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	<title>Albertine Assor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albertine_Assor&amp;diff=233099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-12T09:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albertine Assor.jpg|mini|Albertine Assor]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albertine Assor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1863]] in [[Zinten]], [[Ostpreußen]]; † [[22. Februar]] [[1953]] in [[Hamburg]]) war eine [[Baptisten|baptistische]] [[Diakonisse]] und Gründerin des später nach ihr benannten [[Albertinen-Diakoniewerk]]s in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albertine Assor entstammte einer baptistischen Pastorenfamilie und hatte vier Brüder. Ihr Vater hatte 44 Jahre als Maurerpolier gearbeitet und diese Tätigkeit aufgegeben, um in mehreren Gemeinden der [[Baptisten]] zu predigen. Assor zog im Januar 1891 nach Berlin und erlernte den Beruf der [[Schneider]]in.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FO&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3407 |hrsg= |titel=Albertine Assor – Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg |werk=hamburg-frauenbiografien.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei erwarb sich Kenntnisse im kaufmännischen Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hamburg I: Festschrift &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Oncken-Gemeinde. 1834–1984&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1984, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin erlebte sie großes soziales Elend und so entschloss sie sich der Gemeindediakonie beizutreten und ab Juli 1891 arbeitete sie als Gemeindeschwester in Berlin-Moabit. Sie kümmerte sich um arbeitslose junge Frauen und Straßenkinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin und Bochum ===&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen Tätigkeiten als Stadtmissionarin in [[Moabit|Berlin-Moabit]] und [[Stade]] sowie als Leiterin eines Mädchenheims in [[Dortmund]] wurde Albertine Assor 1891 von [[Prediger]] [[Eduard Scheve]], dem Begründer der deutschen baptistischen [[Diakonie]] und [[Außenmission]], in den diakonischen Dienst der [[Berlin]]er Baptistengemeinden berufen. Trägerin ihrer Arbeit war die [[Bergemann’sche Missionsgesellschaft]]. Albertine Assor engagierte sich zunächst in der [[Sonntagsschule|Sonntagsschularbeit]] und rief einen „[[Jungfrauenverein]]“ ins Leben. 1894 wurde sie mit der Leitung eines Mädchenheims in [[Bochum]] beauftragt, kehrte jedoch schon ein Jahr später nach Berlin zurück, um in einer neu gegründeten Gemeinde Pionierarbeit zu leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Balders: &amp;#039;&amp;#039;Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. 150 Jahre Baptistengemeinden in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Oncken, Wuppertal und Kassel, 2. Aufl. 1985, ISBN 3-7893-7883-6, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Tabea&amp;#039;&amp;#039; Altona/Elbe ===&lt;br /&gt;
Ab 1902 war Albertine Assor in dem der Baptistengemeinde [[Bezirk Altona|Altona]] angeschlossenen Diakonissenhaus &amp;#039;&amp;#039;Tabea&amp;#039;&amp;#039; tätig, wo sie alsbald eine Führungsposition als Oberin übernahm. Es kam zum Konflikt mit den Tabea-Diakonissen. Albertine  Assor trat mit  acht weiteren Schwestern aus der Diakonissengemeinschaft aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Siloah&amp;#039;&amp;#039; Hamburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AlbertineAssor IngeStolten GdF FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Albertine Assor&amp;#039;&amp;#039;, Erinnerungsstein (&amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsspirale&amp;#039;&amp;#039;) im Garten der Frauen auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
1907 gründete Albertine Assor mit den ebenfalls ausgetretenen Schwestern in Anbindung an die Baptistengemeinde Hamburg-Böhmkenstraße eine neue Diakoniegemeinschaft unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Siloah&amp;#039;&amp;#039;, Vereinigung [[Gläubigentaufe|gläubig getaufter]] Schwestern zur Ausübung christlicher Liebestätigkeit in der Krankenpflege und in anderen Werken der Nächstenliebe. Sie stellte es ihren Mitschwestern frei, in einem &amp;#039;&amp;#039;offenen Schwesternheim&amp;#039;&amp;#039; oder in einem von Ordensregeln bestimmten Diakonissenmutterhaus zu leben. Ihre Mitschwestern entschieden sich für das verbindliche Leben als Diakonisse und waren zunächst in der Hauspflege tätig. Ihr Domizil war anfangs eine Sechs-Zimmer-Wohnung im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Eimsbüttel|Eimsbüttel]] (Fettstraße), später ein Gebäude mit 22 Zimmern im selben Stadtteil (Schulstraße). 