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	<title>Albert Herrmann (Geograph) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Herrmann_(Geograph)&amp;diff=2479183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-01-13T16:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Adolf Ludwig Roland Herrmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1886]] in [[Hannover]]; † [[19. April]] [[1945]] in [[Pilsen]]) war ein deutscher [[Historische Geographie|historischer Geograph]]. Sein Spezialgebiet waren die antike Geographie des Mittelmeerraums und die [[China|chinesische]] Geographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|2=In dem folgenden Abschnitt|1=Biographie zwischen 1939 und 1945}}&lt;br /&gt;
Albert Herrmann, ein Sohn des Gymnasialdirektors Geheimrat Konrad Herrmann (1844–1910) und seiner Ehefrau Elisabeth (geb. Eberhard), besuchte das [[Gymnasium Georgianum (Lingen)|Königliche Gymnasium]] in [[Lingen (Ems)|Lingen an der Ems]], das sein Vater leitete. Nach der Reifeprüfung im Jahr 1904 studierte er zunächst Geschichte, Geographie und deutsche Philologie an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. Das Wintersemester 1906/1907 verbrachte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und setzte danach sein Studium in Göttingen fort. Die meisten Anregungen empfing Herrmann während des Studiums von dem Geographen [[Hermann Wagner (Geograph)|Hermann Wagner]]. 1909 wurde er in [[Göttingen]] mit einer Studie zum Verlauf der [[Seidenstraße]] (die 1910 in gedruckter Form erschien) zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenslauf am Ende seiner Dissertation „Die alten Seidenstraßen...“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr darauf bestand er das Staatsexamen für das höhere Lehramt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Seminarjahr am [[Helene-Lange-Schule (Hannover)|Kaiserin-Augusta-Viktoria-Gymnasium]] in [[Linden-Limmer#Linden|Linden]] und dem Probejahr am [[Goethegymnasium (Hannover)|Goethe-Gymnasium]] und an der [[Bismarckschule (Hannover)|Bismarckschule]] in Hannover vertiefte Herrmann seine Studien am Orientalischen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er 1915 das Diplom für orientalische Sprachen erwarb. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er nicht eingezogen, weil er bei der Musterung für untauglich befunden wurde. Ab dem 7. Oktober 1915 arbeitete Herrmann als wissenschaftlicher Hilfslehrer an der Leibniz-Oberrealschule in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. Ein Jahr später wurde er als Oberlehrer angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schuldienst widmete sich Herrmann wissenschaftlichen Studien. Er wurde Mitglied der [[Liste geographischer Gesellschaften|Geographischen Gesellschaft zu Berlin]] und der [[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]. Im Jahr 1923 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der Berliner Universität für historische Geographie und hielt seitdem Vorlesungen ab. Am 1. Oktober 1933 wurde er in den Ruhestand versetzt und verließ damit den Schuldienst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität wurde er 1934 zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt. Zum 1. April 1939 wurde sein Lehrauftrag auf historische Geographie der Mittelmeerländer im Altertum und des [[Ferner Osten|Fernen Ostens]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrmanns Leistung als Geographiehistoriker liegt besonders im Gebiet der chinesischen Geographie, zu der er grundlegende Forschungsarbeiten veröffentlichte. Das bekannteste Werk ist der &amp;#039;&amp;#039;Historical and Commercial Atlas of China&amp;#039;&amp;#039; (1935), der weltweit in Gebrauch war. Seine Thesen zur Lokalisierung der antiken Stätten [[Atlantis]] (in Nordafrika) und [[Tartessos]] (in [[Chott el Djerid]]) wurden in der Fachwelt als exzentrisch angesehen und weitgehend abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa den Total[[verriss]] des Buches &amp;#039;&amp;#039;Unsere Ahnen und Atlantis&amp;#039;&amp;#039; durch [[Bolko von Richthofen|Bolko Frhr. von Richthofen]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Mannus (Zeitschrift)|Mannus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 26 (1934), S. 252–259. {{ISSN|0025-2360}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er steuerte auch 577 Artikel vor allem zu asiatischen Geographika (etwa indischen Orten) zu &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (RE) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:s:Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft/Register/Albert Herrmann|Register aller RE-Artikel von Albert Herrmann]] im RE-Digitalisierungsprojekt auf [[Wikisource]], abgerufen am 31. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Herrmann starb am 19. April 1945 – kurz vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] – im Alter von 59 Jahren an den Folgen eine Bombenangriffs auf den Bahnhof in Pilsen. Da seine beiden Kinder, ein Sohn und eine Tochter, bereits zuvor gestorben waren, hinterließ er nur seine zweite Ehefrau Elisabeth (geb. Knaak), die er als junger Witwer 1923 geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Europe in search of new routes to India and China, 1486-1616 A.D..jpg|mini|Karte mit Erkundungen neuer Routen nach Indien und China 1486–1616 in Herrmanns Atlas von China, 1935]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alten Seidenstraßen zwischen China und Syrien. Aus dem zweiten Buch: Zentralasien nach [[Sima Qian|Ssĕma-Tsi’en]] und in den [[Han Shu|Annalen der Han-Dynastie]]&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1910 ([https://archive.org/details/diealtenseidenst00herr/page/n3/mode/2up?ref=ol&amp;amp;view=theater Dissertation])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alten Seidenstraßen zwischen China und Syrien. Beiträge zur alten Geographie Asiens&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1910 (&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur alten Geschichte und Geographie&amp;#039;&amp;#039; 21; erweiterte Dissertation). Nachdruck 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alte Geographie des unteren Oxusgebiets&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verkehrswege zwischen China, Indien und Rom um 100 nach Chr. Geburt&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marco Polo]]: Am Hofe der Großkhans. Reisen in Hochasien und China&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1924. Neuausgabe Leipzig 1949. 2. Auflage, Leipzig 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Irrfahrten des Odysseus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erdkarte der Urbibel: Mit einem Anhang über die Tartessos- und die Etruskerfrage&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lou-lan: China, Indien und Rom im Lichte der Ausgrabungen am Lobnor&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1931&lt;br /&gt;
** Japanische Übersetzung von Matsuda Hisao: &amp;#039;&amp;#039;Rô-ran: Ryûsha ni umoreta ôto&amp;#039;&amp;#039;. Tokyo 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Ahnen und Atlantis&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1934. Nachdruck Steinkirchen 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historical and commercial Atlas of China&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge und Leipzig 1935 ([https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/image/816057397/2/  Link zum Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Land der Seide und Tibet im Lichte der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1938. Nachdruck Amsterdam 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ältesten Karten von Deutschland bis Gerhard Mercator&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petermanns Geographische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;. 92. Jahrgang (1948), S. 42.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Vidal-Naquet]]: &amp;#039;&amp;#039;The Atlantis story: a short history of Plato’s myth.&amp;#039;&amp;#039; University of Exeter Press 2007, S.&amp;amp;nbsp;120–121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Albert Herrmann}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albert Herrmann (geographer)|Albert Herrmann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11674636X|TYP=Literatur von|NAME=Albert Herrmann}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11674636X|LCCN=nr93016299|VIAF=109428261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrmann, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Geograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrmann, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Herrmann, Albert Adolf Ludwig Roland&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geographiehistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pilsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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