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	<title>Albert Schaefer-Ast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:11:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Schaefer-Ast&amp;diff=1479486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Ausstellungen (unvollständig) */ 1948; Weblinks ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-03T10:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausstellungen (unvollständig): &lt;/span&gt; 1948; Weblinks ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Schaefer-Ast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Albert Schäfer-Ast&amp;#039;&amp;#039;; * [[7. Januar]] [[1890]] in [[Barmen]]; † [[15. September]] [[1951]] in [[Weimar]]) war ein deutscher Zeichner und Karikaturist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schaefer-Ast war der Sohn eines Barmer Oberlehrers, der an einer höheren Mädchenschule unterrichtete. Nach einer Lehre als [[Bildhauerei|Bildhauer]] besuchte er von 1906 bis 1911 die [[Kunstakademie Düsseldorf|Kunstgewerbeschule Düsseldorf]]. Nach Wanderjahren in Deutschland und im europäischen Ausland, bei denen er als Weinverkäufer und Vertreter für Oetker-Puddingpulver tätig war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gunnar Decker]]: &amp;#039;&amp;#039;‘Die armen Meisen und Eichhörnchen!‘ Vor 70 Jahren starb der Zeichner und Karikaturist Albert Schaefer-Ast.&amp;#039;&amp;#039; In: nd - Der Tag vom 15. September 2021, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; arbeitete Schaefer-Ast von 1913 an, unterbrochen durch seine Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er durch eine Kriegsverletzung ein Auge verlor, für diverse Zeitschriften, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Simplicissimus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Uhu (Zeitschrift)|Uhu]], [[Der Querschnitt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://www.arthistoricum.net/werkansicht |titel=Der Querschnitt, 16.1936, H.4, April |sprache=de-DE |abruf=2021-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der heitere Fridolin (Ullstein)|Der heitere Fridolin]]&amp;#039;&amp;#039;. Für Letztere zeichnete er die Serie &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Pampe&amp;#039;&amp;#039;. Der Namensbestandteil „Ast“ ist aus der falsch gelesenen Bildsignatur der drei Buchstaben „ASf“ (&amp;#039;&amp;#039;Albert Schaefer fecit&amp;#039;&amp;#039;) entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaefer-Asts Arbeiten wurden von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Entartete Kunst|entartet]]&amp;#039;&amp;#039; eingestuft. Er war zwar Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]], unterlag aber zeitweilig Einschränkungen seiner Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten. Unter Einhaltung bestimmter Auflagen durfte er ab Mitte der 1930er Jahre wieder als Künstler arbeiten, musste sich dazu aber von seiner jüdischen Ehefrau [[Steffie Schäfer-Nathan]] scheiden lassen. Er vereinbarte mit ihr, dass diese nach der erzwungenen Trennung mit der gemeinsamen Tochter 1939 nach Großbritannien ausreist, wobei er sie unterstützte. Er blieb in Berlin und versuchte mit Briefen die Verbindung zu seiner Familie aufrechtzuerhalten. Bei einem Bombenangriff verlor er 1943 seine Berliner Wohnung in der Kurfürstenstraße 43, und er zog sich bis zum Weltkriegsende in das Fischerdorf [[Prerow]] auf dem [[Darß]] zurück. Ohne Arbeitsaufträge begannen für ihn ab 1943 die Hungerjahre, die bis 1947 andauerten und seine Gesundheit dauerhaft schädigten. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm er den Briefkontakt mit Steffi und seiner Tochter in England wieder auf, die nicht nach Deutschland zurückkehrten. In Berlin erhielt er ab 1946 Aufträge als Karikaturist beim [[Ulenspiegel (Satirezeitschrift)|Ulenspiegel]]. Zur Eröffnung der [[Bauhaus-Universität Weimar|Staatlichen Hochschule für Baukunst und bildende Künste]] unter Direktor [[Hermann Henselmann]] wurde er als Professor nach [[Weimar]] berufen. Von seinem Wohnsitz in Weimar besuchte er mit Aufenthalten in Berlin regelmäßig sein Haus in Prerow, um dort in Ruhe zu arbeiten und sich zu erholen. Die Stelle als Professor in Weimar nahm er bis zu seinem plötzlichen Tod infolge eines Herzinfarkt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaefer-Ast illustrierte nicht wenige Bücher, so auch &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von dem Hute&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Fürchtegott Gellert]], &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Gustav&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolf Durian]] und &amp;#039;&amp;#039;Das Traumboot&amp;#039;&amp;#039; von [[Erich Knauf]]. Arbeiten Schäfer-Asts befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Lindenau-Museum]] in [[Altenburg]] und im [[Angermuseum]] in [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lyrikerin und Erzählerin [[Oda Schaefer]] war Schaefer-Asts erste Frau. &lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Schaefer-Ast Historischer Friedhof Weimar 2 2020-06-05.