039;&amp;#039; nach Penck benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 gab sich der Maler und Bildhauer Ralf Winkler nach dem Geographen den Namen [[A. R. Penck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik am Wirken im politischen Raum ==&lt;br /&gt;
Für [[Hans-Dietrich Schultz]] gehört Penck zu jenen kriegsbegeisterten Geografen, die Deutschlands Mittellage und den Mangel an fehlenden Naturgrenzen im Westen wie im Osten als Zwang zur Expansion deuteten. Dabei konnte er an Überlegungen aus [[Friedrich Ratzel]]s Werk „Politische Geographie“ von 1897 anknüpfen. Bereits während des Ersten Weltkriegs habe sich Pencks besonderes Augenmerk auf Russland gerichtet in der Hoffnung, Russland auf eine Linie vom [[Weißes Meer|Weißen Meer]] über den [[Peipussee]] bis zur [[Dnepr]]-Mündung zurückzudrängen. Diesseits stellte er sich [[Satellitenstaat]]en mit eigener Verwaltung, aber unter deutschem Einfluss vor. Schultz zitiert Penck aus dessen Antrittsrede als Rektor der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] im Herbst 1917 mit den Worten, dabei handle es sich um „das Mindestmaß dessen, was wir für die Zukunft brauchen.“ Pencks Zielvorgabe lautete, „dass wir vom eroberten Land behalten, was notwendig ist als Lebensraum für unser deutsches Volk, dass wir einen [[Kolonialismus|Kolonialbesitz]] erhalten, groß und reich genug, um uns mit den unentbehrlich gewordenen Rohstoffen der [[Tropen]] zu versehen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;Hans-Dietrich Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Uferloses Sehnen nach Macht. Deutsche Geografen als Kriegstreiber im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Dezember 2014, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung von der zwingend nötigen Expansion hat laut Schultz auch Pencks 1925 publizierte Theorie des „Volks- und Kulturbodens“ bestimmt. Sie habe sich mit Blick auf den [[Nationalsozialismus]] als ungeheuer wirkungsmächtig erwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien über lockere vulkanische Auswürflinge.&amp;#039;&amp;#039; 1878 (Dissertation, [https://archive.org/details/studienberlocke00pencgoog/page/n2/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschiebeformation Norddeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gletscher und Eiszeit.&amp;#039;&amp;#039; 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vergletscherung der deutschen Alpen, ihre Ursache, periodische Wiederkehr und ihr Einfluss auf die Bodengestaltung.&amp;#039;&amp;#039; 1882 ([https://archive.org/details/dievergletscher00unkngoog/page/n4/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwankungen des Meeresspiegels.&amp;#039;&amp;#039; 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Eiszeit in den Pyrenäen.&amp;#039;&amp;#039; 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Periodicität der Thalbildung.&amp;#039;&amp;#039; 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich, das Königreich der Niederlande, das Königreich Belgien, das Großherzogtum Luxemburg&amp;#039;&amp;#039; (in &amp;#039;&amp;#039;Richthofens Länderkunde v. Europa&amp;#039;&amp;#039; 1888/89).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ziele der Erdkunde in Oesterreich. Vortrag, gehalten in der k.k. geographischen Gesellschaft in Wien am 22. November 1887.&amp;#039;&amp;#039; 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Herstellung einer Erdkarte im Maßstabe von 1:1000 000.&amp;#039;&amp;#039; 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Simony. Leben und Wirken eines Alpenforschers. Ein Beitrag zur Geschichte der Geographie in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Morphologie der Erdoberfläche.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 1894.&lt;br /&gt;
** [https://archive.org/details/morphologiedere1penc/page/n7/mode/2up Erster Teil]&lt;br /&gt;
** [https://archive.org/details/morphologiedere2penc/page/n7/mode/2up Zweiter Teil]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die vierte Eiszeit im Bereiche der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thalgeschichte der obersten Donau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 28. Jg., 1899, S. 117–130. [http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1899-t-A117 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beobachtung als Grundlage der Geographie, Abschiedsworte an meine Wiener Schüler und Antrittsvorlesung an der Universität Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 1906 ([https://archive.org/details/beobachtungalsg00pencgoog/page/n5/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
* mit E. Brückner: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Alpen im Eiszeitalter]].&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Klimaklassifikation auf physiogeographischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tsingtau.&amp;#039;&amp;#039; 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politisch-geographische Lehren des Krieges.