<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Neisser</id>
	<title>Albert Neisser - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Neisser"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Neisser&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:51:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Neisser&amp;diff=285731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arabsalam: /* Weblinks */ + zeitzeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Neisser&amp;diff=285731&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-10T07:23:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + zeitzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred Graetzer (1875–1911), Porträt Albert Neisser, 1910.jpg|mini|hochkant|Albert Neisser, 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Erler, Portrait der Toni Neisser, Ehefrau des Albert Neisser in Breslau.jpg|mini|hochkant|Toni Neisser (Fritz Erler)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Ludwig Sigesmund Neisser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1855]] in [[Świdnica|Schweidnitz]], [[Provinz Schlesien]]; † [[30. Juli]] [[1916]] in [[Breslau]], Provinz Schlesien) war ein deutscher [[Dermatologe]], [[Bakteriologie|Bakteriologe]] und Sozialhygieniker. Er war Professor der Dermatovenerologie und wurde vor allem bekannt als Entdecker des Erregers der [[Gonorrhoe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Neisser wurde als Sohn des jüdischen Arztes [[Moritz Neisser]] (1820–1896), Geheimer Sanitätsrat in Breslau und [[Charlottenbrunn]], und Louise Kremser(1819–1855), die aus einer Berliner Unternehmerfamilie stammte, geboren. Da seine Mutter starb, bevor er ein Jahr alt war, wurde Neisser von der Stiefmutter aufgezogen. 1883 heiratete Albert Neisser die [[Philanthrop]]in Toni Kauffmann (1861–1918). Das Ehepaar blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Volksschule in [[Ziębice|Münsterberg]] besucht hatte, trat Neisser in das humanistische [[Maria-Magdalenen-Gymnasium|St.-Maria-Magdalena-Gymnasium]] in [[Breslau]] ein. Hier legte er mit [[Paul Ehrlich]] 1872 die Reifeprüfung ab. Im selben Jahr begann er an der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Breslau mit dem Studium der Medizin. Später war er für ein klinisches Semester an der [[Universität Erlangen]]. [[1877]] legte er sein Staatsexamen ab und wurde in Breslau mit einer Arbeit über die [[Bandwürmer|Bandwurmerkrankung]] zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine Lehrer waren der [[Internist]] [[Anton Biermer]] sowie [[Rudolf Heidenhain]], [[Julius Cohnheim]], [[Carl Weigert]] und [[Carl Julius Salomonsen]] (1847–1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend arbeitete Neisser zwei Jahre als Assistenzarzt an der neu gegründeten Breslauer Hautklinik bei [[Oskar Simon (Mediziner)|Oskar Simon]] (1845–1882). Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1880 in Leipzig und wurde zum [[Privatdozent]]en ernannt. 1882 übernahm er als [[Extraordinarius|außerordentlicher Professor]] die Leitung der Dermatologie in Breslau. 1889 gehörte er mit [[Joseph Doutrelepont]], [[Moriz Kaposi]], [[Edmund Lesser]] und [[Philipp Josef Pick]] zu den Gründern der [[Deutsche Dermatologische Gesellschaft|Deutschen Dermatologischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/artikel?id=12688 Albert Neisser] auf enzyklopaedie-dermatologie.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Neisser geplante neue Dermatologische Klinik in Breslau wurde 1892 eröffnet. 1902 gründete er die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, 1907 erhielt er die [[Lehrstuhl|o. Professur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern gehörten [[Paul Linser]] und [[Karl Zieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1879 gelang Neisser die bahnbrechende Entdeckung des Erregers der [[Gonorrhoe]] (Tripper), den er mithilfe von [[Robert Koch]]s Färbe- und Ausstrichverfahren isolierte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch (1843–1910). Ein Essai.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 73–109, hier: S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Micrococcus“ nannte. Von Ehrlich wurde der Erreger später in „Gonococcus“ umbenannt. Heute wird das zu den Neisser-Diplokokken gehörende Bakterium [[Neisseria gonorrhoeae]] genannt. Noch im gleichen Jahr ging Neisser auf Forschungsreise nach Norwegen, um dort mehr als 100 [[Lepra]]fälle zu untersuchen. Mit einer speziellen Färbemethode konnte er den Leprabazillus nachweisen, der 1873 von dem norwegischen Bakteriologen [[Gerhard Armauer Hansen]] beobachtet worden war, und eindeutig als krankheitsverursachend identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Arbeitsgebiete waren neben der [[Syphilis]] auch Lupus-Erkrankungen, wobei er erstmals auf eine