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	<title>Albert Hirth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:21:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Hirth&amp;diff=453816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-08T09:56:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Hirth.png|mini|Albert Hirth, um 1910]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Hirth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1858]] in [[Meimsheim]]; † [[12. Oktober]] [[1935]] in [[Nonnenhorn]]) war ein deutscher [[Ingenieur]], [[Erfinder]] und [[Unternehmer]]. Er war Gründer verschiedener Unternehmen in [[Cannstatt]] und Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes Württembergischer Industrieller&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Berufseinstieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H28208, Berlin, Präsidium des Hansabundes.jpg|mini|Albert Hirth (Erster von rechts) im Präsidium des Hansa-Bundes bei einer Tagung im November 1912 in Berlin; außerdem von links: [[Franz Heinrich Witthoefft]], [[Hartmann von Richthofen]] [[Jakob Riesser]], [[Kurt von Kleefeld]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirth joint.jpg|mini|Patentierte konische Hirth-Verzahnung an einer Tretkurbel]]&lt;br /&gt;
Albert Hirth wurde am 7. Oktober 1858 als Sohn des Müllers Ludwig Hirth in der Schellenmühle bei Meimsheim geboren. Sein Vater Ludwig Hirth war als Tüftler und „Mühlendoktor“ bekannt. In seiner Jugend ersann Albert Hirth verschiedene technische Apparaturen zur Arbeitserleichterung im eigenen Haushalt wie einen Apparat zum Abwickeln von Wollsträngen und eine [[Vorrichtung]] zum Schneiden von Nudelteig. Hirth absolvierte eine Mechaniker- und Maschinenbauerlehre beim Geldschrankfabrikanten Carl Ade in [[Stuttgart]]. Nach dem Lehrabschluss, der anschließenden [[Gesellenwanderung|Wanderschaft]] und einer Tätigkeit in einer Maschinenfabrik in [[Zürich]], kehrte er 1878 nach Stuttgart zurück und immatrikulierte sich als Student an der [[Hochschule für Technik Stuttgart#Geschichte|Baugewerkschule Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn und Unternehmensgründungen ===&lt;br /&gt;
1888 trat Hirth als Konstrukteur und Betriebsleiter in die Terrot’sche Rundstrickmaschinenfabrik in [[Bad Cannstatt|Cannstatt]] ein. 1889 fanden die von ihm vorgenommenen Verbesserungen an den Maschinen seines Unternehmens auf der [[Weltausstellung Paris 1889|Pariser Weltausstellung]] große Beachtung. In dieser Zeit meldete Hirth [[Patent]]e für eine Papieraufspannmethode für [[Reißbrett]]er, [[Schraffur#Verwendung|Schraffierlineale]] und verstellbare [[Winkelmesser|Zeichenwinkel]] im Patentamt an. Der Uhrenfabrikant A.&amp;amp;nbsp;[[Junghans]] holte Hirth 1894 in sein Schramberger Werk. Hier gelang es ihm, die Uhrenproduktion zu rationalisieren, auch indem er neue [[Zahnrad]]-[[Fräsmaschine]]n und [[Spritzguss]]-Halbautomaten konstruierte und in der Fabrikation einsetzte. Mit Unterstützung von Junghans gründete Hirth 1898 in Stuttgart sein eigenes Konstruktionsbüro. Viele Erfindungen dieses Büros wurden patentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;digit&amp;quot;&amp;gt;Neue Deutsche Biografie (vgl. &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 übernahm Albert Hirth zusammen mit [[Emil Lilienfein]], dem der kaufmännische Bereich unterstand, das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Fortuna-Werke|Fortuna-Werke Albert Hirth]]&amp;#039;&amp;#039; in Cannstatt. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Fortuna-Lederschärf- und Rundschleifmaschine&amp;#039;&amp;#039; gelang ihm wieder eine Neuentwicklung. Anfang des 20. Jahrhunderts begann Hirth mit [[Robert Bosch (Ingenieur)|Robert Bosch]] zusammenzuarbeiten, den er auf der Pariser Automobilausstellung im Jahr 1900 kennengelernt hatte. Hirth fertigte für dessen Automobile [[Zündmaschine]]n. Zur gleichen Zeit beschäftigte sich Hirth mit [[Wälzlager|Kugellagern]] und gründete zur Kugellagerproduktion das Unternehmen [[Svenska Kullagerfabriken|&amp;#039;&amp;#039;Norma&amp;#039;&amp;#039;]]. Als Nebenprodukt fiel dabei das Feinmessgerät &amp;#039;&amp;#039;[[Hirth Minimeter]]&amp;#039;&amp;#039; an, mit dessen Hilfe Kugellagerschleifspindeln auf hundertstel Millimeter genau gefertigt werden konnten. Zur Verbindung von Wellen erfand Hirth eine spezielle [[Verzahnung]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;sform&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, die noch heute als [[Hirth-Verzahnung]] im Maschinen- und Motorenbau verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historie von Fortuna und Minimeter&amp;#039;&amp;#039;. fischerprecise.ch, (Link nicht mehr abrufbar), abgerufen am 11. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;digit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 gründete Albert Hirth zusammen mit Gustav Bach und Gustav Klein das Unternehmen [[KACO Dichtungswerke|KACO]] in Heilbronn. Zweck der Gesellschaft war die Herstellung von Motorendichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kaco.de/de/unternehmen/historie/ Historie der Kaco], abgerufen am 9. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzte große Investition schuf er im Jahre 1922 eine [[Aktiengesellschaft]] unter seinem Namen, die &amp;#039;&amp;#039;Hirth AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://wabw.uni-hohenheim.de/133444 |wayback=20190703114811 |text=Kurzer Abriss über die Fortuna-Werke Albert Hirth}} im [[Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg]], abgerufen am 3. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Unternehmen bestand nach seinem Tod weiter und betrieb unter anderem in [[Berlin-Neukölln]] an der Braunauer Straße (heute [[Sonnenallee]]) ein Zweigwerk.&amp;lt;!--was hier aber produziert wurde, müsste noch ermittelt werden.---&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1942|6457|Braunauer Straße 241–257|Teil=Teil 4|Seite=1909|Zitat=Hirth AG}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfindungen und Patente ===&lt;br /&gt;
