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	<title>Albert Gnade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Gnade&amp;diff=1347227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format, Datumsformat im Einzelnachweis korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-18T16:49:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format, Datumsformat im Einzelnachweis korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Gnade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1886]]; † [[4. Juli]] [[1966]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]), [[Schutzstaffel|SS-Führer]] und [[Liste der Bürgermeister von Göttingen|Bürgermeister]] der Stadt [[Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gnade war ursprünglich [[Offizier]] der [[Reichswehr]], trat der NSDAP zuerst 1922 und ebenso der neu gegründeten Partei zum 9. März 1925 bei (Mitgliedsnummer 2.798).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11181119&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1923 beteiligte er sich am [[Hitlerputsch]] in München. Als „[[Alter Kämpfer]]“ wurde er seither in der Partei besonders geschätzt. In den 1920er und frühen 1930er Jahren betrieb Gnade den „Kaiser-Wilhelm Park“ (KWP), einen außerhalb von Göttingen gelegenen Gasthof, in dem auch Adolf Hitler einige Male Quartier nahm. 1929 wurde er Mitglied des Bürgervorsteherkollegiums in Göttingen und verschaffte sich so schon vor der eigentlichen [[Gleichschaltung]] eingehende Kenntnisse der Abläufe und der Personen in der Göttinger Stadtverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnade übernahm 1933 den Posten des Polizeisenators von Göttingen. In dieser Eigenschaft hatte er Anteil an der Auslösung und Niederschlagung der als [[Göttinger Krawalle]] bekannt gewordenen Unruhen. Von 1934 bis 1945 amtierte Gnade als Bürgermeister (ab 1938 Oberbürgermeister) der Stadt Göttingen. Er galt als umgänglicher Verwaltungsmann, was ihm insbesondere aus der Ortsleitung der NSDAP zum Vorwurf gemacht wurde. Außer der NSDAP gehörte Gnade bereits seit 1931 der [[Schutzstaffel|SS]] an (SS-Nummer 13.983)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP (SS-Oberst-Gruppenführer - SS-Standartenführer) |Hrsg=SS-Personalhauptamt |Verlag=Reichsdruckerei |Ort=Berlin |Datum=1944-01-30|Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der er am 1. März 1934 den Rang eines [[SS-Standartenführer|Standartenführers]] erreichte und zeitweilig Kommandeur der [[SS-Standarte Harz]] war. Von [[Heinrich Himmler]] wurde er mit dem [[SS-Totenkopfring]] ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm das [[Goldenes Parteiabzeichen]], das [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse, das [[Ehrenkreuz für Frontkämpfer]], im Felde erworbene Landesorden und das [[Verwundetenabzeichen]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP (SS-Oberst-Gruppenführer - SS-Standartenführer) |Hrsg=SS-Personalhauptamt |Verlag=Reichsdruckerei |Ort=Berlin |Datum=1944-01-30|Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 übergab Gnade die Stadt Göttingen nach längerem Zögern, das weitere Zerstörungen zur Folge hatte, an die vorrückenden amerikanischen Truppen. Einige Jahre später versuchte Gnade mithilfe des „Bericht[s] über die Vorgänge bei der Übergabe der Stadt am 08.04.1945“, die kampflose Übergabe als sein Verdienst darzustellen. Quellen und Sekundärliteratur geben allerdings keinen Hinweis darauf, dass der Aufruf, die Stadt kampflos zu übergeben, die Bevölkerung jemals erreichte. Der Göttinger Lokaljournalist Matthias Heinzel arbeitete überdies in einem Zeitzeugenprojekt heraus, dass Gnades Handlungen als Oberbürgermeister ungeklärt und umstritten sind. Ferner kam der „Ausschuss zur Klärung der Vorgänge bei der Kapitulation Göttingens im April 1945“, der von 1955 bis 1957 die Ereignisse vom 8. April 1945 untersuchte, zu dem Schluss, dass keine Einzelperson benannt werden könne, die die friedliche Übergabe der Stadt sicherstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Entnazifizierung]] gelang es Gnade zunächst, sich als minderbelasteter Mitläufer darzustellen. Erst im zweiten Anlauf wurde er als „Begünstigter“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] war Gnade erneut in rechtsextremen Parteien aktiv. 1952 wurde er als Kandidat der [[Deutsche Reichspartei (1950)|Deutschen Reichspartei]] (DRP) in den Göttinger Stadtrat gewählt. Mehrfach kandidierte er auch – allerdings jedes Mal erfolglos – für den Bundestag: [[Bundestagswahl 1953|1953]] im [[Bundestagswahlkreis Göttingen|Wahlkreis Göttingen-Münden]] für den [[Dachverband der Nationalen Sammlung]] (DNS) sowie [[Bundestagswahl 1957|1957]] und [[Bundestagswahl 1961|1961]] auf der niedersächsischen Landesliste der [[Deutsche Gemeinschaft (Deutschland)|Deutschen Gemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michaela Böttcher: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Was am folgenden Morgen beginnt, ist ein neues Kapitel&amp;quot; – Die ersten Tage unter alliierter Besatzung in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Maren Büttner, Sabine Horn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alltagsleben nach 1945. Die Nachkriegszeit am Beispiel der Stadt Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; [[Universitätsverlag Göttingen]], Göttingen 2010, S. 11–30. ISBN 978-3-940344-81-6&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Denecke]], [[Helga-Maria Kühn]], Rudolf von Thadden, Ernst Böhme, Günter J. Trittel, Marc-Dietrich Ohse, [[Rudolf Vierhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Göttingen, Geschichte einer Universitätsstadt.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2002, [[Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht]] ISBN 3-525-36198-X.&lt;br /&gt;
* Matthias Heinzel: &amp;#039;&amp;#039;1945 – Kriegsende in Göttingen. Zeitzeugen berichten.&amp;#039;&amp;#039; [[Göttinger Tageblatt]] GmbH &amp;amp; Co. KG, Göttingen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Göttingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1077323441|VIAF=24144648165302685677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gnade, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DG-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gnade, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), SS-Führer und Bürgermeister der Stadt Göttingen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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