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	<title>Alboinplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alboinplatz&amp;diff=967200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muns: „seit“ passt hier nicht</title>
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		<updated>2026-01-07T20:03:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;„seit“ passt hier nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name=Alboinplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen=&lt;br /&gt;
| Stadtwappen=DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie=Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild=Alboinplatz2 Skulptur Berlin.JPG&lt;br /&gt;
| Bild zeigt=Stierskulptur und Park&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil=[[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]&lt;br /&gt;
| Angelegt=&lt;br /&gt;
| Neugestaltet=&lt;br /&gt;
| Straßen=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Alboinstraße*|Alboinstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;Eythstraße,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#Burgemeisterstraße* |Burgemeisterstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#Friedrich-Wilhelm-Straße*|Friedrich-Wilhelm-Straße]]&lt;br /&gt;
| Bauwerke=[[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;[[#Blanke Helle|Blanke Helle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen=[[Fußgänger]], [[Radfahrer]], [[Straßenverkehr]], [[ÖPNV]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung=&lt;br /&gt;
| Platzfläche=rund 4,6 [[Hektar]]&lt;br /&gt;
| Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alboinplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein innerstädtisches [[Gartendenkmal]] im Südosten des [[Berlin]]er Ortsteils [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] im [[Bezirk Tempelhof-Schöneberg]]. Der ovale Platz liegt im Zuge der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Alboinstraße*|Alboinstraße]] direkt auf der Grenze zum Ortsteil [[Berlin-Tempelhof|Tempelhof]], wobei nur die östliche Bebauung zu Tempelhof gehört. Das Straßenland des Platzes und die westliche Bebauung gehören zu Schöneberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein für Berliner Verhältnisse tief gelegener See, das [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039;, prägt das Bild des Platzes. Auf der Südböschung der Seemulde steht eine markante [[Skulptur]] eines [[Auerochse]]n bzw. [[Hausrind|Stiers]] mit einer bemerkenswerten Entstehungsgeschichte (siehe [[#Skulptur Auerochse/Stier]]). Das Verständnis der Skulptur erschließt sich über eine [[Sage]], die sich um die &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; rankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Platz ==&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alboinkontor Reiter.JPG|mini|Silhouette [[Alboin]]s am Turm des Alboinkontors]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber des Platzes ist [[Alboin]] (vor 526 bis 572/573), König der [[Langobarden]] und Gründer des langobardischen Reichs in [[Oberitalien]]. Die Langobarden kamen ursprünglich aus den Gebieten der unteren [[Elbe]] nach Italien und waren ein Teilstamm der [[Germanen|germanischen]] [[Sueben]]. Am denkmalgeschützten Alboinkontor,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09066361}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der ehemaligen [[Schwarzkopf-Fabrik]] aus den Jahren 1928 bis 1930 von Carl Mackensen an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Alboinstraße*|Alboin-]] / Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Magirusstraße* |Magirusstraße]], zeigt seit etwa 2004 eine [[Schattenriss|Silhouette]] den König der Langobarden auf einem Pferd.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiezbox&amp;quot;&amp;gt;Kiezbox: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Blanke Hölle am Alboinplatz&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kiezbox.de/spip/spip.php?article1111 |wayback=20070928231519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1931 hieß das Oval &amp;#039;&amp;#039;Platz&amp;amp;nbsp;Q&amp;#039;&amp;#039;. Eine 1945 nach dem Kriegsende vorgeschlagene Umbenennung des Alboinplatzes in &amp;#039;&amp;#039;Egerlandplatz&amp;#039;&amp;#039; (wahrscheinlich nach dem hingerichteten NS-Widerstandskämpfer [[Erich Egerland]]) genehmigte der [[Magistrat von Berlin|Berliner Magistrat]] nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau des Platzes ===&lt;br /&gt;
