<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_von_Otto</id>
	<title>Albert von Otto - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_von_Otto"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_von_Otto&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T15:49:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_von_Otto&amp;diff=2250988&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_von_Otto&amp;diff=2250988&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-30T13:49:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert von Otto.jpg|mini|Staatsminister Albert von Otto in der Zeitschrift „[[Die Woche (1899–1944)|Die Woche]]“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Otto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1898 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert von Otto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[23. Dezember]] [[1836]] in [[Blankenburg (Harz)]]; † [[15. September]] [[1922]] in [[Braunschweig]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Wilhelm Albert Otto&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Verwaltungsjurist]], [[Beamter (Deutschland)|Beamter]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Albert Otto wuchs als Sohn eines Obergerichts[[advokat]]en und [[Notar]]s sowie späteren [[Bürgermeister]]s von Blankenburg auf, einer Stadt, die damals zum [[Herzogtum Braunschweig]] gehörte. Nach dem Abitur am [[Gymnasium Am Thie|Herzoglichen Gymnasium Blankenburg]] studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und trat dort der [[Burschenschaft Hannovera]] bei. Sein Studium setzte er an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] fort und bestand 1858 das erste juristische [[Staatsexamen]] in Braunschweig. Nach Ableistung des Wehrdienstes war er Auditor ([[Referendar]]) und legte 1863 das zweite juristische Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran bekleidete Albert Otto verschiedene Positionen im Bereich der Justiz des Herzogtums Braunschweig, 1870/1871 nahm er am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil. 1872 wechselte Albert Otto in den Verwaltungsdienst und war zunächst bei der Herzoglichen Polizeidirektion, danach mehrere Jahre als Landes[[syndikus]] tätig. Im März 1884 berief ihn Herzog [[Wilhelm (Braunschweig)|Wilhelm von Braunschweig]] unter gleichzeitiger Ernennung zum &amp;#039;&amp;#039;Wirklichen Geheimen Regierungsrat&amp;#039;&amp;#039; in das Staatsministerium des Herzogtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Regentschaft über das Herzogtum Braunschweig}}&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1884 starb Herzog Wilhelm. Da er keine legitimen Abkömmlinge hatte, war Herzog [[Ernst August von Hannover (1845–1923)|Ernst August von Cumberland]] (1845–1923), der letzte [[Kronprinz]] des 1866 von Preußen annektierten [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] eigentlich zur Nachfolge berufen. Dieser erkannte aber die Einverleibung Hannovers in den preußischen Staat nicht an. Deshalb war noch zu Lebzeiten von Herzog Wilhelm ein Regentschaftsgesetz erlassen worden, d. h. sogleich nach seinem Ableben trat ein Regentschaftsrat zusammen, dem auch Albert Otto angehörte. Auf Antrag [[Preußen]]s beschloss der [[Bundesrat (Deutsches Reich)|Bundesrat]], dass ein Regierungsantritt des Herzogs von Cumberland nicht in Betracht komme. Die Landesversammlung des Herzogtums Braunschweig wählte am 21. Oktober 1885 Prinz [[Albrecht von Preußen (1837–1906)|Albrecht von Preußen]], einen preußischen General und Neffen Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelms I.]], zum Regenten. Dieser kümmerte sich wenig um Staatsgeschäfte und verließ sich auf Albert Otto, den er 1889 zum Leitenden Minister sowie zum Bevollmächtigten des Herzogtums Braunschweig beim [[Bundesrat (Deutsches Reich)|Bundesrat]] ernannte. 1898 erfolgte dessen Erhebung in den erblichen braunschweigischen Adelsstand.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert von Otto war auf ein gutes Einvernehmen mit Preußen bedacht und unterdrückte alle [[Welfen|welfischen]] Bestrebungen im Lande. Durch eine [[Militärkonvention]] mit Preußen wurden die braunschweigischen Streitkräfte der preußischen Aufsicht unterstellt. Im Übrigen war Albert von Otto damit erfolgreich, die Verschuldung des Staates Braunschweig zu drosseln und bedeutende Industrie anzusiedeln. Am 13. September 1906 starb Prinz Albrecht. Sogleich trat erneut ein Regentschaftsrat zusammen, an dessen Spitze nunmehr Albert von Otto stand. Für knapp acht Monate (13. September 1906 bis 5. Juni 1907) nahm er, der zwar inzwischen geadelt worden war, aber dem Bürgertum entstammte, die Aufgaben eines Landesherrn wahr. Eine solche Stellung – vergleichbar, aber wahrscheinlich noch angesehener als die des [[Oberbürgermeister]]s einer [[Freie