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	<title>Albertsbahn AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-10T12:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albertsbahn.jpg|mini|Zug der Albertsbahn in Hainsberg (undatiert)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albertsbahn AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1853 gegründetes [[Eisenbahnunternehmen]] in [[Sachsen]]. Die Gesellschaft war Eigentümer und Betreiber der [[Bahnstrecke Dresden–Werdau|Bahnstrecke Dresden–Tharandt]] und einiger anschließender Zweigbahnen zu den [[Steinkohle]]nschächten im [[Döhlener Becken]]. Die bedeutendste der Zweigbahnen – die [[Windbergbahn|Hänichener Kohlenbahn]] – wurde wegen ihrer schwierigen Trassierung als „Sächsische Semmeringbahn“ überregional bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Albertsbahn.jpg|mini|Karte der geplanten Strecken zu Beginn der Arbeiten 1853]]&lt;br /&gt;
Die Steinkohlengruben im [[Plauenscher Grund|Plauenschen Grund]] hatten um 1850 mit zunehmender Konkurrenz durch englische Steinkohle und dem Wettbewerbsvorteil der Kohle des [[Zwickauer Steinkohlenrevier]]s zu kämpfen, die seit Fertigstellung der [[Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie|Sächsisch-Bayrischen Staatseisenbahn]] und der Leipziger Verbindungsbahn per Eisenbahntransport preiswert in angestammte Absatzgebiete geliefert werden konnte. So war es das Bestreben der Direktoren des [[Hänichener Steinkohlenbauverein]]s, Emil Becker und Otto Schneider, dem durch den Bau einer eigenen Eisenbahnlinie durch den Plauenschen Grund bis [[Tharandt]] entgegenzuwirken. Ein entsprechendes Gesuch wurde daraufhin 1851/1852 vom [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtag]] beraten und durch die Regierung eine [[Konzession]] erteilt. Man verband dies aber mit der Forderung, die Bahn so auszuführen, dass sie als Teil einer möglichen Dresden-Freiberger Eisenbahn genutzt werden kann. Ebenso sollte sie für alle im Plauenschen Grund ansässigen Steinkohlengruben zugängig sein. Interesse an einer Anbindung bekundeten auch die Wagenbauanstalt Schrumpf in Dresden, die Eisenhüttenwerke des [[Carl Friedrich August Dathe von Burgk|Barons von Burgk]], die chemische Fabrik [[Wilhelmine Reichard|Reichard]] und die Maschinenbauanstalt Petzold in [[Potschappel]], die Kesselfabrik Lattermann in [[Zauckerode]], die Tonwarenfabrik Knieling, die Zementfabrik Michael in [[Döhlen (Freital)|Döhlen]], die [[Hainsberg Papier|Papierfabrik Thode]] sowie die Färberei Römer in [[Hainsberg (Freital)|Hainsberg]]. Sachsen sicherte sich ein Vorkaufsrecht, war aber per Beschluss der [[Ständeversammlung]] vom 21. Mai 1852 nicht bereit, sich finanziell am Bau der Bahnlinie zu beteiligen. Man war aber trotzdem zuversichtlich, die veranschlagten Baukosten in Höhe von 1.700.000 [[Taler]]n durch das große Interesse an den [[Aktie]]n aufbringen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1853 wurde in [[Dresden]] die Albertsbahn AG gegründet und deren [[Satzung (Privatrecht)|Statuten]] mit 1168 gegen 62 Stimmen beschlossen. Die Leitung für den Bau der Albertsbahn hatte seit 23. Juli 1853 der Oberingenieur und Eisenbahnpionier [[Guido Brescius]] inne. Der erste [[Spatenstich]] zum Bau der Bahn, die mit Genehmigung des Kronprinzen [[Albert (Sachsen)|Albert von Sachsen]] dessen Namen tragen durfte, erfolgte am 12. September 1853.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 14 km lange Hauptstrecke wurde am 28. Juni 1855 eröffnet. Sie war eingleisig ausgeführt, aber der Unterbau für zwei Gleise vorgesehen. Von ihr zweigten weitere Güterbahnen mit einer Länge von fast 25 km in die benachbarten Bergwerke und zu Verladeplätzen ab, deren Ausführung gegenüber der ursprünglichen Planung mehrfach korrigiert wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Elbezweigbahn]] in Dresden (2. April 1856)&lt;br /&gt;
* [[Deubener Kohlenbahn]] (2. April 1856)&lt;br /&gt;
* [[Niederhermsdorfer Kohlezweigbahn]] (1. Dezember 1856)&lt;br /&gt;
* [[Windbergbahn|Hänichener Kohlenzweigbahn]] (1. April 1857)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rippiener bzw. Hänichener Kohlenbahn (genannt [[Windbergbahn]]) ist die bekannteste Zweigbahn. Sie führt von [[Birkigt (Freital)|Birkigt]] (heute Ortsteil von [[Freital]]) nach [[Hänichen (Bannewitz)|Hänichen]] (heute Ortsteil von [[Bannewitz]]) hinauf und wurde am 1. April 1857 für den Güterverkehr und schließlich am 21. Dezember 1907 auch für den Personenverkehr in Betrieb genommen. Sie ist auch als die „Sächsische Semmeringbahn“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Stammstrecke, die ihren Ausgangspunkt am [[Dresden Albertsbahnhof|Albertsbahnhof]] in Dresden hatte, nahm erst zu, als sie 1862 eine Fortsetzung von Tharandt nach [[Freiberg]] durch die [[Königlich Sächsische Staatseisenbahnen|Sächsischen Staatseisenbahnen]] gefunden hatte. Heute ist diese Strecke Teil der [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]], und damit der [[Sachsen-Franken-Magistrale]] bis nach [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzession für die Albertsbahn war zunächst auf 20 Jahre bis 1873 befristet. