<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_von_Berrer</id>
	<title>Albert von Berrer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_von_Berrer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_von_Berrer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T06:52:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_von_Berrer&amp;diff=2149605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archivar-Alex: /* Herkunft */Ergänzung anhand genealogischer Unterlagen (Tauf-, Familien-, Sterberegister)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_von_Berrer&amp;diff=2149605&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-17T10:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft: &lt;/span&gt;Ergänzung anhand genealogischer Unterlagen (Tauf-, Familien-, Sterberegister)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moeller-hanns-albert-v-berrer-berlin-bernard-u-graefe-1941-vorsatz.jpg|mini|Albert von Berrer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Otto Friedrich Berrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Berrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[8. September]] [[1857]] in [[Unterkochen]]; † [[28. Oktober]] [[1917]] bei San Gottardo nordöstlich [[Udine]]) war ein [[Königreich Württemberg|württembergischer]] [[Generalleutnant]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Berrer war der Sohn des Kameralverwalters Karl David Berrer (1809– 1873) und dessen Ehefrau Friederike Adelheid, geborene Schoch (1818–1888) und das jüngste von sieben Kindern. Zwei seiner Brüder schlugen eine Offizierskarriere ein. Hermann, der älteste Sohn, brachte es bis zum [[Oberst]] in einem Landsturmbataillon während des Ersten Weltkriegs, [[Theodor von Berrer|Theodor]] brachte es bis zum [[Generalmajor]]. Albert besuchte die Schule in [[Aalen]] und zog mit seiner Mutter, nachdem sein Vater 1873 gestorben war, nach Stuttgart. 1871/72 besuchte er zunächst das [[Gymnasium]] in [[Heilbronn]], dann in Stuttgart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moeller_13_15&amp;quot;&amp;gt;Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Albert von Berrer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1941, S. 13–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Berrer trat am 14. September 1874 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] in das [[Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württembergisches) Nr. 119|1. Infanterie-Regiment (Grenadier-Regiment Königin Olga) Nr. 119]] der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]] in [[Stuttgart]] ein, wo er am 12. April 1875 zum [[Fähnrich]] ernannt sowie am 7. Februar 1876 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert wurde. Vom 1. November 1878 bis 30. September 1880 fungierte Berrer als [[Adjutant]] des Bezirkskommandos [[Calw]], versah dann wieder Dienst in seinem Stammregiment und wurde ab 17. August 1881 als Bataillonsadjutant verwendet. Unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] folgte am 14. Juni 1886 seine Versetzung in das [[Infanterie-Regiment „Kaiser Friedrich, König von Preußen“ (7. Württembergisches) Nr. 125]]. Man kommandierte Berrer dann vom 1. Oktober 1886 bis 21. Juli 1889 zur [[Preußische Kriegsakademie|Preußischen Kriegsakademie]] sowie kurzzeitig vom 24. März bis 1. April 1890 zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] nach [[Berlin]]. Nachdem er am 22. März 1891 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] geworden war, ernannte man ihn kurz darauf am 31. März zum [[Kompaniechef]]. Diese Funktion hatte er bis zu seiner Versetzung am 21. April als [[Erster Generalstabsoffizier]] im Generalstab der [[4. Division (Deutsches Kaiserreich)|4. Division]] inne. Unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Major]] kam Berrer am 22. März 1897 in das [[Württembergisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]]. Zwei Jahre später ernannte man ihn zum Kommandeur des III. Bataillons des [[Infanterie-Regiment „Alt-Württemberg“ (3. Württembergisches) Nr. 121|Infanterie-Regiments „Alt-Württemberg“ (3. Württembergisches) Nr. 121]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 25-jähriger Dienstzeit wurde Berrer 1899 durch die Verleihung des Ehrenkreuzes des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]] in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Albert von Berrer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1941, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 18. April 1901 bis 8. Dezember 1902 fungierte er als Erster Generalstabsoffizier im Generalstab des [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI. Armee-Korps]] und wurde anschließend in den Großen Generalstab versetzt, wo man ihn am 19. Mai 1903 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Abteilungschef beauftragte. In dieser Funktion beförderte man Berrer am 11. September 1903 zum [[Oberstleutnant]], beauftragte ihn dann am 27. Januar 1904 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Chefs des Generalstabes des [[VIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VIII. Armee-Korps]] und ernannte ihn schließlich am 10. März zum Chef. Als [[Oberst]] (seit 25. Mai 1906) erhielt Berrer am 14. April 1907 das Kommando über [[10. Württembergisches Infanterie-Regiment Nr. 180|10. Infanterie-Regiment Nr. 180]]. Nach drei Jahren Dienst beauftragte man ihn am 25. April 1910 mit der Führung der [[52. Infanterie-Brigade (2. Königlich Württembergische)|52. Infanterie-Brigade]] und Berrer erhielt unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Generalmajor]] am 17. Mai 1910 das Kommando. Er wurde dann am 4. Februar 1913 zur [[31. Division (Deutsches Kaiserreich)|31. Division]] versetzt, wo man ihn zunächst mit der Führung des Verbandes beauftragte und nach seiner Beförderung zum Generalleutnant am 18. Februar 1913 als Kommandeur einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der [[Mobilmachung]] kam seine Division zunächst an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zum Einsatz. Nach dem Jahreswechsel verlegte die Division Ende Januar/Anfang Februar 1915 an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] und kämpfte dort erstmals bei der [[Winterschlacht in Masuren]]. Berrer wurde dann am 27. August 1916 Führer des [[Generalkommando  51|Generalkommandos z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. 