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	<title>Albert von Carlowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:26:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ linkfix</title>
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		<updated>2025-09-17T15:52:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert von Carlowitz Lutherer.jpg|mini|hochkant|Albert von Carlowitz, von [[Carl Lutherer]] (zwischen 1833 und 1845) [[Datei:Signatur Albert von Carlowitz.PNG|rahmenlos|zentriert|80px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlowitz Albert.jpg|mini|hochkant|Albert von Carlowitz (1802–1874)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert von Carlowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf Naundorf (* [[1. April]] [[1802]] in [[Freiberg]]; † [[9. August]] [[1874]] in [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]), Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Alwin von Candia&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Säbi&amp;quot;&amp;gt;{{Säbi|Josef Matzerath|116456248|Carlowitz, Albert von (Pseudonym: Alwin von Candia)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Königreich Sachsen|sächsischer]] und [[Preußen|preußischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carlowitz stammte aus dem alten meißnischen [[Carlowitz (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht Carlowitz]] und war ein Sohn des [[Königreich Sachsen|sächsischen]] Ministers [[Hans Georg von Carlowitz]] (1772–1840) und dessen Ehefrau Jeanette [[von Schönberg]]. Nach erster Erziehung durch Hauslehrer besuchte Carlowitz die [[Fürstenschule]]n [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|St. Afra]] in [[Meißen]] und [[Gymnasium St. Augustin|St. Augustin]] in [[Grimma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren begann Carlowitz an der [[Universität Leipzig]] Jura zu studieren. Dort trat er 1820 der &amp;#039;&amp;#039;Alten Leipziger [[Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er erfolgreich dieses Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abgeschlossen hatte, erhielt er 1828 eine Anstellung bei der sächsischen Staatsverwaltung als [[Referendar]]. Die Idee einer [[Konstitutionelle Monarchie|konstitutionellen Monarchie]] wurde von Carlowitz begeistert aufgenommen und dafür zwei Jahre später von der meißnischen Ritterschaft als Vertreter in den [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Landtag]] gewählt. 1829 veröffentlichte Carlowitz unter dem Pseudonym Alwin von Candia einen Gedichtband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Memorandum „Adresse des sächsischen Volkes“ war an den König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;II.]] gerichtet und machte Carlowitz in allen Teilen der Bevölkerung überaus populär, da er sich trotz politischer Orientierung zum konservativ-aristokratischen Lager durchaus gemäßigt und liberal zeigte. Trotzdem sah Carlowitz seine Karriere in Sachsen für beendet, trat von allen Ämtern zurück und wechselte 1831 als Regierungsrat in [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha|Sachsen-Coburg-Gothaische]] Dienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 heiratete Carlowitz in [[Pfaffroda]] seine Cousine Emilie von Schönberg. Im selben Jahr kehrte er auch „politisch“ wieder nach Sachsen zurück und wurde vom &amp;#039;&amp;#039;[[Schönburg (Adelsgeschlecht)|Haus Schönburg]]&amp;#039;&amp;#039; als Vertreter für dessen [[Rezess]]herrschaften in die Erste Kammer gewählt. Als solcher beteiligte er sich ab dem ersten konstitutionalen Landtag und wurde 1839 dort zum Vizepräsidenten der Ersten Kammer und im Februar 1836 zum Regierungsrat bei der [[Kreishauptmannschaft Zwickau|Kreisdirektion]] in [[Zwickau]] ernannt. Im Oktober 1837 legte Carlowitz diese Ämter wieder nieder, um sich ungestört den ständischen Angelegenheiten widmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf verschiedenen Landtagen blieb Carlowitz bis 1843 der Vertreter des Hauses Schönburg und war unter anderem dort maßgeblich an der Modernisierung der Gesetzgebung beteiligt. 