<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Memmi</id>
	<title>Albert Memmi - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Memmi"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Memmi&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T23:42:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Memmi&amp;diff=259637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Memmi&amp;diff=259637&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-08T05:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Memmi par Claude Truong-Ngoc décembre 1982.jpg|mini|Albert Memmi (1982)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Memmi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1920]] in [[Tunis]], [[Tunesien#Französisches Protektorat, Unabhängigkeitskampf|Französisches Protektorat Tunesien]]; † [[22. Mai]] [[2020]] in [[Paris]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lemonde.fr/disparitions/article/2020/05/24/mort-de-l-ecrivain-et-essayiste-albert-memmi_6040604_3382.html |titel= Albert Memmi, écrivain et essayiste, est mort |werk=lemonde.fr |datum=2020-05-24 |sprache=fr |abruf=2020-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein tunesisch-französischer [[Schriftsteller]] und [[Soziologe]], der in mehr als 20 Büchern [[Dekolonisation]], [[Rassismus]], [[Judentum|jüdische Identität]] und [[Emigration]] untersuchte sowie das Lebensgefühl der [[Xenophobie|Entfremdung]] und [[Exil|Entwurzelung]] zur Sprache brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Der Sohn jüdischer Eltern wuchs unter den Verhältnissen der [[Französisch-Nordafrika|französischen Kolonialherrschaft]] in Tunis auf. Die Familie lebte am Rand des jüdischen Viertels &amp;#039;&amp;#039;La Hara&amp;#039;&amp;#039; in Tunis, wo es günstige Voraussetzungen für den Handwerksbetrieb seines Vaters gab. Dieser Stadtteil versank zunehmend in den sich ausbreitenden [[Slum]]verhältnissen; trotz Sanierungsversuchen wurde er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgerissen. Seine Mutter entstammte einer [[Berber]]familie und sprach [[Judäo-Arabisch]], blieb jedoch zeitlebens [[Analphabetismus|Analphabetin]]. Der Vater, ein [[Sattler]] italienischer Abstammung, der mit seinem italienischen Gesellen Lederartikel für [[Malta|maltesische]] [[Kutscher]] und [[Fuhrmann (Beruf)|Fuhrleute]] aus [[Gabès]] herstellte, sprach den [[Tunesisch-Arabisch|tunesischen Dialekt des Arabischen]], [[Maltesische Sprache|Maltesisch]] und [[Italienische Sprache|Italienisch]].&amp;lt;ref name=&amp;#039;kefisrael&amp;#039;&amp;gt;Claude Sitbon: [https://kefisrael.com/2013/11/18/albert-memmi-un-regard-biographique/ &amp;#039;&amp;#039;Albert Memmi – un regard biographique&amp;#039;&amp;#039;]. Eintrag vom 18. November 2013 auf www.kefisrael.com (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;Wolfsteiner&amp;#039;&amp;gt;Beate Wolfsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zum französisch-jüdischen Roman nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. [[Max Niemeyer Verlag]], Tübingen 2003. S. 282–286 ([https://books.google.de/books?id=GOmLCY8VQYgC&amp;amp;pg=PA282&amp;amp;lpg=PA282&amp;amp;dq=Koutab+Albert+Memmi&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Uypy8gHDCY&amp;amp;sig=ACfU3U0TdgF30OUZxQjPncdqNw1DppmLzA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiUwNO7_urnAhXUPsAKHTUxDiUQ6AEwA3oECAoQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Koutab%20Albert%20Memmi&amp;amp;f=false online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Memmi erlebte seine ersten Schuljahre ab 1924 an einer tunesisch-jüdischen Schule und konnte erst im Alter von sieben Jahren zur französisch geführten Grundschule der &amp;#039;&amp;#039;[[Alliance Israélite Universelle]]&amp;#039;&amp;#039; wechseln. Durch ein 1932 erhaltenes Stipendium der jüdischen Gemeinde gelang es ihm, die Schulzeit am &amp;#039;&amp;#039;[[Gymnasium|Lycée]] Carnot&amp;#039;&amp;#039; in Tunis fortzusetzen. Im Jahre 1939 beendete er diese Ausbildung mit dem [[Baccalauréat]] und einem Abschluss im Fach [[Philosophie]]. In seiner Freizeit fand Memmi Anschluss in der [[Zionismus|zionistischen]] Jugendorganisation [[Hashomer Hatzair]] und in sozialistisch orientierten Gruppierungen. Im Lyzeum hatte man ihm ein schriftliches Bekenntnis zum [[Vichy-Regime]] abgefordert, das er jedoch verweigerte. Nach diesem ersten politischen Konflikt schrieb er sich an der [[Universität Algier]] im benachbarten [[Algerien]] ein. Während seiner Studienzeit begann er zu schreiben und publizierte in tunesischen Zeitungen. Im Jahre 1942 trafen ihn während der [[Tunesienfeldzug|deutschen Besetzung Nordafrikas]] [[Afrikafeldzug#Geplante Judenvernichtung|antijüdische Repressionen]], in deren Folge er von der Universität verwiesen und in ein [[Internierung]]s- und [[Arbeitslager]] eingewiesen wurde. Im Bewusstsein des politisch aufmerksamen jungen Mannes entwickelte sich die Erkenntnis, dass sein Lebensweg als Abkömmling einer jüdischen Familie der unteren sozialen Schicht schwierig werden könne, zudem ihm unter den Verhältnissen des Vichy-Regimes kaum Entwicklungschancen offen stehen würden.