&amp;#039;&amp;#039; 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über politische Grenzen. Rede zum Antritt des Rektorates der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;U.S.-Amerika. Gedanken und Erinnerungen eines Austauschprofessors.&amp;#039;&amp;#039; 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polen.&amp;#039;&amp;#039; 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erdkundlichen Wissenschaften an der Berliner Universität. Rede zur Gedächtnisfeier des Stifters der Berliner Universität König Friedrich Wilhelm II. in der Aula am 3. August 1918.&amp;#039;&amp;#039; 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist die Ostmark unbestreitbar polnisches Gebiet?&amp;#039;&amp;#039; 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gipfelflur der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Höttinger Breccie und die Inntalterrasse nördlich Innsbruck.&amp;#039;&amp;#039; 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Volks- und Kulturboden, mit einer Karte, entworfen von A. Penck, bearbeitet und gezeichnet von Arnold Hillen Ziegfeld.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland als geographische Gestalt.&amp;#039;&amp;#039; 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationale Erdkunde.&amp;#039;&amp;#039; Buchholz &amp;amp; Weißwange, 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klettgauer Pforte und Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 66. Jg., 1939, S. 117–139. ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1939-t-A117 Digitalisat])&lt;br /&gt;
Als Herausgeber:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geographische Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; 1886 ff (ab 1901 Verlag Teuber; ab 1912 als Neue Folge &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichen des Berliner Geographischen Instituts&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krämer,Weiß 2011&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Krämer, Jürgen Weiß: &amp;#039;&amp;#039;„Wissenschaft und geistige Bildung kräftig fördern“ – Zweihundert Jahre B. G. Teubner 1811–2011.&amp;#039;&amp;#039; (= Eagle Edition am Gutenbergplatz Leipzig: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Manuskripte zur Verlags-, Buchhandels-, Firmen- und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 50), Verlag BoD – Books on Demand, 2011, ISBN 978-3-937219-50-9, S. 120 ({{Google Buch |BuchID=RYmEtLeAtGkC |Seite=120}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanno Beck (Geograph)|Hanno Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Penck – Geograph, bahnbrechender Eiszeitforscher und Geomorphologe (1858–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: Hanno Beck: &amp;#039;&amp;#039;Große Geographen. Pioniere – Außenseiter – Gelehrte.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1982, ISBN 3-496-00507-6, S. 191–212.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Engelmann (Heimatforscher)|Gerhard Engelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe Albrecht Pencks an Joseph Partsch&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Veröffentlichung des Deutschen Instituts für Länderkunde, Neue Folge 17/18, Leipzig 1960, S. 17–107&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Engelmann (Heimatforscher)|Gerhard Engelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Albrecht Penck&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Veröffentlichung des Deutschen Instituts für Länderkunde, Neue Folge 17/18, Leipzig 1960, S. 331–447.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Engelmann (Heimatforscher)|Gerhard Engelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geographischen Abhandlungen. Eine Erinnerung zur Gründung vor 75 Jahren durch Albrecht Penck.&amp;#039;&amp;#039; In: Berichte zur deutschen Landeskunde, Bad Goldberg 1964, Bd. 32, Heft 1, S. 135–138.&lt;br /&gt;
* Nicolas Ginsburger: [https://bdr.u-paris10.fr/theses/internet/2010PA100195.pdf &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;La guerre, la plus terribles des érosions&amp;quot;. Cultures de guerre et géographes universitaires. France, Allemagne, Etats-Unis (1914–1921)&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] [archive] [&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Krieg, die schrecklichste Erosion. Kriegskultur und Hochschulgeographen, Frankreich, Deutschland, USA (1914–1921)&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], unveröffentlichte Doktorarbeit, Université de Paris-Ouest-Nanterre-La Défense, 2010, 1682 S.&lt;br /&gt;
* Nicolas Ginsburger: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Geograph Albrecht Penck im Ersten Weltkrieg: Die Mobilmachungen eines Akademikers (1914–1920)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Historica Leopoldina&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 75, 2019, S. 151–163.&lt;br /&gt;
* Maciej Górny: &amp;#039;&amp;#039;Vaterlandszeichner. Geografen und Grenzen im Zwischenkriegseuropa&amp;#039;&amp;#039;, fibre Verlag: Osnabrück 2019, ISBN 978-3-944870-68-7.&lt;br /&gt;