Der Platz in seiner heutigen Form war bereits  1909 auf Stadtplänen eingezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/34765735/1/LOG_0000/ Kiessling’s grosser Verkehrs-Plan von 1909]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nordwestliche Viertelkreis der Fahrbahn wurde um 1920 zur Erschließung der damals neuen [[Siedlung Lindenhof]] gebaut. Darüber verkehrte von Anfang an [[Geschichte der Straßenbahn in Berlin|bis 1962 die Straßenbahnlinie 60]], die seitdem durch Busse ersetzt ist, die noch heute so über diesen Viertelkreis fahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1928 war nur die westliche Seite des geplanten Platzes tatsächlich trassiert, im Osten auf der Tempelhofer Seite befanden sich noch Kleingärten.&amp;lt;ref&amp;gt;Luftbild von 1928, über [https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp FIS-Broker]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die östliche Wohnbebauung des Platzes wurde 1929–1931 von Erich Glas und [[Hans Jessen (Architekt)|Hans Jessen]] im Auftrag der [[Degewo|DeGeWo]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiezbox&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung und Umgebung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alboinplatz5 Saeulengang Berlin.JPG|mini|Säulengang an der Nordseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alboinplatz3 Blanke Helle Berlin.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alboinplatz hat einen Durchmesser von rund 230&amp;amp;nbsp;m. Der 2500&amp;amp;nbsp;m² große See liegt im Südbereich des Platzes und ist gesäumt von Wiesen mit einem lichten Baumbestand aus [[Birken]], [[Buchen]], [[Eiben]] und [[Holunder]]. Am steileren Südufer befindet sich an der Einmündung der Alboinstraße die [[#Skulptur Auerochse/Stier|Auerochsen-/Stierskulptur]] auf einem breiten Vorplatz, von dem ein Rundweg sanft abfällt und das Areal umfasst. Die Alboinstraße verläuft beidseitig um den Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Denkmal und seinen gesenkten Hörnern geht eine [[Sichtachse]] über den See bis zu einem gegenüberliegenden breiten und säulengerahmten Eingangsweg, nach dem sich die Straße schnurgerade nach Norden fortsetzt. Westlich neben der Pfeilerreihe liegt ein Spielplatz, auf dem mit einem [[Findling]] ein weiteres Berliner Naturdenkmal steht.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen in Berlin. Vom 2.&amp;amp;nbsp;März 1993. S.&amp;amp;nbsp;35 oben; Schutzzweck: &amp;#039;&amp;#039;Naturgeschichtliche Gründe&amp;#039;&amp;#039; [http://stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/naturschutz/downloads/rechtsgrundlagen/landesvo/nd/nd01.pdf PDF] bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Konzeption der als Gartendenkmal [[Geschützte Grünanlage|geschützten Grünanlage]] stammt von dem Gartenarchitekten [[Erwin Barth]] aus den Jahren 1912 und 1932 und hat eine Fläche von rund 4,6&amp;amp;nbsp;[[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09045870}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Schöneberger Westseite schließt sich im Süden der landeseigene [[II. Städtischer Friedhof Eythstraße|Friedhof Schöneberg&amp;amp;nbsp;II]] an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Eythstraße*|Eythstraße]] an, der mit dem &amp;#039;&amp;#039;Krummen Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; ein ähnlich tief gelagertes Gewässer aufweist wie der Alboinplatz mit der [[#Blanke Helle|Blanken Helle]]. Jenseits der Eythstraße, die den Alboinplatz in der Mitte trifft, folgen die Michaelkirche, ein Seniorenwohnhaus und anschließend ein Industriegebiet. Das heutige Schöneberger Gebiet westlich des Platzes bis zur [[Siedlung Lindenhof]] gehörte früher zur [[Gemarkung]] Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tempelhofer Schweiz&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alboinplatz6 Wohnblock Tempelhof Berlin.JPG|mini|Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Blanke Hölle&amp;#039;&amp;#039; auf der Tempelhofer Seite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild der bei Tempelhof verbliebenen Platz- und Straßenseite, der Ostseite, bestimmt eine durchgehende Bebauung mit einem langgezogenen halbrunden Wohnblock, der lediglich von einem Durchgang unterbrochen ist. Der Block ist