&amp;lt;ref name=&amp;#039;Wolfsteiner&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges ging er 1946 für ein Philosophiestudium an die [[Universität von Paris|Sorbonne]] nach Paris und erwarb eine [[Agrégation de philosophie en France|Agrégation de philosophie]], die ihm einen weiteren akademischen Weg eröffnete. Während des Studiums traf er auf den Leiter des französischen Fachbereichs an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]], der ihn für eine wissenschaftliche Stellung gewinnen wollte. Diese Pläne scheiterten schließlich an Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen. Von den damaligen gesellschaftlichen Verhältnissen in Frankreich zeigte er sich tief enttäuscht. Im Jahre 1951 heiratete er eine Französin aus [[Lothringen]]. Ihre unterschiedliche [[Sozialisation]] gestaltete die gemeinsame Beziehung schwierig. Beide verließen 1955 Frankreich und zogen nach Tunis. Dort nahm er eine Stelle als Lehrer am &amp;#039;&amp;#039;Lycée Carnot&amp;#039;&amp;#039; an. In den 1950er Jahren beteiligte sich Memmi an den Aktivitäten der [[Geschichte Tunesiens#Unabhängigkeitskampf (etwa 1911 bis 1956)|Unabhängigkeitsbewegung Tunesiens]].  Während dieser Zeit gründete er mit [[Béchi Ben Yahmed]] und [[Ben Smaïl]] eine seit April 1955 erscheinende Wochenzeitung mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;L’Action&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Catalogue général de la Bibliothèque nationale de France: [https://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb32681695r bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;  (1960–1961 als &amp;#039;&amp;#039;Afrique-Action&amp;#039;&amp;#039; und danach als [[Jeune Afrique]] fortgeführt). Im Jahre 1956, als [[Unabhängigkeit Tunesiens|Tunesien unabhängig]] wurde, verließ er wegen der zunehmend einseitig arabisch orientierten kulturellen Ausrichtung sein Heimatland und wandte sich wieder nach Frankreich, wo er 1967 die [[französische Staatsbürgerschaft]] annahm. Unter seinen Weggefährten kam es deswegen zu kritischen Reflexionen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;kefisrael&amp;#039;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;Wolfsteiner&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine eigenen Erfahrungen mit [[Armut]] und [[Exklusion|Ausgrenzung]] verarbeitete er schriftstellerisch in dem autobiografischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Salzsäule&amp;#039;&amp;#039;, der 1953 erschien und zu einem in viele Sprachen übersetzten Klassiker der französischen Nachkriegsliteratur wurde. Für die [[Neue Zürcher Zeitung]] ist dieser Roman ein „kathartischer Rückblick auf Kindheit und Jugend eines arabischen Juden, der sich bei seiner Identitätssuche zwischen orientalischen Wurzeln und westlicher Aufklärung hin und her gerissen fühlt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sibylle Kroll |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/albert-memmi-vordenker-der-dekolonialisierung-gestorben-ld.1313985 |titel=Albert Memmi – Vordenker der Dekolonialisierung gestorben |abruf=2020-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – Der ebenfalls bekannte Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Fremde&amp;#039;&amp;#039; ist die literarisch verarbeitete Geschichte der ersten Jahre seiner Ehe mit einer Französin, die an den kulturellen Gegensätzen einer binationalen Partnerschaft zu zerbrechen drohte. Ein Klassiker der [[Postkolonialismus|Kolonialismuskritik]] wurde auch der Essay &amp;#039;&amp;#039;Der Kolonisator und der Kolonisierte&amp;#039;&amp;#039; (französisches Original 1957, deutsche Übersetzung 1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Memmi hat sich als Soziologe mit dem Thema Rassismus auch wissenschaftlich beschäftigt und eine Definition gegeben, die von wichtigen Nachschlagewerken wie der „[[Encyclopædia Universalis]]“ übernommen worden ist. Zitat:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 | Text=Rassismus erfüllt eine bestimmte Funktion. (…) Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver biologischer Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der eine [[Aggression]] gerechtfertigt werden soll.&lt;br /&gt;