51]], konnte sich während der [[Kerenski-Offensive]] besonders bewähren und zeichnete sich bei Einnahme von [[Tarnopol]] aus. Im September 1917 ernannte man Berrer zum Führer der nach ihm benannten Armeegruppe, die an der [[Italienfront (Erster Weltkrieg)|Italienfront]] antrat. Während der [[Zwölfte Isonzoschlacht|Zwölften Isonzoschlacht]] ist Berrer gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Oktober wurde irrtümlich gemeldet, dass die [[26. Division (1. Königlich Württembergische)]] [[Udine]], bis dahin Sitz vom Kommando des Hauptquartiers unter [[Luigi Cadorna]], erreicht hätte. Berrer machte sich auf den Weg zu der Division und überfuhr in seinem Kraftfahrzeug dabei die [[Torre (Isonzo)|Torrebrücke]]. Er gelangte so unmittelbar in eine Stellung von ca. 60 italienischen Soldaten hinein. Diese eröffneten sofort das Feuer auf seinen Wagen. Berrer erhielt dabei einen Kopfschuss und fand den Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Albert von Berrer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1941, S. 74–75&amp;lt;/ref&amp;gt; Udine selbst wurde erst am Folgetag vom [[Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 18]] der [[200. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|200. Infanterie-Division]] in Besitz genommen. Bedingt durch den Tod Berrers konnte der Heeresbericht die Einnahme erst am 30. Oktober vermelden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanns Möller-Witten|Hanns Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Gustav Stoffleth]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 18.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berrer und sein ebenfalls ums Leben gekommener Ordonnanzoffizier wurden am 1. November 1917 zunächst auf dem Friedhof von [[Cividale del Friuli|Cividale]] beigesetzt. Wenige Wochen später wurde sein Leichnam [[Exhumierung|exhumiert]] und nach Deutschland gebracht. Die militärische Trauerfeier fand am 22. Dezember 1917 auf dem Stuttgarter [[Pragfriedhof]] statt, bei der der [[König von Württemberg|Württembergische König]] [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm II.]] persönlich einen Kranz nieder legte. Nach der Trauerfeier wurde er nach Heidenheim überführt und in der Familiengruft Meebold bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moeller_13_15&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Berrer hatte sich am 21. März 1896 in Heidenheim mit Else Meebold verheiratet. Aus der Ehe ging der Sohn Manhart hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Albert von Berrer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1941, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Komtur des Ordens der Württembergischen Krone&lt;br /&gt;
* Ritterkreuz des [[Militärverdienstorden (Württemberg)|Württembergischen Militärverdienstordens]] am 1. November 1914&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto von Moser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Württemberger im Weltkriege.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte Auflage, Chr. Belser AG, Stuttgart 1928, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Friedrichs-Orden]]s mit Schwertern im Januar 1917&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Württembergisches Dienstehrenzeichen]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] II. Klasse mit Schwertern im Jahre 1915&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] I. Klasse mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Pour le Mérite]] am 27. August 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S. 107–108.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Möller-Witten|Hanns Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens Pour le Mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 85–88.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Albert v. Berrer. Das Lebensbild eines im Weltkrieg gefallenen deutschen Generals.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* [[Otto von Moser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Württemberger im Weltkriege. Ein Geschichts-, Erinnerungs- und Volksbuch.&amp;#039;&amp;#039; Belser, Stuttgart 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135542014|VIAF=35673979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berrer, Albert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Militärverdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berrer, Albert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berrer, Albert (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Generalleutnant im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unterkochen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei St. Gottardo nordöstlich [[Udine]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archivar-Alex</name></author>
	</entry>
</feed>