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	<title>Albert Mooren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-08T12:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Mooren.jpg|mini|Albert Mooren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Clemens Maria Hubert Mooren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1828]] in [[Oedt (Grefrath)|Oedt]]; † [[31. Dezember]] [[1899]] in [[Düsseldorf]]) war [[Augenheilkunde|Augenarzt]], [[Geheimer Medizinalrat]], [[Professor]] und Direktor der städtischen Augenklinik Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/zeitleiste/Zeitleiste-VI.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Gymnasium Thomaeum Kempen|Gymnasiums Thomaeum]] in [[Kempen]] und des [[Marzellengymnasium]]s in [[Köln]] legte Albert Mooren 1850 die Reifeprüfung ab. Nach anfänglichen Studien an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] in [[Bonn]] wechselte er nach fünf Semestern 1853 nach [[Berlin]] und führte dort sein Studium fort. 1853 war er Gründungsmitglied des Katholischen Lesevereins, jetzt [[KStV Askania-Burgundia Berlin]], in Berlin, der Gründungskorporation des [[Kartellverband|KV]]. Mooren promovierte 1854 und beschäftigte sich auf Anregung seines Lehrmeisters [[Albrecht von Graefe]] mit dem Studium der [[Augenheilkunde]] (Ophthalmologie). Er verfasste seine Doktorarbeit über &amp;#039;&amp;#039;das Doppelsehen.&amp;#039;&amp;#039; Erste praktische Erfahrungen sammelte er in der Augenklinik Graefes, wo er unter dessen Assistenz am 17. Juni 1854 seine erste große Operation durchführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Geheime Medizinalrat Professor Dr. Mooren |Sammelwerk=Düsseldorfer Volksblatt |Ort=Düsseldorf |Datum=1900-01-02 |Seiten=2 |Online=https://zeitpunkt.nrw/download/pdf/8957489?name=1%20211900 |Format=PDF |KBytes=5300}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1855 erhielt er seine [[Approbationsordnung|Approbation]] als praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Arzt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte der Familie Dr. Albert Mooren, Nordfriedhof Düsseldorf.jpg|mini|Grabstätte der Familie Dr. Albert Mooren, Nordfriedhof Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel am Albert-Mooren-Brunnen in Duesseldorf-Bilk, von Suedosten.jpg|mini|Gedenktafel am Albert-Mooren-Brunnen in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Approbation war Mooren zunächst als Assistent von Graefes in Berlin tätig. Vom 1. Oktober 1855 bis zum 30. September 1856 leistete er seinen einjährigen Militärdienst ab. Danach eröffnete er am 15. Oktober 1856 im elterlichen Haus in Oedt eine Praxis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Schon bald machte er sich einen Namen durch besonders geschickt ausgeführte Augenoperationen. Er setzte sich für die Anwendung der präparatorischen [[Iridektomie]] bei der [[Katarakt (Medizin)|Staroperation]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Patienten kamen nicht nur aus dem Rheinland, sondern auch aus den Nachbarländern Holland, Belgien und Frankreich strömten die Augenkranken zu ihm. Nach eigenen Angaben hatte Albert Mooren jährlich über 2000 Patienten. 1897 blickte Albert Mooren im Vorwort zu einem seiner Bücher auf die vierzigjährige Laufbahn als Augenarzt zurück und schrieb, dass er &amp;#039;&amp;#039;143.204 verschiedene Patienten behandelt und 23.337 größere Operationen durchgeführt&amp;#039;&amp;#039; habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon konnte Albert Mooren wegen der guten Einnahmen aus der Behandlung von wohlhabenden Patienten auch Arme und Einwohner von Oedt kostenlos behandeln. Er übernahm damit auch die Funktion eines Armenarztes, obwohl er dies eigentlich nicht brauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurde in Düsseldorf die erste Augenklinik in der [[Ratinger Straße]] 11 und 13&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8519573?query=Mooren Städtische Augenklinik (Ratingerstr. 11 und 13): Dr. Mooren, dirigierender Arzt], in Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf zusammengestellt am 1. Juli 1863. II. Oeffentliche Behörden, Privat-Unternehmungen, Vereine., S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt; neben dem ehemaligen [[Palais Spinrath]] Nr. 15 eröffnet. Mooren konnte als Leiter dieser Klinik gewonnen werden und zog von Oedt nach Düsseldorf, wo er am 22. April 1862 die neue Stelle annahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Parallel hierzu war er von 1868 bis 1878 als konsultierender Augenarzt und Operateur des Institut Ophtalmologique in Lüttich tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Graefe |Titel=Nachruf Albert Mooren |Sammelwerk=Dt. Medizinische Wochenschrift 1900 |Nummer=2 |Datum= |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem hielt er sich alljährlich einige Zeit in Paris auf, wo er eine größere Zahl von Patienten behandelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Frhr. v. Bönninghausen |Titel=Augenarzt Professor Dr. Albert Mooren zu seinem 100jährigen Geburtstage |Hrsg=Gemeinde Oedt |Sammelwerk=Festschrift zum 100. Geburtstage von Prof. Dr. A. Mooren |Verlag=Druck Wilhelm Lambertz |Ort=Oedt |Datum=1928 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führte jährlich zwischen 600 und 800 größere Operationen durch. 