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	<title>Albert Wollenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Wollenberger&amp;diff=1384935&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wollenberger Albert Grab in Buch.jpg|mini|Grab auf dem [[Friedhof Pankow XII]] in Berlin-Buch (Feld 20)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Wollenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[21. Mai]] [[1912]] in [[Freiburg im Breisgau]]; †&amp;amp;nbsp;[[25. September]] [[2000]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]], [[Biochemie|Biochemiker]] und [[Pharmakologie|Pharmakologe]]. Er leitete von 1965 bis 1972 das Institut für Kreislaufforschung der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] und war ab 1972 Bereichsdirektor an dessen Nachfolgeinstitution, dem [[Zentralinstitut für Herz-Kreislaufforschung]] in [[Berlin-Buch]]. Aufgrund seiner Forschungsaktivitäten gilt er als Mitbegründer der [[Molekularbiologie|molekularen]] und [[Zellbiologie|zellulären]] [[Kardiologie]]. Unter anderem entwickelte er ein Verfahren zur [[Fixierung (Präparationsmethode)|Kryofixierung]] von [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]] am schlagenden [[Herz]]en, das unter der Bezeichnung „Wollenberger clamp“ Verbreitung in der kardiologischen Forschung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Wollenberger wurde als Sohn des Zahnarztes Sigmund Wollenberger (1880–1978) und seiner Frau Seline, geb. Dukas (1887–1974), in Freiburg geboren und lebte mit seiner Familie von 1913 bis 1919 in [[Genf]] sowie anschließend in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Who’s Who in American Jewry, Vol. 3, S. 1158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://juden-in-sulzburg.de/person/wollenberger-seline |titel=Wollenberger, Seline (1887 - 1974) - Jüdische Spuren in Sulzburg |abruf=2024-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er absolvierte sein [[Abitur]] 1931 in [[Berlin-Charlottenburg]] und begann danach ein Studium der [[Medizin]] und [[Biologie]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Deutschland emigrierte er 1933 aus politischen Gründen über die [[Schweiz]], [[Frankreich]] und [[Dänemark]] im Jahr 1937 in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Dort setzte er von 1940 bis 1945 sein Studium an der [[Harvard University]] fort, an der er in der Arbeitsgruppe des [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin|Nobelpreisträgers]] [[Fritz Albert Lipmann]] auch [[Promotion (Doktor)|promovierte]] und 1946 als wissenschaftlicher Mitarbeiter unter [[Otto Krayer]] am Pharmakologischen Institut tätig war. Zum Beginn der 1950er Jahre verließ er unter dem Eindruck der [[McCarthy-Ära]] die USA und kehrte nach Europa zurück. Er wirkte hier zunächst als Gastprofessor am [[Carlsberg-Forschungszentrum|Carlsberg-Laboratorium]] in [[Kopenhagen]], am Institut für Biochemie der [[Universität Uppsala]], am Psychiatrischen Institut der [[University of London]] und am Institut für Neurophysiologie der [[Universität Kopenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner politischen Überzeugungen ließ er sich dann in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] nieder. Er erhielt hier 1954 einen Lehrstuhl für Pharmakologie an der Berliner Humboldt-Universität und war zwei Jahre später Mitbegründer der Arbeitsstelle für [[Biochemie]] des [[Herz]]ens in [[Berlin-Buch]], die er ab 1962 leitete. Aus dieser ging 1965 das Institut für Kreislaufforschung der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] hervor, dessen Direktor er von der Gründung bis 1972 war. Im gleichen Jahr entstand aus dem Institut sowie dem [[Institut für kortiko-viszerale Pathologie und Therapie]] das [[Zentralinstitut für Herz-Kreislaufforschung]], an dem er bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1978 als Leiter des Bereichs „Molekulare und Zelluläre Kardiologie“ fungierte. Im Jahr 1968 begründete er mit anderen Wissenschaftlern die [[Fachgesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;International Society of Heart Research&amp;#039;&amp;#039; (Internationale Gesellschaft für Herzforschung), deren Präsident er von 1973 bis 1976 war, und ein Jahr später die [[Fachzeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Molecular and Cellular Cardiology]]&amp;#039;&amp;#039;. Er blieb bis zum Ende der 1980er Jahre wissenschaftlich aktiv und starb im September 2000 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein 