<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Kesselring</id>
	<title>Albert Kesselring - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Kesselring"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Kesselring&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T00:07:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Kesselring&amp;diff=105766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Webarchiv statt toter Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Kesselring&amp;diff=105766&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T04:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Webarchiv statt toter Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Kesselring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1885]] in [[Marktsteft]]; † [[16. Juli]] [[1960]] in [[Bad Nauheim]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/albert-kesselring/ |titel=Albert Kesselrings Vermächtnis: Soldat bis zum letzten Tag |werk=Zukunft braucht Erinnerung |datum=2024-07-25 |sprache=de |abruf=2024-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Heeres- und Luftwaffenoffizier (seit 1940 [[Generalfeldmarschall]]). Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er Befehlshaber größerer Verbände von Land- sowie Luftstreitkräften unter anderem in Polen, Frankreich, der Sowjetunion, Nordafrika und Italien. Nach Kriegsende wurde er von einem britischen Militärgericht in Italien als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Rüb |Titel=NS-Massaker in Italien: Versehrter Ort, versehrte Menschen |Datum=2019-08-12 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/italien-ns-massaker-vor-75-jahren-in-der-toskana-16330275.html |Abruf=2019-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und später mehrfach begnadigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R93434, Albert Kesselring.jpg|mini|Albert Kesselring, 1940]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayerische Armee ===&lt;br /&gt;
Kesselring wuchs als Sohn eines Lehrers und späteren Stadtschulrates in [[Bayreuth]] auf. Nach bestandenem [[Abitur]] am [[Gymnasium Christian-Ernestinum]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kerstin von Lingen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kesselrings letzte Schlacht.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er am 20. Juli 1904 in das in [[Festung Metz|Metz]] stationierte [[Königlich Bayerisches 2. Fußartillerie-Regiment|2.&amp;amp;nbsp;Fußartillerie-Regiment]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Am 8. März 1906 erfolgte seine Ernennung zum [[Leutnant]]. Nachdem er am 29. März 1910 seine Frau Pauline geheiratet hatte, adoptierte das Paar 1913 ein Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1912 absolvierte er einen Ballonbeobachter-Kurs in einer Luftschiffabteilung (bevor es [[Aufklärungsflugzeug]]e gab, verwendete man [[Fesselballon]]e). Am 25. Oktober wurde er zum [[Oberleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente Kesselring als [[Adjutant|Bataillonsadjutant]] bei der Artillerie. Am 5. Dezember 1914 wurde er zum Hauptquartier der [[Königlich Bayerische Fußartillerie-Brigade|Fußartillerie-Brigade]] versetzt. 1916 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert, war er als Generalstabsoffizier bei Divisions- und Korpsstäben tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Albert Kesselring |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=wDykAwAAQBAJ&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=%22Eine+Schlacht+der+F%C3%BChrungsfehler%22&amp;amp;ots=4U_AYYsH1s&amp;amp;sig=2C6bAXa-1QlcCQEzmV01hK41l5c#v=onepage&amp;amp;q=%22Eine%20Schlacht%20der%20F%C3%BChrungsfehler%22&amp;amp;f=false |Abruf=2026-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Leistungen während des Krieges wurden durch die Verleihung beider Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], des [[Militär-Verdienstorden (Bayern)|Militärverdienstordens]] IV. Klasse mit Schwertern und mit Krone sowie des Ritterkreuzes II. Klasse des [[Albrechts-Orden]]s mit Schwertern gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichswehrministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Kesselring 1919 in die [[Reichswehr]] übernommen und zunächst als [[Batteriechef]] verwendet. 