Bestandteil der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039;, die sich in den abzweigenden drei Straßen ([[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#Burgemeisterstraße*|Burgemeisterstraße]], [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#Friedrich-Wilhelm-Straße*|Friedrich-Wilhelm-Straße]] und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#Kaiserin-Augusta-Straße*|Kaiserin-Augusta-Straße]]) fortsetzt. Die drei- und viergeschossige Wohnanlage aus den Jahren 1929 bis 1931 entwarfen die Architekten Erich Glas und Hans Jessen im Auftrag der gemeinnützigen landeseigenen Deutschen Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaues, kurz [[Degewo]]. Die Gesamtanlage steht als [[Baudenkmal]] unter Schutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09075171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gesamte Gebiet bis hinunter zur Eresburgstraße, dem Gäßnerweg, der Bose- und Manteuffelstraße mit den Siedlungen &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Attilahöhe&amp;#039;&amp;#039; nannten die Berliner &amp;#039;&amp;#039;Tempelhofer Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Der Grund für diese Namensgebung ist unklar, denn die Einheitsbauten haben wenig [[Schweiz]]erisches. Die Bezeichnung war entweder [[Ironie|ironisch]] gewendet oder hatte ihren Grund in dem zerklüfteten Gelände, das eine [[Weichsel-Kaltzeit|eiszeitliche]] Seerinne mit verschiedenen Pfuhlen prägte (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Schweiz (Landschaftsbezeichnung)]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Wille: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge …&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blanke Helle ==&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Alboinplatz mit dem [[Stillgewässer|Pfuhl]] &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; und die weiteren Pfuhle der ehemaligen Seerinne liegen am Westrand des [[Oberlandstraße (Berlin)#Das Tempelhofer Oberland|Tempelhofer Oberlandes]] auf dem [[Teltow (Landschaft)|Teltow]], einer flachwelligen eiszeitlichen [[Platte (Geomorphologie)|Platte]], die vor rund 20.000&amp;amp;nbsp;Jahren im &amp;#039;&amp;#039;Brandenburger Stadium&amp;#039;&amp;#039; der [[Weichsel-Kaltzeit]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kette von Toteislöchern ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempelhof 1901 A2b.JPG|mini|hochkant=1.7|Im Jahr 1901 noch weitgehend unbebautes Gebiet: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = Toteisloch &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; am heutigen Alboinplatz &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = Toteisloch &amp;#039;&amp;#039;Krummer Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; auf dem heutigen [[II. Städtischer Friedhof Eythstraße|Friedhof Eythstraße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Dorfpfuhl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kleine Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; in der heutigen [[Siedlung Lindenhof]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = Toteisloch &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsteich&amp;#039;&amp;#039; (rechts der Ziffer, der wesentlich größere See links der Ziffer existiert nicht mehr und ist im Bosepark aufgegangen)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Klarensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = Toteisloch &amp;#039;&amp;#039;Francketeich&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krummer Puhl.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Krummer Pfuhl&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindenhofteich1 Schoeneberg.JPG|mini|Östlicher Teich im [[Siedlung Lindenhof|Lindenhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teltow war komplett mit Eis überzogen und die schmelzenden Wassermassen hinterließen auf der Hochfläche verschiedene [[Toteisloch|Toteislöcher]] wie die &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; (1) und den &amp;#039;&amp;#039;Krummen Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; (2; heute auf dem Areal des [[II. Städtischer Friedhof Eythstraße|II. Städtischen Friedhofs Eythstraße]] gelegen). Beide Löcher gehören zu einer Kette von Toteislöchern, die sich in einer ehemaligen Senke aneinanderreihen. Teile der [[Glaziale Rinne|glazialen Rinne]] und einige Tümpel, die auf der