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	<title>Albertschlösschen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:18:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albertschl%C3%B6sschen&amp;diff=1469512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2024-05-01T14:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albertschlösschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Stadtteil [[Serkowitz]] des sächsischen [[Radebeul]], in der Gohliser Straße 1. Der 1875 von den [[Gebrüder Ziller|Gebrüdern Ziller]] entworfene „Neubau eines feinen Restaurants verbunden mit Conditorei“ wurde 1876/1877 durch die Baufirma [[F. W. Eisold|F.&amp;amp;nbsp;W.&amp;amp;nbsp;Eisold]] errichtet, benannt ist es wohl nach dem seinerzeitigen sächsischen König [[Albert (Sachsen)|Albert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Albertschloesschen.jpg|mini|Albertschlösschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Landhaus (Architektur)|landhausartige]], heute [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950891|Abruf=2021-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Albertschlösschen&amp;#039;&amp;#039; ist ein stattliches, zweigeschossiges Gebäude, bestehend aus Hauptbau und Seitenflügel, beide mit flachen [[Satteldach|Satteldächern]] mit Sparrenwerk. Der Putzbau trägt Sandsteingliederungen und hat verbretterte Giebel. Daran ist ein zweigeschossiges Nebengebäude mit einem [[Walmdach]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ecke zwischen Hauptgebäude und Flügel steht zur Straße hin ein hoher Turm, dessen oberstes Geschoss durch [[Gesims]]e und [[Pilaster]] sowie gekuppelte Rundbogenfenster „belvedereartig“ hervorgehoben wird. Die [[Wetterfahne]] auf dem Dach gibt das Jahr 1876 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:02696-Serkowitz-1902-Albertschlößchen-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Albertschlösschen (1902), rechts die [[Villa Frieda (Serkowitz)|Villa Frieda]] auf der gegenüberliegenden Straßenseite]]&lt;br /&gt;
1875 beantragte die [[Serkowitz]]er Baufirma F. W. Eisold den Bau eines neuen Restaurants für den Gastwirt Friedrich Meisel, das sie sich durch die [[Gebrüder Ziller]] entwerfen ließen. Die Genehmigung zur Ingebrauchnahme erfolgte im November 1877. Der Tanzsaal im Norden wurde 1888 durch die Gebrüder Ziller&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Information des Stadtarchivs Radebeul zu den Bauten der Gebrüder Ziller an [[Benutzer:Jbergner]] vom 15. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; erweitert, ein Konzertgarten gehörte auch dazu. Später folgten der Bau einer heizbaren Asphalt-[[Kegelbahn]] sowie der Anbau eines Nebensaals sowie von gedeckten Wandelgängen, die alle nicht erhalten sind. Über lange Jahre galt das &amp;#039;&amp;#039;Albertschlösschen&amp;#039;&amp;#039; als „größtes und schönstes Etablissement der [[Lößnitz (Landschaft)|Lößnitz]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1885 bis 1900 tagte dort der Serkowitzer Gemeinderat. Von 1891 bis 1902 befand sich im Obergeschoss das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Serkowitzer Gemeindeamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das dann in die umgewidmete [[Alte Schule (Serkowitz)|Alte Schule]] verlegt wurde. Im Jahr 1897 wurde die anliegende Straße zu Ehren des 1886 gestorbenen Serkowitzer Baumeisters [[Friedrich Wilhelm Eisold]], Erbauer auch des Albertschlösschens, &amp;#039;&amp;#039;Eisoldstraße&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1918 wurden die Stallungen sowie der Nebensaal zu Notwohnungen ausgebaut. Auch die [[Fremdenzimmer]] wurden zu Wohnungen umgenutzt, die Gaststätte wurde jedoch weiter betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde der Restaurantbetrieb eingestellt, das Haus geschlossen und versteigert. Der Erwerber, die [[Chemische Fabrik v. Heyden]], beantragte im Oktober 1922 die Aufstellung von Packereimaschinen im Erdgeschoss und damit die Umwidmung des Gebäudes. Diese Form der gewerblichen Nutzung wurde unter der Auflage genehmigt, dass keine äußerliche Umgestaltung stattfände, die diese Nutzung