1865 bildete die Düsseldorfer Augenklinik unter der Leitung Moorens das fünftgrößte europäische Augenzentrum nach London, Moskau, Birmingham und Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Hoß |Titel=Albert Mooren. Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert |Verlag=Triltsch |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |Seiten=163 |Kommentar=Dissertation, Universität Düsseldorf, 1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Mooren geführte Augenklinik gilt als Wegbereiter für die Eröffnung der Medizinischen Akademie im Jahre 1907,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Hoß |Titel=Albert Mooren. Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert |Verlag=Triltsch |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |Seiten=164 |Kommentar=Dissertation, Universität Düsseldorf, 1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die später zur Gründung der Düsseldorfer Universitätsmedizin führte. Im Jahre 1880 wurde der Hunderttausendste von Mooren betreute Patient mit einem Fackelzug der Bürger gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uniklinik-duesseldorf.de/fileadmin/Datenpool/einrichtungen/unternehmen_id2/dateien/ukdialog10_web.pdf |titel=Mediziner im Düsseldorfer Stadtbild |werk=UKDialog |hrsg=Universitätsklinikum Düsseldorf |datum=2006 |seiten=6f. |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170831221830/http://www.uniklinik-duesseldorf.de/fileadmin/Datenpool/einrichtungen/unternehmen_id2/dateien/ukdialog10_web.pdf |archiv-datum=2017-08-31 |abruf=2024-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. Oktober 1883 trat Mooren als Leiter der Düsseldorfer Augenklinik aus gesundheitlichen Gründen zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er praktizierte noch bis Sommer 1888 in der augenärztlichen Abteilung des [[Töchter vom heiligen Kreuz|Kreuzschwestern]]-Klosters im &amp;#039;&amp;#039;Theresienhospital&amp;#039;&amp;#039; [[Altestadt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8428805?query=Mooren Mooren, Geh. Medizinalrat, Sprechst. im Hospital der Kreuzschwestern, Stiftspl. 13 8–10, Kaiserstr. 46 10 1/2–1], in Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf für 1888., S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis er wegen der Folgen einer Malariaerkrankung, die er sich auf einer Vortragsreise in die Vereinigten Staaten zugezogen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Graefe |Titel=Nachruf Albert Mooren |Sammelwerk=Dt. Medizinische Wochenschrift 1900 |Nummer=2 |Datum= |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nur noch privat in seinem Haus auf der [[Kaiserstraße (Düsseldorf)|Kaiserstraße]] 46 behandelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8432544?query=Mooren Mooren, A., Geh. Sanitätsrath, Dr. med., Dirig. der städt. Augenklinik, Kaiserstr. 46], in Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf für 1879, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 wurde Mooren zum Professor ernannt, nachdem er vorher schon den Ehrentitel als Geheimer Medizinalrat erhalten hatte. Bei den Feierlichkeiten zu seinem 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstag wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Jahres 1899 erlitt Albert Mooren einen Schlaganfall und starb am Morgen des 31. Dezember 1899.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde am 3. Januar 1900 in einem [[Ehrengrab]] auf dem Düsseldorfer [[Nordfriedhof (Düsseldorf)|Nordfriedhof]] &amp;lt;!-- Lage: Feld 64, Nr. 38957-60 --&amp;gt; beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhoefe/map/nord.shtml |titel=Nordfriedhof |hrsg=Landeshauptstadt Düsseldorf |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080415112714/http://www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhoefe/map/nord.shtml |archiv-datum=2008-04-15 |abruf=2024-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Nachruf schreibt der „General-Anzeiger für Düsseldorf und Umland“ am 3. Januar 1900 über Albert Mooren:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Unsere Stadt hat in ihm einen der berühmtesten Bürger verloren, die Wissenschaft, speciell die Augenheilkunde, einen ihrer hervorragendsten Jünger. Herr Geheimrath Mooren hatte als Augenarzt europäischen Ruf, den er sowohl seiner practischen Erfahrung, wie seiner litterarischen Thätigkeit in seinem Sondergebiete verdankte. Er stammte aus Oedt, besuchte das Gymnasium in Köln und die Universitäten Bonn und Berlin, wo er einer der besten Schüler des berühmten Augenarztes Graefe war. Nach beendetem Studium ließ er sich in seinem Geburtsorte nieder, siedelte aber nach einigen Jahren nach Düsseldorf über. Hier wurde er 1862 an die Spitze der städtischen Augenheilanstalt berufen. Besonders zahlreich kamen Mooren solche Erkrankungen zu, die chirurgische Eingriffe erforderten. Auf die vielfältige Beschäftigung Moorens mit unfallverletzten Augenkranken aus dem Arbeiterstande ist sein Buch über die Sehstörungen und Entschädigungsansprüche der Arbeiter zurückzuführen. Von Interesse ist darin die Einführung, in der Mooren die Wandlungen schildert, welche während der letzten drei Jahrzehnte in dem Verhältnisse zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in dem rheinischen Industriebezirke vor sich gegangen sind. Neben seinem Ruf als Augenarzt steht aber gleich groß sein Ruhm als Mensch; er war ein edler, lauterer Charakter und besaß ein warmes Herz für die Armen