1922 wurde er ins [[Reichswehrministerium]] versetzt, wo er unter anderem in der Heeres-Ausbildungsabteilung (T&amp;amp;nbsp;4) und im Stab des Chefs der Heeresleitung verwendet wurde. Nach Tätigkeiten als Generalstabsoffizier in verschiedenen Divisionsstäben übernahm Kesselring von 1931 bis 1933 als [[Oberstleutnant]] die Funktion des Kommandeurs der III.&amp;amp;nbsp;[[Abteilung (Militär)|Abteilung]] im [[4. Artillerie-Regiment (Reichswehr)|4.&amp;amp;nbsp;Artillerie-Regiment]] in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorkriegszeit ====&lt;br /&gt;
1933 wechselte Kesselring, inzwischen [[Oberst]], in das neugebildete [[Reichsluftfahrtministerium]], wo er die Leitung des Amtes&amp;amp;nbsp;D (später Luftwaffenverwaltungsamt) übernahm. Sein Aufgabengebiet umfasste hierbei den Aufbau der späteren [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Er schied 1934 auch formal aus dem [[Heer (Wehrmacht)|Heer]] aus und legte die Flugzeugführerprüfung ab. 1936 erfolgte die Beförderung Kesselrings zum [[Generalleutnant]], im Juni dieses Jahres wurde er als Nachfolger des verunglückten [[Walther Wever (General)|Walther Wever]] zum Chef des Generalstabs der Luftwaffe ernannt. Im Juni 1937 übernahm er unter Beförderung zum [[General der Flieger]] den Befehl im Luftkreis&amp;amp;nbsp;III (Dresden). Zu Beginn des folgenden Jahres wurde er Befehlshaber des [[Luftwaffengruppenkommando 1|Luftwaffengruppenkommandos&amp;amp;nbsp;1]] in Berlin, das später in die [[Luftflotte&amp;amp;nbsp;1]] umgewandelt wurde. Ihm unterstand zu dieser Zeit der deutsche Luftraum von Berlin und Mitteldeutschland nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Militärische Bedeutung fehlt fast vollständig, insbesondere in Nordafrika und Italien.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erste Feldzüge =====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1981-066-21A, Albert Kesselring in seinem Flugzeug.jpg|mini|Generalfeldmarschall Kesselring in seinem Flugzeug [[Siebel Fh&amp;amp;nbsp;104]]]]&lt;br /&gt;
Als Hitler am 1.&amp;amp;nbsp;September 1939 den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] begann, kommandierte Kesselring die [[Luftflotte 1]]; sie war während des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] für die Luftunterstützung der [[Heeresgruppe Nord]] zuständig. Nach der Kapitulation Warschaus, das zuvor [[Schlacht um Warschau (1939)|schwer bombardiert]] worden war, wurde ihm am 30.&amp;amp;nbsp;September 1939 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 438.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1940 übernahm er den Befehl über die [[Luftflotte&amp;amp;nbsp;2]] im Westen, die während des [[Westfeldzug]]s die [[Heeresgruppe B]] unterstützte. Verbände unter seinem Befehl führten am 14.&amp;amp;nbsp;Mai einen verheerenden [[Bombardierung von Rotterdam 1940|Luftangriff auf Rotterdam]] aus, obwohl bereits Übergabeverhandlungen durchgeführt wurden; die deutschen Bomber konnten jedoch nicht mehr zurückbeordert werden, nachdem sie gestartet waren. Kesselrings Verbände hätten auch den Abzug der [[British Expeditionary Force]] über [[Dunkerque]] nach der dortigen [[Schlacht von Dünkirchen]] unterbinden sollen, waren jedoch aufgrund der Verluste im Westfeldzug nicht mehr dazu in der Lage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elmar Krautkrämer |Hrsg=Gerd R. Ueberschär |Titel=Generalfeldmarschall Albert Kesselring |Sammelwerk=Hitlers militärische Elite. 