Abgrenzung von tuberkulöser (&amp;#039;&amp;#039;Lupus vulgaris&amp;#039;&amp;#039;: [[Tuberkulose|Hauttuberkulose]]) und nicht-tuberkulöser Formen (&amp;#039;&amp;#039;[[Lupus pernio]]&amp;#039;&amp;#039;) hinwies. Neisser fand zwar nicht die Ursachen der Syphilis, lieferte aber wesentliche Beiträge zum Infektionsmodus durch Versuche mit Affen, die er in Java, damals Batavia in Niederländisch-Indien, zwischen 1905 und 1907 durchgeführt hatte. Als Meilensteine der Syphilisdiagnostik gelten gemeinsame Studien mit [[August von Wassermann|August Wassermann]] und [[Carl Bruck]], die 1906 zur Entwicklung und Einführung einer Nachweisreaktion für Syphilisinfektion im Blutserum führten ([[Syphilis|Wassermann-Test]], [[August von Wassermann|Wassermann-Reaktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neisser beschäftigte sich bevorzugt mit Diagnostik, Therapie ([[Arsphenamin]]) und Verhütung (Prostituiertenproblem) von Geschlechtskrankheiten, darüber hinaus befasste er sich auch mit anderen Hauterkrankungen (lichenoider [[Vitiligo]], [[Urtikaria]], Hauttumoren, Hautinfektionen, [[Psoriasis]], [[Dermatomykose|Hautpilzerkrankungen]], [[Pemphigus]], [[Ekzem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neissers Arbeit war international anerkannt, aus seiner Schule ging eine große Zahl bedeutender Dermatologen hervor. Er war Geheimer Medizinalrat, wurde mehrfach mit Orden ausgezeichnet und war Mitglied des Reichsgesundheitsrats (1916). Im Jahr 1886 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Mit [[Edmund Lesser]] und [[Paul Gerson Unna]] gehört er zum „Gründungstrio“ der deutschen Dermatologie.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Dermatologie in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York usw. 1999, S. 39–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenversuche zur Syphilisforschung ===&lt;br /&gt;
Albert Neisser dachte über neue gesundheits- und sozialpolitische Strategien zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten, so vor allem der Syphilis, nach und plädierte für die Ablösung der seiner Meinung nach ineffektiven sittenpolizeilichen Überwachung von Prostituierten durch eine rein medizinische Überwachung.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Sauerteig: &amp;#039;&amp;#039;Albert Neisser&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang U. Eckart]] und [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 1. Aufl. C.H. Beck München 1995, 2. Aufl. Springer Heidelberg, Berlin et al. 2001, 3. Aufl. Springer Heidelberg, Berlin et al. 2006, S. 237+238, Print und Online-Version (ISBN 978-3-540-29584-6 bzw. ISBN 978-3-540-29585-3).&amp;lt;/ref&amp;gt; Albert Neisser verursachte einen der ersten deutschen Medizinskandale, indem er 1892 bei einem [[Menschenversuch]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Elkeles: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Menschenversuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts und der Fall Neisser. Rechtfertigung und Kritik einer wissenschaftlichen Methode.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorisches Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 1985, S. 135–148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Krankenhauspatientinnen mit Syphilis infizierte. Bei diesen Experimenten suchte er – analog zu der von [[Emil von Behring]] entwickelten [[Serumtherapie]] der [[Diphtherie]] – nach einem Serum gegen Syphilis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hüntelmann&amp;quot;&amp;gt;Axel C. Hüntelmann: &amp;#039;&amp;#039;Paul Ehrlich. Leben, Forschung, Ökonomien, Netzwerke&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0867-1, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst einmal wollte Neisser die Vorfrage klären, ob das Serum syphilitischer Personen für gesunde Menschen unschädlich ist. Zu dem Zeitpunkt war der Erreger noch unbekannt, Neisser ging jedoch von bakteriellen Erregern aus und hielt es deswegen für unproblematisch, zellenfreies [[Blutserum]] von Syphilis-Patienten zu injizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Neisser: &amp;#039;&amp;#039;Was wissen wir von einer Serumtherapie bei Syphilis und was haben wir von ihr zu erhoffen?&amp;#039;&amp;#039; zitiert nach: Nicolas Pethes u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenversuche. Eine Anthologie 1750–2000&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-518-29450-5, S. 595–599, hier S. 595.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies tat er bei acht Frauen bzw. Mädchen, das jüngste von ihnen zehn Jahre alt. Bei vier Patientinnen trat später Syphilis auf. Neisser selbst ging davon aus, dass sie – weil es sich um junge Prostituierte gehandelt habe – sich die Infektion infolge Prostitution zugezogen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Neisser: &amp;#039;&amp;#039;Was wissen wir von einer Serumtherapie bei Syphilis und was haben wir von ihr zu erhoffen?