1952 in [[Dänemark]], dem Heimatland seiner Frau, geborener Sohn [[Knud Wollenberger]] war ab 1981 mit [[Vera Lengsfeld]] verheiratet, die zu den bekanntesten Vertreterinnen der [[DDR-Opposition und Widerstand|DDR-Opposition]] zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten von Albert Wollenberger waren die Regulation der Herzfunktion sowie die Grundlagen der [[Ischämie|Herzischämie]] und der [[Hypertrophie|Herzhypertrophie]]. Er publizierte im Laufe seiner Karriere über 400 [[Wissenschaftliche Publikation|wissenschaftliche Arbeiten]] und Bücher. Zu seinen bekanntesten Beiträgen zählt ein 1960 veröffentlichtes Verfahren zur [[Fixierung (Präparationsmethode)|Kryofixierung]] von Gewebe am schlagenden Herzen, das bis in die Gegenwart unter der Bezeichnung „Wollenberger clamp“ eine weltweit verbreitete Routinemethode in der [[Kardiologie|kardiologischen Forschung]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Eugene Garfield]] |Titel=This Week&amp;#039;s Citation Classic |Sammelwerk=Current Contents |Nummer=31 |Datum=1979 |Seiten=221 |Online=[http://garfield.library.upenn.edu/classics1979/A1979HZ37100001.pdf online] |Abruf=2017-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus beschrieb er 1987 mit seiner Arbeitsgruppe [[Autoantikörper]] gegen [[Beta-Adrenozeptor|β&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Adrenozeptoren]] bei Patienten mit [[Kardiomyopathie|dilatativer Kardiomyopathie]] und 1989 einen Bluttest zur Früherkennung eines [[Herzinfarkt]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Albert Wollenberger war ab 1972 korrespondierendes und ab 1978 ordentliches Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] und wurde darüber hinaus 1974 in die [[Leopoldina|Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] aufgenommen. Im Jahr 1964 erhielt er den [[Nationalpreis der DDR]], 1972 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber und 1982 in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Albert Wollenberger, Otto Ristau, Georg Schoffa: &amp;#039;&amp;#039;Eine einfache Technik der extrem schnellen Abkühlung größerer Gewebestücke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pflügers Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 270/1960, S.&amp;amp;nbsp;399–412.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cyclic Nucleotides and Protein Phosphorylation in Cell Regulation.&amp;#039;&amp;#039; Oxford und New York 1979 (als Mitherausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die nervale und hormonelle Regulation des Herzens: Biochemische Mechanismen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cellular and Molecular Aspects of the Regulation of the Heart.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1984 (als Mitherausgeber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WH-BAW-1992|name=Wollenberger, Albert|id=3054|seite=399}}&lt;br /&gt;
* Ernst-Georg Krause, Wolfgang Schulze, Gerd Wallukat: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Albert Wollenberger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Molecular and Cellular Cardiology.&amp;#039;&amp;#039; 33/2001. Elsevier, S.&amp;amp;nbsp;1/2, {{ISSN|0022-2828}}&lt;br /&gt;
* Ernst-Georg Krause: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Prof. Dr. Albert Wollenberger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Kardiologie]].&amp;#039;&amp;#039; 89/2000. Steinkopff-Verlag, S.&amp;amp;nbsp;1153/1154, {{ISSN|0300-5860}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wollenberger, Albert&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München : Saur, 1983, S. 1265&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110087267}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst-Georg Krause&lt;br /&gt;
   |Titel=In memory of Professor Albert Wollenberger May 21, 1912 to September 25, 2000&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Experimental &amp;amp; Clinical Cardiology&lt;br /&gt;
   |Band=6&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |Seiten=118–119&lt;br /&gt;
   |PMC=2859017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110087267|LCCN=n79007541|VIAF=12892626}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wollenberger, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wollenberger, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biochemiker, Pharmakologe und Herzforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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