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	<title>Albertsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lupe: /* Einzelnachweise */ Normdaten: +LCCN</title>
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		<updated>2026-02-21T10:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Normdaten: +LCCN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Albertsee&lt;br /&gt;
|BILD = Lake Albert (Uganda) (NASA).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|LAGE = {{COD}}&amp;lt;br/&amp;gt;{{UGA}}&amp;lt;br/&amp;gt;([[Ostafrika]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=1/40/31/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=30/55/24/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=UG/CD&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Viktoria-Nil]], [[Semliki]], [[Muzizi]], [[Nkusi]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Albert-Nil]] → [[Bahr al-Dschabal (Fluss)|Bahr al-Dschabal]] → [[Weißer Nil]] → [[Nil]] → [[Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Butiaba]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|HÖHE = 619&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 5347&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 160&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 30&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 48&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 25&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 132000000000&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albertsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Lake Albert, Albert Nyanza, Mwutan Nzige, Lake Mwitanzige oder Lake Mobutu Sese Seko)&amp;#039;&amp;#039; liegt in [[Afrika]] auf der Grenze von [[Uganda]] zur [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albertsee-Albertnil.jpg|miniatur|links|Albertsee beim Abfluss in den Albert-Nil]]&lt;br /&gt;
Der Albertsee liegt östlich der großen [[Zentralafrikanische Schwelle|Zentralafrikanischen Schwelle]] und westlich des weitläufigen Uganda-Hochlands. Er ist Teil des [[Ostafrikanischer Graben|Ostafrikanischen Grabenbruchs]], direkt nördlich des [[Ruwenzori-Gebirge]]s. Er hat eine maximale Länge von 170&amp;amp;nbsp;km und eine maximale Breite von 30&amp;amp;nbsp;km. Im Westen befinden sich die [[Blue Mountains (Kongo)|Blauen Berge]] des Ostkongo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasseroberfläche des 5347 km² großen Sees liegt auf {{Höhe|619}}; in vorgeschichtlicher Zeit soll sie bei {{Höhe|915}} gelegen haben: Die Bildung des oben genannten [[Grabenbruch|Grabens]] führte dazu, dass sich die [[Plattentektonik|Kontinentalplatten]] auseinanderbewegten und die Grabensohle absank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sehr fischreiche Albertsee wird unter anderem von zwei wichtigen Zuflüssen gespeist: Dies sind der [[Viktoria-Nil]], der vom südöstlich liegenden [[Viktoriasee]] kommt, und der [[Semliki]], der vom rund 150&amp;amp;nbsp;km weiter südlich liegenden [[Eduardsee]] heranfließt. Sein Abfluss ist der [[Albert-Nil]], der den See als Teil des [[Weißer Nil|Weißen Nils]] am Nordende verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten grenzt er an den [[Murchison Falls National Park]] an, im Süden an das [[Semliki-Wildschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Albertsee wird von 46 Fischarten bewohnt, von denen sieben [[Endemit|endemisch]] sind, d. h., sie kommen nur hier vor. Vier der endemischen Arten sind [[Buntbarsche]] aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis albertianus|H. albertianus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis avium|H. avium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis bullatus|H. bullatus]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis mahagiensis|H. mahagiensis]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ethelwynn Trewavas]]: &amp;#039;&amp;#039;Lake Albert fishes of the genus Haplochromis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals and Magazine of Natural History&amp;#039;&amp;#039;, Series 11 Volume 1 (1938), Issue 4, S. 435–449. [[DOI: 10.1080/00222933808526788]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nicht endemischen Arten (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis wingatii|H. wingatii]]&amp;#039;&amp;#039;) teilt der Albertsee mit dem [[Nil]] und seinen Nebenflüssen. Außerdem wurden vier endemische Weichtiere entdeckt, eine Muschel und drei Schneckenarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Petru Banaescu: &amp;#039;&amp;#039;Zoogeography of Fresh Waters&amp;#039;&amp;#039;. Seite 1138, AULA, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89104-480-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kommerzielle Fischfang beschränkt sich auf drei Arten, die beiden [[Afrikanische Salmler|Salmlerarten]] &amp;#039;&amp;#039;[[Alestes baremose]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hydrocynus forskahlii]]&amp;#039;&amp;#039; und auf den [[Nilbarsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Lates niloticus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[FAO]]: {{Webarchiv|url=http://www.fao.org/fi/oldsite/FCP/en/COD/BODY.HTM |wayback=20180320141519 |text=&amp;#039;&amp;#039;Information