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	<title>Albert Schieber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T17:55:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Schieber&amp;diff=1030995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Artikel hat keine Einzelnachweise, leeren Abschnitt mit &lt;references entfernt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte, Aliasparameter ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-15T03:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Artikel hat keine Einzelnachweise, leeren Abschnitt mit &amp;lt;references entfernt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte, Aliasparameter ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Albert Schieber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1875]] in [[Bopfingen]]; † [[7. Mai]] [[1946]] in [[Winnenden]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Asbismarckplatz.jpg|mini|Mehrfamilienwohnhaus in Stuttgart-West, Bismarckplatz 3/4, 1900/1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Asforststrasse.jpg|mini|Wohn- und Geschäftshaus in Stuttgart-West, Forststraße 132/134/136, 1903]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Asforstschwab.jpg|mini|hochkant|Wohn- und Geschäftshaus Stuttgart-West, Forststraße 94/96a / Schwabstraße 84, 1903/1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Schieber Ritz Pumpenfabrik.jpg|mini|Ritz Pumpenfabrik in Schwäbisch Gmünd, 1928]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtarchiv Bellingweg.jpg|mini|Stadtarchiv Stuttgart]] &lt;br /&gt;
Albert Schieber wurde am 20. Oktober 1875 in Bopfingen geboren, wo er seine Kindheit und Jugend verlebte und in die Realschule ging. Er verbrachte sein weiteres Leben überwiegend im süddeutschen Raum und in den USA. Er heiratete am 22. April 1899 Elise, geb. Schätzle, aus [[Waiblingen]]. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schieber arbeitete als selbstständiger Architekt in [[Stuttgart]], sein Büro befand sich 1929 in der Seestraße 108. Er baute vor allem im süddeutschen Raum, aber auch in Nord- und Ostdeutschland, in Europa und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine frühen Entwürfe waren [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistisch]] geprägt, dabei jedoch betont schlicht gehalten. Strenge [[Geometrie]] und der [[Goldener Schnitt|Goldene Schnitt]] spielten in allen seinen Bauten eine große Rolle. Seine späteren Projekte waren von der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] und der [[moderne|klassischen Moderne]] geprägt (vgl. [[Neues Bauen]]). Er selbst bezeichnete seine Bauwerke auch als „ernst wie der deutsche Mensch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Stuttgarter Eisenbahnanlagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Schieber als Verfechter eines [[Durchgangsbahnhof]]s, er war der Meinung, dass ein [[Kopfbahnhof]] negative Folgen für die Stuttgarter Stadtentwicklung haben würde. Als die württembergische Eisenbahnverwaltung sich jedoch für die weniger aufwändige Lösung einer Verschiebung der Bahnhofsanlagen nach Nordosten an den heutigen Standort – und damit für die Beibehaltung eines Kopfbahnhofs – entschied, zog Schieber sich frustriert aus der Kommunalpolitik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schieber war Mitglied des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]], [[Freimaurerei|Freimaurer]] und [[Anthroposophie|Anthroposoph]] mit Neigung zur [[Philosophie]]. Er gilt als Vorreiter im Industriebau, und etliche seiner Bauten stehen heute unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gegen Ende des Krieges die Villen in der Seestraße in Stuttgart – wohl der Höhepunkt seiner Tätigkeit als Architekt – zerstört wurden, kehrte er Stuttgart den Rücken. Verstört wurde er 1946 in die Psychiatrie in Winnenden eingewiesen, wo er sich wenig später, am 7. Mai 1946, das Leben nahm. Begraben wurde er auf dem Stuttgarter Pragfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Die auch handwerklich hohe Qualität der Architektur von Albert Schieber wird deutlich, wenn man sieht, wie gut seine Bauwerke heute noch – unsaniert – erhalten sind, während viele jüngere Bauten schon zahlreiche Sanierungen und Bauschäden hinter sich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1900/1901: Mehrfamilienwohnhaus in Stuttgart-West, Bismarckplatz 3/4 (spät[[Historismus|historistisch]] in Anlehnung an die Formensprache der deutschen Renaissance, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1903/1905: Wohn- und Geschäftshaus-Gruppe in Stuttgart-West, Forststraße 94/96a / Schwabstraße 84 (Ziegelbauten mit Werksteinfassade, Bauplastik neuromanisch und neugotisch, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1903: