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	<title>Albert Geyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:43:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Geyer&amp;diff=480844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jörg Zägel: Korrektur/Ergänzung zur Grabstätte, Quelle angegeben</title>
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		<updated>2025-08-01T01:02:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur/Ergänzung zur Grabstätte, Quelle angegeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Geyer (1846-1938).JPG|mini|Albert Geyer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Geyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Mai]] [[1846]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[14. September]] [[1938]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und preußischer [[Baubeamter]], der sich auch als [[Architekturgeschichte|Bauhistoriker]] betätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der in der damals noch nicht zu Berlin gehörenden Stadt Charlottenburg geborene Albert Geyer war Sohn des Lehrers und Predigers Ludwig Geyer und Bruder des Bildhauers [[Otto Geyer]], des Studienrates am Friedrichwerderschen Gymnasiums Paul Geyer und des Theologen Ernst Theodor Geyer. Er machte im Alter von 19 Jahren am [[Friedrich-Werdersches Gymnasium|Friedrich-Werderschen Gymnasium]] das Abitur. Ein [[Stipendium]] ermöglichte ihm von 1867 bis 1869 das Studium der Philosophie und Mathematik an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]], obwohl er eigentlich lieber Architektur studiert hätte. Seine Militärdienstzeit als [[Einjährig-Freiwilliger]] 1866 fiel mit dem [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Studium war er als [[Praktikant]] bei [[Wilhelm Haeger]] im Baubüro für den Neubau der Reichsbank&amp;lt;!--erbaut 1873-1876! - also schon rein chronologisch definitiv falsch--&amp;gt; tätig, um später an der [[Berliner Bauakademie]] studieren zu können. Nach Teilnahme am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 nahm er sein Studium an der Bauakademie auf, das er 1874 mit der &amp;#039;&amp;#039;Bauführerprüfung&amp;#039;&amp;#039; (dem ersten [[Staatsexamen]] im Baufach) abschloss. Sein ausgezeichnetes Ergebnis wurde mit einer staatlichen Reiseprämie gewürdigt, die er für eine Studienreise in die [[Schweiz]], [[Belgien]], [[Frankreich]] und durch [[Deutschland]] nutzte. Anschließend wurde er von [[Reinhold Persius]] für seine Privatbauten in [[Potsdam]] angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bauakademie legte er 1880 die Baumeisterprüfung (das zweite Staatsexamen im Baufach) ab und wurde Mitarbeiter der Schlossbaukommission. Von 1909 bis zu ihrer Auflösung am 1. April 1921 war er ihr letzter Direktor. Unter seiner Leitung erfolgten –&amp;amp;nbsp;oft nach Entwürfen des kaiserlichen Hofarchitekten [[Ernst von Ihne]]&amp;amp;nbsp;– umfangreiche Umbauten und Modernisierungen, zum Beispiel am [[Berliner Stadtschloss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde er zum außerordentlichen und 1913 zum ordentlichen Mitglied der [[Preußische Akademie des Bauwesens|Preußischen Akademie des Bauwesens]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der [[Monarchie]] und der Auflösung der Schlossbaukommission begann für ihn ein neuer Lebensabschnitt. Er trat in den [[Ruhestand]] und begann seine langjährige Tätigkeit als Architekturhistoriker, unter anderem seine Monografie zur Geschichte des Berliner Schlosses. Von 1922 bis 1929 war er für drei Amtsperioden Präsident der Preußischen Akademie des Bauwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Geyer starb am 14. September 1938  im Alter von 92&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Liesenstraße#Dorotheenstädtischer Friedhof II|Dorotheenstädtischen Friedhof&amp;amp;nbsp;II]] beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;734.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:6Hunting Lodge Glienicke.JPG|mini|Jagdschloss Glienicke von der Parkseite]]&lt;br /&gt;
* 1880–1881: Einrichtung der Wohnung des Prinzen Wilhelm im Stadtschloss und Umbau des [[Marmorpalais]] in Potsdam&lt;br /&gt;
* 1883–1885: Erweiterung des [[Ordenspalais]] am [[Wilhelmplatz (Berlin)|Wilhelmplatz]] in Berlin (Bauleitung nach Entwürfen von Reinhold Persius, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1887/1888: Umbau des [[Kieler Schloss]]es (im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört)&lt;br /&gt;
