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	<title>Albrecht Ade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:00:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albrecht_Ade&amp;diff=1117037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meisterwasser: /* Akademische Laufbahn */</title>
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		<updated>2025-10-03T09:41:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Akademische Laufbahn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrecht Ade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1932]] in [[Tübingen]]) ist deutscher [[emeritiert]]er [[Professor]], [[Fotograf]] und [[Trickfilmer]], der in [[Stuttgart]] und [[Ludwigsburg]] wirkt. Er ist der Gründer und war bis 2001 künstlerischer [[Direktor (Amtsbezeichnung)|Direktor]] der [[Filmakademie Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1956 studierte Albrecht Ade an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] bei [[Walter Brudi]] [[Typografie]] und [[Buchgrafik]]. Er war von 1963 bis 1964 [[Gaststudent]] an der [[Universität zu Köln]] für [[Theorie]] der [[Massenkommunikation]] bei [[Alphons Silbermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Albrecht Ade nahm einen Lehrauftrag an der [[Fachhochschule für die grafische Industrie Stuttgart]] für Typografie von 1956 bis 1960 wahr. Von 1960 bis 1970 war Ade als [[Dozent]] für Typografie und [[Grafikdesign|Grafik-Design]] an der [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Elberfeld|Werkkunstschule Wuppertal]] tätig. 1971 wurde er zum Professor für [[Visuelle Kommunikation]] und [[Animation]]sfilm im [[Fachgebiet|Fachbereich]] [[Kunst]] und [[Design]] der [[Bergische Universität Wuppertal|Bergischen Universität Wuppertal]] berufen. Von 1975 bis 1976 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] im Fachbereich Kunst und Design der Universität Wuppertal. Zum Wintersemester 1976/77 folgte der [[Berufung (Amt)|Ruf]] an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart für das Lehrgebiet Grafik-Design (Nachfolge [[Eugen Funk]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Daten und Bilder zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988 (= Verbesserter Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988), o. P. [15].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort baute er im Rahmen des 1977 eingerichteten Diplomstudiengangs Grafik-Design eine AV-Werkstatt sowie die Studiengruppe Animationsfilm auf und leitete sie bis 1991. Erstmals umfassend trat die Studiengruppe 1982 mit der von einem Katalog begleiteten Ausstellung „Filmzeichnungen“ anlässlich der „1. Internationalen Trickfilmtage Stuttgart“ im Landespavillon Baden-Württemberg in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kermer: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenfassender Bericht des Rektors für die Zeit vom 1. Juli 1980 bis 31. Dezember 1982 vor dem Senat der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart am 25. Januar 1983&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1983, S. 64, 67, 135 (Artikel &amp;#039;&amp;#039;Schön ohne Hintergrund: Trickfilmzeichnungen im Stuttgarter Landespavillon&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgarter Zeitung, 20. Januar 1982, in Faksimile).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die insbesondere von den Studierenden Roman Lang, [[Thomas Meyer-Hermann]], Christoph Simon, Renate Stürmer, Helga Thamm stammenden Trickfilm-Beiträge, deren „Realisierung von der Idee über das Drehbuch bis zum Drehen und Produzieren vom Filmer selbständig verwirklicht“ wurde, erwiesen sich als „eine Befreiung von den engen formalen Fesseln des konventionellen Mediums“ und „programmatische Öffnung für viele Gestaltungstechniken“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kermer: &amp;#039;&amp;#039;Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung „Filmzeichnungen“ am 12. Januar 1982 im Landespavillon Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Kermer: &amp;#039;&amp;#039;„1968“ und Akademiereform: von den Studentenunruhen zur Neuorganisation der Stuttgarter Akademie in den siebziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Ostfildern-Ruit: Cantz, 1998 (= [[Beiträge zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]], hrsg. von Wolfgang Kermer; 9), ISBN 3-89322-446-7, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Bereicherung des Veranstaltungsgeschehens der Akademie lieferte über einen längeren Zeitraum die von Albrecht Ade 1979 gestartete Ausstellungsreihe „Zwischen Studium und Praxis“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kermer (als Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Buch-Kunst und Buch-Design: Buchgestalter der Akademie und ehemaligen Kunstgewerbeschule in Stuttgart: Werkbeispiele und Texte&amp;#039;&amp;#039;. Ostfildern-Ruit: Edition Cantz, 1996, ISBN 3-89322-893-4, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