und Elenden. Unzähligen ist er ein Wohltäter gewesen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Mooren ist vielfältig als großzügiger Förderer von Kunst, Wissenschaft und Kirche hervorgetreten. So stiftete er dem Bischöflichen Stuhl in Münster 30 ha Ländereien rund um den früheren Beginenhof (&amp;quot;Marienhöfken&amp;quot;) in Kamp (unweit von Kloster Kamp in [[Kamp-Lintfort|Kamp-LIntfort]]) zur Gründung einer Pfarrei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Hoß |Hrsg=[[Hans Schadewaldt|Schadewaldt,H]] |Titel=Albert Mooren - Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert |Verlag=Triltsch Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |Seiten=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des Vereins der Düsseldorfer Ärzte und der von dem Verein errichteten Unterstützungskasse für notleidende Ärzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Hoß |Hrsg=Schadewaldt |Titel=Albert Mooren - Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert |Verlag=Triltsch Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |Seiten=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei eigene „Mooren’sche Stiftungen“ errichtete er u. a. zu Gunsten des Vereins der Düsseldorfer Künstler sowie „für die Erziehung armer blinder Kinder“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_CA9C0E2B-4983-4FB8-950C-613707AF200D |titel=Stadtarchiv Düsseldorf: Dr. Mooren’sche Stiftung für die Erziehung armer blinder Kinder. Generalia. |werk=Archive in NRW (Website) |hrsg=NRW |abruf=2024-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Dienstagsgesellschaften“ in seinem Hause waren ein beliebter Künstlertreff und wesentlicher Bestandteil des Düsseldorfer Gesellschaftslebens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Iris Metje |Hrsg=Wiener/von Hülsen-Esch/Körner |Titel=Moorenbrunnen von Joseph Hammerschmidt |Sammelwerk=Campuskunst Heinrich-Heine-Universität |Verlag=dup |Ort=Düsseldorf |Datum=2014 |ISBN=978-3-943460-49-0 |Seiten=336}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bibliothek stiftete Mooren dem Düsseldorfer Ärzteverein, dessen Bibliotheksbestand später von der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]] übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ulb.hhu.de/forschen-und-erkunden/historische-sammlungen/nachlaesse-spezialsammlungen-und-historische-bibliotheken/historische-bibliotheken.html#c191124 |titel=Historische Bibliotheken |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160709144410/http://www.ulb.hhu.de/forschen-und-erkunden/historische-sammlungen/nachlaesse-spezialsammlungen-und-historische-bibliotheken/historische-bibliotheken.html#c191124 |archiv-datum=2016-07-09 |abruf=2018-03-15 |zitat=Die Titel sind im Suchportal recherchier- und bestellbar. Signatur: AERVER..}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Ehren des Augenarztes verleiht die Universitäts-Augenklinik in Düsseldorf seit 2008 die Meibom-Mooren-Medaille für herausragende Leistungen bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Augenoberfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaden-verlag.de/ueber-uns/nachrichten/neues-detail/meibom-mooren-medaille-2023-an-steffen-heegard-verliehen |titel=Meibom-Mooren-Medaille 2023 an Steffen Heegard verliehen |hrsg=Kaden-Verlag |datum=2023-11-08 |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Albert Mooren heiratete in [[Ahaus]] Carolina Maria Theodora Oldenkott (* 1841). Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor. Die Tochter Hedwig (* 1871) vermählte sich 1891 mit [[Theodor von Guérard]], dem späteren Reichsminister. Die Tochter Leonie war Ehefrau des späteren Kölner Generalstaatsanwaltes [[Otto Rust (Jurist)|Otto Rust]]. Albert Moorens Bruder war der Reichstagsabgeordnete [[Theodor Mooren]]. Ur-Ur Enkel [[Thomas Dietlein]] wurde ebenfalls Professor für Augenheilkunde und leitete 2010 kurzzeitig auch kommissarisch die Universitätsklinik Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1871: Ehrenkreuz III. Klasse des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern]],&lt;br /&gt;
* 1871: Ritterkreuz des Belgischen [[Orden Leopolds II.|Ordens Leopolds II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Hoß |Titel=Albert Mooren. Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert |Verlag=Triltsch |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |Seiten=83 |Kommentar=Dissertation, Universität Düsseldorf, 1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1875: Affilierung zum [[Redemptoristen]]-Orden&lt;br /&gt;
* 1895 Verleihung des Professorentitels&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Hoß |Titel=Albert Mooren. Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert |Verlag=Triltsch |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |Seiten=92 |Kommentar=Dissertation, Universität Düsseldorf, 1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1898: Ehrenvorsitzender des Vereins der Ärzte Düsseldorfs&lt;br /&gt;
* 1898: [[Liste der Ehrenbürger von Düsseldorf|Ehrenbürgerwürde der Stadt Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/daten/Ju2008.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1898: [[Roter Adlerorden]] III. Klasse mit Schleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Albert Mooren benannte Krankheitsbilder ==&lt;br /&gt;
