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	<title>Albert Muchar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:24:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Muchar&amp;diff=1655826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: Korr.</title>
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		<updated>2025-03-19T08:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Muchar.jpg|mini|Albert von Muchar im Jahre 1822. ([[Joseph Franz Kaiser|J. F. Kaiser]], nach einem Ölgemälde)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert von Muchar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Anton Muchar von Bied und Rangfeld&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1786]] in [[Lienz]]; † [[6. Juni]] [[1849]] in [[Graz]]), war [[Benediktiner]] und [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Bibliothekar]], [[Archivar]] und [[Historiker]], [[österreichischer Schriftsteller|Schriftsteller]], [[Doktor]] der [[Philosophie]] und [[Rektor]] der [[Karl-Franzens-Universität]] in Graz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Grab von Albert Anton von Muchar auf einem Friedhof in Graz, Österreich..jpg|mini|Das Grab von Albert Anton von Muchar auf dem [[Katholischer Stadtfriedhof St. Peter|Katholischen Stadtfriedhof St. Peter]] in Graz (2024).]]&lt;br /&gt;
Muchar wurde als Sohn eines kaiserlichen Haupteinnehmers in Lienz in [[Tirol]] geboren. In seiner Heimatstadt verbrachte er die Kindheit, besuchte die Schule und das von den [[Franziskanische Orden|Franziskanern]] geführte [[Gymnasium]]. Im Jahre 1803 wechselte er auf das Grazer [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] über und begann dort seine philologischen Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. September 1805 wurde Anton Muchar vom damaligen Abt des [[Stift Admont|Benediktinerstiftes Admont]], Gotthard Kugelmayr, ins [[Noviziat]] aufgenommen und nahm den [[Ordensname|Ordensnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Albert&amp;#039;&amp;#039; an. Er studierte nun [[Theologie]] und befasste sich, neben den klassischen und neueren Sprachen, schon damals mit der steirischen Landesgeschichte. Am 16. Oktober 1808 legte er das [[Ordensgelübde]] ab und empfing am 1. Oktober des folgenden Jahres die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1809 wurde Muchar an der „Theologischen Anstalt“ des Klosters als [[Professor]] für das gesamte [[Bibelstudium]] eingesetzt und nach der Wiedererrichtung der „Philosophischen Lehranstalt“ in Admont 1810 auch als Professor für griechische [[Philologie]]. Im Jahre 1813 wurde er ferner zum Archivar und Bibliothekar des Benediktinerstiftes bestellt und wirkte in diesen Positionen ununterbrochen bis ins Jahre 1823. In diesem Jahr wurde Muchar an die theologische Abteilung des Grazer Lyzeums berufen und bereits im Jahre 1825 übernahm er die Professur für [[Ästhetik]] und altklassischen Studien an der philosophischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] dieser Lehranstalt. Nach der Wiedererrichtung der Grazer Universität im Jahre 1827, leitete Muchar als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] die philosophische Fakultät in den Jahren 1827–1829 und wurde für den Zeitabschnitt 1842–1843 zum Rektor der Karl-Franzens-Universität gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muchar, der im Jahre 1843 als Initiator maßgeblich bei der Schaffung des Historischen Vereines für [[Innerösterreich]] beteiligt war und in der damaligen gelehrten Welt einen exzellenten Ruf hatte, wurde im Jahre 1847 durch Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]] zum „wirklichen Mitglied“ der neugegründeten [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in Wien berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei der Übersiedlung im Jahre 1823 wurde Muchar vom Abt des Benediktinerstiftes Admont mit der Aufgabe betraut, als Hofmeister die Klosterniederlassung in Graz zu führen und zu verwalten. Der Admonter Hof war damals ein bedeutsamer Handelsplatz und ein stark frequentierter Sammelpunkt der dominierenden Persönlichkeiten aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Verwaltung der Landeshauptstadt. An seiner langjährigen Wirkungsstätte verstarb er auch, noch keine 63 Jahre alt. Albert von Muchar, der „Altmeister der steirischen Landesgeschichte“, wurde auf dem [[Katholischer Stadtfriedhof St. Peter|Katholischen Stadtfriedhof St. Peter]] in Graz bestattet, in einem [[Ehrengrab]] des Historischen Vereines für Steiermark, dessen Mitbegründer er einst gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Sowohl in Graz als auch in Lienz gibt es eine Muchargasse. Am Ende der Grazer Muchargasse (Haus Körösistraße 18) gibt es eine Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (in Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das römische Norikum.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Graz 1825–1826.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Herzogthums Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; 9 Bände, Graz 1844–1874 ([http://www.dlib.si/details/URN:NBN:SI:DOC-8HYLWYK4/? online], pdf und txt, Webseite [[Slowenische National- und Universitätsbibliothek]]&amp;lt;!--google hat 3. id=ThBnAAAAcAA 2xyzmyukSEcC 7plmAAAAcAAJ (2018), BNB hat 7. urn:nbn:de:bvb:12-bsb10010715-2 --&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urkundenregesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für österreichische Geschichte|Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Wien 1849, S. 429–510 ({{Google Buch |BuchID=m7ESAAAAYAAJ |Seite=429 |Hervorhebung=}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Gaßner: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog, Albert von Muchar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des historischen Vereines für Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Erstes Heft, Graz 1850.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Muchar, Albert von|19|306|311}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|436|438|Muchar, Albert von|[[Anton Schlossar]]|ADB:Muchar, Albert von}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|402|403|Muchar von Ried P. Albert (Anton)|Th. Graff}}&lt;br /&gt;
* Johann Tomaschek: &amp;#039;&amp;#039;P. Albert von Muchar OSB (1786–1849).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Osttiroler Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 67. Jahrgang, Nr. 7, 1999, S. 1–8 ([https://www.osttirol-online.at/4eb3c0c09b5b8/1999%20-%2007%20klein.pdf PDF auf osttirol-online.at]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117146617}}&lt;br /&gt;
* [http://openlibrary.org/search?q=Albert+von+Muchar  Albert Muchar, Digi-Bücher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117146617|LCCN=n/99/11287|VIAF=55940247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muchar, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lienz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muchar, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muchar von Bied und Rangfeld, Anton (Geburtsname); Muchar, Albert von &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Benediktiner, Historiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1786&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lienz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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