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	<title>Albert Osswald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Trollflöjten: /* Öffentliche Ämter */  völlig deplatziertes Foto gemäß WP:Artikel illustrieren entfernt: wäre allenfalls zum entsprechenden Wahlartikel brauchbar, aber doch nicht in diesem Personenartikel</title>
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		<updated>2026-01-21T22:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Öffentliche Ämter: &lt;/span&gt;  völlig deplatziertes Foto gemäß &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Artikel_illustrieren&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Artikel illustrieren (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Artikel illustrieren&lt;/a&gt; entfernt: wäre allenfalls zum entsprechenden Wahlartikel brauchbar, aber doch nicht in diesem Personenartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Albert Osswald. Zum Fußballspieler siehe [[Albert Oßwald]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Osswald.jpg|mini|hochkant|Albert Osswald, 1975]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Osswald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1919]] in [[Gießen]]-[[Wieseck]]; † [[15. August]] [[1996]] in [[Schwangau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von 1969 bis 1976 war er [[Ministerpräsident]] des Landes [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Osswald wurde als Sohn eines [[Maurer]]s geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und der [[Mittlerer Schulabschluss|Mittleren Reife]] 1935 an der [[Handelsschule]] in [[Gießen]] absolvierte er eine kaufmännische [[Berufsausbildung|Lehre]]. Im Anschluss arbeitete er kurzzeitig als Kaufmann. Von 1939 bis 1945 nahm er als [[Soldat]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und geriet zuletzt in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft war er als selbständiger Kaufmann tätig. Er legte Prüfungen als Bilanzbuchhalter und Steuerfachmann ab und betätigte sich anschließend als Fachlehrer für [[Stenografie]] und [[Schreibmaschine|Maschinenschreiben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei und Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende schloss Osswald sich 1945 der SPD an. Er übernahm 1967 den Vorsitz des SPD-Bezirksverbands Hessen-Süd und wurde 1969 zum Landesvorsitzenden der SPD Hessen gewählt. 1977 legte er alle Parteiämter nieder.&lt;br /&gt;
Osswald wurde 1949 in den Rat der Stadt Gießen gewählt und war dort seit 1952 Stadtverordnetenvorsteher. Von 1954 bis 1978 war er Mitglied des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Osswald amtierte von 1954 bis 1957 als [[Bürgermeister]] und [[Kämmerer]] sowie von 1957 bis 1963 als [[Oberbürgermeister]] der Stadt Gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Landtagswahl 1962 wurde Osswald am 30. Januar 1963 als Nachfolger von [[Gotthard Franke]] zum [[Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen|Hessischen Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr]] in die von Ministerpräsident [[Georg August Zinn]] geführte Landesregierung berufen. Er wechselte nach dem Ausscheiden von [[Wilhelm Conrad (Politiker)|Wilhelm Conrad]] in das Amt des [[Hessisches Ministerium der Finanzen|Staatsministers der Finanzen]] und wurde am 11. Juni 1969 zusätzlich zum Stellvertreter Zinns ernannt. Nach dessen Rücktritt wurde Osswald am 3. Oktober 1969 zum Ministerpräsidenten des Landes Hessen gewählt. Er führte zunächst die SPD-Alleinregierung fort, musste aber nach Stimmenverlusten bei der Landtagswahl 1970 eine [[Sozialliberale Koalition|sozial-liberale Koalition]] mit der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] eingehen. 1975/76 amtierte er turnusgemäß als [[Präsident des Bundesrates (Deutschland)|Bundesratspräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osswald war neben seiner Funktion als Ministerpräsident Vorsitzender des Verwaltungsrates der [[Landesbank Hessen-Thüringen|Hessischen Landesbank]] (Helaba). Nachdem mehrere Details über [[Helaba-Skandal|finanzielle Unregelmäßigkeiten]] bei der Hessischen Landesbank bekannt wurden, geriet er in die Kritik der Öffentlichkeit und die der parlamentarischen [[Opposition (Politik)|Opposition]].&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1976, dem Tag der [[Bundestagswahl 1976|Bundestagswahl]], bei der die SPD/FDP-Koalition einen sehr knappen Wahlsieg erlangte, erklärte er nach Schließung der Wahllokale seinen Rücktritt als Ministerpräsident und übernahm damit die politische Verantwortung für den sogenannten [[Helaba-Skandal]]. Sein Nachfolger wurde der damalige Bundesgeschäftsführer der SPD [[Holger Börner]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Albert Osswald werden zahlreiche Projekte in Gießen und in ganz Hessen verbunden, z. B. die Kongresshalle in Gießen, der Gießener Ring, die Partnerschaft mit dem US-Bundesstaat [[Wisconsin]] sowie die Gründung des [[Hessenpark]]s in [[Neu-Anspach]] (Taunus). 1973 stiftete Albert Osswald den [[Ehrenbrief des Landes Hessen]] für Verdienste um das Gemeinwohl. Dieser zeichnete ehrenamtlich tätige Bürger Hessens aus, die sich mindestens zwölf Jahre lang in herausgehobener Position bei Vereinen, sozialen und kulturellen Institutionen verdient gemacht hatten. Der [[Hessischer Friedenspreis|Hessische Friedenspreis]] wurde am 16. Oktober 1993 von der [[Albert-Osswald-Stiftung]] ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit wurde ab 1972 die [[Gebietsreform in Hessen]] durchgeführt. Landkreise wurden neu strukturiert oder zusammengelegt, aus 2674 eigenständigen Gemeinden wurden nur noch 421. Die Vision der Großstadt [[Lahn (Stadt)|Lahn]] zwischen Gießen und [[Wetzlar]], die Osswald beharrlich verfolgte, zog viele Widerstände auf sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Osswalds Heimatstadt Gießen ehrte ihn 1989 mit der Verleihung der [[Hedwig-Burgheim-Medaille]] und 2005 mit der Umbenennung des Lindenplatzes in Albert-Osswald-Platz im Stadtteil Wieseck, wo Osswald geboren wurde.&lt;br /&gt;
* Die [[Arbeiterwohlfahrt|AWO]] Hessen ehrte Osswald mit der Benennung des AWO-Heims in Gießen in Albert-Osswald-Haus.&lt;br /&gt;
* Osswald ist Träger der beiden höchsten hessischen Auszeichnungen – der [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] und des [[Hessischer Verdienstorden|Hessischen Verdienstordens]]. Zudem wurde ihm 1975 das Große [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern und Schulterband verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Osswald I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Osswald II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Osswald III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986|Seite=345}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 286.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000010234|Albert Osswald||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 49/1996 vom 25. November 1996 (gi)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albert Osswald}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118590405}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118590405|titel=Osswald, Albert|datum=2020-05-16}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=118590405|Titel=Albert Osswald|Datum=2023-01-13|Abruf=2023-10-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Osswald, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), Ministerpräsident von Hessen, Staatsminister, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]-[[Wieseck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwangau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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