nebenstehenden Karte von 1901 im noch jungfräulichen Gebiet gut zu erkennen sind, sind heute überbaut. Die Anlage von Friedhöfen und Parks folgt allerdings&amp;amp;nbsp;– ähnlich wie bei der [[Grunewaldseenkette|Kleinen Grunewaldseenkette]]&amp;amp;nbsp;– weitgehend dieser geologischen Formation, sodass sie im Grundzug noch heute sichtbar ist und den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Tempelhofer Schweiz&amp;#039;&amp;#039; erfahrbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der weiteren Toteislöcher liegt in der denkmalgeschützten [[Siedlung Lindenhof]], die westlich an den Friedhof und den Krummen Pfuhl anschließt. Die Siedlung stammt aus den Jahren 1918–1920 und geht auf Pläne von [[Heinrich Lassen]] und [[Martin Wagner (Architekt)|Martin Wagner]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09066374}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nebenstehende Karte zeigt neben der Eisenbahntrasse den ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Dorfpfuhl&amp;#039;&amp;#039; und die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Kleine Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; (3), die heute zu einem Teich im Lindenhof verbunden sind. Die Freiflächen und Gartenanlagen um die Pfuhle stehen als Gartendenkmal unter Schutz und sind ein Werk des Gartenarchitekten [[Leberecht Migge]] aus den Jahren 1918/1921.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09046015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nordöstlich der Blanken Helle schließen sich das Toteisloch &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsteich&amp;#039;&amp;#039; (4) am heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Lehnepark]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Klarensee]]&amp;#039;&amp;#039; (5) im heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Alter Park (Berlin)|Alten Park]]&amp;#039;&amp;#039; und östlich des [[Tempelhofer Damm]]s das Toteisloch &amp;#039;&amp;#039;[[Francketeich]]&amp;#039;&amp;#039; (6) im heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Franckepark]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seerinne führte bis zum &amp;#039;&amp;#039;Hambuttenpfuhl&amp;#039;&amp;#039; an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Steglitz #Grabertstraße*|Grabertstraße]] in der ehemaligen [[Berlin-Steglitz|Steglitzer]] Villenkolonie [[Berlin-Südende|Südende]]. Noch um 1900 hatten die Toteislöcher ein deutlich höheres Wasservolumen als heute. Die Mulde des Alboinplatzes war komplett mit Wasser gefüllt. Der nahe [[Teltowkanal]], der 1906 fertiggestellt war, zog einen erheblichen Teil der Wasser ab. Die &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; weist zudem starke jahreszeitliche Schwankungen des Wasserstandes auf, fällt im Sommer allerdings nicht trocken, wie manche Pfuhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturdenkmale und fossile Funde ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Findling.1.Spielplatz.Alboinplatz.jpg|mini|Der größere Findling auf dem Spielplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Findling.2.Spielplatz.Alboinplatz.jpg|mini|Der kleinere Findling auf dem Spielplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verordnung vom 10.&amp;amp;nbsp;August 2004 nahm der [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] die &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039; (ND-16), den benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Krummen Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; (ND-24), den &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsteich&amp;#039;&amp;#039; (ND-25) und den &amp;#039;&amp;#039;Francketeich&amp;#039;&amp;#039; (ND-19) in die Liste der Naturdenkmale Berlins auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Naturschutzbuch Berlin, Amtliche Liste gemäß §&amp;amp;nbsp;26 Berliner Naturschutzgesetz (Stand März 2006), S.&amp;amp;nbsp;10, ND&amp;amp;nbsp;16, 19,24,25 [http://stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/naturschutz/downloads/schutzgebiete/uebersichten/gebietsliste.pdf PDF] bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung&amp;lt;/ref&amp;gt; Schutzzweck ist es, „diese naturgeschichtlich wertvollen und seltenen eiszeitlichen Toteislöcher dauerhaft zu erhalten.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung zum Schutz der Naturdenkmale „Blanke Helle“, […], im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin&amp;#039;&amp;#039;. 