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	<title>Albert Gerber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:49:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Gerber&amp;diff=994396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilfried Weymann am 10. Mai 2024 um 12:27 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Gerber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1907]] in [[Bern]]; † [[30. November]] [[1990]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er [[Zahnarzt]] und [[Hochschullehrer]] an den [[Universität Zürich|Universitäten Zürich]] und [[Universität Bern|Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albert Gerber wurde als jüngster Sohn des Kaufmanns Ernst Gerber und dessen Frau Wilhelmine geboren. Er besuchte das Freie Gymnasium in Bern. Nach seinem einjährigen Militärdienst  von 1927 bis 1928 begann er 1928 sein Studium der [[Zahnmedizin]] am Zahnärztlichen Institut der [[Universität Bern]], wo er nach seinem Staatsexamen 1933 Assistent wurde. 1935 promovierte er zum Thema „Über Elektrolytreaktionen in der Magen- und Darmwand“ und absolvierte Fortbildungsreisen nach Wien (zu  [[Hans Pichler (Zahnmediziner)|Hans Pichler]] (1877–1949), Bonn (zu [[Gustav Korkhaus]] 1895–1978)) und Essen. Sein primäres Interesse galt der [[Kieferorthopädie]]. 1936 Heiratete er die Grundschullehrerin Helene, geborene Hümy, aus deren Ehe zwei Söhne hervorgingen. 1939 wurde er Präsident der Zahnärztegesellschaft des Kantons Bern. In dieser Funktion nahm er 1939 am Kongress der [[Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO|Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft]] (SSO) in [[Davos]] teil, an dem auch der Reichszahnärzteführer [[Ernst Stuck]] teilnahm. Dieser betrieb dort Werbung für eine [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Zahnheilkunde auch in der [[Schweiz]]. Eine solcherart politisierte Zahnheilkunde lehnte Gerber strikt ab, worauf er in Deutschland zur [[persona non grata]] erklärt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Helbing, &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Albert Gerber (1907–1990): Lebenswerk eines bedeutenden zahnärztlichen Forschers und Lehrers im Licht der internationalen prothetischen und funktionsanalytischen Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation [[Georg-August-Universität Göttingen]], 1994, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde er in der Schweiz militärdienstverpflichtet und stieg bis 1945 zum Oberleutnant auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
1942 kehrte Gerber an das Zahnärztlichen Institut der [[Universität Bern]] zurück, wo er auf Grund seiner damals bereits anerkannten wissenschaftlichen Leistungen eine Dozentenstelle erhielt, obwohl er keine [[Habilitation]]sschrift angefertigt hatte. Diese war nach den damaligen Richtlinien nicht zwingend. 1953 folgte die Professur für [[Zahnersatz|zahnärztliche Prothetik]] am Zahnärztlichen Institut in Zürich, wo er die Nachfolge von [[Alfred Gysi]] (1865–1957) und [[Walther Wild]] (1883–1951) antrat. Nachdem Alfred Gysi zu den bedeutendsten Vertretern der schweizerischen und internationalen wissenschaftlichen Prothetik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt hat, folgte seine wissenschaftliche Laufbahn ebenfalls diesem Thema. 1958 entwickelte er den nach ihm benannten Gerber-Condylator, dem 1962 die Condyloformzähne nach seiner Condylar-Theorie folgten und die speziell für die lingualisierte Okklusion geeignet sind. 1971 veröffentlichte er den ebenfalls nach ihm benannten Resilienztest zur Evaluierung des verbleibenden Gelenkspaltes. 1977 folgte die Emeritierung Gerbers, jedoch blieb er weiterhin publizistisch tätig. Insgesamt hielt Gerber 15 Patente.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Helbing, &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Albert Gerber (1907–1990): Lebenswerk eines bedeutenden zahnärztlichen Forschers und Lehrers im Licht der internationalen prothetischen und funktionsanalytischen Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation [[Georg-August-Universität Göttingen]], 1994, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zwei Schlaganfällen 1984 und 1985 zog er sich aus allen öffentlichen Auftritten zurück. Gerber verstarb nach einem Klinikaufenthalt in seinem Haus in Zürich und wurde in der [[Fraumünster#Kirche|Kirche]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Namen verbinden sich folgende [[Prothetik|prothetische]] Techniken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.condylator.com/en/articles/100y_german.pdf |text=Albert Gerber 1907-1990 |wayback=20170630165732 |archive-today=}}, Gerber Condylator Service&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerber-Registrat]]: intraorales [[Stützstiftregistrierung|Stützstiftregistrat]]&lt;br /&gt;