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Kriegs]] 1866 strebte das Königreich Sachsen jedoch eine Verstaatlichung seiner Eisenbahnen an. Die Albertsbahn AG setzte diesen Plänen keinen Widerstand entgegen, waren doch die erhofften reichen Gewinne für die Aktionäre ausgeblieben. So ging die Albertsbahn AG am 1. Juli 1868 für 2.862.800 [[Taler]] in das Eigentum des sächsischen Staats über. Die Aktionäre erhielten als Ausgleich noch für die restlichen fünf Jahre der Konzessionsdauer eine [[Dividende]], die sich aus den durchschnittlichen Gewinnen der vergangenen 15 Jahre errechnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Windbergbahn&amp;#039;&amp;#039;. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1982, S. 66 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokomotiven und Wagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lokomotive BURGK.jpg|mini|Lokomotive &amp;#039;&amp;#039;Burgk&amp;#039;&amp;#039; der Albertsbahn AG]]&lt;br /&gt;
Als Betriebsmittel waren 1853 vier [[Dampflokomotive]]n mit drei [[Schlepptender|Tendern]], zwölf Personenwagen, vier Packwagen und 300 Güterwagen zur Beschaffung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Hauptstrecke Dresden–Tharandt erwarb die Albertsbahn 1855 als Erstausstattung drei Schlepptenderlokomotiven von [[Sächsische Maschinenfabrik|Hartmann]] in Chemnitz. Sie waren die ersten dreifach gekuppelten Lokomotiven dieses Herstellers und einer sächsischen Eisenbahn überhaupt. Die Lokomotiven erhielten die Namen [[Albertsbahn – Glückauf bis Neue Hoffnung|&amp;#039;&amp;#039;Glückauf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hartmann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tharandt&amp;#039;&amp;#039;]]. Eine weitestgehend baugleiche vierte Lokomotive &amp;#039;&amp;#039;Neue Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; kam 1863 hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Betrieb der Hähnichener Kohlenbahn beschaffte die Albertsbahn 1857 drei kleine Tenderlokomotiven des gleichen Herstellers, nachdem sich die Lokomotive &amp;#039;&amp;#039;Friedrich August&amp;#039;&amp;#039; des Dresdner Herstellers W. Bayer als untauglich erwiesen hatte. Mit ihrem voranlaufenden Drehgestell wiesen sie eine gute Bogenläufigkeit auf. Damit konnten sie auch die engen Radien der Werksgleise auf den Steinkohlenschächten befahren. Die Lokomotiven trugen die Namen [[Albertsbahn – Elbe bis Burgk|&amp;#039;&amp;#039;Elbe, Windberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steiger&amp;#039;&amp;#039;]]. Zwei weitere Lokomotiven mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Freiberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Burgk&amp;#039;&amp;#039; folgten 1858 und 1886.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Gottwald: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Alberts-(Dresden-Tharandter) Bahn mit ihren Zweigbahnen nach den verschiedenen Kohlenwerken des Weißeritzgebietes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Freie Gaben für Geist und Gemüth.&amp;#039;&amp;#039; Dresden / Leipzig 1853. [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/55127/1/ (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* Gunther Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Windbergbahn, erste deutsche Gebirgsbahn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1992, Heft 2, S. 29–33.&lt;br /&gt;
* Jürgen Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Windbergbahn.&amp;#039;&amp;#039; transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1982. ({{DNB|209151129}})&lt;br /&gt;
* Jürgen Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Windbergbahn.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 1993, ISBN 3-927587-18-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Albertbahn Albertsbahn] im Stadtwiki Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsunternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Freital)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Freital)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albert (Sachsen) als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Dresden–Werdau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1868]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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