 | Autor=Albert Memmi&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.universalis.fr/recherche/?q=Racisme&amp;amp;s= Encyclopédie Universalis (fr)]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist in der inzwischen leicht modifizierten Fassung vielfach verbreitet, wird aber auch alternativ diskutiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 | Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.&lt;br /&gt;
 | Autor=Albert Memmi&lt;br /&gt;
 | ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Memmi: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus&amp;#039;&amp;#039;. 1992, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein 2004 erschienenes Spätwerk &amp;#039;&amp;#039;Portrait du décolonisé&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;arabo-musulman&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;et de quelques autres&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Einwanderern in Frankreich und den politischen Entwicklungen in seinen früheren Kolonien. Es wirft vielen Einwanderern arabisch-muslimischer Herkunft Gewaltbereitschaft und das Verharren in einer selbstverschuldeten Unmündigkeit vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/albert-memmi-portrait-du-decolonise-arabo-musulman-et-de.730.de.html?dram:article_id=102365 |titel=Albert Memmi: Portrait du décolonisé arabo-musulman et de quelques autres ; |abruf=2020-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch fand große Aufmerksamkeit in den Medien und führte zu einer teilweise hitzigen Debatte. Viele Menschen aus [[SOS Racisme]] und der Bewegung [[Mouvement contre le racisme et pour l&amp;#039;amitié entre les peuples|MRAP]], der 1949 gegründeten Initiative gegen Rassismus in Frankreich,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mouvement contre le racisme et pour l’amitié entre les peuples (MRAP) |url=https://www.mrap.fr/ |titel=Edito – Mouvement contre le racisme et pour l’amitié entre les peuples |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-05-30 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; empfanden das Buch als [[Polemik|Beschimpfung]] und Abkehr von dem, was Memmi selbst jahrzehntelang vertreten und unterstützt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein literarisches und wissenschaftliches Werk erhielt Albert Memmi zahlreiche Preise, darunter den Grand prix de la francophonie (2004). Er starb im Mai 2020 im Alter von 99 Jahren in Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dominic Johnson |Titel=Nachruf auf Albert Memmi: Europa und seine Nachbarn |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-05-27 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Nachruf-auf-Albert-Memmi/!5685191/ |Abruf=2020-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les hypothèses infinies. Journal 1836-1962&amp;#039;&amp;#039;,  herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von  Guy Dugas, Centre national de la recherche scientifique, Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Planète libre&amp;#039;&amp;#039;, 2021, ISBN 978-2-271-13593-3&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel &amp;#039;&amp;#039;Albert Memmi, ou les contradictions du XXe siècle&amp;#039;&amp;#039; von Nicolas Weill hierzu in &amp;#039;&amp;#039;Le Monde des Livres&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2021, S. 1 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La libération du Juif&amp;#039;&amp;#039;. [[Éditions Gallimard]], Paris 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[[Système universitaire de documentation|SUDOC]]: [https://www.sudoc.fr/153758880 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait du décolonisé arabo-musulman et de quelques autres&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Gallimard, Paris 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Système universitaire de documentation|SUDOC]]: [https://www.sudoc.fr/078371309 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agar&amp;#039;&amp;#039;, Corréa, Paris 1955&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Fremde.&amp;#039;&amp;#039; Roman, übersetzt von Barbara Rösner-Brauch. [[Verlag Donata Kinzelbach]], Mainz 1991, häufige Neuauflagen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le pharaon&amp;#039;&amp;#039;, Juillard, Paris 1988&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Pharao&amp;#039;&amp;#039;. Roman, übersetzt von Una Pfau, Beck- und Glückler Verlag, Freiburg 1990.