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	<title>Albert Prinzing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-25T18:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Prinzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1911]] in [[Stuttgart]]; † [[21. Juli]] [[1993]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.siemens.com/history/pool/beteiligte_unternehmen/aktive_beteiligungen/e100jahre_osram.pdf &amp;#039;&amp;#039;100 years Osram 2006&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1994&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Prinzing, Albert |Hrsg=Auswärtiges Amt / Bearbeiter: Gerhard Keiper, Martin Kröger |Sammelwerk=Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945 |Band=Band 3: L–R |Nummer= |Auflage= |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2008 |ISBN= |Seiten=517–518}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank-Rutger Hausmann |Titel=&amp;quot;Auch im Krieg schweigen die Musen nicht&amp;quot;. Die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2., durchgesehene Auflage |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=354}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[deutsche]]r [[Volkswirt]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und ein [[Manager (Wirtschaft)|Industriemanager]] in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Prinzing war der Sohn des Baumeisters Carl Prinzing. Nach dem Besuch der Oberrealschule in [[Bad Cannstatt]] studierte er [[Staatswissenschaft]]en und [[Volkswirtschaft]]slehre in [[München]], [[Kiel]], [[Rom]] und [[Heidelberg]], wo er 1933 als [[Diplom-Volkswirt]] abschloss und 1934 [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seiner Studentenzeit trat er dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbund]] bei. Zum 1. Mai 1934 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.453.067).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33230784&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurde er Mitglied des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]&amp;lt;ref&amp;gt;M. Frederik Plöger: &amp;#039;&amp;#039;Soziologie in totalitären Zeiten. Zu Leben und Werk von Ernst Wilhelm Eschmann (1904–1987)&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2007, ISBN 978-3-8258-0781-8, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 280.377), die ihn am 20. April 1941 zum [[SS-Hauptsturmführer|Hauptsturmführer]] beförderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 [[Habilitation|habilitierte]] er in Heidelberg. Ab 1938 war er Dozent an der Auslandswissenschaftlichen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] für „Volks- und Auslandskunde Italiens“. Ab 1940 übernahm er einen Lehrauftrag für Volks- und Weltwirtschaftslehre. Ab dem 7. August 1941 war er [[Außerordentlicher Professor|a.o. Professor]] und ab dem 1. Dezember 1942 ordentlicher Professor an der Auslandswissenschaftlichen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] für „Volks- und Auslandskunde Italiens“. Seither trug Prinzing den Professorentitel, auf den er auch nach Kriegsende großen Wert legte. Prinzing verfasste mehrere [[Landeskunde|landeskundliche]] Schriften zu [[Italien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frank-Rutger Hausmann: &amp;#039;&amp;#039;„Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“&amp;#039;&amp;#039;, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt; An dem von der SS kontrollierten [[Institut für Weltwirtschaft]] in [[Hamburg]] leitete er zudem von 1941 bis 1943 die Wissenschaftsabteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Exodus von Wissenschaften aus Berlin: Fragestellungen – Ergebnisse – Desiderate&amp;#039;&amp;#039;, Akademie der Wissenschaften zu Berlin, de Gruyter, Berlin/New York 1994, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1937 war er auch in der [[Dienststelle Ribbentrop]] tätig, für die er von Heidelberg aus in Zusammenarbeit mit [[Hans Maubach]] in der von [[Martin Luther (Unterstaatssekretär)|Martin Luther]] geleiteten Partei-Verbindungsstelle für die [[Schweiz]], [[Elsass|Elsaß]]-[[Lothringen]] und [[Luxemburg]] zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Adolf Jacobsen: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Außenpolitik 1933–1938.