* 1888/1889: Erweiterung des Mausoleums im Park von [[Schloss Charlottenburg]] in Berlin, für Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] († 1888) und Kaiserin [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Augusta]] († 1890)&lt;br /&gt;
* 1889: Umbau des [[Jagdschloss Glienicke|Jagdschlosses Glienicke]] für den Prinzen [[Friedrich Leopold von Preußen]]&lt;br /&gt;
* 1890: Umbau des Palais der [[Maria Anna von Anhalt-Dessau|Prinzessin Friedrich Karl]] am [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]] in Berlin (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1891–1905: verschiedene Umbauten des [[Berliner Stadtschloss]]es (teilweise nach Entwurf von [[Ernst von Ihne]]; zerstört)&lt;br /&gt;
* 1896: Rekonstruktion des [[Landeshaus der Provinz Schlesien|Landhauses der Provinz Schlesien]] in [[Breslau]]&lt;br /&gt;
* 1899–1900: Entwurf für Umbau und Erweiterung von [[Schloss Sigmaringen]] der Fürsten von Hohenzollern&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-Severin Gäßler: &amp;#039;&amp;#039;Albert Geyer und der Ausbau des Residenzschlosses der Hohenzollern in Sigmaringen 1893–1908.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollerische Heimat&amp;#039;&amp;#039;, 2006, 56, 2, S. 17–21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905–1909: Umbau von [[Schloss Neustrelitz]] in [[Neustrelitz]] (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1905–1910: [[Residenzschloss Posen|Kaiserschloss in Posen]] (zusammen mit [[Franz Schwechten|Franz Heinrich Schwechten]])&lt;br /&gt;
* 1907: Entwurf zum Umbau von [[Schloss Babelsberg]] in Potsdam (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1910–1913: Jubliläumsterrassen bei der [[Orangerieschloss|Neuen Orangerie]] in Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
Albert Geyer verfasste zahlreiche Publikationen zu Berliner Schlössern, u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die historischen Wohnräume im Berliner Schloss&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die kurfürstliche Zeit bis zum Jahre 1698&amp;#039;&amp;#039;. 1936 / &amp;#039;&amp;#039;als [[Nachdruck|Reprint]]:&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 1993, ISBN 3-87584-480-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698–1918)&amp;#039;&amp;#039;. 1936. / &amp;#039;&amp;#039;als Reprint:&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 1993, ISBN 3-87584-431-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde Geyer mehrfach ausgezeichnet: 1893 mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] IV. Klasse,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen: Preußen |Jahr=1893 |Heft=5 |Seiten=49 |zlb=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 mit dem [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Königlichen Kronenorden]] III. Klasse,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen: Preußen |Jahr=1895 |Heft=6 |Seiten=57 |zlb=68}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1901 mit dem Ehrenkreuz III.&amp;amp;nbsp;Klasse des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Fürstlichen Hohenzollernschen Hausordens]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen: Preußen |Jahr=1901 |Heft=49 |Seiten=302 |zlb=317}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1903 mit dem Roten Adlerorden III. Klasse mit Schleife&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen: Preußen |Jahr=1903 |Heft=11 |Seiten=69 |zlb=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1910 mit dem Königlichen Kronenorden II.&amp;amp;nbsp;Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen: Preußen |Jahr=1910 |Heft=69 |Seiten=453 |zlb=473}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Uwe Kieling&lt;br /&gt;
   |Titel=Berliner Baubeamte und Staatsarchitekten im 19. Jahrhundert, Biographisches Lexikon&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kulturbund der DDR&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |Seiten=30 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133252299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133252299|LCCN=n93109588|VIAF=19750040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geyer, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geyer, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Mai 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jörg Zägel</name></author>
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