68 Lebensläufe |Auflage=3., erweiterte |Verlag=Theiss |Ort=Darmstadt |Datum=2011 |ISBN=978-3-8062-3038-3 |Seiten=121–129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1940, nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Beendigung der Kampfhandlungen in Frankreich]], wurde Kesselring unter Überspringen des Ranges [[Generaloberst]] zum [[Generalfeldmarschall]] befördert (zeitgleich mit elf weiteren Generälen). Während der anschließenden [[Luftschlacht um England]] war seine Luftflotte für die Angriffe auf Südostengland und ab September 1940 auch auf [[London]] ([[The Blitz]]) zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorbereitung des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Angriffs auf die Sowjetunion]] wurde Kesselrings Luftflotte im Juni 1941 nach Ostpreußen verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Aufgabe war die Unterstützung der [[Heeresgruppe Mitte]] bei deren Vormarsch auf [[Moskau]]. Sie hatte einen entscheidenden Anteil bei den erfolgreichen [[Kesselschlacht]]en in den ersten Monaten der [[Unternehmen Barbarossa|Invasion]]. Im November 1941 erhielten der Stab und mehrere unterstellte Verbände den Befehl zur Verlegung nach Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mittelmeerraum und Italien =====&lt;br /&gt;
Kesselring bezog sein Hauptquartier in [[Frascati]] bei Rom. Er erhielt zusätzlich den Titel „[[Oberbefehlshaber Süd]] beim italienischen Oberkommando“. Seine Aufgabe war die Bekämpfung der [[British Army im Zweiten Weltkrieg|britischen Truppen]] auf [[Malta]] und die Sicherung des deutschen Nachschubs über See, insbesondere nach Nordafrika. Dort standen bzw. kämpften im Rahmen des [[Afrikafeldzug]]es (9.&amp;amp;nbsp;September 1940 bis 13.&amp;amp;nbsp;Mai 1943) deutsche Truppen. Kesselring stand dieser Aufgabe und den Möglichkeiten der Erfüllung dieser grundsätzlich skeptisch gegenüber, genauso wie der italienische [[Generalstab|Generalstabschef]] [[Ugo Cavallero]], gab aber letztlich der Bewertung und dem Drängen von [[Erwin Rommel]] als Befehlshaber der [[Panzerarmee Afrika]] nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1942 wurde Kesselring mit dem Eichenlaub und am 18.&amp;amp;nbsp;Juli desselben Jahres mit den Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Für seinen 200. Frontflug erhielt er 1942 die goldene [[Frontflugspange]]. Im Oktober 1942 wurde seine Befehlsgewalt auf alle nominell unter italienischem Oberbefehl stehenden [[Wehrmacht]]verbände im Mittelmeerraum mit Ausnahme von Erwin Rommels Panzerarmee Afrika ausgedehnt, Anfang 1943 erhielt er den Gesamtbefehl über den Brückenkopf Tunesien ([[Tunesienfeldzug]] von Februar bis Mai 1943). Seine überoptimistischen Lagebeurteilungen auch gegenüber Hitler und [[Benito Mussolini|Mussolini]] – wieder entgegen der Bewertungen Rommels, der die Truppen nach Italien zurückziehen wollte – trugen zum Untergang der [[Heeresgruppe Afrika]] im Tunesienfeldzug bei, durch deren Kapitulation 240.000 Soldaten der Achsenmächte in Kriegsgefangenschaft gerieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Operation Husky|Landung der Alliierten auf Sizilien]] (ab 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1943) und dem [[Sturz Mussolinis]] im Juli 1943 wurde Kesselring mit der Vorbereitung der im süditalienischen Raum einzuleitenden Maßnahmen bei einem Abfall Italiens beauftragt ([[Fall Achse]]). Nach der [[Alliierte Invasion in Italien|Landung der Alliierten in Italien]] wurde Kesselring am 21.&amp;amp;nbsp;November zum &amp;#039;&amp;#039;Oberbefehlshaber Südwest&amp;#039;&amp;#039; und Oberbefehlshaber der [[Heeresgruppe&amp;amp;nbsp;C]] ernannt. Zudem wurde ihm die [[Exekutive|vollziehende Gewalt]] in der [[Operationszone Adriatisches Küstenland]] und der [[Operationszone Alpenvorland]] übertragen. Im Winter 1943/1944 kam es zu erbitterten Kämpfen um die sogenannte [[Gustav-Linie]], auf die sich die deutschen Truppen zurückgezogen hatten und im Rahmen dieser auch um die verlustreichen [[Schlachten am Monte Cassino]], obwohl die [[Benediktiner]]abtei in den [[Abruzzen]] strategisch nicht von Wert war. Nachdem die Alliierten im Mai 1944 endgültig die Verteidigungslinie durchbrochen hatten, zogen sich die deutschen Verbände Richtung Norden auf die [[Gotenstellung]] zurück. Anfang Juni 1944 erklärte Kesselring Rom zur „offenen Stadt“ und zog bis auf eine Nachhut alle Truppen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot; /&amp;gt; Am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 marschierten Truppen der [[Fifth United States Army|5. US-Armee]] in Rom ein.