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	<title>Albert Fromme - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Malabon: HC: Ergänze Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Sanit%C3%A4tsoffizier_(Deutsches_Reich)&quot; title=&quot;Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)&quot;&gt;Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Bernhard Fromme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. November]] [[1881]] in [[Gießen]]; † [[5. Mai]] [[1966]] in [[Holzminden]]) war ein deutscher [[Chirurg]]. Er gilt als einer der letzten Universalchirurgen vor der Aufsplitterung der Chirurgie in zahlreiche Spezialgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Albert Fromme – der Zweitälteste von vier Kindern – war der Sohn des Theoretischen [[Physiker]]s, Hochschullehrers und Geheimrats [[Carl Fromme (Physiker)|Carl Fromme]] (Gründer des Stadttheaters Gießen), Sohn eines mittleren Beamten aus dem kurhessischen Staatsdienst. Seine Mutter, Henriette Fromme, geborene Bandmann, stammte aus einer wohlhabenden [[Göttingen|Göttinger]] Bürgerfamilie. Der Vater studierte in Göttingen [[Mathematik]] und [[Physik]], wurde mit 21 Jahren promoviert, [[Habilitation|habilitierte]] sich mit 23&amp;amp;nbsp;Jahren und wurde schließlich an der [[Universität Gießen]] Ordinarius für Theoretische Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Einjährig-Freiwilliger|einjährig-freiwilligen]] Wehrdienst legte Albert Fromme 1905 das medizinische [[Staatsexamen]] an der Universität Gießen ab und wurde unter [[Franz Volhard]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=98. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie |Hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Demeter Verlag |Ort=Gräfelfing/München |Datum=1981 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Dr. med. promoviert. Während seines Studiums wurde er in Gießen im Jahr 1900 Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Akademische Gesellschaft Das Kloster&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Schwarze Ring. Mitgliederverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1930, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1906 bis 1921 arbeitete er am Bakteriologischen Institut der [[Universität Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Killian]]: &amp;#039;&amp;#039;Meister der Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Thieme, Stuttgart 1980, S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Albert Fromme als Militärarzt aktiviert; er diente als Truppenarzt im [[Feldzug]] über [[Belgien]] nach [[Frankreich]]. 1916 heiratete er Helene Loeb, geborene Boeker,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fromme, Friedrich Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt; Witwe eines Göttinger Professors der [[Pharmakologie]], der als Militärarzt an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] Ende 1914 tödlich verunglückt war. Aus Loebs erster Ehe entstammte ein Sohn, Georg Lorenz Loeb, dessen jüdische Herkunft nach 1933 in der beruflichen Laufbahn die Karriere Frommes behinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Kinder Frommes (darunter der 1930 in Dresden geborene Journalist [[Friedrich Karl Fromme]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;) lebten in den westlichen [[Besatzungszone]]n, der späteren [[Bundesrepublik Deutschland]]. Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst erreichte das Ehepaar Fromme 1965 die Genehmigung der Übersiedlung zu einer Tochter im Westen, die in [[Holzminden]] an der Weser lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Arzt ===&lt;br /&gt;
Fromme wurde Assistent bei [[Carl Garrè]] in Bonn. Seine chirurgische Schulung erhielt Albert Fromme bei [[Heinrich Braun (Mediziner, 1862)|Heinrich Braun]] und dessen Nachfolger [[Rudolf Stich (Mediziner)|Rudolf Stich]], bei dem er 1910 [[Oberarzt]] wurde. Im Oktober 1914 wurde er, da der Göttinger Klinikdirektor Rudolf Stich ebenfalls eingezogen war, für die kommissarische Leitung der Göttinger chirurgischen [[Universitätsklinik]] reklamiert und er versah dort gleichzeitig den chirurgischen Lehrstuhl. Nebenher war Fromme weiterhin im Range eines [[Stabsarzt]]es [[beratender Chirurg]] im Bereich des XI. Armeekorps. 1915 wurde er zum [[Professor]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übernahm 1921 die chirurgische Abteilung des [[Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt|Stadtkrankenhauses Dresden-Friedrichstadt]] (350 Betten) und setzte nebenher seine wissenschaftliche Tätigkeit fort. So wurde er 1943 auf dem Kongress der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]] zum Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum ersten Nachkriegskongress 1949 aus. Auf die ihm zustehende Leitung des Kongresses verzichtete er, da ihm dies angesichts der Teilung Deutschlands und seines Wohnsitzes in der Sowjetischen Besatzungszone nicht möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 entschloss sich die Führung der [[DDR]], um dem spürbarer werdenden Ärztemangel zu begegnen, drei medizinische Akademien als Ausbildungsstätten zu errichten. Fromme