10. August 2004. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz- und Verordnungsblatt]] für Berlin&amp;#039;&amp;#039;, 60.&amp;amp;nbsp;Jg., Nr.&amp;amp;nbsp;35, 28.&amp;amp;nbsp;August 2004, hier S.&amp;amp;nbsp;348–350 [http://stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/naturschutz/downloads/rechtsgrundlagen/landesvo/nd/nd25.pdf (Auszug als PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Spielplatz auf dem Alboinplatz befinden sich zwei Findlinge, die wegen ihrer Größe als [[Liste der Naturdenkmale im Bezirk Tempelhof-Schöneberg#Findlinge|Naturdenkmale]] der Stadt Berlin ausgezeichnet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Margot Böse, Gerhard Ehmke: {{Webarchiv | url=http://www.geobasis-bb.de/GeoPortal1/produkte/fachkarten/lbgr/lbgr_1-1996.htm | wayback=20150521114411 | text=Geotope und ihre Unterschutzstellung in Berlin}}, Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge, Kleinmachnow, 3 (1996), 1, S.&amp;amp;nbsp;155–159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Alboinplatz Blanke Helle UAV 05-2017.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039;, Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hels Pfuhl&amp;#039;&amp;#039;, wie der See seinerzeit hieß, gehörte als Tränke zur [[Viehtrift]] der [[Flur (Gelände)|Dorfflure]] von Tempelhof und [[Berlin-Mariendorf|Mariendorf]]. Bis 1900 war der Teich von [[Wiese (Grünland)|Wiesen]] und [[Acker|Feldern]] umgeben. Nach dem Ende der Landwirtschaft und Wiesenbewirtschaftung in diesem Bereich breiteten sich Bäume und Sträucher ungehindert am Ufer aus, das zuvor zweimal jährlich gemäht worden war. In der Zeit des Siedlungs- und Straßenbaus erfuhr das Gelände eine weitere Veränderung, denn Bohrungen zu Forschungszwecken ergaben eine starke Schicht aus Bauschutt, Sanden und umgelagertem [[Geschiebemergel]] an den Hängen. Auf diese Schicht wurde wahrscheinlich der heutige Boden und Bewuchs mit [[Ruderalvegetation|halbruderalen Wiesengesellschaften]] in den Hangbereichen und lichten Gehölzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts einer starken langjährigen Verschlammung des Sees, jahrelangem Missbrauch als größte Hundetoilette Berlins und seiner umbauten Lage weisen See und Park eine erstaunliche [[Artenvielfalt]] auf, die durch die Pflegemaßnahmen der Schutzverordnung erhalten und gefördert wird. In den Jahren 1988/1989 wiesen Forschungsgruppen „165 verschiedene Farn- und Blütenpflanzen nach, wovon 12 als gefährdet in den Berliner Roten Listen stehen.“&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weißpflug&amp;quot;&amp;gt;Hainer Weißpflug: &amp;#039;&amp;#039;Die „Blanke Helle“ …&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Fischarten waren zur Zeit der Untersuchung das [[Moderlieschen]] und die [[Karausche]] heimisch. [[Wasservogel|Wasservögel]] sind sehr spärlich vertreten. Die üblichen Brüter an derartigen Kleinstgewässern wie [[Blässhuhn|Blässhühner]] oder [[Zwergtaucher]] fehlen fast völlig, lediglich ein Brutpaar einer [[Teichralle]] mit drei Jungvögeln konnte nachgewiesen werden. In den alten Bäumen unterstützt ein großer Bestand an [[Nistkasten|Nistkästen]] den „recht guten Besatz des Gebietes mit […] Höhlenbrütern“ wie [[Star (Art)|Star]], [[Kleiber (Art)|Kleiber]], [[Feldsperling]] und [[Blaumeise]]. [[Bodenbrüter]] waren im Untersuchungszeitraum 1988/1989 nicht vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weißpflug&amp;quot; /&amp;gt; Trotz aller Schutzmaßnahmen wird sich der ursprüngliche Zustand des Gebiets&amp;amp;nbsp;– noch in den 1870er Jahren sollen in der &amp;#039;&amp;#039;Blanken Helle&amp;#039;&amp;#039; [[Europäische Sumpfschildkröte|Sumpfschildkröten]] gefangen worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Wollschläger, &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk …&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– nicht wiederherstellen lassen, dazu „ist das Gebiet zu klein, der Pfuhl zu sehr verstädtert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hainer Weißpflug: &amp;#039;&amp;#039;Die „Blanke Helle“ …&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Rückbau]] ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Alboinplatz Panorama.jpg|700|Panoramablick über den Alboinplatz mit der &amp;#039;&amp;#039;Blanken Helle&amp;#039;&amp;#039; in Richtung Nord}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Hels Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; und seine Sage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alboinplatz4 Blanke Helle Berlin.