&amp;lt;ref&amp;gt;kommandiert von [[Mark W. Clark]]. [https://www.youtube.com/watch?v=yc9iCEZeb2M Film (sw, 20:51)] des [[Kriegsministerium der Vereinigten Staaten|US War Department]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kesselring bekam am 19. Juli 1944, einen Tag vor seinem vierzigjährigen Dienstjubiläum, die Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Er war einer von 27 [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Trägern dieser Auszeichnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende einer der schwersten Abwehrschlachten um die Gotenstellung in Italien, am Nordhang des [[Apennin]], wurde Kesselring am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 bei einem seiner täglichen Truppenbesuche schwer verwundet. Stellvertretend für ihn übernahm Generaloberst [[Heinrich von Vietinghoff]] bis Mitte Januar den Oberbefehl in Italien. Am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 empfing [[Adolf Hitler]] Kesselring im [[Führerhauptquartier Adlerhorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bekämpfung der Resistenza =====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutsche Kriegsverbrechen in Italien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-316-1195-04, Italien, Albert Kesselring mit Offizieren.jpg|mini|Kesselring bei einer Inspektion in Italien, 1944]]&lt;br /&gt;
Kesselring war Hitler stets loyal ergeben und äußerte sich zum NS-Regime nie konkret. Als Oberbefehlshaber in Italien war er für mehrere sogenannte „Sühnemaßnahmen“ der Wehrmacht gegen die italienische Zivilbevölkerung nach Angriffen der italienischen [[Resistenza]] gegen Angehörige der Wehrmacht verantwortlich. So ließ Kesselring nach dem [[Attentat in der Via Rasella]] in Rom am 23.&amp;amp;nbsp;März 1944, dem 33 Mitglieder des &amp;#039;&amp;#039;[[Polizeiregiment]]es Bozen&amp;#039;&amp;#039; zum Opfer fielen, 335 völlig unbeteiligte italienische Zivilisten im [[Massaker in den Ardeatinischen Höhlen]] erschießen. Ab April 1944 leitete Kesselring auch die gesamte „[[Bandenbekämpfung]]“ in den italienischen Operationsgebieten. Der [[SS- und Polizeiführer|Höchste SS- und Polizeiführer]],  [[Karl Wolff (SS-Mitglied)|Karl Wolff]], wurde ihm persönlich unterstellt und erhielt von Kesselring die Richtlinien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Schreiber (Militärhistoriker)|Gerhard Schreiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des nordafrikanischen Feldzuges und der Krieg in Italien 1943 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl-Heinz Frieser]], [[Klaus Schmider]], [[Klaus Schönherr]], Gerhard Schreiber, Krisztián Ungváry, Bernd Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostfront 1943/44 – Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des MGFA hrsg. von Karl-Heinz Frieser. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-421-06235-2, S. 1135 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das OKW im Mai 1944 Partisanen den Status von Kriegsgefangenen gewährte, erließ er im Juni „scharfe Vergeltungsbefehle“ und hielt seine schützende Hand über Übergriffe der Truppe. Damit leisteten er und seine Generäle Gewalt an der Zivilbevölkerung und Verbrechen eindeutig Vorschub.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carlo Gentile]]: &amp;#039;&amp;#039;Wehrmacht und Waffen-SS im Partisanenkrieg: Italien 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, 2012, ISBN 978-3-506-76520-8, S. 408 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Krieg in der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 65).&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Verfahrens gegen ihn, aufgrund der Exekutionen in den Ardeatinischen Höhlen, stritt er jegliche Verantwortung ab, obwohl er mindestens im Nachhinein über den Vollzug informiert gewesen sein musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein logistisches Problem beim deutschen Rückzug war [[Rom]] mit seinen unschätzbaren Denkmälern und unersetzlichen Gebäuden. Die Alliierten hatten angefangen, [[Nomentano – San Lorenzo|San Lorenzo]], einen vorwiegend von Arbeitern bewohnten Stadtteil Roms zu bombardieren, da sich dort angeblich deutsche Truppen und Nachschubzentren befanden.&amp;lt;!-- wann bombardierten sie ?? -----------------&amp;gt; Um ein zweites [[Schlacht um Monte Cassino|Monte Cassino]] oder gar [[Schlacht von Stalingrad|Stalingrad]] zu verhindern, weigerte sich [[Papst]] [[Pius&amp;amp;nbsp;XII.]] die Stadt zu verlassen und bemühte sich um eine allseitige Erklärung Roms als &amp;#039;&amp;#039;[[Offene Stadt|offene, militärfreie Stadt]]&amp;#039;&amp;#039;. Viele halfen ihm dabei, auf vatikanischer Seite [[Pankratius Pfeiffer]], [[Domenico Tardini]], [[Otto Faller]], auf deutscher Seite [[Ernst von Weizsäcker]] und [[Schutzstaffel|SS]]-General Karl Wolff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kriegsende =====&lt;br /&gt;