1845 übernahm er das elterliche Gut [[Oberschöna]] und wurde vom König als lebenslanges Mitglied in die Erste Kammer berufen. Dort trat Carlowitz stets als gemäßigt auf, obschon er seine konservativ-aristokratische Einstellung nie verhehlen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 avancierte Carlowitz zum Präsidenten der Ersten Kammer und wurde im Herbst 1846 zum Nachfolger von [[Julius Traugott von Könneritz]] im Justizministerium. Als solcher war er in der Hauptsache mit der Modernisierung der [[Strafprozessordnung (Deutschland)|Strafprozessordnung]] beschäftigt, bis er zu Beginn der [[Märzrevolution]] 1848 als &amp;#039;&amp;#039;a.o. Kommissar&amp;#039;&amp;#039; im Regierungsauftrag nach [[Leipzig]] entsandt wurde. Auch hier bemühte er sich immer um Kompromisse, was ihm viel Lob der bürgerlichen Seite aber auch viel Tadel der konservativen Parteien einbrachte. Kurz darauf gab er alle politischen Ämter auf und zog sich ins Privatleben auf sein Gut [[Altscherbitz]] bei [[Schkeuditz]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Jahr wurde er auf die politische Bühne zurückgeholt und im Herbst 1849 in [[Dresden]] als Abgeordneter in die sächsische Erste Kammer gewählt. Auf der Seite der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Union&amp;#039;&amp;#039; verteidigte Carlowitz die Aufrechthaltung des [[Dreikönigsbündnis]]ses vom 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1849, hatte aber [[Friedrich Ferdinand von Beust]] gegenüber keine Chance. Deshalb trat Carlowitz auch im Herbst 1849 wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf berief ihn die preußische Regierung in den Verwaltungsrat der Union, und beim [[Erfurter Unionsparlament|Reichstag in Erfurt]] fungierte er als Kommissar derselben. Nach Schluss des Reichstags trat er abermals vom politischen Schauplatz ab, nachdem er inzwischen das Gut [[Ebersbach (Schöpstal)|Ebersbach bei Görlitz]] gekauft hatte. Im Jahr 1853 vertrat er den [[Landkreis Görlitz (Schlesien)|Kreis Görlitz]] im preußischen Abgeordnetenhaus und war dort bis 1856 der Gegner von [[Otto Theodor von Manteuffel]] und dessen Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die nächste Legislaturperiode wusste die konservative Partei seine Wahl zu verhindern, aber als mit der Regentschaft ein Umschwung in dem politischen Leben Preußens einzutreten schien, trat Carlowitz 1859 wieder als Abgeordneter in die Kammer. Er feierte hier als Redner einen großen Triumph in der Sitzung vom 20.&amp;amp;nbsp;April 1860, indem er der Meinung des gesamten deutschen Volkes über den [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] energischen Ausdruck gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen unterstützte er das Ministerium, nahm aber in der Kammer 1861 eine unabhängige Stellung ein, indem er dem Verhältnis Preußens zur [[Deutsche Frage|deutschen Frage]] und zu Italien eine besondere Aufmerksamkeit widmete. In der aufgelösten Kammer von 1862 näherte sich der ehemalige entschiedene Aristokrat der sogenannten [[Deutsche Fortschrittspartei|Fortschrittspartei]]. Auf dem konstituierenden [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstag des Norddeutschen Bundes]] bekämpfte er anfangs die Regierungsvorlage und bemühte sich, dieselbe in liberalem Sinn umzugestalten, votierte aber bei der Schlussabstimmung für die [[Verfassung des Norddeutschen Bundes|Verfassung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1868 zog sich Albert von Carlowitz vom öffentlichen Leben zurück und lebte auf [[Schloss Wackerbarth]] in [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] (heute [[Radebeul]]), wo er im Alter von 72 Jahren am 9.&amp;amp;nbsp;August 1874 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
* „Er (Albert von Carlowitz) war ein ehrenhafter Aristokrat, der mutig für die deutsche Sache stand.“ (von &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich von Treitschke]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|783|788|Carlowitz, Albert von|[[Friedrich Karl Biedermann]]|ADB:Carlowitz, Albert von}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|144|144|Carlowitz, Albert von|[[Hellmut Kretzschmar]]|116456248}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 164.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter. 1879.&amp;#039;&amp;#039; Vierter Jahrgang, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8139156 S. 82.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116456248}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116456248}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Josef Matzerath|116456248|Carlowitz, Albert von (Pseudonym: Alwin von Candia)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carlowitz, Albert Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Carlowitz|Albert]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Carlowitz, Albert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Candia, Alwin von (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1802&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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