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	<title>Albin Grau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albin_Grau&amp;diff=397316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-02-07T16:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albin Grau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Gustav Alwin Grau&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1884]] in [[Schönefeld (Leipzig)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Berlin]], Heiratsregister Standesamt Berlin III, Nr. 1087/1920&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[27. März]] [[1971]] in [[Hausham]]), war ein deutscher [[Szenenbild|Filmarchitekt]], [[Grafiker]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albin Grau studierte an der [[Kunstakademie Dresden]] und diente während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] an der Ostfront. Wieder in Berlin, wurde er in die esoterischen Kreise der Berliner Gesellschaft eingeführt und Großmeister der Loge der &amp;#039;&amp;#039;Lichtsuchenden Brüder&amp;#039;&amp;#039;. Grau arbeitete als [[Werbegrafik]]er und Gestalter von Filmplakaten, u. a. für die [[Grete Ly|Grete-Ly]]-Filmproduktion und den Norddeutschen Lloyd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Wismar Markt Nosferatu 01.jpg|thumb|Gedenktafel zur Erinnerung an die Dreharbeiten für den Stummfilmklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922)]]&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Kaufmanns Enrico Dieckmann gründete er 1921 die &amp;#039;&amp;#039;Prana-Film&amp;#039;&amp;#039;, für die er das [[Yin und Yang|Yin-und-Yang]]-Symbol als Logo wählte. Bereits ein Jahr zuvor, als Grau die Filmplakate für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Gang in die Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; entwarf, hatte er [[Friedrich Wilhelm Murnau]] kennengelernt. Es gelang ihm, Murnau für sein Projekt eines Vampirfilms als Regisseur zu gewinnen. Grau selbst übernahm bei &amp;#039;&amp;#039;[[Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens]]&amp;#039;&amp;#039; die künstlerische Leitung und entwarf Dekorationen, Kostüme und zahlreiche Werbegrafiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1922 die Witwe [[Bram Stoker]]s die Prana-Film verklagte, weil diese die Rechte an Stokers Roman [[Dracula (Roman)|Dracula]], der als Grundlage für Nosferatu diente, nicht ordnungsgemäß erworben hatte, geriet die Firma in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und meldete schließlich [[Insolvenz|Konkurs]] an. 1924 wurde die Vernichtung aller Negative und Kopien von Nosferatu gerichtlich angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1923 gründete Dieckmann die &amp;#039;&amp;#039;Pan-Film GmbH&amp;#039;&amp;#039;; basierend auf einer Idee Graus, produzierte sie den Film &amp;#039;&amp;#039;Schatten&amp;#039;&amp;#039;. Grau selbst entwarf erneut die Dekorationen und Kostüme. [[Arthur Robison]] wurde mit der Regie betraut, nachdem Murnau aufgrund seines Exklusivvertrages mit dem Produzenten [[Erich Pommer]] nicht verpflichten werden konnte. Auch für die [[UFA]] arbeitete Grau als Ausstatter, so an Robisons &amp;#039;&amp;#039;Pietro, der Korsar&amp;#039;&amp;#039; und [[Lupu Pick]]s &amp;#039;&amp;#039;Das Haus der Lüge&amp;#039;&amp;#039;. Ein weiterer Film mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ritter Blaubart&amp;#039;&amp;#039;, für welchen Grau bereits die Szenenbilder entworfen hatte, wurde jedoch nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Weida-Konferenz]] lernte Grau 1925 den britischen Okkultisten [[Aleister Crowley]] kennen. Nachdem Grau 1925 einen Dokumentarfilm über den Deutschlandaufenthalt Crowleys gedreht hatte, zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück und widmete sich fortan [[Okkultismus|okkulten]] Studien. Um 1925 war er als „Frater Pacitius“ Leiter der Berliner [[Logenvereinigung|Loge]] der [[Pansophische Gesellschaft|Pansophia]] und Mitarbeiter der [[Fraternitas Saturni|Fraternitas-Saturni]]-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Saturn Gnosis&amp;#039;&amp;#039;, die von dem Buchhändler [[Gregor A. Gregorius]] herausgegeben wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst E. Miers]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Goldmann. Lesen erleben.&amp;#039;&amp;#039; 12179). Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt; und für die er bis Anfang der 1930er Jahre Artikel schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grau arbeitete im Zweiten Weltkrieg als technischer Zeichner und spielte eine wichtige Rolle im [[Wehrmacht]]-Kraftfahrtwesen.