Wohn- und Geschäftshaus-Gruppe in Stuttgart-West, Forststraße 132/134/136 (in Anlehnung an das Barock, Erker mit neubarocker Ornamentierung, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1906: Wohn- und Geschäftshaus in Stuttgart-Ost, Libanonstraße 85 (barockisierende Fensterrahmung aus Werkstein, Motive des Jugendstils, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1909: Wohn- und Geschäftshaus-Gruppe in Stuttgart-West, Rotebühlstraße 164/166/168 (Ziegelbau mit Werksteindetails, dekorative Bauplastik in Anlehnung an die Formsprache des Neoklassizismus und des [[Neobarock]]s, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1909: Mehrfamilienhaus in Stuttgart-Ost, Stafflenbergstraße 44 (schlichte neuklassizistische Form, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1909/1910: Wohn- und Geschäftshaus-Paar in Stuttgart-West, Schwabstraße 112/114 (unverputzte Werksteinbauten, Bauplastik, neoklassizistisch, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1910: Wohn- und Geschäftshaus-Gruppe in Stuttgart-West, Hölderlinplatz 6/8/10 (glatte Sichtmauerwerkfassade, Verwendung barockisierender und neoklassizistischer Motive, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1911: Wettbewerbsentwurf für das Empfangsgebäude des neuen Hauptbahnhofs in Stuttgart (ausgezeichnet mit einem 2. Preis)&lt;br /&gt;
* 1911: Mehrfamilienwohnhaus-Paar in Stuttgart-Süd, Filderstraße 19/21 (Fassade in schlichten klassizistischen Formen, unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1914: Mehrfamilienwohnhaus in Stuttgart-Ost, Heinrich-Baumann-Straße 21 (exemplarisch für die [[Reformarchitektur]] unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg, Vorstufe des neuen Bauens)&lt;br /&gt;
* 1919: Wohnhaus für Ludwig Schieber (Albert Schiebers Bruder), genannt „Villa Kleinknecht“, in Bopfingen&lt;br /&gt;
* 1921: Lager- und Bürogebäude für den &amp;#039;&amp;#039;Großeinkaufsverein der Kolonialwarenhändler Württemberg GmbH&amp;#039;&amp;#039; in (Stuttgart-) Bad Cannstatt, Bellingweg 21 (unter Denkmalschutz, ab Januar 2011 neuer Standort des [[Stadtarchiv Stuttgart|Stuttgarter Stadtarchivs]])&lt;br /&gt;
* 1925–1927: Büro- und Geschäftshaus für die [[Hahn+Kolb-Gruppe]] („Hahn&amp;amp;Kolb-Haus“) in Stuttgart, Königstraße 14 / Thouretstraße / Stephanstraße (das erste [[Hochhaus]] Stuttgarts)&lt;br /&gt;
* 1927–1928: [[Siedlung Ziegelklinge]] in Stuttgart, Sperlingstraße 20–26, 28–34, 36–46 sowie Sandweg 2–12, 14–24 (erste stadteigene Siedlung im Stil der Neuen Sachlichkeit, 26 Wohneinheiten, Reihenhäuser mit Spielplatz)&lt;br /&gt;
* 1928: Neubauten der &amp;#039;&amp;#039;Ritz Pumpenfabrik&amp;#039;&amp;#039; in [[Schwäbisch Gmünd]], Becherlehenstraße 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie (undatiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Villen in der Seestraße in Stuttgart&lt;br /&gt;
* Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;Strickmaschinenfabrik „[[Universal Maschinenfabrik|Universal]]“&amp;#039;&amp;#039; in [[Westhausen (Württemberg)|Westhausen]]&lt;br /&gt;
* Neubauten für die &amp;#039;&amp;#039;Chemische Fabrik „Dorus“&amp;#039;&amp;#039; in Bopfingen&lt;br /&gt;
* Neubauten der Spinnerei in [[Urbach (Remstal)|Urbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stammbaum der Familie Schieber, Bopfingen&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* Frank Gericke: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt als Bauherr. Stuttgarter Wohnungsbau der 20er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|titel=17 Millionen Euro müssen fließen!|url=http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/981599 |werk=Stuttgarter Wochenblatt|datum=2005-09-01|abruf=2010-12-08|archiv-url=https://web.archive.org/web/20070927210632/http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/981599 |archiv-datum=2007-09-27|zitat=In dem denkmalgeschützten Backsteingebäude Bellingweg 21, das 1921 nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekten Schieber für den Großeinkaufsverein der Kolonialwarenhändler Württemberg GmbH gebaut worden war, könnten Depots, Lese- und Vortragssaal, ein Freihand-Magazin der Bibliothek sowie Büros für die mehr als 20 Mitarbeiter eingerichtet werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-04-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schieber, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schieber, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schieber, Adolf Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bopfingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winnenden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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