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hels Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Blanke Helle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Hels Pfuhl“ geht zurück auf [[Hel (Mythologie)|Hel]], das in der [[Germanische Mythologie|germanischen Mythologie]] sowohl die Unterwelt &amp;#039;&amp;#039;(Hel, Helle, Hölle)&amp;#039;&amp;#039; wie auch ihre Herrscherin, die Totengöttin &amp;#039;&amp;#039;Hel&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet. Eine alte Sage um Hels Pfuhl nimmt diese Mythologie auf und macht zudem verständlich, warum der Bildhauer Paul Mersmann die Gestalt eines Stiers (Auerochsen) für seine Skulptur wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Sage nach bildete der See einst den Zugang zum Totenreich. An seinem waldreichen Ufer stand ein Opferstein Hels, über den ein Priester wachte. Hel sandte dem Priester zweimal jährlich einen schwarzen Stier zum Pflügen der Felder. Sein Nachfolger, ein christlicher Mönch, versäumte es, Hel weiterhin Opfergaben darzubringen. Als der Stier im folgenden Frühjahr erschien, pflügte er nicht die Felder, sondern verschlang den Mönch. Bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hielt sich in dem noch 1900 unbesiedelten und zerklüfteten Gebiet das Gerücht, der See würde alljährlich ein Opfer verschlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nebelpfade.de/artikel/magazinartikel.php?ID=4 | wayback=20030612113905 | text=Sage von &amp;#039;&amp;#039;Hel’s Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; bei Nebelpfade}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sage der Blanken Helle in der Edition Motzbuch, Sagen von Tempelhof und Schöneberg {{Webarchiv|url=http://www.motzbuch.de/sagenblankehelle.html |wayback=20070707111117 |text=online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Noetzel: [https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-umwelt/naturdenkmal-blanke-helle-auf-dem-alboinplatz_a275986 &amp;#039;&amp;#039;Naturdenkmal Blanke Helle auf dem Alboinplatz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 2020, abgerufen am 19. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gerüchte haben insofern einen wahren Kern, als „schon mancher […] in dem scheinbar harmlosen Gewässer ertrunken [ist].“&amp;lt;ref&amp;gt;Hainer Weißpflug: &amp;#039;&amp;#039;Die „Blanke Helle“ …&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulptur Auerochse/Stier ==&lt;br /&gt;
Die Skulptur, die der Bildhauer Paul Mersmann 1934 entwarf, erinnert an die Sage der &amp;#039;&amp;#039;Blanken Helle&amp;#039;&amp;#039; und stellt einen Stier [[Hel (Mythologie)|Hels]] dar. So wie Hel in ihrer Doppelbedeutung als Vernichterin und Nährende ihre Jungfrauen schwarz kleidete, wenn sie der Unterwelt verfallen waren, und weiß kleidete, wenn sie zur [[Erlösung]] fähig waren, wählte der Künstler eine helle Tönung für den in der Mythologie schwarzen Stier und versinnbildlicht damit die Erlösung von der Heimsuchung durch den nun Stein gewordenen Stier und die menschliche Kraft zur Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsgeschichte und NS-Ideologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alboinplatz1 Skulptur Berlin.JPG|mini|Skulptur von [[Paul Mersmann der Ältere|Paul Mersmann]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09066360}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand zwischen 1934 und 1936 im Zuge einer [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme]] für arbeitslose Künstler. Mit dem Entwurf war der [[Münster]]aner Bildhauer [[Paul Mersmann der Ältere]] (1903–1975)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Eintrag in der Berliner Denkmalliste zur Skulptur lautet auf Paul Meersmann mit doppeltem ‚e‘; da sich bei [[Google]] zur Schreibweise mit einfachem ‚e‘ ungleich mehr Eintragungen finden und da auch die ausführliche Beschreibung von Hainer Weißpflug diese Schreibweise verwendet, folgen wir der Version mit einfachem ‚e‘. Der Eintrag bezeichnet die Skulptur als &amp;#039;&amp;#039;Auerochse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; beauftragt, der seit 1931 in Berlin arbeitete. Das Monumentalwerk wurde oft