&amp;lt;ref&amp;gt; Im [[Filmdienst]] 16/2014, S. 31 bestreitet [[Rolf Giesen]], dass Grau von den Nationalsozialisten verfolgt worden sei oder in die Schweiz emigrierte. Als Beleg zitiert auch er die bereits im Merkurartikel erwähnte Dissertation von Stefan Strauß „Albin Grau - Biografie und Œuvre“ (Ruhr-Uni Bochum, 2010), die als Buch im belleville-Verlag erschienen ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tod lebte Grau im oberbayerischen [[Bayrischzell]] (Pension Grau). Bilder des Künstlers hängen heute unter anderem im dortigen Bürgermeisterzimmer und im &amp;#039;&amp;#039;Hotel Wendelstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur&amp;quot;&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/miesbach/miesbach/spuren-nosferatu-produzenten-1367439.html &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Nosferatu-Produzenten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 19. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg ins ewige Schweigen.&amp;#039;&amp;#039; Erschienen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Oriflamme]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 133 ff., 1973, {{ZDB|347645-5}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1921: [[Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens]] – Produktion, Bauten, Kostüme, Masken&lt;br /&gt;
* 1923: [[Schatten (1923)|Schatten]] – Idee, Bauten, Kostüme&lt;br /&gt;
* 1925: [[Pietro, der Korsar]] – Bauten, Kostüme&lt;br /&gt;
* 1925: [[Das Haus der Lüge]] – Bauten&lt;br /&gt;
* 1926: [[Die Biene Maja und ihre Abenteuer (Film)|Die Biene Maja und ihre Abenteuer]] (filmtechnische Bauten mit [[Svend Noldan]])&lt;br /&gt;
* 1930: [[Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens#Weitere Versionen|Die zwölfte Stunde – Eine Nacht des Grauens]] (Tonfassung von &amp;#039;&amp;#039;Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens&amp;#039;&amp;#039;) – Bauten, Kostüme, Masken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Shadow of the Vampire]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2000, in dem eine fiktive Geschichte zur Entstehung von &amp;#039;&amp;#039;Nosferatu&amp;#039;&amp;#039; erzählt wird, spielt [[Udo Kier]] die Figur des &amp;#039;&amp;#039;Albin Grau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Nachlass ==&lt;br /&gt;
* Stefan Strauß: &amp;#039;&amp;#039;Albin Grau: Biografie und [[Œuvre]]&amp;#039;&amp;#039;, belleville, München 2014, ISBN 978-3943157024.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; Acabus-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 213.&lt;br /&gt;
* Loy Arnold, [[Michael Farin]], Hans Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens.&amp;#039;&amp;#039; Belleville, München 2000, ISBN 3-933510-42-2.&lt;br /&gt;
* Alexander Popiol, Raimund Schrader: &amp;#039;&amp;#039;Gregor A. Gregorius. Mystiker des dunklen Lichts.&amp;#039;&amp;#039; Esoterischer Verlag Paul Hartmann u. a., Bürstadt u. a. 2007, ISBN 3-932928-40-7.&lt;br /&gt;
* Albin Graus geisteswissenschaftlicher und künstlerischer Nachlass mit [https://www.ar.ch/verwaltung/departement-bildung-und-kultur/amt-fuer-kultur/kantonsbibliothek/aktuell/detail/news/100-jahre-nosferatu-auf-spurensuche-in-der-ostschweiz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=2490d86c35ae155a6cc6469a6f78d630 Dokumentationsmaterial zu «Nosferatu»] (Skizzen zu Szenenbildern, fotografische Dokumente sowie grafische Entwürfe) befindet sich in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden (Schweiz)&lt;br /&gt;
* Vier Aquarelle (Rotoskopien) Albin Graus aus dem Jahre 1921 mit &amp;quot;Nosferatu&amp;quot;-Motiven befinden sich in der theater- und filmgeschichtlichen Sammlung Gerd J. Pohl, Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2022/2023: &amp;#039;&amp;#039;Phantome der Nacht. 100 Jahre Nosferatu&amp;#039;&amp;#039;. [[Sammlung Scharf-Gerstenberg]], Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Kilb |Titel=„Nosferatu“-Ausstellung in Berlin: die Kunst der Vampire |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nosferatu-ausstellung-in-berlin-die-kunst-der-vampire-18725360.html |Abruf=2023-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0336057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128008938|LCCN=no2004033508|VIAF=111145067100566630141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grau, Albin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Szenenbildner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grau, Albin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grau, Gustav Alwin (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmarchitekt, Grafiker und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönefeld (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hausham]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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