&amp;#039;&amp;#039; zitiert nach: Nicolas Pethes u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenversuche. Eine Anthologie 1750–2000&amp;#039;&amp;#039;, S. 595–599, hier S. 598.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skandal wurde durch einen Artikel des späteren Friedensnobelpreisträgers [[Ludwig Quidde]] ausgelöst, der auch in der [[Antivivisektionist]]en-Bewegung aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel C. Hüntelmann: &amp;#039;&amp;#039;Paul Ehrlich. Leben, Forschung, Ökonomien, Netzwerke&amp;#039;&amp;#039;, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]] wurden Neissers Experimente diskutiert und scharf verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Andernach: Der Einfluß der Parteien auf das Hochschulwesen in Preußen 1948–1918, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1972, ISBN 3-525-31804-9, S. 171 f.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Das führte einerseits dazu, dass sich Wissenschaftler mit Neisser solidarisierten und für ihn Unterschriften sammelten, andererseits zu einem Prozess gegen Neisser. Eine auch öffentlich geführte Debatte über ethisches Verhalten und Klinik und Labor fand daraufhin insbesondere zwischen 1898 und 1901 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian G. Mildenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Kein Heil durch Arsen? Die Salvarsandebatte und ihre Konsequenzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen&amp;#039;&amp;#039; 8/9, 2012/2013, S. 327–390, hier: S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Elkeles: &amp;#039;&amp;#039;Meizinische Menschenversuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts und der Fall Neisser. Rechtfertigung und Kritik einer wissenschaftlichen Methode.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorisches Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 1985, S. 135–148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als besonders problematisch wurde empfunden, dass Neisser auch an unmündigen Kindern experimentiert hatte, ohne die Erlaubnis der Eltern einzuholen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hüntelmann&amp;quot; /&amp;gt; In dem Prozess vertrat der Göttinger Strafrechtler [[Carl Ludwig von Bar]] als Gutachter die Ansicht, Forschungsexperimente ohne rechtswirksame Zustimmung der Versuchspersonen seien strafbar.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: Nicolas Pethes u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenversuche. Eine Anthologie 1750–2000&amp;#039;&amp;#039;, S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Dezember 1900 wurde Neisser eines Dienstvergehens für schuldig befunden, da er „zur Heilung aufgenommene Personen mit Blutserum syphilitischer Personen geimpft hat oder hat impfen lassen, ohne sich der Zustimmung dieser Personen oder ihrer gesetzlichen Vertreter versichert zu haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: Nicolas Pethes u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenversuche. Eine Anthologie 1750–2000&amp;#039;&amp;#039;, S. 599.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am selben Tag wies das [[Preußisches Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten|Preußische Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten]] die Vorsteher der Kliniken, Polikliniken und sonstigen Krankenanstalten an, Menschenversuche nur noch nach eingehender Belehrung und ausdrücklicher Einwilligung der Probanden zuzulassen. Versuche an Minderjährigen wurden vollständig verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolas Pethes u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenversuche. Eine Anthologie 1750–2000&amp;#039;&amp;#039;, S. 515f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart]]: &amp;#039;&amp;#039;Bar jeder Moral. Die unheilige Allianz von Heilen und Töten&amp;#039;&amp;#039;, mit Zsfassungen in engl. Sprache, in: Universität Heidelberg: Ruperto Carola 2(2013) S. 95–101, hier: Beginnende Diskussion: der „Fall Neisser“, S. 96; [https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=67416954&amp;amp;sess=3f86f5b9f27572fce64629a3aeafa3af&amp;amp;art=f&amp;amp;kat1=freitext&amp;amp;kat2=ti&amp;amp;kat3=au&amp;amp;op1=AND&amp;amp;op2=AND&amp;amp;var1=&amp;amp;var2=bar%20jeder%20moral&amp;amp;var3=%22eckart%2C%20wolfgang%22 Bar jeder Moral 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expeditionen nach Java ===&lt;br /&gt;