* Resilienztest nach Gerber: Testung der Kiefergelenks-Resilienz unter Verwendung von Zinnfolien verschiedener Stärke, die einseitig zwischen die Zahnreihen gelegt werden, wobei geprüft wird, ob auf der gegenüberliegenden Seite noch eine [[Artikulation (Zahnmedizin)|Shimstock-Folie]] gehalten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerber, A.: Kiefergelenk und Zahnokklusion. Dtsch Zahnärztl Z 26, 119 (1971).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Physiologische zentrische Relation gemäss A. Gerber: Koordinierte Interkuspidations- und Kiefergelenkzentrik (1982, 1977, 1970). Gerber bekämpfte bis in die 80er Jahre die damalige Definition der „most retruded position“ gemäss McCollum, Stallard, Stuart und [[Alexander Gutowski|Gutowski]] in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Centric Relation-Definition, Wunsch- und Trugbild einer Wissenschaft. Quintessenz der Zahntechnik, Heft 9, September 1982; 1-12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gerber führte in Europa die Methode zur Herstellung unilateral kaustabiler Prothesen ein. Sie besteht aus der bukkal reduzierten Okklusion (heute lingualiserte Okklusion gemäss dem geistigen Vater Payne (USA, 1941) und Hiltebrandt, 1933) und der fallgemäss verkürzten Zahnreihe (weglassen eines oder mehrerer Backenzähne).&lt;br /&gt;
* Er leistete Pionierarbeit für die Behandlung okklusionsbedingter Gesichts- und Kiefergelenkschmerzen (CMD).&amp;lt;ref&amp;gt;Dental Occlusion and the Temporomandibular Joint. Quintessence Chicago, 1990; 1992 in Deutsch bei Quintessenz GmbH Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gerber-Zylinder: Verankerungselement zur Verankerung einer [[Totalprothese]] auf einer Stiftkappe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968 Ehrenmitglied des Vereins österreichischer Zahnärzte&lt;br /&gt;
* 1987 Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsdiagnostik in der [[Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde|Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde]] (DGZMK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [https://condylator.com/publications/ Publikationen von 1940–1990]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Bosshart, &amp;#039;&amp;#039;Funktion &amp;amp; Ästhetik, Rehabilitation des Unbezahnten nach der Original-Gerber-Methode&amp;#039;&amp;#039;, Quintessence, Deutschland, 1. Auflage 2014, ISBN 978-3-86867-170-4. [https://www.quintessenz.de/downloads/Leseprobe_12110_Bosshart_Funktion_und_Aesthetik.pdf Online]. Abgerufen am 27. Januar 2017.&lt;br /&gt;
* Andreas Helbing, &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Albert Gerber (1907–1990): Lebenswerk eines bedeutenden zahnärztlichen Forschers und Lehrers im Licht der internationalen prothetischen und funktionsanalytischen Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation [[Georg-August-Universität Göttingen]] 1995.&lt;br /&gt;
* Candulor, [https://media.zwp-online.info/archiv/pub/sim/zt/2009/zt0709/zt0709_12_15_technik.pdf Die Kunst der Totalprothetik], ZWP, Nr. 7/8 Juli/August 2009. Abgerufen am 9. Februar 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Ein [[:Datei:Synthodont Implantationssystem modified by Dr. Klaus F. Müller (Sinn) historical video 1979.webm|Lehrfilm]] (auf [[Wikimedia Commons]]) aus dem Jahre 1979 zeigt die Anwendung der Gerber-Technik im Zusammenhang mit der Implantat-Prothetik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1065458568|LCCN=n88088130|VIAF=59526592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerber, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Zahnmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerber, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Zahnarzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilfried Weymann</name></author>
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