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	<title>Albert Kivikas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:52:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Kivikas&amp;diff=1653574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-04-07T21:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Kivikas.jpg|miniatur|Albert Kivikas (Aufnahme aus den 1930er Jahren)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Kivikas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|18|1|1898}} in [[Suure-Jaani]]; † [[19. Mai]] [[1978]] in [[Lund]], [[Schweden]]) war ein [[Estland|estnischer]] [[Schriftsteller]] und Journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Kivikase haud.jpg|miniatur|Grab auf dem [[Waldfriedhof Tallinn|Tallinner Waldfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
Albert Kivikas wurde im [[Kreis Viljandi]] in eine [[Weber]]-Familie geboren. Die Familie zog während seiner Kindheit häufig um. Albert Kivikas besuchte daher von 1907 bis 1913 verschiedene Schulen, bevor er sich mit der Mutter in der Nähe von [[Viljandi]] niederließ und die Handelsschule besuchte. 1916 wechselte er auf die (staatliche) Kommerzschule in [[Tartu]], um während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] der Einberufung zum Militärdienst in der russischen Armee zu entgehen. Sein Lehrer in [[Estnische Sprache|Estnisch]] und [[Französische Sprache|Französisch]] war dort unter anderen der Sprachwissenschaftler [[Johannes Aavik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des [[Estnischer Freiheitskrieg|Estnischen Freiheitskriegs]] fiel am 22. Dezember 1918 Tartu in die Hände der [[Bolschewiki]]. Kivikas floh zurück nach Viljandi und schloss sich den dortigen estnischen Truppen unter Führung von [[Kaarel Eenpalu|Karl Einbaum]] als Freiwilliger an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eesti elulood.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn: Eesti Entsüklopeediakirjastus 2000 (= Eesti entsüklopeedia 14) ISBN 9985-70-064-3, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt; Er diente an der Front am [[Võrtsjärv]], bei [[Rõngu]], [[Valga]] und [[Sangaste]], bevor er nach Tartu zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1919 schloss Kivikas die Kommerzschule ab. Ab Herbst 1920 studierte Kivikas an der Philosophischen Fakultät der [[Universität Tartu]], unter anderem bei dem [[Psychologie|Psychologen]] [[Konstantin Ramul]] und bei dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler [[Gustav Suits]]. 1922 brach Kivikas sein Studium ab und zog als Journalist nach [[Berlin]]. Im August 1923 zog er nach [[Estland]] zurück. In Tartu ließ er sich als freier Schriftsteller und Journalist (unter anderem als Gerichtsreporter) nieder. Besonders in den 1920er Jahren war er für seine [[Novelle]]n, [[Erzählung]]en und [[Roman]]e einer der meistgelesenen estnischen Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 siedelte er in die Hauptstadt [[Tallinn]] über. Zunächst war er bei der Zeitung [[Vaba maa]] als Literaturkritiker angestellt, bevor er von 1931 bis 1934 bei [[Eesti Päevaleht]] schrieb und von 1935 bis 1938 die Kulturredaktion der Zeitung [[Uus Eesti]] leitete. Gleichzeitig war er am Theater tätig. Von 1935 bis 1938 war er [[Dramaturg]] am &amp;#039;&amp;#039;Eesti Draamateater&amp;#039;&amp;#039; und von 1938 bis 1940 am [[Nationaloper Estonia|Opern- und Konzerthaus Estonia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Besetzung Estlands war Kivikas von 1941 bis 1944 bei der Zeitung [[Eesti Sõna]] tätig. Gleichzeitig war er von 1941 bis 1943 Vorsitzender des [[Estnischer Schriftstellerverband|Estnischen Schriftstellerverbands]] (&amp;#039;&amp;#039;Eesti Kirjanikkude Liit&amp;#039;&amp;#039;). Vor der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Besetzung Estlands floh Albert Kivikas mit seiner Familie im April 1944 zunächst nach [[Helsinki]], anschließend nach [[Schweden]]. Er war dort als Archivmitarbeiter sowie als Redakteur bei der estnischsprachigen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Eesti Post&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt. 1978 starb Kivikas im Exil in Lund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Albert Kivikas begann während seiner Zeit an der Handelsschule als [[Lyrik]]er. Einem größeren Publikum wurde er mit dem [[Sonett]] &amp;#039;&amp;#039;Kevadine külm&amp;#039;&amp;#039; bekannt, das 1916 in der Zeit und [[Sakala (Zeitung)|Sakala]] unter dem [[Pseudonym]] A. Pedajas erschien. Ab 1917 erschien auch [[Prosa]] von ihm. 1919 erschien unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Sookaelad&amp;#039;&amp;#039; eine Sammlung von Kurzgeschichten (unter dem Pseudonym Mart Karus). Später wandte sich Kivikas immer mehr dem [[Futurismus]] zu. Der Großteil seines Werks ab Mitte der 1920er Jahre ist dann aber dem [[Realismus (Literatur)|Neorealismus]] zuzuordnen. Neben seiner journalistischen Tätigkeit war Kivikas auch als Übersetzer aus dem [[Russische Sprache|Russischen]] und Deutschen tätig (u.&amp;amp;nbsp;a. [[E. T. A. Hoffmann]], [[Georg Ebers]], [[Nikolai Gogol]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Werk Kivikas&amp;#039; ist der 1936 erschienene Roman &amp;#039;&amp;#039;Nimed marmortahvlil&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Die Namen auf der Marmortafel&amp;#039;&amp;#039;). Er beschreibt das Schicksal estnischer Jugendlicher, die im Estnischen Freiheitskrieg (1918–1920) kämpfen. Der Roman beruht auf den persönlichen Erfahrungen des Autors. Der Held des Romans, Henn Ahas, trägt starke autobiographische Züge. Das Buch hatte großen Erfolg in Estland und gilt als bekanntestes literarisches Werk über den Freiheitskrieg. Von Kivikas erschienen noch drei Fortsetzungsromane, die allerdings nur im schwedischen Exil erscheinen konnte (1948, 1951 und 1954).