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	<title>Albert Stecken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Stecken&amp;diff=1912025&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8206:9F07:8600:C1C3:54BC:EC3C:9B5F: /* Nachkriegsjahre und Bundeswehrkarriere */ Rotlink aufgelöst ← Bezeichnung war falsch geschrieben</title>
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		<updated>2025-03-06T08:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegsjahre und Bundeswehrkarriere: &lt;/span&gt; Rotlink aufgelöst ← Bezeichnung war falsch geschrieben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Stecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1915]] in [[Münster]]; † [[24. August]] [[2011]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Offizier]] der [[Flakartillerie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], [[Generalmajor]] der [[Bundeswehr]] und Bundestrainer der Dressurreiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkriegszeit und Einsatz bei der Legion Condor ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background: #F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 5. Oktober 1934 Fahnenjunker der Landespolizei&lt;br /&gt;
* 1. April 1935 Fahnenjunker-Truppenwachtweister&lt;br /&gt;
* 1. Juni 1935 Fahnenjunker-Oberwachtmeister&lt;br /&gt;
* 1. August 1935 Fahnenjunker-Unteroffizier der Luftwaffe&lt;br /&gt;
* 1. April 1936 Oberfähnrich&lt;br /&gt;
* 1. August 1936 Leutnant&lt;br /&gt;
* 1. März 1939 Oberleutnant&lt;br /&gt;
* 1. November 1941 Hauptmann&lt;br /&gt;
* 1. Juli 1943 Major&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1957 Oberstleutnant&lt;br /&gt;
* 20. Juli 1961 Oberst&lt;br /&gt;
* 19. August 1964 Brigadegeneral&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1969 Generalmajor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stecken trat am 5. Oktober 1934 unter gleichzeitiger Ernennung zum [[Fahnenjunker]] der [[Landespolizei (Deutschland)|Landespolizei]] in [[Duisburg]]-[[Hamborn]] bei, wo er mit Wirkung zum 1. April 1935 zum Truppenwachtweister befördert wurde. Wenige Monate später, brach er jedoch seine Polizeikarriere ab und wechselte am 1. Juli 1935 zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], wo er zugleich einen Lehrgang an der Luftkriegsschule in Eiche aufnahm. Anschließend wechselte Stecken an die Artillerieschule in [[Wustrow (Wendland)|Wustrow]], um dort den Lehrgang für künftige Artillerieoffiziere zu absolvieren. Nach dessen Beendigung, wurde Stecken am 1. Oktober 1936 der I. Abteilung des &amp;#039;&amp;#039;Flak-Regiments 8&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt. Mit Wirkung vom 4. April 1938, inzwischen der &amp;#039;&amp;#039;Flak-Abteilung (mot) 88&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt, nahm Stecken im Zuge der [[Legion Condor]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. Hier war er im Rahmen der Flak-Abteilung an der Ebro-Offensive, an der ersten und zweiten Mittelmeeroffensive, an den anschließenden Ebroabwehrkämpfen sowie an der Katalonienoffensive beteiligt. Im Januar 1939 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde dort der I. Abteilung des &amp;#039;&amp;#039;Flak-Regiments&amp;#039;&amp;#039; 32 in [[Berlin-Heiligensee]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Als Flakschutzoffizier in der [[Berlin|Reichshauptstadt]] und [[Hamburg]] vom 26. August 1939 bis 10. März 1940 eingesetzt, erlebte Stecken den [[Überfall auf Polen]] und den anschließenden [[Westfeldzug]] in der Heimat. Im Zuge der [[Unternehmen Weserübung|Besetzung Norwegens]], war er vom 9. April bis 10. Juni 1940 an der [[Schlacht um Narvik]] beteiligt. Wieder zurück in Deutschland, wurde Stecken ab dem 19. September 1940 der &amp;#039;&amp;#039;Flak-Lehr- und Versuchsabteilung&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt und besuchte während seiner dortigen Dienstzeit die Flak-Artillerieschule I in [[Rerik]]. Im Anschluss daran, nahm er ab dem 1. Dezember 1941 einen Kriegslehrgang an der Luftkriegsakademie in [[Berlin-Gatow]] auf. Nach dessen Abschluss, wurde Stecken in den Stab des &amp;#039;&amp;#039;Luftgau-Kommando II&amp;#039;&amp;#039; in [[Posen]] berufen, wo er am 1. Oktober 1942 zur Dienstleistung in den Generalstab der Luftwaffe abkommandiert wurde. Nach relativ kurzer Zeit wurde er dort ab dem 2. November 1942 Sachbearbeiter im Stab II des &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffen-Feld-Korps&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. Juli 1943 folgte seine Übernahme in den Generalstab der Luftwaffe. Hier wurde Stecken der [[23. Flak-Division]] zugeteilt, die im rückwärtigen Frontgebiet der [[Luftflotte 6]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] die dortigen Flakverbände operativ leitete. Sein Einsatz dort währte bis Oktober 1944 am Weichselbogen sowie im Großraum [[Warschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erfolgte Steckens Abkommandierung zur neu aufgestellten [[Division z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. 