setzte sich mit Erfolg dafür ein, dass neben [[Erfurt]] und [[Magdeburg]] [[Dresden]] Sitz einer dieser drei Akademien wurde. Für die [[Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus“|Medizinische Akademie Dresden]] setzte Fromme gegen den Willen der [[SED]], die eine Benennung nach dem Kommunisten [[Ernst Thälmann]] wünschte, den Namen des Arztes, Malers und Goethe-Freundes [[Carl Gustav Carus]] durch. Fromme wurde Professor und zugleich der erste Rektor dieser neuen Hochschule und erreichte damit den akademischen Lehrstuhl, der ihm wegen der [[Halbjude|„halbjüdischen“]] Herkunft seines Stiefsohnes, zu dem er über dessen Emigration hinweg gehalten hatte, von den Nationalsozialisten verwehrt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1956 blieb Albert Fromme in Dienst. Nach dem Arbeitsrecht der DDR bezog er eine sogenannte [[Intelligenzrente]]. Allerdings war sein erarbeitetes Vermögen stufenweise dahingegangen. Am 13./14. Februar 1945 hatte er durch die alliierten [[Luftangriffe auf Dresden]] seine Villa in der Altenzeller Straße 23 in der [[Südvorstadt (Dresden)|Südvorstadt]] mit allem Inventar verloren, wozu vor allem seine [[wissenschaftliche Bibliothek]] und Vorarbeiten für spätere wissenschaftlichen Arbeiten gehörten. Das Barvermögen war wie in der sowjetischen Zone allgemein üblich gesperrt und wurde nach 1948 schrittweise freigegeben und nach sozialistischen Prinzipien umgewertet. Das Grundstück wurde entschädigungslos enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgebiete ==&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt der praktischen Arbeit Frommes war die [[Bauchchirurgie]]. Er verfasste rund 90 wissenschaftliche Arbeiten. In der Zeit des Ersten Weltkriegs galt Frommes besonderes Interesse der [[Knochenchirurgie]]. Er schrieb über Probleme der [[Osteopalacie]], über [[Osteochondrosis dissecans|Osteochondritis]] und er untersuchte in einer umfangreichen [[Monographie]] das Phänomen der [[Spätrachitis]] und der daraus folgenden [[Knochenveränderungen]]. Zusammen mit Stich schrieb er eine umfangreiche Arbeit zur [[Gefäßchirurgie]] und zur operativen Behandlung des [[Aneurysma]]s. Für eine Anleitung zur Früherkennung der [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankung]] verfasste er 1932 mehrere Kapitel. Er gehörte zu den wenigen „Allround-Chirurgen“, die eine bakteriologische Ausbildung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auseinanderstreben der Chirurgie in immer mehr Spezialfächer bereitete Fromme Sorgen. Aber er war sich bewusst, dass die Tiefe der Erforschung einen Verlust an Breite zur Folge haben müsse. Fromme war einer der letzten Chirurgen, die das gesamte zu ihrer Zeit erschlossene Gebiet beherrschten. Er hatte einen besonderen Ruf bei Operationen, die eine zarte Hand forderten: [[Schilddrüse]], [[Bauchspeicheldrüse]], auch [[Wirbelsäule]]noperationen. Besonders gesucht war Fromme als Operateur bei Erkrankungen aus dem Formenkreis des [[Karzinom]]s, zumal im [[Bauchraum]], zuletzt auch an der [[Lunge]]. Das führt zu Frommes wissenschaftlichen Hauptwerk. 1953 veröffentlichte er ein Buch über &amp;#039;&amp;#039;Das Mesenchym und die Mesenchymtheorie des Karzinoms&amp;#039;&amp;#039;. Das beschreibt einen Weg, der später als zukunftweisend erschien: Professor H.W. Schreiber (Hamburg), Präsident der Gesellschaft für Chirurgie 1982/83, schrieb in einem Brief vom 15. Juni 1983, die Ideen Frommes seien „wieder modern geworden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter zahlreichen Ehrungen, die Fromme zuteilwurden, war ihm die wichtigste die Wahl zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie auf dem Kongress 1955. Das betrachtete er als Ausgleich dafür, dass die Nachkriegsverhältnisse ihm die Leitung eines „eigenen“ Kongresses verwehrt hatten. Zudem war er Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] und der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]. Im Jahr 1952 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=albert-fromme|Name=Albert Fromme|Datum=20. April 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116839589}}&lt;br /&gt;
* [https://stabikat.de/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=1004&amp;amp;TRM=Fromme,Albert Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://vtg.uniklinikum-dresden.de/geschichte/dnn/dnn01.htm |wayback=20020718170323 |text=Kurzes Porträt von Albert Fromme}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Harald Thulin|116839589|Albert Fromme (1881–1966)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116839589|VIAF=84800009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fromme, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Medizinische Akademie Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Justus-Liebig-Universität Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fromme, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fromme, Albert Bernhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Universalchirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Holzminden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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