Neisser unternahm zwei Forschungsreisen nach [[Java (Insel)|Java]] und hielt sich jeweils für mehrere Monate in [[Batavia (Niederländisch-Indien)|Batavia]] auf, das zu dieser Zeit unter niederländischer Kolonialverwaltung stand. Ziel seiner Reisen in die niederländische Kolonie war die Erforschung der Übertragbarkeit der Syphilis und die Beobachtung des Krankheitsverlauf, wofür er an mehreren hundert [[Orang-Utan]]s experimentierte. Die erste Expedition in den Jahren 1904 und 1905 fand zeitgleich zu einer Java-Reise des Psychiaters [[Emil Kraepelin]] statt, der ebenfalls an der Syphilis forschte, indem er Patienten der Irrenanstalt [[Bogor|Buitenzorg]] untersuchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEN&amp;quot;&amp;gt;[[Christoph Bendick]]: &amp;#039;&amp;#039;Abseits ausgetretener Pfade: Deutsche Mediziner im kolonialen Indonesien&amp;#039;&amp;#039;, in Aktuelle Dermatologie [[Thieme Verlag]], 2017; 43. Jahrgang, Seite 109&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der zweiten Expedition in den Jahren 1906 und 1907 wurde Neisser von seinem Assistenten [[Carl Bruck]] begleitet. Neisser publizierte seine Ergebnisse in einem ausführlichen Bericht im Jahr 1911. Zu dieser Zeit waren seine Erkenntnisse allerdings bereits in vielen Aspekten überholt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstsammler und Mäzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa in Breslau.jpg|mini|[[Villa Neisser]], Architekt Grisebach]]&lt;br /&gt;
Neisser und seine Frau Toni waren Kunstliebhaber und [[Mäzen]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Marius Winzeler: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Sammler und Mäzene in Breslau – von der Donation zur „Verwertung“ ihres Kunstbesitzes&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Sammeln. Stiften. Fördern. Jüdische Mäzene in der deutschen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, red. Andrea Baresel-Brand, Peter Müller, Magdeburg 2006, S. 131–150, S. 137f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Villa Neisser]] war reich mit Kunstschätzen ausgestattet und ein kulturelles Zentrum der Stadt Breslau. Zum Freundeskreis des Ehepaars zählten der Architekt [[Hans Poelzig]], der Bildhauer [[Theodor von Gosen]], die Komponisten [[Gustav Mahler]] und [[Richard Strauss]], der Schriftsteller und spätere Nobelpreisträger [[Gerhart Hauptmann]] sowie der Maler [[Eugene Spiro|Eugen Spiro]]. In der Villa befanden sich zahlreiche Kunstwerke der Künstler [[Fritz Erler (Maler)|Fritz]] und [[Erich Erler]], unter ihnen auch die Porträts der Eheleute Toni und Albert Neisser und berühmter Gäste der Villa. Zu der Sammlung zählten auch Bilder von [[Giovanni Segantini]] (&amp;#039;&amp;#039;Mittagszeit in den Alpen&amp;#039;&amp;#039;), [[Arnold Böcklin]] (&amp;#039;&amp;#039;Triptychon Venus Genetrix&amp;#039;&amp;#039;), [[Oswald Achenbach]], [[Hans Thoma]], [[Frijts Thaulow]], Eugen Spiro, und Kunstwerke von [[Constantin Meunier]], [[Franz Stuck]], [[Ignatius Taschner]] und Theodor von Gosen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schlesische Kunstsammlungen: {{Webarchiv|wayback=20180124070905|url=http://www.schlesischesammlungen.eu/Kolekcje/Neisser-Toni-1861-1913-Neisser-Albert-1855-1916-Breslau|text=Toni Neisser (1861–1913), Albert Neisser (1855–1916)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über eine der Gonorrhoe eigenthümliche Micrococcenform.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Centralblatt für die Medizinische Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 28 (1879), S. 497–500.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Aetiologie des Aussatzes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 57 (1880), S. 65–70.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mikrokokken der Gonorrhoe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Medizinische Wochenschrift]].&amp;#039;&amp;#039; (DMW), Jg. 8 (1882), S. 279–283, {{ISSN|0012-0472}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die chronischen Infektionskrankheiten der Haut.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Auspitz]], [[Victor Babeș]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Hautkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Vogel Verlag, Leipzig 1883, S. 560–723. (Handbuch der speciellen Pathologie und Therapie, Bd. 14)&lt;br /&gt;
* mit Janicke: &amp;#039;&amp;#039;Exitus letalis nach Erysipelimpfung bei inoperablem Mamma-carcinom und mikroskopischem Befund des geimpften Carcinoms.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Band 25, 1884, S. 401 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Mängel der zur Zeit üblichen Prostituiertenuntersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; (DMW), Jg. 16 (1890), S. 834–837, {{ISSN|0012-0472}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pathologie des Ekzems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Dermatologie und Syphilis]]/Supplement.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 (1892), S. 116–161.