Kesselring wurde am 8.&amp;amp;nbsp;März 1945, einen Tag nach der Einnahme der [[Ludendorff-Brücke]] bei Remagen, erneut ins Führerhauptquartier einbestellt und dort zum Nachfolger [[Gerd von Rundstedt]]s als [[Oberbefehlshaber West]] ernannt. Am 11.&amp;amp;nbsp;März übernahm er den Befehl über die [[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront]]. Einen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Krieges hatte er infolge der nicht mehr zu stoppenden Rheinüberschreitung durch die Alliierten – sie überquerten den Fluss am 23. März [[Rheinüberquerung bei Nierstein 1945|bei Nierstein]], am 24./25. März zwischen Emmerich und Wesel ([[Operation Plunder]]) sowie an weiteren Stellen – nicht mehr. In der Literatur ist die Rede davon, dass er seinen Stabschefs und dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall [[Walter Model]], kaum oder keinen Glauben schenkte und stattdessen den völlig übertriebenen Vorstellungen von Hitler, den er noch mehrfach zu Besprechungen im Führerhauptquartier aufsuchte, glaubte und nach dessen Vorgaben seine Verbände führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elite&amp;quot; /&amp;gt; Für den Fall einer Zerschneidung der Heeresfronten und Kesselbildung wurde er von Hitler zum Oberbefehlshaber im Südkessel bestimmt. Ende April 1945 wurden ihm auch die bis dahin unabhängigen Oberbefehlshaber Südwest und Südost unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1945 ernannte Kesselring [[Rudolf Huebner (Generalleutnant)|Generalleutnant Rudolf Huebner]] zum Kampfkommandanten von München. Huebner war am 9. März 1945 von Hitler im Zusammenhang mit den Ereignissen um die Ludendorff-Brücke zum Vorsitzenden des [[Standgericht#Fliegendes Standgericht|Fliegenden Standgerichts West]] bestellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hildebrand Troll |Titel=Aktionen zur Kriegsbeendigung im Frühjahr 1945 |Sammelwerk=Bayern in der NS-Zeit |Band=Band IV: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft und Gesellschaft im Konflikt, Teil C&amp;#039;&amp;#039; |Ort=München |Datum=1981 |Seiten=645–689 |Fundstelle=hier S. 665 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der im Rahmen der so genannten [[Operation Sunrise]] geführten Verhandlungen kapitulierten die Truppen der [[Italienische Sozialrepublik|Italienischen Sozialrepublik]] (ital. Repubblica Sociale Italiana (RSI)) und die deutschen Truppen in Italien, ohne Kenntnis Kesselrings, am 29. April 1945 in [[Caserta]]. Die Kapitulation wurde wirksam am 2. Mai 1945 14:00 Uhr Ortszeit, nachdem Kesselring noch in der Nacht seine Zustimmung erteilt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ernst der Lage erfordere schärfste Maßnahmen, um das Durchhalten der Wehrmacht wie der Gesamtbevölkerung zu gewährleisten, verkündete Kesselring kurz vor Kriegsende. Wo die Bevölkerung bei Annäherung des Feindes weiße Tücher zeige, seien die betreffenden Häuser zu zerstören und deren männliche Bewohner vom vollendeten 16. Lebensjahr an zu erschießen. In der Folge zog die Mördertruppe &amp;#039;&amp;#039;Fliegendes Standgericht Helm&amp;#039;&amp;#039; unter der Führung des als brutal und gewissenlos geltenden Wehrmachtsoffiziers [[Erwin Helm]] eine Blutspur vom Rhein bis in das Sudetenland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Engelbrecht (Autor)|Peter Engelbrecht]] |Titel=Ende und Neubeginn. Bayreuth: Im April 1945 herrscht Frieden |Verlag=Späthling |Ort=Weißenstadt |Datum=2022 |ISBN=978-3-942668-87-3 |Seiten=76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infranken.de/lk/gem/hinrichtung-am-breitenloher-berg-art-807753 &amp;#039;&amp;#039;Hinrichtung am Breitenloher Berg&amp;#039;&amp;#039;.] infranken.de; abgerufen am 4. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;Mai –&amp;amp;nbsp;eine Woche nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]]&amp;amp;nbsp;– geriet Kesselring selbst in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Die Westalliierten internierten ihn nebst anderen hohen Offizieren und NSDAP-Funktionären im [[Camp Ashcan]] im luxemburgischen [[Mondorf-les-Bains|Bad Mondorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KesselringDetentionReport.jpg|mini|Inhaftierungskarte Albert Kesselring, 23. Juni 1945]]&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1947 wurde er von einem britischen [[Militärgericht]] in [[Mestre]] bei Venedig wegen Kenntnis und Duldung von [[Geisel]]-Erschießungen sowie seiner Befehle zur „Bandenbekämpfung“ nach 57 Verhandlungstagen [[Todesstrafe|zum Tod]] durch [[Erschießung|Erschießen]] verurteilt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Naumann (Historiker)|Klaus Naumann]]: [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-3-153 Rezension zu: von Lingen, Kerstin: &amp;#039;&amp;#039;Kesselrings letzte Schlacht. Kriegsverbrecherprozesse, Vergangenheitspolitik und Wiederbewaffnung: Der Fall Kesselring&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 2004.] In: [[H-Soz-u-Kult]], 12. November 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Juli jedoch zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Haft]] begnadigt und nach [[Justizvollzugsanstalt Werl|Werl]] in ein [[Militärgefängnis]] verlegt. Kesselrings Verteidiger war [[Hans Laternser]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hagen Keller]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Liber Amicorum Arnold Esch&amp;#039;&amp;#039;.  S. 66; [https://books.google.de/books?id=6W2CGCgACc0C&amp;amp;pg=PA64 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 wurde die Haftstrafe auf 21 Jahre verkürzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Albert Kesselring.jpg|mini|Grabstein auf dem [[Bergfriedhof Bad Wiessee]]]]&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1952 wurde er begnadigt,&amp;lt;ref&amp;gt;S. 437 Fußnote 32; [https://books.google.de/books?id=MTXpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA437 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; auch wegen seiner durch eine [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankung]] schlechten gesundheitlichen Verfassung, und vorzeitig entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1960 war Kesselring dann Bundesführer des [[Der Stahlhelm – Kampfbund für Europa|Stahlhelms – Kampfbund für Europa]], einer Neugründung des &amp;#039;&amp;#039;Stahlhelms&amp;#039;&amp;#039; der Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs. 1953 veröffentlichte er den ersten Teil seiner [[Memoiren]] (&amp;#039;&amp;#039;Soldat bis zum letzten Tag&amp;#039;&amp;#039;) und 1955 den zweiten (&amp;#039;&amp;#039;Gedanken zum Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;). Er distanzierte sich nicht von seinen Taten oder seiner bedingungslosen Loyalität zu [[Adolf Hitler]]. Am 15.&amp;amp;nbsp;Juli 1960 starb er in einem Sanatorium in [[Bad Nauheim]] an einem [[Herzinfarkt]]; er wurde auf dem Bergfriedhof in [[Bad Wiessee]] beigesetzt. Die [[Trauerrede|Grabrede]] hielt der damalige [[Inspekteur der Luftwaffe]] und frühere Wehrmachtsgeneral [[Josef Kammhuber]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43067636 |Titel=In Memoriam |Jahr=1960 |Nr=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