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Prerow ehrte ihn durch die Benennung eines Weges, und an seinem damaligen Wohnhaus erinnert eine Tafel an ihn. Schaefer-Ast ist auf dem Ehrengräberfeld des [[Historischer Friedhof Weimar|Historischen Friedhofs Weimar]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Schäfer-Asts in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Dähn]]: Kopfstudie Schäfer-Ast (Lithografie; nach 1945)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildindex.de/document/obj17651190?part=0&amp;amp;medium= |titel=Porträt, Kopfstudie &amp;quot;Schaefer-Ast&amp;quot; {{!}} Fritz Dähn {{!}} Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex |abruf=2021-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Erich Ohser|Erich Ohser:]] Porträt Albert Schäfer-Ast (1943, Federzeichnung, 37,5 × 30,9 cm; Galerie E. O. Plauen im [[Erich-Ohser-Haus]] Plauen)&amp;lt;ref&amp;gt;https://nat.museum-digital.de/object/1349776&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1932: Berlin, Galerie Gurlitt&amp;lt;ref&amp;gt;https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwanderer1932/0081&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935: München, Neue Pinakothek („Berliner Kunst“)&lt;br /&gt;
* 1941: Hannover („108. Große Frühjahrsausstellung“ des Kunstvereins Hannover)&lt;br /&gt;
* 1946 und 1949: Dresden, Allgemeine Deutsche Kunstausstellung und 2. Deutsche Kunstausstellung&lt;br /&gt;
* 1948: Weimar, Schloss („Künstler schaffen. 1945–1948“)                                                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postum ===&lt;br /&gt;
* 1952: Weimar, Schlossmuseum (Gedächtnisausstellung)&lt;br /&gt;
* 1974: Berlin, Altes Museum („25 Jahre Graphik in der DDR. 1949-1974“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher mit Bildern von Schäfer-Ast (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sommerburg&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Erzählung von [[Matthias Holnstein]]. Gustav Kiepenheuer Verlag, 1934&lt;br /&gt;
* Zeichnungen. Horst Böttcher, Berlin, 1947 (Reihe Neue Graphik)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schäfer-Äste&amp;#039;&amp;#039;. 15 Zeichnungen von Schäfer-Ast mit Versen von Kreki. Felguth-Verlag, Berlin, 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiterkeit ist der beste Doktor&amp;#039;&amp;#039; - Achtundvierzig Federzeichnungen mit einem literarischen Selbstporträt. Woldemar Klein Verlag, Baden-Baden, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kranz des Jahres.&amp;#039;&amp;#039; Zeichnungen von Schäfer-Ast. Buchheim-Verlag, Feldafing, 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ast. Lustig und listig.&amp;#039;&amp;#039; 75 heitere Blätter aus dem graphischen Werk des Künstlers. Rowohlt Verlag Hamburg, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schäfer-Ast. Burlesken&amp;#039;&amp;#039;. Eulenspiegel Verlag, Berlin, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fabuleux.&amp;#039;&amp;#039; 35 Radierungen. Insel-Verlag, Leipzig, 1960&lt;br /&gt;
* John Buck (Hrsg.): „...und wundere mich, dass ich noch lebe“. Briefe und Burlesken von Albert Schaefer-Ast. Eulenspiegel Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-359-03016-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Karl Frenzel: &amp;#039;&amp;#039;Albert Schäfer-Ast.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gebrauchsgraphik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 6 (1929), Heft 3, S. 29–35 ([https://www.arthistoricum.net/werkansicht/dlf/157310/57 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Eva Koch-Walther: &amp;#039;&amp;#039;Der Schaefer-Ast.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schäfer-Ast, Albert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 817&lt;br /&gt;
* Heinz Born (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Biographien. 10. Folge&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals, Band 19), Born-Verlag, Wuppertal 1971.&lt;br /&gt;
* [[Lothar Lang]]: Malerei und Graphik in der DDR. Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1983; S. 15 u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22sch%C3%A4fer-ast%2C%20albert%22%20&amp;amp;index=obj-all [[Bildindex der Kunst und Architektur|Bildindex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118748238}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hebecker.com/ast/biographie.htm Kurzbiographie auf hebecker.com]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Eschen]]: [http://www.deutschefotothek.de/gallery/freitext/%22schaefer-ast%2C+albert%22 Fotos von Albert Schaefer-Ast] sowie [http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70117187 Informationen], [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|SLUB]] / [[Deutsche Fotothek]]. Abgerufen am 23. August 2020.&lt;br /&gt;
* [https://nat.museum-digital.de/people/4382 Albert Schaefer-Ast (1890-1951) :: museum-digital:deutschland]&lt;br /&gt;
* [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/albert-schaefer-ast-von-den-nazis-verfemt-und-in-der-ddr-enteignet-li.1351815 Albert Schaefer-Ast: Von den Nazis verfemt und in der DDR enteignet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118748238|LCCN=no2007003618|VIAF=18017749}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaeferast, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaefer-Ast, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schäfer-Ast, Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeichner und Karikaturist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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