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	<title>Albrecht Glenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:10:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albrecht_Glenz&amp;diff=2634597&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-37263-1: /* Künstlerischer Werdegang */</title>
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		<updated>2026-02-05T12:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Künstlerischer Werdegang&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portrait Glenz.jpg|mini|Albrecht Glenz, um 1975]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Platz der Partnerschaft - Relief1.jpg|mini|Relief am [[Platz der Partnerschaft]] in [[Worms]]: [[Kaspar Sturm (Reichsherold)|Kaspar Sturm]], [[Martin Luther]] und [[Ulrich von Hutten]] (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glenz Postreiter.JPG|mini|Postreiter von Albrecht Glenz im [[Hainer Hof Frankfurt|Hainer Hof]] in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Gericht.jpg|mini|Bronzerelief &amp;#039;&amp;#039;Das Gericht&amp;#039;&amp;#039; für den [[Schwurgericht]]ssaal des [[Landgericht Hanau|Landgerichts Hanau]], ca. 1970]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitzende Lindenholz.jpg|mini|Figur einer Sitzenden, Lindenholz mit Kalk überzogen, farbig gefasst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrecht Glenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1907]] in [[Erbach (Odenwald)|Erbach]] im [[Odenwald]]; † [[6. Februar]] [[1990]] in [[Hanau]]) war als Bildhauer in [[Frankfurt am Main]], Erbach im Odenwald und in Hanau und als künstlerischer [[Dozent]] in Erbach im Odenwald und an der [[Staatliche Zeichenakademie Hanau|Staatlichen Zeichenakademie]] in Hanau tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrecht Glenz kam als Sohn des [[Elfenbeinschnitzer|Elfenbeinbildhauers]] Otto Glenz und seiner Frau Minna, geb. Arrass, zur Welt. 1912 bis 1916 besuchte er die [[Grundschule]] in Hanau anschließend bis zu seinem [[Abitur]] 1925 das [[Gymnasium]] in [[Michelstadt]] und arbeitete in der väterlichen Werkstatt mit. Er war mit dem Künstler [[Reinhold Ewald (Künstler)|Reinhold Ewald]] befreundet. 1935 heiratete er Hildegard Müller, die schon im folgenden Jahr, nach der Geburt der Tochter Gisela, verstarb. 1940 heiratete er zum zweiten Mal, Ellen Strenger. Ihr Sohn Christoph kam 1940 zur Welt, die Tochter Susanne 1947 (heute: Voss und ebenfalls künstlerisch tätig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 folgte der Besuch der [[Fachschule für Holz und Elfenbein]] in Erbach, 1926/27 ein Studium an der [[Kunstakademie München]] bei [[Joseph Wackerle]] und 1927–1932 an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] als Meisterschüler von R. [[Richard Langer]]. Albrecht Glenz bezeichnete den Einfluss [[August Gaul]]s auf sein frühes Schaffen als äußerst wichtig.&amp;lt;ref&amp;gt;Merk, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 schloss sich ein halbjähriger Studienaufenthalt in [[Paris]] und [[Spanien]] an. 1932 bis 1940 war er als selbstständiger [[Bildhauer]] in Frankfurt am Main in einem [[Atelier]] in der [[Städelschule]] tätig. Hier schuf er unter anderem [[Büste|Porträtbüsten]] von [[Leo Frobenius]] und [[Stefan George]]. In dieser Zeit arbeitete er auch fortlaufend an der Sanierung der [[Frankfurt-Altstadt|Frankfurter Altstadt]] mit. Die dabei geschaffenen Werke sind allerdings mit der Zerstörung Frankfurts im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] größtenteils untergegangen, ebenso der gesamte Bestand an Kunstwerken, die sich noch in seinem Atelier befanden. Außerdem fertigte er in seiner Frankfurter Zeit Reliefs zur Ausgestaltung des [[Platz der Partnerschaft|Platzes der Nation]] in Worms (heute: &amp;#039;&amp;#039;Platz der Partnerschaft&amp;#039;&amp;#039;). Diese sind noch erhalten. Glenz war 1940 mit zwei Plastiken auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und befand sich anschließend in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Kriegsgefangenschaft]]. 