In der 2004 erschienenen knapp 400-seitigen [[Monographie]] &amp;#039;&amp;#039;Kesselrings letzte Schlacht. Kriegsverbrecherprozesse, Vergangenheitspolitik und Wiederbewaffnung&amp;#039;&amp;#039; von [[Kerstin von Lingen]] wird dargestellt, dass die Nachkriegsöffentlichkeit in Deutschland die moralische Bewertung Kesselrings weitgehend einseitig zu seinen Gunsten vornahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Naumann (Historiker)|Klaus Naumann]]: [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-3-153 Rezension zu: von Lingen, Kerstin: &amp;#039;&amp;#039;Kesselrings letzte Schlacht. Kriegsverbrecherprozesse, Vergangenheitspolitik und Wiederbewaffnung: Der Fall Kesselring&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 2004.] In: [[H-Soz-u-Kult]], 12. November 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beschreibt im Detail, wie eine regelrechte [[Kampagne|Pressekampagne]] „Freiheit für Kesselring!“ für seine Begnadigung stattfand. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; etwa formulierte nicht konkret auf Kesselring bezogen: „Unschuldige kann man nicht amnestieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kerstin von Lingen |Titel=Kesselrings letzte Schlacht |Datum= |Seiten=279 m.w.N.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thilo Bode: &amp;#039;&amp;#039;Die Gloriole der Kriegsverbrecher&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Januar 1952, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Höhepunkt war eine Serie der Illustrierten &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1951 mit dem Titel aufmachte: „Nicht Gnade, sondern Recht“. Zugutegehalten wurden ihm vor allem die Sicherung von Kunstschätzen und die Deklaration Roms zur „Offenen Stadt“. Verdrängt bzw. ignoriert wurde die Auslöschung ganzer italienischer Dörfer einschließlich Frauen, Kindern und Greisen, die auf den „Bandenbefehl“ vom 17.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 hin begangen wurden. Im Deutschland Adenauers war das „Kraftfeld von Antikommunismus und Kaltem Krieg“ ihrer Ansicht nach wirksam zur Umdeutung „des Kriegsverbrechers zum Ehrenmann, der im Kerker schmachtete“. Das begnadigende Entgegenkommen der alliierten Justiz, so ihr Befund, erzeugte den falschen Eindruck, eine „Siegerjustiz“ werde nun korrigiert. Der Rezensent der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; urteilte, von Lingens Buch sei eine detailreiche, „hochdifferenzierte Studie, die dem Generalfeldmarschall historische Gerechtigkeit widerfahren lässt, ohne dem Kriegsverbrecher Kesselring das Geringste zu schenken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Reaktion auf Kesselrings Mordaktionen stammt als Gedicht aus der Feder des Widerstandskämpfers [[Piero Calamandrei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GedenkorteEuropa |id=1111/- |titel=Calamandrei, Piero (1889–1956) |abruf=2023-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ärmelband Afrika]]&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen]] in Gold mit Brillanten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Nimmergut]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. &amp;#039;&amp;#039;Württemberg II – Deutsches Reich.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 2001, ISBN 3-00-001396-2, S. 2441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Zerstörer in Gold mit Anhänger Einsatzzahl „400“&lt;br /&gt;
* [[Orden der Krone von Italien|Großkreuz des Ordens der Krone von Italien]]&lt;br /&gt;
* Italienisches Flugzeugführer-Abzeichen&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Andrae: &amp;#039;&amp;#039;Auch gegen Frauen und Kinder. Der Krieg der deutschen Wehrmacht gegen die Zivilbevölkerung in Italien 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1995, ISBN 3-492-03698-8.&lt;br /&gt;
* Michael Bertram: &amp;#039;&amp;#039;Das Bild der NS-Herrschaft in den Memoiren führender Generäle des Dritten Reiches – eine kritische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Ibidem-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8382-0034-7.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Gentile]]: &amp;#039;&amp;#039;Wehrmacht und Waffen-SS im Partisanenkrieg: Italien 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-76520-8 (zugleich: Dissertation, Köln, Univ., 2008).&lt;br /&gt;