1969 gründete und übernahm Ade die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgruppe Animationsfilm&amp;#039;&amp;#039; (Wuppertaler Manifest des Animationsfilms). Er hatte Aufenthalte in den [[Krátký Film|Kratky-Animationsstudios]] in [[Prag]] und nahm an [[Filmfestival]]s unter anderem in [[Internationale Kurzfilmtage Oberhausen|Oberhausen]], [[Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg|Mannheim]], [[Festival d’Animation Annecy|Annecy]], [[Animafest Zagreb|Zagreb]], London und [[Hiroshima Kokusai Animation Festival|Hiroshima]] teil. 1982 gründete er das [[Trickfilmfestival Stuttgart|Internationale Trickfilmfestival Stuttgart]] und leitete es bis 2002. Die Besucherzahl betrug im Jahr 2002 zirka 50.000. Von 1987 bis 1988 führte er das [[Forschungsprojekt]] &amp;#039;&amp;#039;Computeranimation, neue digitale Techniken in der medialen Anwendung&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst]] in Kooperation mit den [[TC-Studio]]s in Ludwigsburg und dem Lehrbeauftragten [[Thomas Haegele]] durch. Er führte sein &amp;#039;&amp;#039;Studio für Grafik-Design und Animationsfilm, Imagefilme, Lehrfilme, Commercials&amp;#039;&amp;#039; von 1972 bis 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 gründete Ade die Klasse für Trickfilm („Trickfilm-Klasse“) und übernahm deren Leitung an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Kunstakademie Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 baute Albrecht Ade die [[Filmakademie Baden-Württemberg]] (FABW) in Ludwigsburg auf, als deren Gründungsdirektor von 1991 bis 2000. Er war verantwortlich bei der Standortentscheidung für Ludwigsburg im ehemaligen Mathilden-Kasernenareal, für das Konzept und die Struktur der Lehre der Filmakademie, für den Aufbau einer modernen Technik und für die Anwerbung des hochqualifizierten Lehrpersonals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ade ist weiterhin Mitglied der Vergabekommission der [[Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg]] (MFG) und Mitglied der Programmauswahl für den internationalen Wettbewerb beim Trickfilmfestival Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der inzwischen emeritierte Professor ist [[Vorsitzender]] des [[Förderverein]]s der FABW (Förderverein der Filmakademie Baden-Württemberg e.&amp;amp;nbsp;V. seit 1993). Bis 2003 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Film- und Medienfestival GmbH, die unter anderem für die Ausrichtung der [[Europäische Kurzfilmbiennale Ludwigsburg|Europäischen Kurzfilmbiennale Ludwigsburg]] verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1997: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 2001: [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verdienstorden Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Fachgruppe Grafik-Design, Innenarchitektur und Design: Ade, Brudi, Bruse, Franz, Heinle, Henning, Jacki, Klink, Kröplien, Lehmann, Mohl, Stadelmaier, Stemshorn, Votteler, Weidemann, Witzemann, Wollner.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart, 1981 (Publikation anlässlich der Landeskunsthochschulwochen Baden-Baden, 5.–21. Juni 1981)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kermer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Buch-Kunst und Buch-Design: Buchgestalter der Akademie und ehemaligen Kunstgewerbeschule in Stuttgart: Werkbeispiele und Texte.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern-Ruit: Edition Cantz, 1996, ISBN 3-89322-893-4.&lt;br /&gt;
* Albrecht Ade: &amp;#039;&amp;#039;Köln. Stadt für Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1979, 50-seitiger Prospekt der Stadt Köln, Text und Fotografien von Albrecht Ade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120641399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120641399|LCCN=n/85/288672|VIAF=62384038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ade, Albrecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Filmakademie Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bergische Universität Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikdesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefmarkenkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ade, Albrecht&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gründungsdirektor der Filmakademie Baden-Württemberg und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meisterwasser</name></author>
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