1918 wechselte die Diakonissengemeinschaft, die inzwischen auf 60 Schwestern angewachsen war, in die Eimsbütteler Tornquiststraße.&amp;lt;ref&amp;gt; Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hamburg I: Festschrift &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Oncken-Gemeinde. 1834–1984&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1984, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben ihrer Tätigkeit in der Krankenpflege widmete sie sich weiterhin der Arbeit unter Mädchen und Frauen. 1923 begann sie, in [[Schorborn]] ein Müttererholungsheim aufzubauen. 1925 wurde sie [[Oberin]] des von ihr gegründeten Diakonissenvereins &amp;#039;&amp;#039;Siloah&amp;#039;&amp;#039;, der 1927 zum Träger des ersten baptistischen Krankenhauses wurde. Nach ihrer Pensionierung im Jahr 1941 wurde das Siloah-Krankenhaus ihr zu Ehren und unter dem Druck des Nationalsozialismus in „Albertinenhaus“, später in „Albertinen-Krankenhaus“, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Albertine Assor wird auf einem Gedenkstein im „[[Garten der Frauen]]“ auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg erinnert. 1993 wurde im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Schnelsen|Schnelsen]] die &amp;#039;&amp;#039;Albertine-Assor-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Beckershaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Die Hanse, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86393-009-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wurde an der Fettstraße 20 in Hamburg ein [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3407 Frauenort für Albertine Assor], abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deine Augen sahen mich. Ungeschminkte Ansichten einer Hamburger Mutterhaus-Oberin&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet und ergänzt von Frank Fornaçon. Fornaçon, Ahnatal 2007, ISBN 978-3-940232-00-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauen der Bibel&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Fornaçon: &amp;#039;&amp;#039;Wie gut, dass das meine Mutter nicht zu sehen braucht. Vor 100 Jahren gründete Albertine Assor das Diakonissenheim Siloah.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde. Das Magazin des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5 vom 4. März 2007, S. 10–11 ({{ZDB|1157992-4}}).&lt;br /&gt;
* Frank Fornaçon: &amp;#039;&amp;#039;Auf klarem Kurs in die Zukunft. Das Albertinen-Diakoniewerk feiert seinen 100. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10 vom 29. April 2007, S. 12–13.&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Assor, Albertine|3|20|21|[[Ingeborg Grolle|Inge Grolle]]}}&lt;br /&gt;
* Martha Kropat: &amp;#039;&amp;#039;Albertine Assor – ein Leben für Christus und sein Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde,&amp;#039;&amp;#039; 1953, Nr. 6.&lt;br /&gt;
* Albertinenhaus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Albertinen-Haus 1907–1957.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1957.&lt;br /&gt;
* [[Eva-Maria Bast]]: &amp;#039;&amp;#039;Albertine Assor. Überzeugt, entschlossen – Gründerin eines Diakoniewerks.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Frauen. Historische Lebensbilder aus der Stadt an der Elbe.&amp;#039;&amp;#039; Bast Medien, Überlingen 2019, ISBN 978-3-946581-66-6, S. 154–158.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albertine Assor}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13322824X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.albertinen.de Homepage des Albertinen-Diakoniewerks (ADW-Gruppe) Hamburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.lexikon.befg.de/doku.php?id=albertine_assor Albertine Assor] im &amp;#039;&amp;#039;Historischen Lexikon&amp;#039;&amp;#039; des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13322824X|VIAF=40558902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Assor, Albertine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baptist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baptismus in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakonisse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Assor, Albertine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche [[Baptisten|baptistische]] [[Diakonisse]], Gründerin des Hamburger [[Albertinen-Diakoniewerk]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zinten]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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