<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Hopf</id>
	<title>Albert Hopf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Albert_Hopf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Hopf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T09:59:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Hopf&amp;diff=809828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MacCambridge am 28. Oktober 2025 um 12:48 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Hopf&amp;diff=809828&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-28T12:48:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Ludwig Albert Hopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1815]] in [[Neulewin]]; † [[26. September]] [[1885]] in [[Berlin]]) war ein politisch-sozialkritischer [[Karikaturist]] und [[Satiriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Seine Familie siedelte bald nach Berlin um. Ursprünglich war er [[Mustermaler]] in Stoff- und Tapetenfirmen, übte aber nach 1847 seinen Beruf nicht mehr aus. Mit 29 Jahren, also 1842, veröffentlichte er die ersten [[Karikatur]]en unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Hans Qualm&amp;#039;&amp;#039;. 1846 veröffentlichte er das [[liberale]] Monatsblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Der Charlottenburger Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gründete Ende 1847 den &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Charivari]]&amp;#039;&amp;#039;, der monatlich erscheinen sollte.&lt;br /&gt;
In dessen dritter Ausgabe (Februar 1848) veröffentlichte er einen Artikel mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Matratzenball in Potsdam&amp;#039;&amp;#039;, der die Potsdamer Offiziersgesellschaft karikierte, und ihn in Konflikt mit dem [[Ober-Censur-Gericht]] brachte. Daraufhin wurde das Blatt umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;[[Satan. Berliner Charivari]]&amp;#039;&amp;#039;. Es erschien auch mit einem anderen Layout, und Albert Hopf wurde nicht mehr als Urheber erwähnt (obwohl er das noch immer war). So erschienen die Nummern 4 (März) bis 6 (Mai).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt einer Nr. 7 des Satan erschien ab Mitte Juni 1848 &amp;#039;&amp;#039;[[Der Teufel in Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;, der vom selben Verlag ([[Louis Hirschfeld]]) und beim selben Drucker (J. Draeger) herausgegeben wurde. Das Blatt wurde ebenfalls von Albert Hopf herausgegeben und zeigte sogar die gleiche Illustration, nämlich [[Satan]], gekleidet als [[Mephistopheles|Mephisto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848–1854 mehrfach zu Gefängnisstrafen verurteilt und wiederholt aus Berlin und umliegenden Ortschaften ausgewiesen, lebte Hopf praktisch wie ein Landstreicher. Auch in dieser Zeit arbeitete er an seinen Figuren &amp;#039;&amp;#039;[[Eckensteher Nante|Nante]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brennecke&amp;#039;&amp;#039; weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Brennecke-Bände wurden wiederholt beschlagnahmt. Im &amp;#039;&amp;#039;Humoristisch-gemuethlichen [[Brennecke-Kalender]]&amp;#039;&amp;#039; auf das Schaltjahr 1852 spielte er darauf an, mit folgendem Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit – liebes Publikum! der Presse,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ist noch nicht sehr erstarkt.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wenn der Kalender zahm ist, so ermesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Zeitumstände reiflich, und vergesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nur nicht den Molkenmarkt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Am [[Molkenmarkt]] befand sich zu dieser Zeit ein berüchtigtes Untersuchungsgefängnis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Darstellung von Leben und Werk liefert Mary Lee Townsend: Humor als Hochverrat. Albert Hopf und die Revolution 1848&amp;quot;, Berlin 1988. Darin auch eine in Hefte, Flugblätter, Stücke und Sonstiges unterteilte Bibliographie der bis 1988 bekannt gewordenen Schriften Hopfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hopf, alias &amp;#039;&amp;#039;Anastasius Schnüffler&amp;#039;&amp;#039;, war „Haupt-Mitarbeiter“ des Blattes &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Berliner gemüthlicher Krakehler]]&amp;#039;&amp;#039; ab September 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch war er freier Mitarbeiter des &amp;#039;&amp;#039;[[Kladderadatsch]]&amp;#039;&amp;#039;, eines wesentlich größeren Witzblattes mit Lesern in ganz Deutschland und Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Blatt, das er herausbrachte, war der &amp;#039;&amp;#039;Helmerding&amp;#039;&amp;#039;, der erst einige Monate lang unpolitische Satire veröffentlichte, ab September 1864 dann aber ebenfalls politisch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste im Laufe seines Lebens mehrere hundert [[Witz]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;hefte, [[Theaterstück]]e, [[Flugschrift]]en, [[Kalender]] und Sammelbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrn Gumpelmeier’s Einquartierungs-Drangsale während des friedlichen Kriegszustandes&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1851. Digitalisiert durch die [[Zentral- und Landesbibliothek Berlin]] 2024. URN: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15494900 urn:nbn:de:kobv:109-1-15494900]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119014084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119014084|LCCN=n90702115|VIAF=62349419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hopf, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hopf, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hopf, Johann Ludwig Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=politisch-sozialkritischer Karikaturist und Satiriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neulewin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MacCambridge</name></author>
	</entry>
</feed>