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	<title>Albert Schmierer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:57:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-23T15:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Christian Albert Schmierer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rufname &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Schmierer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[28. November]] [[1899]] in [[Esslingen am Neckar]]; † [[14. Juli]] [[1974]] in [[Freudenstadt]]) war ein deutscher [[Apotheker]] und Pharmazierat. Von 1933 bis 1945 war er „Reichsapothekerführer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Schmierer, Sohn eines Lehrers, bestand 1917 in [[Tübingen]] sein Abitur und nahm anschließend als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem [[Novemberrevolution|Kriegsende]] war er zunächst Mitglied in einem [[Freikorps]]. Seine pharmazeutische Lehre begann er 1919 in [[Schwaigern]], legte 1920 in [[Stuttgart]] sein Vorexamen ab, arbeitete knapp ein Jahr in Heilbronn und studierte von 1921 bis 1923 an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] Pharmazie. Nach dem [[Staatsexamen]] 1923 arbeitete er anderthalb Jahre in der [[Hof-Apotheke (Stuttgart)|Hof-Apotheke in Stuttgart]] und anschließend drei Semester als Hilfsassistent bei [[Richard Harder (Biologe)|Richard Harder]] am Botanischen Institut der [[Universität Stuttgart#Geschichte|TH Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 ging Schmierer nach [[Heldburg]] und blieb dort als Apotheker fünf Jahre lang. Zum 1. Dezember 1929 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 177.972)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/38511014&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich im selben Jahr der [[Sturmabteilung|SA]] an. Er kaufte 1930 die Löwen-Apotheke in [[Freudenstadt]] und erhielt 1933 seine Ernennung zum Kommissar für den [[Gau Baden]] und [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|Württemberg]] sowie zum Kommissar des Württembergischen Apotheker-Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der &amp;quot;Standesgemeinschaft Deutscher Apotheker&amp;quot; im April 1933 wurde Schmierer zunächst Stellvertreter des Standesleiters [[Karl Heber]] und übernahm im September die Geschäfte der Standesleitung als Standesführer (ab 1935 „Reichsapothekerführer“). Seine [[Apotheke]] wurde 1938 zum NS-Musterbetrieb ernannt, 1940 beförderte man ihn zum Oberstabs-Apotheker und 1942 zum [[SA-Gruppenführer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmierer war ein überzeugter [[Nationalsozialist]]. Er gehörte zu den Ehrenmitgliedern der [[Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie|Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie]]. Während seiner Tätigkeit als Reichsapothekerführer hat er eine Vielzahl von Neuerungen und Veränderungen in die Deutsche Pharmazie eingeführt, die zum Teil das Dritte Reich überdauert haben. Bereits März 1933 bereitete er das 1. Pachtgesetz vor, welches 1935 als Reichsgesetz beschlossen wurde. 1936 schuf er das Reichsapotheker-Register und das Institut für Arzneimittelprüfung. Im Jahr 1937 gründete er eine Akademie für pharmazeutische Fortbildung, führte das Landhalbjahr für Pharmaziekandidaten ein und sorgte für die Einführung des gotischen A als Zeichen der Deutschen Apothekerschaft. Ferner wurde von ihm durchgesetzt, dass in den Apotheken die Inventur nur noch alle 3 Jahre zu machen sei. Ebenfalls 1937 begründete er das „[[Deutsches Apothekenmuseum|Deutsche Apothekenmuseum]]“ mit Sitz in [[München]], dessen erster Pfleger [[Fritz Ferchl]] wurde. Für eine reichseinheitliche Festlegung des Tätigkeitsgebietes der [[Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter|Apotheken-Helferin]] setzte sich Schmierer 1940 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Initiative ging die seit dem 1. Januar 1937 geltende, [[Apotheke#Kennzeichen_der_Apotheke|reichseinheitliche Kennzeichnung]] von Apotheken mit dem roten gotischen „A“ und der Man-Rune zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Huwer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2377 55 Jahre Apotheken-A. Geburtstag eines Klassikers]&amp;#039;&amp;#039;, Pharmazeutische Zeitung Online, Ausgabe 50/2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 wurde die mittlerweile von vielen Apothekern übermalte Rune mit dem Symbol der &amp;#039;&amp;#039;Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker&amp;#039;&amp;#039; (Hageda), einem Kelch mit einer Schlange ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kriegsschluss diente Schmierer als Major an der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]]. Er geriet im Mai 1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus der man ihn 1947 entließ. Danach war Schmierer als Apotheker in Rattingen und Ruhrort tätig, wurde dann von einem Militärgericht zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt, aber schon im Oktober 1948 aus der Haft entlassen. Schmierer war darauf als Apotheker in Lennep tätig. Nach seiner [[Entnazifizierung]] arbeitete er ab 1950 wieder in seiner Apotheke in Freudenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 48 (1933), S. 1181.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staat und Stand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 49 (1934), S. 698 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An den Pranger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 50 (1935), S. 1002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rezeptur und Fertigfabrikate&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 54 (1939), S. 144 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang-Hagen Hein, Holm-Dietmar Schwarz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker-Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungsband 1. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1986, ISBN 3-8047-0882-X.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0. &lt;br /&gt;
* {{NDB|23|230|231|Schmierer, Gottfried Christian Albert|Holm-Dietmar Schwarz|138161151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138161151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138161151|VIAF=86420017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmierer, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freudenstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmierer, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmierer, Gottfried Christian Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsapothekerführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Esslingen am Neckar|Esslingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freudenstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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