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	<title>Albert Wolffson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:36:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Wolffson&amp;diff=1181879&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung, doppelter Leerschlag</title>
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		<updated>2024-06-22T12:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung, doppelter Leerschlag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Albert Wolffson 1905.jpg|mini|Albert Wolffson 1905]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Martin Wolffson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1847]] in [[Hamburg]]; † [[16. Dezember]] [[1913]]) war ein Hamburger Rechtsanwalt und liberaler Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wolffson war ein Sohn des Hamburger Juristen [[Isaac Wolffson]]. Seine Mutter, die als ehrenamtliche Inspektorin in einer Bewahranstalt von [[Charlotte Paulsen]] arbeitete, starb wie die Schwestern Martha und Helene früh. Eine weitere Schwester war [[Agnes Wolffson]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HambBio|Wolffson, Agnes|1|351|352|Renate Hauschild-Thiessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, das er 1868 in Göttingen abschloss, wurde Wolffson am 21. Juli 1869 in Hamburg als [[Advokat]] zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerrit Schmidt: Die Geschichte der Hamburgischen Anwaltschaft von 1815 bis 1879, Hamburg 1989, ISBN 3-923725-17-5, S. 366&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat in die Kanzlei seines Vaters ein. Sein Vater verließ die Kanzlei Mitte der achtziger Jahre und [[Max Schramm (Politiker)|Max Schramm]] und Otto Dehn wurden Partner der sich sehr erfolgreichen entwickelnden Kanzlei. Ab 1895 war Wolffson Anwalt Hamburger Behörden bei Zivilprozessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolffson engagierte sich wie sein Vater stark politisch und gehörte von 1880 bis 1910 der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an. Die Möglichkeit Mitglied des [[Hamburger Senat 1861–1919|Hamburger Senates]] zu werden, war Wolffson, da er [[Judentum|jüdischen Glaubens]] war, verwehrt. Nach der bis 1918 gültigen Hamburger Verfassung mussten Senatoren [[Taufe|getauft]] sein. Wolffson war dennoch sehr einflussreich und erhielt den Beinamen der &amp;#039;&amp;#039;Königsmacher&amp;#039;&amp;#039;, da er lange Zeit Fraktionsführer der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039; war, der stärksten Fraktion der Hamburger Bürgerschaft. Damit hatte er bestimmenden Einfluss wer in den Senat gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Buehl: Aus der alten Ratsstube: Erinnerungen 1905–1918, Hamburg 1973, ISBN 3-7672-0227-1, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wolffson FriedhofOhlsdorf (3).jpg|mini|Kissenstein Albert Wolffson im Familiengrab auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Wolffson war von seiner Prägung her ein liberaler Politiker, die Abschaffung des Bürgergeldes als Wahlvoraussetzung für die Bürgerschaft und die Absenkung des Zensus nach der [[Choleraepidemie von 1892]] gingen wesentlich auf seine Initiative zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Das entsprechende Gesetz wurde am 2. November 1896 beschlossen, siehe [[Leo Lippmann]]: Mein Leben und Meine Amtliche Tätigkeit, Hamburg 1964, S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen prägenden Einfluss hatte Wolffson auf den Politiker [[Carl Braband]], dessen [[Vormundschaft|Vormund]] er war. Dieser sollte später Fraktionsführer der [[Vereinigte Liberale|Fraktion der Vereinigten Liberalen]] werden. Bei der Verfassungsdebatte um die Wahlrechtsvorlage, die 1906 zum sogenannten [[Wahlrechtsraub]] führten, stimmte er gegen die Wahlrechtsverschlechterung und trat anschließend, da die Wahlrechtsverschlechterung beschlossen wurde, aus seiner Fraktion aus. Er schloss sich nicht der neu gegründeten Fraktion der Vereinigten Liberalen an, sondern blieb die folgenden vier Jahre fraktionslos.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Nur ganz wenige Abgeordnete, die sich gegen die Vorlage ausgesprochen hatten, behielten ihr altes Ansehen. Zu diesen wenigen gehörte der hervorragende Rechtsanwalt Dr. Albert Wolffson....&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Lippmann: Mein Leben und Meine Amtliche Tätigkeit, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1903 bis zu seinem Tod gehörte Wolffson dem [[Aufsichtsrat]] der [[Vereinsbank Hamburg|Vereinsbank in Hamburg]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresberichte der Vereinsbank in Hamburg, für die Jahre 1903–1914&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1905 bis 1913 gehörte Wolffson dem Aufsichtsrat der [[Hypothekenbank in Hamburg]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;1871-1996 Hypothekenbank in Hamburg, Hrsg. von der Hypothekenbank in Hamburg, Hamburg 1996, ISBN 3-00-000660-5, S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Wolffson wurde im Bereich der Familiengrabstätte &amp;#039;&amp;#039;Wolffson&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg im Planquadrat S 11 bei Kapelle 1 beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Fall Geffcken ==&lt;br /&gt;
Wolffson war ein gefragter Anwalt, er verteidigte beispielsweise [[Friedrich Heinrich Geffcken]], als dieser in einem von [[Otto von Bismarck]] angestrengten Prozess angeklagt und in Haft genommen wurde. Geffcken, wurde Verrat von Staatsgeheimnisse vorgeworfen, da er Tagebuchaufzeichnungen des mit ihm befreundeten verstorbenen Kaiser [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]] veröffentlicht hatte. Bismarck wollte ein Exempel statuieren und Geffcken saß 90 Tage in Untersuchungshaft im [[Zellengefängnis Lehrter Straße|Moabiter Zellengefängnis]], bevor Wolffson die [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|Einstellung]] des Verfahrens bewirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117436690|VIAF=20457523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolffson, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolffson, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolffson, Albert Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker, MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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