606]], eine Alarmeinheit in den [[Niederlande]]n an der [[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront]]. Diese bestand vorwiegend aus zusammengewürfelten Personal der Luftwaffe, des Heeres und des [[Volkssturm]]es. In ihren Reihen war auch eine gemischte Artillerie-Abteilung integriert. Sein Einsatz währte jedoch nur kurz und am 11. Januar 1945 wurde Stecken beim Chef der Technischen Luftwaffen-Rüstung zur Verfügung gehalten. Wenige Tage später, am 15. Januar 1945 wurde Stecken jedoch der [[8. Fallschirmjäger-Division (Wehrmacht)|8. Fallschirmjäger-Division]] zugeteilt, deren Aufstellung für Februar 1945 vorgesehen war. Mit ihr war Stecken in die Abwehrkämpfe am Brückenkopf [[Wesel]] verwickelt. In weitere Rückzugsgefechte verwickelt, musste sich diese bis Ende März 1945 in den Raum [[Bremen]] zurückziehen. Hier zeichnete sich Stecken besonders aus, als er aus eigenem Entschluss in der Nacht des 25. auf den 26. März 1945 zusammen mit der [[15. Panzergrenadier-Division]] und eiligst zusammengerufenen versprengten Einheiten unter schweren Artilleriefeuer im Abschnitt [[Empel (Rees)|Empel]]-[[Millingen (Rees)|Millingen]] eine Frontlücke in der [[Kriegsfront#Hauptkampflinie (HKL)|Hauptkampflinie]] schließen und somit wieder eine zusammenhängende Front wiederherstellen konnte. Für seine Kampftat sowie für persönliche Tapferkeit vor dem Feind, erhielt Stecken am 28. April 1945 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]. Die &amp;#039;&amp;#039;8. Fallschirmjäger-Division&amp;#039;&amp;#039; lag im April 1945 im Raum [[Menslage]]-[[Cloppenburg]], wo sie zum größten Teil durch britische Einheiten zerschlagen wurde. Die Reste zogen sich noch bis [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] an der [[Elbe]] zurück, wo die Division 5. Mai 1945 kapitulierte. Am 10. Juli 1946 wurde Stecken aus der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Kriegsgefangenschaft]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsjahre und Bundeswehrkarriere ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg nahm Stecken ein Jurastudium auf, welches er 1954 erfolgreich beendete. Anschließend war er als [[Staatsanwalt]] in [[Essen]] tätig. 1956 trat Stecken der Bundeswehr bei und war dort zunächst in verschiedenen Kommando- und Stabsstellen eingesetzt. Später arbeitete er für die Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Abwehr&amp;#039;&amp;#039; im [[Bundesministerium für Verteidigung]]. Während dieser Zeit hatte er entscheidenden Anteil am Aufbau des Bundesleistungszentrums (BLZ) Reiten in [[Warendorf]]. 1964 zum [[Brigadegeneral]] ernannt, wurde er in dieser Funktion Leiter der militärischen Personalabteilung. Vom 1. Oktober 1969 bis 31. März 1971 war er anschließend Kommandeur der [[4. Luftwaffendivision]]. Am 1. April 1971 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsjahre und Reitsport ==&lt;br /&gt;
Er war  von 1969 bis 1974 Vorsitzender und bis 1980 Mitglied des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei ([[Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei|DOKR]]). Anschließend widmete er sich wieder verstärkt dem Reitsport und war von 1971 bis 1974 als [[Bundestrainer]] für [[Dressurreiten|Dressur]] tätig. Zahlreiche Spitzenreiter – unter anderem die beiden inzwischen verstorbenen Olympioniken [[Reiner Klimke]] und [[August Lütke-Westhues]], und die Olympiasieger [[Gabriela Grillo]](Mülheim) und [[Heike Kemmer]] (Winsen) – wurden als Reiter entscheidend von Albert Stecken geprägt. Für seine zahlreichen Verdienste um den Reitsport wurde Albert Stecken 1982 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ([[Deutsche Reiterliche Vereinigung|FN]]) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. In der Familie Stecken finden sich mehrere Ausbilder im Reitsport. Der Vater Heinrich Stecken war Leiter der [[Westfälische Reit- und Fahrschule|Westfälischen Reit- und Fahrschule]], ebenso wie sein Bruder [[Paul Stecken]]. Sein älterer Bruder Fritz Stecken war unter anderem als Ausbilder an der Kavallerieschule Potsdam tätig. Große Turniererfolge hatte Albert Stecken schon vor Beginn des Zweiten Weltkrieges erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 1939 II. und I. Klasse am 24. April bzw. 28. Juni 1940&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung (Wehrmacht)|Dienstauszeichnung der Wehrmacht]] IV. Klasse am 14. Februar 1939&lt;br /&gt;
* [[Medalla de la Campaña (Spanien)|Medalla de la Campaña]] am 4. Mai 1939&lt;br /&gt;
* [[Kriegskreuz (Spanien)|Spanisches Kriegskreuz]] am 4. Mai 1939&lt;br /&gt;
* [[Spanienkreuz]] in Gold mit Schwertern am 6. Juni 1939&lt;br /&gt;
* [[Flakkampfabzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Narvikschild]] in Gold am 30. Januar 1941&lt;br /&gt;
* Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 28. April 1945&lt;br /&gt;
* Großes [[Bundesverdienstkreuz]] 1971&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Reiterkreuz]] in Gold 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.hallo-pferd.de/news/13489 Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
*[http://www.st-georg.de/news/detail.php?objectID=10525&amp;amp;class=6 Meldung zum Tod von Albert Stecken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1121408257|LCCN=n2011059216|VIAF=3004470}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stecken, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trainer (Dressurreiten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trainer im Pferdesport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stecken, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Ausbilder im Dressurreiten, Bundestrainer (1971–1974)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A02:8206:9F07:8600:C1C3:54BC:EC3C:9B5F</name></author>
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