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	<title>Albert Schubert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dodowp am 21. März 2026 um 17:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Schubert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. August]] [[1923]] in [[Groß Beuchow]]) ist ein ehemaliger Generalmajor des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er war von 1957 bis 1984 Leiter der Ermittlungsabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schubert wurde 1923 als Sohn eines Landarbeiters in Groß Beuchow ([[Landkreis Calau]]) geboren. Nach der Volksschule nahm er 1938 eine Lehre als Müller auf. Im Jahr 1941 erfolgte seine Einberufung zum [[Wehrdienst]] bei der [[Kriegsmarine]], wo er zuletzt als Maat auf einem Schulschiff diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er als Fliesenpresser in [[Boizenburg]]. Er trat 1947 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Nach einer zwischenzeitlichen Beschäftigung als Holzarbeiter trat er in den Dienst der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] beim Kreispolizeiamt [[Hagenow]], wo er 1949 zum Leiter des Kommissariats 5 (politische Polizei) ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1950 war Schubert für die Kreisdienststelle Hagenow des MfS tätig, ehe er 1951 die Leitung der Kreisdienststelle [[Grevesmühlen]] übernahm. 1952 wurde er zum Leiter der Abteilung V (Staatsapparat, Kultur, Kirchen, Untergrund) der MfS-Bezirksverwaltung [[Bezirk Schwerin|Schwerin]] ernannt. Es folgten 1954 Posten als Stellvertreter Operativ des Leiters der Bezirksverwaltungen Schwerin und 1956 in [[Bezirk Rostock|Rostock]]. Im Rang eines [[Oberstleutnant]]s wurde er 1957 zum Leiter der Hauptabteilung VIII (Observation/Festnahmen) des MfS in [[Berlin]] ernannt, die er dann 27 Jahre leitete. Von 1963 bis 1964 besuchte er die Bezirksparteischule „Friedrich Engels“ in Berlin und absolvierte von 1966 bis 1968 ein Fernstudium an der [[Stasi#Rekrutierung und Ausbildung|Juristischen Hochschule der Staatssicherheit]] in [[Potsdam]]-Eiche. Schubert wurde 1965 zum Oberst befördert und am 29. Februar 1972 von [[Erich Honecker]] zum Generalmajor der Staatssicherheit ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. März 1972, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1975 wurde Schubert zum [[Dr. jur.]] an der Stasi-Hochschule Potsdam mit einer Arbeit über die „gewachsene sicherheitspolitische Stellung der operativen Beobachtung im Gesamtsystem der politisch-operativen Arbeit des MfS“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.mfs-outsider.de/jhs_n.htm |wayback=20090531081345 |text=Promotionen an der Juristischen Hochschule des MfS   }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1981 erhielt er den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold. 1984 wurde er aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Seine Nachfolge trat [[Karli Coburger]] an, Schubert lebt seither als Rentner in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ermittlungen des [[Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof]] in [[Karlsruhe]] wurde Schubert am 3. Juni 1992 festgenommen. Im Dezember 1992 wurde wegen Anstiftung zu gemeinschaftlich begangenem versuchtem [[Mord (Deutschland)|Mord]] Anklage gegen ihn erhoben. Hintergrund waren die gescheiterten Attentate auf den in die Bundesrepublik geflüchteten Siegfried Schulze und den Fluchthelfer Julius Lampl.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Der Spiegel]] 10/1993: [https://www.spiegel.de/politik/wahrung-der-ganovenehre-a-2d5a77f2-0002-0001-0000-000013682071 „Wahrung der Ganovenehre“]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Verfahren gegen Schubert wurde wegen [[Verhandlungsunfähigkeit]] eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Roland Schißau: &amp;#039;&amp;#039;Strafverfahren wegen MfS-Unrechts – Die Prozesse bundesdeutscher Gerichte gegen ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2006, S. 150–156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schubert ist Mitglied der [[Geschichtsrevisionismus|geschichtsrevisionistischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckhard Jesse]]: [https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/53270/fakten-und-erkenntnisse-keine-mythen &amp;#039;&amp;#039;Fakten und Erkenntnisse, keine Mythen und Legenden&amp;#039;&amp;#039;] (10. Oktober 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Täter sind unter uns. Über das Schönreden der SED-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008, S. 304&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung]] (GRH).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grh-ev.org/fileadmin/user_upload/GRH/Mitteilungen/ZTG_08-15.pdf Gratulation zum 92. Geburtstag in &amp;#039;&amp;#039;grh-Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8 / 2015] (abgerufen am 28. April 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sylvester Murau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Albert Schubert&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 65.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=albert-schubert|lemma=Schubert, Albert|autor=Jens Gieseke|band=2|idNum=3170}}&lt;br /&gt;
* Jens Gieseke: &amp;#039;&amp;#039;Albert Schubert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 292, [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schubert, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Möglicherweise lebende Person]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schubert, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schubert, Erich Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizist, Leiter der Hauptabteilung VIII des Ministeriums für Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. August 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Groß Beuchow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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