Albert Hirth meldete in seinem Leben über 350 Patente und Erfindungen an. Deshalb wurde er auch der &amp;#039;&amp;#039;schwäbische [[Thomas Alva Edison|Edison]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Bosch äußerte über ihn: „Wissen Sie, wem wir im Grunde genommen die rasche Entwicklung der Massenfertigung von Präzisionsteilen verdanken? Nur dem Hirth-Minimeter und der Fortuna-Kugelschleifspindel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1914 traf Hirth –&amp;amp;nbsp;zurückgreifend auf sein Patent von 1908&amp;amp;nbsp;– Vorbereitungen zum Bau eines Riesen[[hubschrauber]]s. Die auf dem Versuchsstand ermittelten Hubkräfte reichten jedoch noch nicht aus. Der Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] verhinderte die Weiterentwicklung dieser Idee. Zukunftsprojekte wie der Entwurf eines [[Kettenfahrzeug|Raupenschleppers]], mit dem die Erdpole erforscht werden sollten, beschäftigten Hirth ebenso wie ein Riesen[[tragflügelboot]] zur Überquerung der Ozeane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Alter von 72 Jahren erfand Albert Hirth den [[Vierfarbenstift]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;digit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Hirth.jpg|mini|Grabmal auf dem Stuttgarter Waldfriedhof]]&lt;br /&gt;
Während seiner Lehrzeit gründete Albert Hirth den &amp;#039;&amp;#039;1.&amp;amp;nbsp;Cannstatter Radfahrverein&amp;#039;&amp;#039; und betätigte sich selbst als [[Hochrad]]fahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörte Albert Hirth als [[Ballonfahrer]] zu den Gründungsmitgliedern des &amp;#039;&amp;#039;Württembergischen Vereins für Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wurde er 1909 Vizepräsident des [[Hansabund]]es. Er gehörte darüber hinaus dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Württembergischen Bezirksverein des VDI an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1895 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1895 |Seiten=169 |Kommentar=wird dort als C. A. Hirth gelistet}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1914 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1914 |Seiten=399}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs traf sich Albert Hirth mit [[Alfred Roth (Politiker)|Alfred Roth]]. Dieser hatte nach dem Verbot des „Schutz- und Trutzbundes“ im Sommer 1922 zeitweilig sein Domizil in Hirths Villa am Bodensee.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Lohalm: &amp;#039;&amp;#039;Völkischer Radikalismus. Die Geschichte des Deutschvölkischen Schutz- und Trutz-Bundes. 1919–1923&amp;#039;&amp;#039;. Leibniz-Verlag, Hamburg 1970, ISBN 3-87473-000-X, S. 102, S. 269, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- wozu war das gut?? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Söhne waren der Flugpionier und Konstrukteur [[Hellmuth Hirth]] sowie der Segelflugpionier [[Wolf Hirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirths letzte Ruhestätte befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1921 verlieh ihm die [[Universität Stuttgart#Geschichte|Technische Hochschule Stuttgart]] die [[Ehrendoktor]]würde (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E.h.&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Geburtsort [[Meimsheim]] wurden die Grundschule sowie eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.en.zvab.com/Luftschraubennabe-Holzluftschrauben-Firmenkatalog-Stuttgart-Zuffenhausen-Wirtschaftlich--Hirth-Verzahnung/197148089/buch &amp;#039;&amp;#039;Hirth Luftschraubennabe für Holzluftschrauben.&amp;#039;&amp;#039;] (Firmenkatalog der Fa.) Albert Hirth AG Stuttgart-Zuffenhausen. Beilage: Wirtschaftlich konstruieren – Hirth-Verzahnung verwenden; um 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|236|238|Hirth (Albert, Hellmuth, Wolf)|Gert Behrsing|137582374}}&lt;br /&gt;
* Stefan Blumenthal: &amp;#039;&amp;#039;Albert Hirth und seine Söhne Hellmuth und Wolf. Eine schwäbische Erfinderfamilie&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Baldenhofer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Tüftler und Erfinder&amp;#039;&amp;#039;. DRW-Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-87181-232-3, S. 112–121.&lt;br /&gt;
* Stefan Blumenthal: &amp;#039;&amp;#039;Grüße aus der Luft&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-613-01336-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historisches und Firmenprospekte der Albert Hirth AG, Stuttgart-Zuffenhausen. Erfinder – Vater und Söhne.&amp;#039;&amp;#039; Albert Hirth Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137582374|VIAF=81755297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirth, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brackenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Cannstatt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirth, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Erfinder und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meimsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nonnenhorn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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