* Robert Herde: &amp;#039;&amp;#039;Command responsibility. Die Verfolgung der „Zweiten Garde“ deutscher und japanischer Generäle im alliierten Prozeßprogramm nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, Baden-Baden 2002, ISBN 978-3-7890-7089-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Nomos Universitätsschriften – Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 12).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pw-portal.de/themen/command-responsibility_18804 |titel=Portal für Politikwissenschaft - Command Responsibility |sprache=de-de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20230610071224/https://pw-portal.de/themen/command-responsibility_18804 |archiv-datum=2023-06-10 |abruf=2026-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hirschfeld]], [[Tobias Jersak]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karrieren im Nationalsozialismus: Funktionseliten zwischen Mitwirkung und Distanz.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-593-37156-1, S. 205–224.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Elmar Krautkrämer&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Gerd R. Ueberschär]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Generalfeldmarschall Albert Kesselring&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Hitlers militärische Elite. 68 Lebensläufe&lt;br /&gt;
   |Auflage=3., erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Theiss&lt;br /&gt;
   |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8062-3038-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=121–129}}&lt;br /&gt;
* Kerstin von Lingen: &amp;#039;&amp;#039;Kesselrings letzte Schlacht. Kriegsverbrecherprozesse, Vergangenheitspolitik und Wiederbewaffnung: Der Fall Kesselring.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2004, ISBN 3-506-71749-9; [http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00045264_00001.html digitale-sammlungen.de]&lt;br /&gt;
* Gerhard Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kriegsverbrechen in Italien. Täter, Opfer, Strafverfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1996, ISBN 3-406-39268-7.&lt;br /&gt;
* Werner Sünkel, Rudolf Rack, Pierre Rhode: &amp;#039;&amp;#039;Adlerhorst. Autopsie eines Führerhauptquartiers&amp;#039;&amp;#039;. Sünkel, Leinburg 1998, ISBN 3-930060-07-8; 3. Auflage: ebenda 2002, ISBN 3-930060-97-3 (= &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze zu Geschichte + Technik&amp;#039;&amp;#039;, Band 7).&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=Thilo Vogelsang |Lemma=Keßelring, Albert |Band=11 |Seite=542 |SeiteBis=543 |GND=118722050}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=41121250 |Titel=Kesselrings Kriegsverbrechen |Jahr=1947 |Nr=9 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Carlo Gentile]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.ns-taeter-italien.org/de/taeter/albert-kesselring&lt;br /&gt;
   |titel=Albert Kesselring&lt;br /&gt;
   |werk=https://www.ns-taeter-italien.org/de/&lt;br /&gt;
   |abruf=2025-01-18}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118722050}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/009451}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=albert-kesselring |Titel=Albert Kesselring |Autor=Alexander Mühle, Arnulf Scriba}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2018/03/09/albert-kesselring/ Kurzbiografie.] ns-reichsministerien.de, Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“.&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/ba32033b-0bdb-42dd-9ba8-f331fa1ddcb0/ Nachlass N 750.] Bundesarchiv.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Oberbefehlshaber West]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Gerd von Rundstedt]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=—&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stabschefs der Teilstreitkräfte der Wehrmacht&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Generalfeldmarschälle und Großadmirale der Wehrmacht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118722050|LCCN=n85278379|VIAF=4393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kesselring, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalfeldmarschall (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber West (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kesselring, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marktsteft]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
	</entry>
</feed>