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]]: [https://d-nb.info/900768304 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le racisme. Description, définition, traitement&amp;#039;&amp;#039; Gallimard, Paris 1982&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Udo Rennert, [[Athenäum Verlag]], Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1987 (deutsche Erstausgabe)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]]: [https://d-nb.info/871083183 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait du colonisé. Précédé du Portrait du colonisateur&amp;#039;&amp;#039;, Buchet/Chastel, Paris 1957&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Kolonisator und der Kolonisierte: zwei Porträts&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorw. von [[Jean-Paul Sartre]] und einem Nachwort des Autors zur deutschen Ausgabe, übersetzt von Udo Rennert, [[Syndikat Verlag]], Frankfurt/M. 1980 (französisches Original: )&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]]: [https://d-nb.info/800042352 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juifs et Arabes&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Gallimard, Paris 1974 (Collection Idées; 320)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Système universitaire de documentation|SUDOC]]: [https://www.sudoc.fr/000050326 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Salzsäule&amp;#039;&amp;#039;. Roman. [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]], Köln, Berlin 1963, 1. Aufl. (deutsche Erstausgabe, Übersetzung Gerhard M. Neumann, französisches Original: &amp;#039;&amp;#039;La Statue de sel&amp;#039;&amp;#039; 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]]: [https://d-nb.info/453302491 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait du colonisé; précédé du portrait du colonisateur&amp;#039;&amp;#039;. Corrêa: Buchet/Chastel, Paris 1957&amp;lt;ref&amp;gt;[[Système universitaire de documentation|SUDOC]]: [https://www.sudoc.fr/005548349 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prix de Carthage&amp;#039;&amp;#039; (Tunis)&amp;lt;ref name=&amp;#039;Memmi 1987&amp;#039;&amp;gt;Albert Memmi: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1987, S. [2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prix Fénéon&amp;#039;&amp;#039; (Paris)&amp;lt;ref name=&amp;#039;Memmi 1987&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prix Simba&amp;#039;&amp;#039; (Rom)&amp;lt;ref name=&amp;#039;Memmi 1987&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Académie française|Grand Prix de la Francophonie de l’Académie Française]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Memmi, Guy Dugas: &amp;#039;&amp;#039;Journal de guerre 1939–1943; suivi de Journal d’un travailleur forcé et autres textes de circonstance&amp;#039;&amp;#039;. [[Centre national de la recherche scientifique|CNRS]] éditions, Paris 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Système universitaire de documentation|SUDOC]]: [https://www.sudoc.fr/234872640 bibliografischer Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Clara Lévy: &amp;#039;&amp;#039;Ecritures de l’identité. Écrivains juifs après la shoah.&amp;#039;&amp;#039; PUF, Paris 1998, ISBN 2-13-049686-5 (online lesbar; ferner über [[Georges Perec]], [[Romain Gary]], [[Edmond Jabès]] und [[Albert Cohen]]) S. 183–201.&lt;br /&gt;
* Clara Lévy: &amp;#039;&amp;#039;Salzsäule.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Pr–Sy.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2014, ISBN 978-3-476-02505-0, S. 311–315.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118783130}}&lt;br /&gt;
* Fondation Harissa: [https://www.harissa.com/ Webpräsenz der jüdischen Nordafrikaner]. auf www.harissa.com (franz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118783130|LCCN=n/50/7208|NDL=00449741|VIAF=105885902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Memmi, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Tunesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft und Forschung in Tunesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (École des hautes études commerciales de Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tunis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Memmi, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Schriftsteller, Essayist und Soziologe tunesischer Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tunis]], französ. Kolonie Tunésie&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>