&amp;#039;&amp;#039; Metzner, Frankfurt am Main 1968, S. 703 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oktober 1942 übernahm Prinzing die Herausgabe des Magazins „Italien. Monatsschrift der deutsch-italienischen Gesellschaft“. Er löste Werner von der Schulenburg ab, der als nicht linientreu galt. Prinzing leitete das Blatt bis zu dessen Ende im Juni 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Prinzing Italien-Referent in der Informationsabteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]] in Berlin. Im März 1943 wurde Prinzing im Dienste des Auswärtigen Amtes Generalbevollmächtigter für die deutschen [[Kulturinstitut]]e in Italien (er sollte sie auf NS-Kurs ausrichten) und war dort außerdem Verbindungsmann des AA zur &amp;#039;&amp;#039;Partito Fascista Repubblicano&amp;#039;&amp;#039; (PFR), der Nachfolgepartei der [[Partito Nazionale Fascista]]. Mitte Februar 1944 übernahm er in [[Venedig]] als Direktor das neueingerichtete Deutsche Wissenschaftliche Institut (L’Istituto di Cultura Germanico a Venezia dell’Abbazia di San Gregorio ist ein Vorläufer für das [[Deutsches Studienzentrum in Venedig|Deutsche Studienzentrum in Venedig]]), hatte aber vor allem weiterhin Sonderaufgaben in der diplomatischen Betreuung der Führung der [[Italienische Sozialrepublik|Italienischen Sozialrepublik]] unter [[Benito Mussolini]] wahrzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank-Rutger Hausmann: &amp;#039;&amp;#039;„Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“&amp;#039;&amp;#039;, S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai 1945 bis Mai 1948 war Prinzing in alliierter [[Internierung]]shaft. Am 11. Mai 1948 wurde er von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] des Internierungslagers Ludwigsburg als [[Minderbelasteter]] eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Pyta]], Nils Havemann und Jutta Braun: &amp;#039;&amp;#039;Porsche. Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2017, ISBN 978-3-8275-0100-4, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:0356 Porsche Traktor Emblem.jpg|mini|Prinzing war Geschäftsführer der Porsche-Traktorenfabrikation (1956–1963)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzing wurde 1949 bei seinem Schulfreund [[Ferry Porsche]] kaufmännischer [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] und 25 Prozent Mitgesellschafter der neuen „Porsche Konstruktionen GmbH“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vie247&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Viehöver: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Porsche&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann G. Abmayr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder&amp;#039;&amp;#039;. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89657-136-6, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesellschaft wurde als eine fast vermögenslose Hülle gegründet, um etwaigen Regress- und Schadensansprüchen entgehen zu können. Im Juli 1952 wurde das Unternehmen wieder liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Viehöver: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Porsche&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann G. Abmayr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder&amp;#039;&amp;#039;. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89657-136-6, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 nahm Porsche den [[Traktor]]enbau mit der [[Porsche-Diesel Motorenbau]] GmbH [[Friedrichshafen]] wieder auf und Prinzing wurde dort Geschäftsführer. Als Porsche 1963 die Sparte an [[Renault]] verkaufte, ging Prinzing als [[Vorstand|Verkaufsvorstand]] zur [[AEG]] und wurde 1968 schließlich noch Geschäftsführer bei der AEG-Beteiligung [[Osram]] GmbH in [[München]], wo ihm 1975 Helmut Plettner folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzing war seit 1936 mit Klara Hetzel verheiratet, sie hatten zwei Töchter, Barbara und Monika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;England und Italien im Mittelmeer&amp;#039;&amp;#039;. Junker u. Dünnhaupt, Berlin 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der politische Gehalt internationaler Kartelle&amp;#039;&amp;#039;. Verl. f. Wirtschaft u. Verkehr, Stuttgart 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslenkung&amp;#039;&amp;#039;. Junker u. Dünnhaupt, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lenkung der australischen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Junker u. Dünnhaupt, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 3: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;L–R.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt 2003, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* [[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Auch im Krieg schweigen die Musen nicht.“ Die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35357-X, S. 353–367.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, ISBN 3-406-43507-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1115377590|VIAF=10216923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prinzing, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Porsche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prinzing, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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