erkennen ließe, und dass keine Neubauten errichtet würden oder der Garten zu Lagerzwecken verwendet. Die Chemische Fabrik v. Heyden nutzte das Anwesen bis April 1943 als Geschäftssitz ihrer Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chemische Fabrik „Pyrgos“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer der „Pyrgos“ GmbH war ab 1922 der kaufmännische Prokurist der &amp;#039;&amp;#039;Chemischen Fabrik v. Heyden&amp;#039;&amp;#039;, Dr. phil. Richard Feibelmann (1883–1948). Der erfolgreiche Wissenschaftler arbeitete seit 1911 für v. Heyden und hielt etliche für die Firma wichtige internationale Patente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 versuchte die Dresdner Brauerei [[Felsenkeller (Dresden)|Felsenkeller]] vergeblich, den Restaurantbetrieb im &amp;#039;&amp;#039;Albertschlösschen&amp;#039;&amp;#039; wiederaufzunehmen, da es trotz städtischer Unterstützung zu einer Konzessionssperre kam. 1934 wurden weitere Wohnungen im Hauptgebäude ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1934 zog der Geschäftsführer Feibelmann mit seiner Frau Clara geb. Haas von der [[Villa Ernst Berthold|Wasastraße 49]] in die [[Villa Straße des Friedens 59 (Radebeul)|Criegernstraße 59]]. Am Abend des 19. Juli 1935 fand eine „offensichtlich inszenierte Protestkundgebung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;lewek&amp;quot;&amp;gt;Ingrid Lewek; Wolfgang Tarnowski: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Radebeul 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte und überarbeitete Ausgabe. Große Kreisstadt Radebeul/Stadtarchiv, Radebeul 2008. S. 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor dem Wohnhaus des jüdischstämmigen Feibelmann statt, die sich erst nach Aufstellung eines Schildes mit der Aufschrift „Dieser Jude hat das Gastrecht verletzt, er ist daher in Radebeul unerwünscht.“ auflöste. Die in Dresden erscheinende amtliche Gauzeitung der [[NSDAP]] schrieb darüber am nächsten Tag unter der Überschrift „Feibelmann bekommt eine Lektion“, dass er im Werk gegen die „Grundgedanken der Bewegung … sein Gift“ verspritzt hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lewek&amp;quot; /&amp;gt; Im Herbst 1935 emigrierte Feibelmann in die USA, Anfang 1936 folgte seine Frau. Auch seine Tochter emigrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Albertschlösschen, wie die Muttergesellschaft v. Heyden auch, [[Enteignung|enteignet]]. Von 1950 bis 1985 wurde das Erdgeschoss als Arztpraxis genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 2014 befand sich das [[Radebeuler Stadtarchiv]] im Albertschlösschen; während dieser Zeit erfolgte von 1994 bis 1996 eine umfassende Sanierung des Gebäudes. Das Stadtarchiv zog 2014 in die weiter östlich gelegene Wasastraße 50. Das Albertschlösschen selbst, das sich im Besitz der städtischen Besitzgesellschaft befindet, soll danach in ein Wohngebäude mit 21 Wohnungen umgewandelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekten-f-f.de/index.php?id=97 Sanierung Stadtarchiv mit 21 Wohnungen, Radebeul.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* Thilo Hänsel; Markus Hänsel: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Gebrüder Ziller in Radebeul. Architekturbetrachtungen&amp;#039;&amp;#039;. Notschriften Verlag, Radebeul 2008. ISBN 978-3-940200-22-8.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* Ingrid Lewek; Wolfgang Tarnowski: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Radebeul 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte und überarbeitete Ausgabe. Große Kreisstadt Radebeul/Stadtarchiv, Radebeul 2008. ISBN 978-3-938460-09-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/15.50/N |EW=13/39/57/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albertschlosschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrüder Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisold (Baumeisterfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serkowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albert (Sachsen) als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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