* Norman Henniges: &amp;#039;&amp;#039;„Sehen lernen“: Die Exkursionen des Wiener Geographischen Instituts und die Formierung der Praxiskultur der geographischen (Feld-)Beobachtung in der Ära Albrecht Penck (1885–1906).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 156, 2014, S. 141–170. [https://www.austriaca.at/0xc1aa5576_0x0031e29c.pdf (online)]&lt;br /&gt;
* Norman Henniges: &amp;#039;&amp;#039;„Naturgesetze der Kultur“: Die Wiener Geographen und die Ursprünge der „Volks- und Kulturbodentheorie“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ACME: An International E-Journal for Critical Geographies.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, H. 4, 2015, S. 1309–1351 [https://www.acme-journal.org/index.php/acme/article/view/1076/1146 (online)]&lt;br /&gt;
* Norman Henniges: &amp;#039;&amp;#039;Die Spur des Eises: eine praxeologische Studie über die wissenschaftlichen Anfänge des Geologen und Geographen Albrecht Penck (1858–1945).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur regionalen Geographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 69), Leibniz-Institut f. Länderkunde, Leipzig 2017, ISBN 978-3-86082-097-1, 556 S. [https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/63355/ssoar-2017-henniges-Die_Spur_des_Eises_eine.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y&amp;amp;lnkname=ssoar-2017-henniges-Die_Spur_des_Eises_eine.pdf (online)]&lt;br /&gt;
* Norman Henniges: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Penck&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ingo Haar]], [[Michael Fahlbusch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Berlin 2017, S. 570–577.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Pinwinkler]]: &amp;#039;&amp;#039;„Hier war die große Kulturgrenze, die die deutschen Soldaten nur zu deutlich fühlten …“ Albrecht Penck (1858–1945) und die deutsche „Volks- und Kulturbodenforschung“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreich in Geschichte und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, 2011, S. 180–191.&lt;br /&gt;
* Ingo Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg Albrecht Pencks nach München, zur Geographie und zur alpinen Eiszeitforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in München.&amp;#039;&amp;#039; Band 74, 1989, S. 5–25.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dietrich Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ein wachsendes Volk braucht Raum.“ Albrecht Penck als politischer Geograph.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Nitz, Hans-Dietrich Schultz, Marlies Schulz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1810–2010: 200 Jahre Geographie in Berlin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Geographische Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Band 115). Berlin 2010, S. 91–135. [2., verbesserte und erweiterte Auflage. 2011, S. 99–153.]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dietrich Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Penck: Vorbereiter und Wegbereiter der NS-Lebensraumpolitik?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;E&amp;amp;G Quaternary Sci. J.&amp;#039;&amp;#039; Band 66, 2018 S. 115–129. [[doi:10.5194/egqsj-66-115-2018]]&lt;br /&gt;
* Steven Seegel: &amp;#039;&amp;#039;Map Men: Transnational Lives and Deaths of Geographers in the Making of East Central Europe&amp;#039;&amp;#039;, University of Chicago Press, Chicago 2018, ISBN 0-226-43849-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Albrecht Penck}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118739883}}&lt;br /&gt;
* Literatur von und über Albrecht Penck im [https://ifl.wissensbank.com/esearcha/browse.tt.html Katalog der Geographischen Zentralbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013394}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=118739883}}&lt;br /&gt;
* [https://leibniz-ifl.de/fileadmin/Redaktion/Bibliothek_Archiv/Archiv_Findb%C3%BCcher_PDF/Penck_Albrecht.pdf Nachlass] Pencks im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/penck-albrecht/5889 Penck, Albrecht] – Lexikon der Geographie (spektrum.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118739883|LCCN=n88611698|VIAF=12608360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Penck, Albrecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Kungliga Vetenskaps- och Vitterhetssamhället i Göteborg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Mittenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albrecht Penck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Penck, Albrecht&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Penck, Friedrich Karl Albrecht&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph und Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reudnitz (Leipzig)|Reudnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]] (Tschechien)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
	</entry>
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