der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Ideologie]] zugeordnet. Diese Zuordnung ist aus drei Gründen falsch. Erstens zeigt die Anlehnung an die Sage, dass für Mersmann mythologisch-theologische Aspekte im Vordergrund standen. Zweitens lehnten die Behörden die offizielle Abnahme des Werkes ab, da es nicht ihren Vorstellungen entsprach und forderten 1936 (nach anderen Angaben 1938) den Abriss der Skulptur. Drittens teilte Paul Mersmanns Sohn mit, dass sich laut Aussage seines Vaters im Innern des Stiers eine Kartusche mit einem Aufruf gegen [[Adolf Hitler|Hitler]] mit Unterschriften verschiedener Künstler und Bildhauer befände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kähler&amp;quot;&amp;gt;Susanne Kähler: &amp;#039;&amp;#039;Die Restaurierung des Stiers vom Alboinplatz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildhauerei in Berlin&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=online |url=http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/aktuelles.html |wayback=20130723171333}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jugendbrunnen und Stier-Monument wiederhergerichtet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 5.&amp;amp;nbsp;April 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Der laut [[Berolinismus|Berliner Volksmund]] „Größte Ochse von Berlin“&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Wollschläger: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk …&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat eine Länge von neun und eine Höhe von sieben Metern. Gefertigt ist das Monument aus 3000 unregelmäßig viereckigen [[Muschelkalk]]steinen aus dem [[Kalksteinbruch Rüdersdorf]] über einem gemauerten inneren Ziegelkern. Die Steine des Kerns sollen aus dem [[Preußisches Kriegsministerium| Preußischen Kriegsministerium]] stammen, dem aus Ziegeln gefertigten Vorgängerbau des [[Reichsluftfahrtministerium]]s. Zwischen 2003 und 2005 erfolgte eine 130.000&amp;amp;nbsp;[[Euro]] teure Sanierung (andere Angabe 160.000&amp;amp;nbsp;Euro), bei welcher der [[Restaurator]] fast jeden Kalkstein einzeln bearbeiten musste. Im Frühjahr 2005 übergab der [[Landeskonservator]] im Beisein des Sohnes und weiterer Angehöriger des Künstlers Paul Mersmann das erneuerte Denkmal der Öffentlichkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kähler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hainer Weißpflug: &amp;#039;&amp;#039;Die „Blanke Helle“ – ein sagenumwobener Tümpel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Luisenstädtischer Bildungsverein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Berlinische Monatsschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;11/1996, S.&amp;amp;nbsp;58–61.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Wille: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge in Tempelhof&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Kaleidoskop&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;30). Haude &amp;amp; Spernersche Verlagsbuchhandlung, Berlin 1985, ISBN 3-7759-0278-3, S.&amp;amp;nbsp;35.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Alexander Wimmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Alboinplatz&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Berlin und Potsdam&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Abteilung III/Gartendenkmalpflege. 5., überarbeitete Auflage. Nicolai, Berlin 1992, ISBN 3-87584-267-7, S. 65–68.&lt;br /&gt;
* Paul Wollschläger: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Tempelhof. Eine Chronik in Geschichten und Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Kulturbuch-Verlag, Berlin 1964.&amp;lt;!-- (enthält unter den hier angegebenen Quellen die ausführlichste Darstellung der Blanke-Helle-Sage) -- SEITEN? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alboinplatz (Tempelhof-Schöneberg)|Alboinplatz}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=11|id=A142|zlb98=27|kaupert=Alboinplatz-12105-Berlin|name=Alboinplatz|plz=12105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|9. Dezember 2007|39881126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/27/35/N |EW=13/22/11/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartendenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwin Barth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muns</name></author>
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