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	<title>Albert Walter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T10:08:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Walter&amp;diff=221672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mogelzahn: ergänzt</title>
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		<updated>2020-07-26T18:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006478 009 Walter Albert.jpg|mini|Albert Walter (1953)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Paul Gustav Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1885]] in [[Złotów|Flatow]]; † [[14. Februar]] [[1980]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Politiker der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Deutsche Partei|DP]] und [[Gewerkschaft]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Kutschers verlor früh seinen Vater und wuchs auf dem Bauernhof seines Großvaters in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] auf. Nach dem Abschluss der [[Volksschule]] heuerte Walter 1899 als [[Binnenschiffahrt|Binnenschiffer]] an, siedelte 1902 nach Hamburg über und fuhr auf Schiffen der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|HAPAG]] zur See. Seinen Wehrdienst leistete Walter von 1905 bis 1907 bei der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] ab, danach arbeitete er als [[Quartiermeister]] auf Schiffen der HAPAG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] 1914 befand Walter sich in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], wo er bei deren Kriegseintritt 1917 [[Internierung|interniert]] wurde; die internierten deutschen Seeleute wählten ihn zum Sprecher des &amp;#039;&amp;#039;Committee of interned Seamen&amp;#039;&amp;#039;, in dieser Funktion leitete er die Rückführung der Seeleute nach Deutschland im Sommer 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hamburg zurückgekehrt trat Walter der USPD bei und wurde im Januar 1920 zum Vorsitzenden des [[Syndikalismus|syndikalistischen]] [[Deutscher Seemannsbund|Deutschen Seemannsbundes]] (DSB) gewählt. Diese Funktion übte er bis zu dessen Auflösung 1925 aus. Nach Angaben des sowjetischen [[Gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije|GPU]]-Überläufers Richard J.H. Krebs (alias [[Jan Valtin]]) war Walter von [[Lenin]] selbst zuvor zum [[Politischer Kommissar|Politischen Kommissar]] der (sowjetischen) [[Baltische Flotte|Baltischen Flotte]] kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 trat er im Laufe des Zerfallsprozesses der USPD zur KPD über und führte die inzwischen in &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Schiffahrtsbund&amp;#039;&amp;#039; umbenannte Gewerkschaft 1922 der [[Rote Gewerkschafts-Internationale|Roten Gewerkschaftsinternationalen]] (RGI) zu. Im Auftrag des RGI-Vorsitzenden [[Solomon Abramowitsch Losowski|Salomon Losowski]] begann er, &amp;#039;&amp;#039;Internationale Hafenbüros&amp;#039;&amp;#039; zu organisieren, die der Verbreitung kommunistischer Propaganda unter Seeleuten dienten. In ihrer Blütezeit unterstützten die Hafenbüros 72 Zeitungen und organisierten weltweit mehr als 4.000 Betriebszellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde er für die KPD in die [[Hamburger Bürgerschaft]] gewählt, der er bis 1933 angehörte, zeitweise war er auch Mitglied der Bezirksleitung seiner Partei und seit 1928 Generalsekretär der [[Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter]]. Die revolutionären Aktivitäten der ISH im Rahmen der [[Komintern]] beinhalteten u.&amp;amp;nbsp;a. die Vorbereitung eines weltweiten Streiks im Falle eines Kriegs gegen die [[Sowjetunion]] und die Unterstützung der sowjetischen Spionage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 wurde Walter nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und dem [[Reichstagsbrand]] verhaftet und ein Jahr im [[KZ Fuhlsbüttel]] gefangen gehalten. Bis 1938 arbeitslos, arbeitete er danach als [[Akquise|Akquisiteur]], Publizist und Übersetzer (u.&amp;amp;nbsp;a. für den [[Deutscher Fichte-Bund|Deutschen Fichtebund]]). Während dieser Zeit vollzog sich bei Walter ein [[Ideologie|ideologischer]] Wandel hin zum [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsbeginn 1939 verfasste er die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Der englische Krieg und die deutschen Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;, in welcher er Großbritannien die Schuld am Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gab und [[Adolf Hitler]] als Führer der deutschen Arbeiter bezeichnete. Diese Broschüre erschien in einer Auflage von 120.000 Exemplaren, wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und von der NSDAP verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Broschüre wurde nach Kriegsende zusammen mit Walters &amp;#039;&amp;#039;Der englische Arbeiter und seine Führer&amp;#039;&amp;#039; (1941, auch alle fremdsprachigen Ausgaben) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende 1945 wollte er sich zunächst aus der Politik zurückziehen, 1948 trat er jedoch der konservativen Deutschen Partei (DP) bei, für die er dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1957 (seit 1953 Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Hamburg-Wandsbek|Hamburg&amp;amp;nbsp;V]]) angehörte. 1953 wurde er als Nachfolger des radikal-nationalen [[Rudi Conventz]] zum Landesvorsitzenden der DP in Hamburg gewählt. Mit dem Zusammenschluss der DP mit der Vertriebenenpartei [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] wurde er Mitglied des Fusionsprodukts [[Gesamtdeutsche Partei]], für die er bei der [[Bundestagswahl 1961]] ebenfalls im Wahlkreis Hamburg V kandidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Walter, Albert |Fundstelle=W |Seiten=1320 |KBytes=140}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der englische Krieg und die deutschen Arbeiter. Ein Mahnruf&amp;#039;&amp;#039;. 61 Seiten, Hansischer Gildenverlag, Hamburg 1940.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/DerEnglischeArbeiterUndSeineFuehrer/WalterAlbert-DerEnglischeArbeiterUndSeineFuehrer194113S.Scan_djvu.txt Volltext &amp;#039;&amp;#039;Der englische Krieg und die deutschen Arbeiter. Ein Mahnruf&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der englische Arbeiter und seine Führer&amp;#039;&amp;#039;. Büttner, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/albert-paul-walter Walter, Albert Paul]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 918–919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021300020|VIAF=232696815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walter, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGI-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walter, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Walter, Albert Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (USPD, KPD, DP), MdHB, MdB und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Złotów|Flatow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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