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Versuche zur Übertragung der Syphilis auf Affen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; (DMW), Jg. 30 (1904), S. 1369–1373, {{ISSN|0012-0472}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weitere Mitteilungen über den Nachweis spezifischer luetischer Substanzen durch Komplementverankerung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 55 (1906) S. 451–477, {{ISSN|0340-1782}} (zusammen mit [[August von Wassermann]], [[Carl Bruck]] und A. Schlucht).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber das neue Ehrlichsche Mittel. Offener Brief an den Herausgeber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Medizinische Wochenschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Band 36, 1910, S. 1212 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die unter finanzieller Beihilfe des Deutschen Reiches während der Jahre 1905–1909 in Batavia und Breslau ausgeführten Arbeiten zur Erforschung der Syphilis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamt (Beihefte zu den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes).&amp;#039;&amp;#039; Band 37, Berlin 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist es wirklich ganz unmöglich, die Prostitution gesundheitlich unschädlich zu machen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Medizinische Wochenschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Band 42, 1915, S. 1385–1388.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Arsenophenylglyzin und seine Verwendung bei der Syphilisbehandlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arch. Dermatol. Syph.&amp;#039;&amp;#039; Band 121, 1916, S. 576–612.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monographien ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Echinococcen-Krankheit&amp;#039;&amp;#039;. Breslau : Bernstein Verlag 1877 (Habilitationsschrift) [https://hdl.handle.net/2027/hvd.hc2jjs Digitalisat auf Hathitrust], [https://archive.org/details/b22287577 Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die chronischen Infectionskrankheiten der Haut&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Hautkrankheiten&amp;#039;&amp;#039; (Ziemssens &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Speciellen Pathologie und Therapie&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, 1. Hälfte; S. 553–723). Leipzig : Vogel 1883 [https://archive.org/details/willan-72791/page/n17/mode/2up Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* Albert Neisser (Hg). &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft : vierter Congress&amp;#039;&amp;#039;. Wien &amp;amp; Leipzig : Braumüller 1894 [https://archive.org/details/b28051671 Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die experimentelle Syphilisforschung nach ihrem gegenwärtigen Stande&amp;#039;&amp;#039;. (Sonderabdruck aus den Verhandlungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft) Berlin : Springer 1906 [https://archive.org/details/dieexperimentell00neis Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Bedeutung der Lupuskrankheit und die Notwendigkeit ihrer Bekämpfung&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig : Klinkhardt Verlag 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ikonographia dermatologica : Atlas seltener, neuer und diagnostisch unklarer Hautkrankheiten / Atlas des maladies rares de la peau. An atlas of new and rare skin diseases / Tabulae selectae adjuvantibus de Amicis&amp;#039;&amp;#039; … [et al.]. Editae a Albert Neisser, Eduard Jacobi (Eduard Jacobi 1862–1915). Berlin : Urban &amp;amp; Schwarzenberg 1910–1914(?)&lt;br /&gt;
** Fasc. 1–6 in einem Band (Tab. 1–51) [https://archive.org/details/willan-72464/page/n3/mode/2up Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
** Fasc. 1, Tab. 1–8 (1906) [https://archive.org/details/ikonographiader02unkngoog Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
** Fasc. 2, Tab. 9–16 (1907) [https://archive.org/details/ikonographiader00unkngoog/mode/2up Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
** Fasc. 3, Tab. 17–26 (1908) [https://archive.org/details/ikonographiader01unkngoog/mode/2up Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
** Fasc. 6, Tab. 44–51 (1912) angebunden an 7.1914&lt;br /&gt;
** Fasc. 7, Tab. 52–59 (1914) + angeb. Fasc. 6, Tab. 44–51 (1912) [https://archive.org/details/neisser-jacobi.-ikonographia-dermatologica.-no-7.1914-mit-angeb.-no-6.1912 Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die unter finanzieller Beihilfe des Deutschen Reiches während der Jahre 1905–1909 in Batavia und Breslau ausgeführten Arbeiten zur Erforschung der Syphilis&amp;#039;&amp;#039;. Berlin : Springer 1911 [albert-neisser.-bericht-reich-syphilis Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* Albert Neisser (Hg). &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Pathologie und Therapie der Syphilis&amp;#039;&amp;#039;. Berlin : Springer 1911 [https://archive.org/details/albert-neisser-hg.