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	<title>Alberto La Marmora - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino am 4. August 2025 um 10:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alberto La Marmora.jpg|miniatur|Alberto La Marmora als Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La Marmora, Alberto.jpg|miniatur|Alberto La Marmora als Wissenschaftler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alberto Ferrero, Graf von La Maromora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Alberto Ferrero Della Marmora&amp;#039;&amp;#039; oder unter anderem auch &amp;#039;&amp;#039;Alberto (Ferrero) (Conte) de La Marmora&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1789]] in [[Turin]]; † [[18. März]] [[1863]] ebenda) war ein [[Königreich Sardinien|piemontesischer]] [[Offizier]], [[Senato del Regno|Senator]] und [[Naturforscher]]. Seine wissenschaftliche Tätigkeit konzentrierte sich auf die Insel [[Sardinien]], um die er sich große Verdienste erwarb. Der höchste Berg Sardiniens, die [[Punta La Marmora]], ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alberto La Marmora entstammte dem alten [[Adelsgeschlecht]] Ferrero Della Marmora aus [[Biella]] im [[Piemont]]. Seine Mutter Raffaella Argentera Di Bersezio kam ebenfalls aus adeligem Hause. Zwei seiner jüngeren Brüder, [[Alessandro La Marmora|Alessandro]] und [[Alfonso La Marmora|Alfonso]], spielten während des [[Risorgimento]] als Generale und Politiker eine bedeutende Rolle. Der Vater Francesco Celestino war Berufsoffizier, dessen Onkel Filippo Fieschi della Marmora [[Vizekönig]] von Sardinien. Das in Turin regierende [[Haus Savoyen]] hatte die Insel 1720 erworben, und damit auch die [[Königswürde]], weswegen auch die kontinentalen Besitzungen [[Savoyen]], [[Nizza]], Piemont und später [[Ligurien]] unter dem Namen [[Königreich Sardinien]] zusammengefasst wurden. Nachdem das Königreich mit Ausnahme Sardiniens 1802 dem [[Napoleon I.|napoleonischen]] [[Frankreich]] einverleibt worden war, trat Alberto am 14. August 1806, ein Jahr nach dem Tod seines Vaters, in die Militärschule von [[Fontainebleau]] ein, welche er im April 1807 als [[Unterleutnant]] der [[Infanterie]] abschloss und anschließend in einem französischen [[Regiment]] diente. 1808 nahm er an einem Feldzug in [[Kalabrien]] teil, 1809 wechselte er in die [[Domenico Pino|Armee]] des napoleonischen [[Königreich Italien (1805–1814)|Königreiches Italien]], mit der er im selben Jahr in [[Venetien]] kämpfte. Er nahm an den Schlachten bei [[Schlacht bei Wagram|Wagram]], [[Schlacht bei Großgörschen|Lützen]], [[Schlacht bei Bautzen|Bautzen]] und [[Torgau]] teil und wurde am 22. Juli 1813 von Napoleon persönlich in die [[Ehrenlegion]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft übernahm ihn 1814 die [[Geschichte des italienischen Heeres|piemontesische Armee]] als [[Leutnant]], von 1816 bis 1821 diente er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. 1816 musste er seine französischen Auszeichnungen gegen den [[Militärorden von Savoyen]] eintauschen; erst 1850 erhielt er seine französischen Orden zurück. 1819 unternahm Alberto La Marmora eine erste Reise nach Sardinien, um dort [[Ornithologie|ornithologische]] Studien durchzuführen und um zu jagen. Weitere Reisen folgten 1820 und 1821. Nach einer Revolte gegen die [[Restauration (Frankreich)|Restauration]] der [[Konspiration]] verdächtigt, entband man ihn Ende 1821 vorübergehend von seinen Dienstpflichten und schickte ihn 1822 nach Sardinien, womit man ihm jedoch eher einen Gefallen erwies. 