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	<title>Alblimes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:30:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alblimes&amp;diff=255885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Verlinkung im Zusammenhang statt kommentarlosem „Siehe auch“; Literaturformat und weitere Formalien</title>
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		<updated>2025-07-03T14:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung im Zusammenhang statt kommentarlosem „Siehe auch“; Literaturformat und weitere Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alb-Limes bei Gerstetten-Gussenstadt.jpg|mini|Verlauf des Alblimes zwischen [[Urspring (Lonsee)|Urspring]] und [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] bei [[Gussenstadt]]. An dieser Stelle wurde 1977 ein Profil der Römerstraße aufgenommen, bevor sie im Zuge der [[Flurbereinigung]] planiert und durch die heutige Straße ersetzt wurde.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alblimes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisches Reich|römische]] Grenzlinie ([[Limes (Römisches Reich)|Limes]]) des späten 1. Jahrhunderts n. Chr. auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Der Alblimes erstreckte sich über eine Länge von knapp 135 Kilometern von [[Rottweil]] (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;[[Arae Flaviae]]&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten bis [[Heidenheim an der Brenz]] (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;Aquileia&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alblimes.png|mini|450px|Möglicher Straßenverlauf des Alblimes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell wachturm aalen.jpg|miniatur|Innenansicht eines Wachturms am Obergermanisch-Rätischen Limes]]&lt;br /&gt;
Der Alblimes bestand aus einer Kette von [[Römisches Militärlager|Kastellen]], von denen die meisten an der [[Wasserscheiden in Deutschland|Rhein-Donau-Wasserscheide]], also auf der [[Kammlinie]] der Alb, lagen. Der Alblimes war nicht mit Wall, Graben, Mauer oder [[Palisade]] befestigt, vielmehr markierte hier die Straße zwischen den Kastellen die Grenzlinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größere Teil des Alblimes lag auf dem Gebiet der [[römische Provinz|römischen Provinz]] [[Raetia]], nur die westlichen Kastelle Lautlingen, Geislingen am Riedbach, Rottweil und Sulz befanden sich in der Provinz [[Germania superior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Alblimes entstand im Zuge des Baus der [[Kinzig (Rhein)#Die historische Römerstraße|Kinzigtalstraße]] und der Gründung des römischen Rottweil im Jahre 73/74 n. Chr. Zumindest die südwestlichen [[Römisches Militärlager|Kastelle]] des Alblimes in [[Lautlingen]] ([[Kastell Lautlingen]]), sowie die vorgelagerten Kastelle in [[Sulz am Neckar]] ([[Kastell Sulz]]) und [[Geislingen (Zollernalbkreis)|Geislingen-Hasenbühl]] ([[Kastell Geislingen/Häsenbühl]]) dürften gleichzeitig entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz gesichert ist die Datierung der weiteren Kastelle des Alblimes in [[Burladingen]]-Hausen ([[Kastell Burladingen]]), [[Gomadingen]] ([[Kastell Gomadingen]]), [[Römerstein (Gemeinde)|Römerstein-Donnstetten]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kastell Donnstetten|Clarenna]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Urspring (Lonsee)|Urspring]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kastell Urspring|Ad Lunam]]&amp;#039;&amp;#039;) und Heidenheim (&amp;#039;&amp;#039;[[Kastell Heidenheim|Aquileia]]&amp;#039;&amp;#039;). Überwiegend wird die Gründung im Jahre 74 n. Chr. angenommen, aber auch eine Entstehung erst unter Kaiser [[Domitian]] um 84 n. Chr. gilt als möglich. Genaueres kann mangels exakt datierbarer Funde bisher nicht gesagt werden. Bislang wurde erst das Kastell in Urspring durch [[Ausgrabung]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Teil des Alblimes von Rottweil bis Donnstetten markierte nur für kurze Zeit die Außengrenze des [[Römisches Reich|römischen Reichs]], nämlich bis zur Vorverlegung der Grenze vom Rhein an [[Odenwald]] und Neckar unter Kaiser [[Trajan]] (vermutlich) im Jahre 98 n. Chr. (siehe: [[Lautertal-Limes]] und [[Neckar-Odenwald-Limes]]). Der östliche Teil des Alblimes von Donnstetten bis Heidenheim blieb hingegen bis um 122 n. Chr. Außengrenze des römischen Reichs. Spätestens um diese Zeit verlor der Alblimes seine militärische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kastelle ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kastelle am Obergermanisch-Raetischen Limes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhang mit der Donautalstraße ==&lt;br /&gt;
Südlich des Alblimes verläuft die aus [[Claudius|claudischer]] Zeit stammende &amp;#039;&amp;#039;[[Donautalstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Literatur auch [[Donausüdstraße]] genannt, weil sie ihren Verlauf parallel südlich der [[Donau]] nimmt. Diese [[Römerstraße|römische Fernstraße]] wurde zwischen 41 und 54 n.&amp;amp;nbsp;Chr. zusammen mit den Kastellen der älteren Donaulinie des Rätischen Limes erbaut. Sie bildete mit der Donau selbst die Grenze zum freien Germanien und entwickelte sich spätestens mit dem Bau der Kinzigtalstraße 73/74&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. zu einer strategisch und logistisch bedeutenden Ost-West-Verbindung zwischen den Legionslagern der germanischen Provinzen und dem Balkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheit ==&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre wurden die Reste einer 1976 entdeckten antiken Befestigung bei [[Deggingen]] im oberen [[Fils (Fluss)|Filstal]] als römisches Kastell erkannt. Diese Anlage (etwa zwölf Kilometer nordöstlich von Donnstetten) diente offenbar als Flankenschutz im Vorfeld des Limes, der hier eine ziemlich tiefe Einbuchtung aufwies, und ist ein Hinweis auf die Bedeutung von Donnstetten (&amp;#039;&amp;#039;Clarenna&amp;#039;&amp;#039;) in römischer Zeit. Das Kastell Deggingen erklärt außerdem zumindest teilweise, wieso die römische Straße von [[Köngen]] am [[Neckar]] (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;[[Kastell Köngen|Grinario]]&amp;#039;&amp;#039;) nach Donnstetten außerhalb des Lautertal-Limes (also aus römischer Sicht in Feindesland) verlaufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kastell Deggingen}}&lt;br /&gt;
Teilweise werden auch die römischen Kastelle in [[Essingen (Württemberg)|Essingen]], [[Bopfingen|Oberdorf am Ipf]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kastell Oberdorf|Opia]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Munningen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kastell Munningen|Losodica]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Nördlingen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Septemiacum]]&amp;#039;&amp;#039;?) dem Alblimes zugerechnet. Sie sind vermutlich um 84 n. Chr. entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Regina Franke (Archäologin)|Regina Franke]]: &amp;#039;&amp;#039;Arae Flaviae V: Die Kastelle I und II von Arae Flaviae/Rottweil und die römische Okkupation des oberen Neckargebietes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 93). Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1787-4.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Heiligmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der „Alb-Limes“. Ein Beitrag zur römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 35). Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0814-X.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hertlein]], [[Peter Goessler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen und Wehranlagen des römischen Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Kohlhammer, Stuttgart 1930.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Kreutle]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Straßen im Ulmer Raum&amp;#039;&amp;#039; In: B. Reinhardt, K. Wehrberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Römer an Donau und Iller. Neue archäologische Forschungen und Funde.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1996, ISBN 3-7995-0410-9.&lt;br /&gt;
* [[Oscar Paret]]: &amp;#039;&amp;#039;Württemberg in vor- und frühgeschichtlicher Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |linked=1}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römische Limites in Westeuropa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Germania superior)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Raetia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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