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	<title>Albert Urmes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:35:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Urmes&amp;diff=1713721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cavaliere grande: Kleinkram</title>
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		<updated>2024-12-04T10:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:UrmesAlbert.jpg|mini|Albert Urmes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Theodor Urmes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1910]] in [[Trier]]; † [[7. September]] [[1985]] in [[Bonn]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und Journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Albert Urmes war Sohn des Staatsanwaltschaftssekretärs Johann Baptist Urmes und dessen Ehefrau Josephine, geborene Knappstein. Nach dem [[Abitur]] studierte Albert Urmes in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Während seiner Studienzeit begann er sich in Bonn und München im [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund]] (NSDStB) zu engagieren. Der Partei selbst trat er im Dezember 1928 bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 123.368). Nach dem Studium wurde er hauptberuflicher Funktionär im Parteiapparat der NSDAP, wo er im [[Gau Koblenz-Trier]] ab 1931 als [[Reichsredner|Gauredner]] und von Oktober 1933 bis Anfang Januar 1935 als Gauabteilungsleiter tätig war. Danach war er Gaupresseamtsleiter und leitete ab Anfang April 1937 als Gaupropagandaleiter das [[Reichspropagandaamt]] Koblenz-Trier. Des Weiteren war er ab April 1937 Gauobmann der NS-Kulturgemeinde im örtlichen Gau und von April 1940 bis zum Kriegsende 1945 Präsident des Kulturverbandes im [[Gau Moselland]]. Zum Ratsherrn der Stadt [[Koblenz]] wurde er 1939 ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Reichstagswahl 1938]] kandidierte er erfolglos. Am 29.&amp;amp;nbsp;September 1941 zog Urmes im Nachrückverfahren für den im Krieg getöteten Abgeordneten [[Robert Claussen]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Abgeordneter für den Wahlkreis Koblenz-Trier angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leistete er von Ende November 1939 bis Anfang August 1942 Kriegsdienst. Urmes wurde ab 1940 in führenden Funktionen in der NSDAP-Parteiverwaltung im [[Luxemburg im Zweiten Weltkrieg|besetzten Luxemburg]] tätig: So amtierte er als Landeskulturwart für Luxemburg, als Gauamtsleiter&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Weber: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Luxemburgs im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Victor Buchverlag, Luxemburg 1948, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gaupropagandaleiter der Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedanken zur Propagandaarbeit in Luxemburg von Gaupropagandaleiter Albert Urmes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalblatt]].&amp;#039;&amp;#039; vom 1.&amp;amp;nbsp;August 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende lebte er unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Franz-Josef Meyer&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde schließlich festgenommen und im Oktober 1946 in das Luxemburger Grundgefängnis überstellt. Am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1949 wurde er durch den Luxemburger Gerichtshof für Kriegsverbrechen zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eintrag Urmes, Albert Theodor / 1910-1985&amp;#039;&amp;#039; in der Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist davon auszugehen, dass die Haftstrafe durch die Untersuchungshaft abgegolten war. Urmes zog sich nach der Haftentlassung ins Privatleben zurück. Beruflich arbeitete er für die Firma des [[Herbert Lucht]] und seiner Witwe, die zur Geliebten [[Werner Naumann]]s geworden war. Urmes und Naumann waren befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Baldow: [https://refubium.fu-berlin.de/discover?filtertype_0=mycoreId&amp;amp;filter_relational_operator_0=equals&amp;amp;filter_0=FUDISS_derivate_000000013881 &amp;#039;&amp;#039;Episode oder Gefahr? Die Naumann-Affäre&amp;#039;&amp;#039;], Dissertation am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin, November 2012., S. 26f., 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Erkenntnissen des britischen Geheimdienstes gehörte Urmes Anfang der 1950er Jahre dem [[Naumann-Kreis|Netzwerk ehemaliger Nationalsozialisten]] um Werner Naumann an.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 637.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;Hilfsgemeinschaft für Entnazisierungsgeschädigte&amp;#039;&amp;#039;. Zielsetzung dieses von dem Parlamentsjournalisten Gerd Walleiser initiierten Vereins war die Ergänzung des [[Grundgesetz]]es um den Passus „Kein Deutscher darf zur Ausfüllung eines politischen Fragebogens veranlaßt werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Hohlspiegel&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29193954.html |wayback=20160418205837}}. In: [[Der Spiegel]], Ausgabe 21 vom 23. Mai 1951.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Brief vom 1. März 1983 gab er über seine politische Tätigkeit Auskunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Widerstand gegen Hitler. Wahrnehmung und Wertung in Europa und den USA&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-13146-0, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0314-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051186323|VIAF=308714133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Urmes, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Luxemburgs 1940–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Urmes, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Urmes, Albert Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cavaliere grande</name></author>
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