&amp;lt;ref&amp;gt;R. Bl.: &amp;#039;&amp;#039;Albert Kivikas: Nimed Marmortahvlil&amp;#039;&amp;#039;, in: Kindlers Neues Literatur Lexikon, hg. von Walter Jens, München 1996, Bd. 9, S. 443.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2002 wurde das Buch aufwändig verfilmt und war ein großer Kinoerfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftstellerische Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |anzahl=2 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ohverdet konn&amp;quot; (Kurzgeschichten, gemeinsam mit [[Erni Hiir]], 1919)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Lendavad sead&amp;quot; (Kurzgeschichten 1919)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Sookaelad&amp;quot; (Novellen, 1919)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mina&amp;quot; (Kurzgeschichte, 1920)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Verimust&amp;quot; (Novellen und Kurzgeschichten, 1920)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Maha lüüriline šokolaad!&amp;quot; (literarisches Manifest, 1920)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Jüripäev&amp;quot; (Roman, 1921)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Nõuandja&amp;quot; (Kindererzählung, 1921)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Lumimemm&amp;quot; (Kindererzählung, 1921)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Verine väits&amp;quot; (Novelle, 1922)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ristimine tulega&amp;quot; (Roman, 1923)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Jaanipäev&amp;quot; (Roman, 1924)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mihklipäev&amp;quot; (Roman, 1924)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Murrang&amp;quot; (Roman, 1925)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Miniatüürid&amp;quot; (Kurzgeschichten, 1926)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Süütu&amp;quot; (Novelle, 1927)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Punane ja valge&amp;quot; (Novellen, 1927)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Vekslivõltsija&amp;quot; (Roman, 1931)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Nimed marmortahvlil&amp;quot; (Roman, 1936)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Nimed marmortahvlil&amp;quot; (Drama, gemeinsam mit [[August Annist]], 1939)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Karuskose&amp;quot; (Roman, 1943)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Nimed marmortahvlil II&amp;quot; (Roman, 1948)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;See on see maa&amp;quot; (Poem, 1950)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Nimed marmortahvlil III&amp;quot; (Roman, 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Nimed marmortahvlil IV&amp;quot; (Roman, 1954)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Tulililled&amp;quot; (Kurzgeschichten, 1957)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kodukäija&amp;quot; (Roman, 1963)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ins Deutsche ==&lt;br /&gt;
* Am Moor. Zwei Novellen (enth. „Hochwasser“ und „Am Moor“). Aus dem Estnischen von [[Friedrich Schwarz]]. Tartu: J.G.Krüger 1936. 71 S. (Estnische Reihe 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war in der ersten und zweiten Auflage von [[Kindlers Literatur Lexikon]] der Roman &amp;#039;&amp;#039;Nimed marmortahvlil&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;Die Namen auf der Marmortafel&amp;#039;) besprochen worden. In der dritten Auflage ist er weggefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Albert Kivikas war zweimal verheiratet. Er hatte fünf Söhne und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Salu: &amp;#039;&amp;#039;Albert Kivikas&amp;#039;&amp;#039;. Lund 1971&lt;br /&gt;
* Cornelius Hasselblatt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der estnischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, New York 2006 (ISBN 3-11-018025-1), S. 401f., 488f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|142255858}}&lt;br /&gt;
* [http://elm.einst.ee/issue/18/albert-kivikas-writer-republic/ Albert Kivikas: Writer of the Republic] (Estonian Literary Magazine)&lt;br /&gt;
* [http://www.kirmus.ee/erni/autor/kivi_b.html Kurzbiographie, Bilder, Werke] (estnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142255858|LCCN=no/91/19452|VIAF=12634977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kivikas, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsreporter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Estnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Estland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Estnischen Freiheitskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Estnischer Emigrant in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kivikas, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karus, Mart; Pedajas, A.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=estnischer Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Suure-Jaani]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lund]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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