-beitrage-zur-pathologie-und-therapie-der-syphilis.-berlin-springer-1911 Digitalisat auf Internet Archive], [https://archive.org/details/albert-neisser.-beitrage-zur-pathologie-und-therapie-der-syphilis.-springer-berlin-1911 Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Syphilis und Salvarsan&amp;#039;&amp;#039;. Berlin : Springer 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg und die Geschlechtskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart und Berlin : Deutsche Verlags-Anstalt 1915 [albert-neisser.-der-krieg-und-die-geschlechtskrankheiten-der-deutsche-krieg-heft-54.1915 Digitalisat auf Internet Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschlechtskrankheiten und ihre Bekämpfung. Vorschläge und Forderungen für Ärzte, Juristen und Soziologen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag VDM Müller, Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-8364-0948-3 (Nachdr. d. Ausg. Berlin 1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|51|52|Neisser, Albert|[[Eberhard J. Wormer]]|118738380}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeno.org/Pagel-1901 Biographisches Lexikon der hervorragenden Aerzte des 19. Jahrhunderts]&amp;#039;&amp;#039;. Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1989, ISBN 3-7463-0145-9, S. 1193–1196 (Nachdr. d. Ausg. Berlin 1901).&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=[[Hans Schadewaldt]] |Lemma=Neisser, Albert Ludwig Sigesmund |Band=10 |Seiten=17–19}}&lt;br /&gt;
* Sigrid Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Albert Neisser Leben und Werk auf Grund neuer, unveröffentlichter Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Triltsch Verlag, Düsseldorf 1968 (Düsseldorfer Arbeiten zur Geschichte der Medizin; Bd. 29) (zugl. Dissertation, Universität Düsseldorf 1967).&lt;br /&gt;
* [[Alfred Stühmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Albert Neisser.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dermatologische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 131 (1955), S. 214–216, {{ISSN|0011-9083}}.&lt;br /&gt;
* Thomas M. Vogelsang: &amp;#039;&amp;#039;The Hansen-Neisser Controversy, 1879–1880.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Leprosy.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 31 (1963), S. 74–80, Jg. 32 (1964), S. 330–331, {{ISSN|0020-7349}}.&lt;br /&gt;
* Herbert Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Albert Neisser.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Investigative Urology.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 8 (1971), S. 478–480, {{ISSN|0021-0005}}.&lt;br /&gt;
* Feliks Wasik, Albrecht Scholz, Günther Sebastian: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Albert Neisser.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hautarzt]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 31 (1980), S. 328–333, {{ISSN|0017-8470}}.&lt;br /&gt;
* [[Werner E. Gerabek]]: &amp;#039;&amp;#039;Neißer, Albert.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1029 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Family of Neisser|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118738380}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118738380}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|neisser_a|S|1881|S|1882}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/2441.html | wayback=20240804015907 | text=Albert Neisser bei whonamedit.com}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|IDName=albert-neisser|Name=Albert Neisser|Weblink=1|Datum=13. August 2022}}&lt;br /&gt;
* Heiner Wember: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/albert-neisser-mediziner-100.html &amp;#039;&amp;#039;30.07.1916 - Todestag des Mediziners Albert Neisser.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juli 2016 (Podcast, 14:37 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118738380|LCCN=no90007946|VIAF=27866555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neisser, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dermatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leprabekämpfung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Medizinalrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsgesundheitsrat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neisser, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neisser, Albert Ludwig Sigesmund (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dermatologe, Bakteriologe und Sozialhygieniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Świdnica|Schweidnitz]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], Provinz Schlesien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
	</entry>
</feed>