1946 kehrte er nach Erbach zurück, wohin sich seine Familie während des Krieges in Sicherheit gebracht hatte. Noch im gleichen Jahr wurde er Mitglied der [[Darmstädter Sezession]]. Im folgenden Jahr wurde er Direktor der Fachschule für Holz und Elfenbein. Gleichzeitig blieb er freischaffend tätig. Es entstanden eine Reihe von [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] in Frankfurt am Main: die Figur eines Postreiters für den Hainer Hof, 1953 ein „Schwebender Genius mit Wappen der Stadt Frankfurt“ für die [[Friedrich-Ebert-Anlage#Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn|Bundesbahn-Hauptverwaltung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Seit dem Abriss der Bundesbahn-Hauptverwaltung ist das Kunstwerk verschollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1960 ein [[Beton]]relief an der [[Neue Nicolaikirche|Neuen Nicolaikirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung der Fachschule in Erbach 1955 wurde Albrecht Glenz als [[Dozent]] an die Zeichenakademie in Hanau versetzt, wo schon sein Vater 1912 bis 1916 gelehrt hatte. Über die für Frankfurt schon erwähnten Werke hinaus entstanden weitere im öffentlichen Raum. Hervorzuheben sind [[Altarkreuz]] und [[Armleuchter|Leuchter]] von 1962 für die ev. [[Christuskirche (Hanau)|Christuskirche]] in Hanau, die Ausstattung von 1965 der ev. [[Lutherkirche (Hanau)|Lutherkirche]] in Hanau-Wolfgang mit [[Altar]], [[Taufbecken]], [[Kanzel]], Altarkreuz und Leuchter, sowie Altarkreuz und Leuchter von 1966 für die ev. Kreuzkirche in Hanau, eine Großplastik für den [[Schwurgericht]]ssaal im [[Landgericht Hanau]] (heute im [[Amtsgericht Idstein]]), ein [[Relief|Kupferrelief]] als Wandgestaltung im [[Arbeitsamt]] Hanau und ein [[Klappaltar]] für die [[Stephanuskirche (Geismar)|Stephanuskirche]] in Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 war er wieder als freier Bildhauer tätig. Zum umfangreichen Spätwerk zählen die Bronze-Plastik zum Märchen „[[Die sechs Schwäne und ihre Schwester]]“ für die Ecksituation [[Freiheitsplatz (Hanau)|Freiheitsplatz]] / Hammerstraße in Hanau, heute im [[Schlossgarten Hanau|Schlossgarten]], und die Stadtwiesensäule in Erbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk von Albrecht Glenz&amp;lt;ref&amp;gt;Werkverzeichnis in: Stadt Hanau: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Glenz 1907–1990&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1993, S. 10f.&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst bildhauerische Arbeiten in [[Elfenbein]], Holz, [[Bronze]], [[Kupfer]] und Stein, darunter auch Großplastiken. Sein Stil war ein gemäßigter Realismus, immer dem natürlichen Vorbild verbunden, aber formal verknappt bis hin zur Abstraktion. Neben den Bildhauerarbeiten besteht auch ein sehr umfangreiches zeichnerisches Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten von ihm befinden sich im [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseum Darmstadt]], [[Deutsches Elfenbeinmuseum|Deutschen Elfenbeinmuseum]] in Erbach, [[Historisches Museum Hanau|Historischen Museum Hanau]] und im [[Landschaftsmuseum Seligenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1963: [[Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten]] in Silber für seine Elfenbeinarbeiten.&lt;br /&gt;
* 1982 erhielt er zu seinem 75. Geburtstag die [[August-Gaul-Plakette]] der Stadt Hanau verliehen.&lt;br /&gt;
* 1993 veranstaltete das Historische Museum Hanau eine umfassende Retrospektiv-Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anton Merk: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Glenz – Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadt Hanau: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Glenz 1907–1990&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1993, S. 4–7.&lt;br /&gt;
* Stadt Hanau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Glenz 1907–1990&amp;#039;&amp;#039;. [Ausstellungskatalog] Hanau 1993.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Bastek]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Von Köpfen und Körpern. Frankfurter Bildhauerei aus dem Städel&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a. M.: Städel 2006, ISBN 9783935283113, S. 244–245.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119222043|VIAF=18026865}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glenz, Albrecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Hanau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erbach, Odenwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glenz, Albrecht&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erbach (Odenwald)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hanau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-37263-1</name></author>
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