on Fisheries Management in the Democratic Republic of the Congo&amp;#039;&amp;#039;}} Januar 2001 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Nilbarsch kommt mit &amp;#039;&amp;#039;[[Lates macrophthalmus]]&amp;#039;&amp;#039; eine zweite [[Riesenbarsch]]art im Albertsee vor, der dort aber [[Endemit|endemisch]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{fishbase|g=Lates|s=macrophthalmus|Name=&amp;#039;&amp;#039;Lates macrophthalmus&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See wurde 1864 von den [[Vereinigtes Königreich|Briten]] [[Samuel White Baker]] und seiner späteren Ehefrau [[Florence Baker|Florence]] für [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] neu entdeckt. Zu Ehren des 1861 verstorbenen Prinzgemahls der [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victoria]] von Großbritannien, [[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha|Prinz Albert]], gab er ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Albertsee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren war [[Butiaba]] ein geschäftiger Fischereihafen und wichtige Relaisstation auf der britischen Flugbootlinie von [[Kairo]] nach [[Kapstadt]]. Zwischen [[Ntoroko]] und Butiaba war ein Fährverkehr eingerichtet. Hier wurden 1951 auch die Außenaufnahmen zum Kultfilm &amp;#039;&amp;#039;[[African Queen]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Katharine Hepburn]] und [[Humphrey Bogart]] gedreht. Bei den schweren Überschwemmungen von 1962 wurden die Fähre und die Hafenanlagen nahezu völlig zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1973 benannte der [[Demokratische Republik Kongo|kongolesische]] Diktator [[Mobutu Sese Seko]] den See nach sich selbst, nach seinem Sturz 1997 verschwand dieser Name aber schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. März 2014 sank nach einer [[Havarie]] eine Flüchtlingsfähre aus [[Senjojo]] im Kyangwali Hoima Distrikt, [[Demokratische Republik Kongo]], vor der ugandischen Landungszone Kitebere Parish im Mityana Distrikt und kostete 108 Menschen das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daily Monitor]]: [http://www.monitor.co.ug/News/National/BOAT-ACCIDENT--Death-toll-rises-to-108/-/688334/2255848/-/9ja00z/-/index.html Boat Accident: Death toll rises to 108] vom 24. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kapitän konnte sich vor dem Untergang retten und kam anschließend in Polizeigewahrsam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[New Vision]]:  {{Webarchiv|text=Lake disaster: What happened? |url=http://www.newvision.co.ug/news/653830-lake-disaster-what-happened.html |wayback=20140324155620}} vom 24. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; 41 Flüchtlinge der untergehenden Fähre wurden gerettet und kamen anschließend zur Behandlung in das Ntoroko Hospital in Bamba im Ntoroko District.&amp;lt;ref&amp;gt;[[New Vision]]: [http://www.newvision.co.ug/news/653824-boat-disaster-pilot-arrested-as-search-continues.html Boat disaster pilot arrested as search continues] vom 24. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdölfunde führten im Juli 2007 zu Grenzstreitigkeiten zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Bei Feuergefechten starben mehrere Menschen, darunter ein britischer Geologe. Die am Südende des Sees gelegene kleine Insel [[Rukwanzi]] wurde von kongolesischen Soldaten besetzt. Trotz einer Vereinbarung beider Staaten zur friedlichen Lösung des Konflikts kam es in der Folge wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen auf dem See. Der genaue Grenzverlauf ist weiterhin umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Butiaba existiert eine Fischfabrik, die ganz Uganda beliefert. In anderen kleinen Orten am See wird nur für den lokalen Bedarf gefischt. Die Salzgewinnung am Seeufer wurde in den 1980er Jahren aufgegeben. Am Südrand des Sees wurden seit 2001 [[Ölvorkommen]] entdeckt, die seit 2006 von den Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Hardman Petroleum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heritage Oil&amp;#039;&amp;#039; erschlossen und zur Ölförderung vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrew Roberts: &amp;#039;&amp;#039;Ugandas Great Rift Valley&amp;#039;&amp;#039;. New Vision, Kampala 2006, ISBN 9970-11-300-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Albert (Uganda)|Albertsee|video=0|audio=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4298619-9|LCCN=sh98003054|VIAF=247775159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in der Demokratischen Republik Kongo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Uganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Albert-Nil|SAlbertsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in der Provinz Ituri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albert von Sachsen-Coburg und Gotha als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in der Western Region (Uganda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ugandische Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kongolesische Grenze (Demokratische Republik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lupe</name></author>
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