<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Suhr</id>
	<title>Albert Suhr - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Suhr"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Suhr&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T07:52:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Suhr&amp;diff=2003570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Suhr&amp;diff=2003570&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-26T11:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Suhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1920]] in [[Hamburg]]; † [[13. Juli]] [[1996]]) war ein deutscher Arzt und Angehöriger der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] der [[Weiße Rose Hamburg|Weißen Rose Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Suhr entwickelte schon als Schüler eine  [[Pazifismus|pazifistische]] Grundhaltung und stand dem [[Nationalsozialismus]] kritisch gegenüber. Nach außen passte er sich zunächst dem Regime an. Suhr war von 1933 bis 1938 Mitglied der [[Hitlerjugend]], schloss sich danach der [[Sturmabteilung|SA]] an und trat zu Beginn seines Studiums dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund]] bei,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sönke Zankel]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Flugblättern gegen Hitler. Der Widerstandskreis um Hans Scholl und Alexander Schmorell&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20038-1, S. 536 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwar deren &amp;#039;&amp;#039;[[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] Otto von Bismarck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Grün: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Fronteinsatz und Freiheitsklang – Studententum und Kameradschaftswesen im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= Historia academica - Schriftenreihe der Studentengeschichtlichen Vereinigung des Coburger Convents, Bd. 57). Würzburg 2019, S. 72, ISBN 978-3-930877-52-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufnahme des [[Studium der Medizin|Medizinstudiums]] an der [[Universität Hamburg|Hamburger Universität]] lernte er die Buchhändlerin [[Hannelore Willbrandt]] kennen, die seine Ablehnung der herrschenden Verhältnisse teilte. Beide kamen in Kontakt zu einem kleinen Kreis oppositioneller Studenten um [[Heinz Kucharski]], [[Reinhold Meyer]] und [[Margaretha Rothe]]. Gemeinsam lasen und diskutierten sie Werke verbotener Schriftsteller, erörterten künstlerische und philosophische Fragen und besuchten Vorlesungen des Pädagogen [[Wilhelm Flitner]]. Albert Suhr, der sich zu dieser Zeit als [[Anarchismus|Anarchist]] verstand,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Studenten im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 1995, ISBN 3-506-77492-1, S. 467.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte die Verbindung her zu einem Kreis widerständiger junger Ärzte, der sich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;candidates of humanity&amp;#039;&amp;#039; am  [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf#„Universitäts-Krankenhaus Eppendorf“ (UKE)|Universitäts-Krankenhaus Eppendorf]] (UKE) gebildet hatte. Dort lernte er auch den Assistenzarzt [[Frederick Geussenhainer]] kennen, mit dem ihn fortan eine intensive Freundschaft verband. Im Frühjahr 1943 gelangte das dritte Flugblatt der [[Weiße Rose|Weißen Rose]] nach Hamburg, das er gemeinsam mit seinen Freunden abschrieb und verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Suhr wurde am 13. September 1943 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, im November 1944 überstellte man ihn als Untersuchungshäftling des [[Volksgerichtshof]]s an das Landgerichtsgefängnis [[Stendal]]. Er wurde im Teilverfahren des Gesamtkomplexes der Weiße-Rose-Prozesse gemeinsam mit Hannelore Wilbrandt, [[Ursula de Boor]], Wilhelm Stoldt und [[Felix Jud]] wegen &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum [[Hochverrat]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Kriegsverrat im Nationalsozialismus|&amp;#039;&amp;#039;Feindbegünstigung&amp;#039;&amp;#039;]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrkraftzersetzung]]&amp;#039;&amp;#039; angeklagt. Die Hauptverhandlung fand am 19. April 1945 vor dem Volksgerichtshof in Hamburg in seiner Abwesenheit statt. Er war bereits am 12. April 1945 durch amerikanische Truppen in Stendal befreit worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg praktizierte Suhr als Arzt und lebte in Hamburg. Im November 1964 wurde er wegen &amp;#039;&amp;#039;[[Unzurechnungsfähigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; in eine Heilanstalt eingewiesen, nachdem in seiner Praxis zwei Frauen nach missglückten [[Schwangerschaftsabbruch|Schwangerschaftsabbrüchen]] verblutet waren. Suhr stand in dieser Zeit unter dem Einfluss des [[Stimulans|Aufputschmittels]] [[Phenmetrazin]] (Preludin).&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Abendblatt: &amp;#039;&amp;#039;Ein grelles Schlaglicht auf die heimliche Not&amp;#039;&amp;#039;, Artikel vom 27. November 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Suhr arbeitete in den frühen 1980ern in einer Klinik in [[Bad Sachsa]]. Er starb im Juli 1996 mit 75 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Bottin: &amp;#039;&amp;#039;Enge Zeit. Spuren Vertriebener und Verfolgter der Hamburger Universität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11). Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Audimax der Universität Hamburg vom 22. Februar bis 17. Mai 1991. Reimer, Berlin u. a. 1992, ISBN 3-496-00419-3.&lt;br /&gt;
* [[Hendrik van den Bussche]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, hier: Angela Bottin und Hendrik van den Bussche: &amp;#039;&amp;#039;7.3 Regimegegnerschaft und Verfolgung in ärztlichen und studentischen Kreisen Eppendorfs&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer Verlag, Berlin Hamburg, 2014, S. 367 ff., ISBN 978-3-496-02870-3&lt;br /&gt;
* [[Herbert Diercks]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit lebt. Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Texte, Fotos und Dokumente. Herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Rathaus vom 22. Januar bis 14. Februar 2010&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]], [[Gertrud Meyer (Autorin)|Gertrud Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Zweite Auflage, Frankfurt 1980, ISBN 3-87682-036-7&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Candidates of Humanity. Dokumentation zur Hamburger Weißen Rose anläßlich des 50. Geburtstages von Hans Leipelt&amp;#039;&amp;#039;; Herausgeber: Vereinigung der Antifaschisten und Verfolgten des Naziregimes Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V., Hamburg 1971&lt;br /&gt;
* Gunther Staudacher: &amp;#039;&amp;#039;Margaretha Rothe und die Hamburger Weiße Rose – Sichtweisen ihres Umfelds&amp;#039;&amp;#039;. epubli, Berlin 2022, ISBN 978-3-7549-4365-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|albert-suhr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suhr, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suhr, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>