Reichsstadt|Reichsstadt]] zwischen 1815 und 1918 – hatten nur ganz wenige Personen, die nicht dem Hochadel angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1907 wählte die Landesversammlung Herzog [[Johann Albrecht (Mecklenburg)|Johann Albrecht von Mecklenburg]] zum neuen Regenten. Dieser kümmerte sich in Gegensatz zu Prinz Albrecht von Preußen sehr um die Angelegenheiten des Landes und vertrat nach und nach die Auffassung, es wäre durchaus angemessen, für das Herzogtum Braunschweig einen [[Prätendent]]en aus welfischem Hause zu finden. Die Zusammenarbeit mit Albert von Otto wurde immer schwieriger, so dass dieser – damals bereits 74 Jahre alt – zum 30. April 1911 die erbetene Entlassung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert von Otto wurde in der Familiengrabstätte der Familie von Otto auf dem [[Waldfriedhof Blankenburg (Harz)|Blankenburger Waldfriedhof]] beigesetzt, die im oberen hinteren Teil liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exkurs ==&lt;br /&gt;
Der zweitgeborene Sohn [[Ernst August (Braunschweig)|Ernst August]] des Herzogs Ernst August von Cumberland, dessen älterer Bruder Georg Wilhelm 1912 bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, heiratete im September 1913 Prinzessin [[Viktoria Luise von Preußen|Viktoria Luise]], die einzige Tochter Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] Hierdurch kam es zu einer Aussöhnung der beiden Dynastien mit der Folge, dass Ernst August am 1. November 1913 als Herzog von Braunschweig den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1888: Verleihung des Titels [[Exzellenz (Titel)|Exzellenz]]&lt;br /&gt;
* 1887: [[Ehrendoktor]]würde (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;thinsp;h.&amp;amp;thinsp;c.&amp;#039;&amp;#039;) der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen&lt;br /&gt;
* 1891: Verleihung des Titels [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsminister]]&lt;br /&gt;
* 1898: Erhebung in den erblichen Adelsstand&lt;br /&gt;
* 1908: [[Ehrenbürger]]würde seiner Geburtsstadt Blankenburg&lt;br /&gt;
* [[Großkreuz]] des herzoglich braunschweigischen [[Orden Heinrichs des Löwen|Ordens Heinrich des Löwen]] mit Brillanten&lt;br /&gt;
* 1911: preußischer [[Roter Adlerorden]] 1. Klasse mit Brillanten (anlässlich seiner Verabschiedung als Leitender Minister)&lt;br /&gt;
Außerdem besaß Albert von Otto etliche weitere Orden aus Russland, Bulgarien und den anderen deutschen Bundesstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Hohnstein: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Herzogtums Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Buchhandlung F. Bartels Nachf., Braunschweig 1908.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hartwieg: &amp;#039;&amp;#039;Um Braunschweigs Thron 1912/13&amp;#039;&amp;#039;. ACO Druck- und Verlags-GmbH, Braunschweig 1964.&lt;br /&gt;
* Richard Moderhack: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigische Landesgeschichte im Überblick&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, [[Selbstverlag]] des Braunschweigischen Geschichtsvereins, 1977.&lt;br /&gt;
* [[Richard Moderhack]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigische Landesgeschichte im Überblick.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 23.) 3. Auflage, Waisenhaus-Buchdruckerei und Verlag, Braunschweig 1979. ({{ZDB|515291-4}})&lt;br /&gt;
* [[Horst-Rüdiger Jarck]], Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; [[Hahnsche Buchhandlung]], Hannover 1996, ISBN 3-7752-5838-8, S. 452 f.&lt;br /&gt;
* [[Henning Tegtmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Burschenschaft Hannovera Göttingen 1848–1998&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1998.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]. Band I (Politiker), Teilband 4 (M–Q).&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 262 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Albrecht von Preußen (1837–1906)|Albrecht von Preußen]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Johann Albrecht (Mecklenburg)|Johann Albrecht zu Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Herzogtum Braunschweig|Regent von Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1906–1907&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035112418|VIAF=300772426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Otto, Albert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Regentschaftsrates (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (braunschweigische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Otto, Albert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Otto, Karl Friedrich Wilhelm Albert von (vollständiger Name); Otto, Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blankenburg (Harz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>