1825 wurde La Marmora wieder in den aktiven Militärdienst übernommen, 1829 zum [[Major]], 1834 zum [[Oberstleutnant]] und kurz danach zum [[Oberst]] befördert. In diesen Jahren unternahm er zahlreiche Reisen nach Sardinien und beschäftigte sich dort unter anderem mit [[Archäologie]], [[Geologie]], [[Ethnografie]], [[Flora]] und [[Fauna]]. Ein Großteil der diesbezüglichen Kenntnisse über die Insel waren auf den 1726 in [[Mannheim]] geborenen Professor der [[Universität Sassari]], [[Francesco Cetti (Mathematiker)|Francesco Cetti]], zurückzuführen, und dann ganz wesentlich auf La Marmora, der Cettis Arbeiten ausbaute. Im Lauf der Zeit veröffentlichte La Marmora mehr als 50 wissenschaftliche Arbeiten über Sardinien, meist in französischer Sprache, die mehr im Ausland als auf der Insel selbst gelesen wurden. Zu den bekanntesten Werken gehören &amp;#039;&amp;#039;Voyage en Sardaigne de 1819 à 1825 ou description statistique, physique et politique de cette île&amp;#039;&amp;#039; (Paris, 1826), ein Werk, das in der Auflage von 1857 zwei Bände und einen Atlas umfasste, und &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;itinéraire de l&amp;#039;île de Sardaigne&amp;#039;&amp;#039; (3 Bände, 1860, Italienisch 1868). Er arbeitete vor allem mit dem Leiter des Zoologischen Museums der [[Universität Turin]], [[Franco Andrea Bonelli]] zusammen, später auch mit dessen Nachfolger [[Carlo Giuseppe Gené]], denen La Marmora unter anderem zahlreiche eingefangene oder erlegte Tiere für ihre Sammlung zukommen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1826 arbeitete La Marmora im Auftrag des piemontesischen [[Generalstab]]s an einer [[Topografische Karte|topografischen Karte]] Sardiniens im [[Maßstab (Kartografie)|Maßstab]] 1:250.000, deren zwei Blätter 1845 erschien. Sie blieb über ein halbes Jahrhundert lang die amtliche Karte Sardiniens, bis die Neuaufnahme [[Italien]]s durch das [[Militärgeographisches Institut Florenz|Militärgeographische Institut]] abgeschlossen wurde. Alberto La Marmora beschäftigte sich auf der Insel auch mit [[Meereskunde]] und der [[Gewässervermessung|Vermessung]] der [[Küstengewässer]]. Seine Arbeiten spielten bei der Planung des [[Sueskanal]]s eine Rolle. 1840 wurde er [[Generalmajor]] und Leiter der [[Marineakademie|Marineschule]] in [[Genua]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 nahm er am ersten italienischen [[Italienische Unabhängigkeitskriege|Unabhängigkeitskrieg]] teil, in dem er den Einsatz [[Venedig|venezianischer]] Freiwilliger organisierte. 1849 zum Senator und [[Generalleutnant]] ernannt, kehrte La Marmora als [[Gouverneur]] nach Sardinien zurück und blieb dort als solcher bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1851. Danach widmete er sich weiterhin der Insel, der Politik, seiner Tätigkeit bei verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften, Instituten und Akademien sowie der Schriftstellerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alberto La Marmora starb 1863 in Turin. Er wurde in Biella in der [[Krypta]] der Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Sebastiano&amp;#039;&amp;#039; bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Paola Casana Testore|ID=ferrero-della-marmora-alberto_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=Ferrero Della Marmora, Alberto|Band=47|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://notes9.senato.it/Web/senregno.NSF/ee2f9d4da8f6df2ec1256ffc004f1e88/f98ceeb272c5e67cc125706900318650?OpenDocument Informationen auf Webseiten des italienischen Senats] (it.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120995506|LCCN=n/98/112643|VIAF=44442975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:La Marmora, Alberto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (napoleonisches Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Piemont)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sardinien-Piemont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sardinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Königreich Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens von Savoyen (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=La Marmora, Alberto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=La Marmora, Alberto Ferrero Graf von; Ferrero Della Marmora, Alberto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=piemontesischer General und Naturforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1789&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Turin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1863&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Turin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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