* Ulcus roden Mooren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-who/kode-suche/htmlamtl2019/block-h15-h22.htm |titel=DIMDI - ICD-10-WHO Version 2019 |abruf=2021-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: Degenerative Verdünnung der peripheren Hornhaut (sog. Randfurchenkeratitis)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Messmer E M. |Titel=Sterile Keratitis. |Sammelwerk=Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde |Band=236 |Nummer=10 |Datum=2019 |Seiten=1235–1250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Albert Mooren benannte Örtlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moorenstraße&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, Benennung im Jahre 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moorenstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Essen]]&lt;br /&gt;
* Denkmal auf dem &amp;#039;&amp;#039;Moorenplatz&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, Enthüllung am 22. Oktober 1910.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/chronik/1910.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Albert-Mooren-Brunnen]]&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, geschaffen 1910 vom Bildhauer [[Joseph Hammerschmidt]]. Der Brunnen trägt eine Bronzetafel mit dem Porträt Albert Moorens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DLDüsseldorf|1377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Albert-Mooren-Allee&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Albert-Mooren-Halle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.albert-mooren-halle.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; (1975) im Geburtsort [[Oedt (Grefrath)|Oedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Retinitis pigmentosa.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gehinderte Tränenleitung.&amp;#039;&amp;#039; 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die verminderten Gefahren einer Hornhautvereiterung bei der Staarextraction.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung der Bindehauterkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ophthalmiatrische Beobachtungen.&amp;#039;&amp;#039; Hirschwald, Berlin 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber sympathische Gesichtsstörungen.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1869.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ophthalmologische Mittheilungen aus dem Jahre 1873.&amp;#039;&amp;#039; Hirschwald, Berlin 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesichtsstörungen und Uterinleiden.&amp;#039;&amp;#039; 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Pathogenese der sympathischen Gesichtsstörungen.&amp;#039;&amp;#039; 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Lustren ophthalmologischer Thätigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Bergmann, Wiesbaden 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hauteinflüsse und Gesichtsstörungen.&amp;#039;&amp;#039; 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige Bemerkungen über Glaucomentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sehstörungen und Entschädigungsansprüche der Arbeiter.&amp;#039;&amp;#039; 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Indicationen der Cataractdiscission.&amp;#039;&amp;#039; 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die operative Behandlung der natürlich und künstlich gereiften Staarformen.&amp;#039;&amp;#039; 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die medicinische und operative Behandlung kurzsichtiger Störungen.&amp;#039;&amp;#039; Bergmann, Wiesbaden 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julius Hirschberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1916.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Hoß&lt;br /&gt;
   |Titel=Albert Mooren. Ein Augenarzt im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Triltsch&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation, Universität Düsseldorf, 1980}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Löhr in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 6. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). SH-Verlag, Schernfeld 2000, ISBN 3-89498-097-4, S. 71 f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|68|69|Mooren, Albert Clemens|[[Eberhard J. Wormer]]|118583883}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Mooren,+Albert Mooren, Albert].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Julius Pagel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Wien 1901, Sp. 1156 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gateway-bayern.de/opensearch?rfr_id=BSB%3APND&amp;amp;res_id=BVB&amp;amp;rft_id=info%3Apnd%2F118583883 Literatur von und über Albert Mooren] im Katalog des Bibliotheksverbunds Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118583883|LCCN=n99803877|VIAF=64799629}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mooren, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Medizinalrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Leopolds II. (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mooren, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mooren, Albert Clemens&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Augenarzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oedt (Grefrath)|Oedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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