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	<title>Albert Friedrich Berner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:12:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: WP:WPSK (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-14T09:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WPSK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WPSK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WPSK&lt;/a&gt; (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Friedrich Berner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1818]] in [[Strasburg (Uckermark)|Strasburg]]/[[Uckermark]]; † [[13. Januar]] [[1907]] in [[Berlin]]) war [[Strafrecht]]slehrer (Professor) an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und einer der bedeutendsten preußischen und deutschen Strafrechtswissenschaftler seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Albert Friedrich Berner wurde als Ältester von 15 Geschwistern geboren. Sein Vater, Christian Friedrich Berner (1787–1883), war königlich preußischer Justiz- und Kreisgerichtsrat in Strasburg.  Mit 15 Jahren zog Berner auf Wunsch seines Vaters zu dessen Mutter, Maria Sophia geb. Löst, nach Berlin und besuchte dort das [[Französisches Gymnasium Berlin|Französische Gymnasium]]. Berlin wurde seine neue Heimat, und er sollte sein ganzes weiteres Leben hier verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bei Abschluss des Gymnasiums als „[[Primus Omnium]]“ hatte Berner bei der Wahl der Studienfächer zwischen den [[Rechtswissenschaft]]en und der [[Philosophie]] geschwankt. 1838 [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er sich dann an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] gleich für beide Fächer. Zu seinen Lehrern gehörte zum Beispiel [[Friedrich Carl von Savigny]], für den er eine große Bewunderung empfand. In seinem philosophischen Studium fühlte er sich zu den Vertretern [[Hegel]]s hingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Berner [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1842 mit einer [[Dissertation]] zum Thema „De divortiis apud Romanos“ und verteidigte seine darin aufgestellten Thesen gegen seinen Freund und Studienkollegen [[Rudolf von Jhering]], der als [[Opponent]] auftrat. 1844 [[Habilitation|habilitierte]] sich Berner und wurde durch Beschluss der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] in Berlin als [[Privatdozent]] für Kriminalrecht angenommen. Im Mai 1848 erfolgte seine Berufung als [[Außerordentlicher Professor#Universitätsprofessoren (Univ.-Prof.)|außerordentlicher Professor]] an die Universität Berlin; 1861 erhielt er schließlich nach mehreren vergeblichen Beförderungsgesuchen eine [[Ordentlicher Professor#Universitätsprofessoren (Univ.-Prof.)|ordentliche Professur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berner beschäftigte sich auch mit den französischen [[Kriminalist]]en und hatte darüber hinaus regen Kontakt mit Staats- und Strafrechtlern über den gesamten Kontinent. Von seinen zahlreichen Schriften ist das 1857 erstmals erschienene „Lehrbuch des deutschen Strafrechts“ am bekanntesten. Mit dem Werk unternahm Berner den Versuch, eine systematische Strafrechtswissenschaft zu begründen und das deutsche [[Strafrecht]] endgültig unter den Einfluss Hegels ([[Georg Wilhelm Friedrich Hegel#Recht|Hegelianismus]]) zu bringen. Das Lehrbuch erschien bis 1898 in 18 Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lehrtätigkeit in Berlin übte Berner bis ins hohe Alter von 81 Jahren aus. Sein Nachfolger war im Jahre 1899 [[Franz von Liszt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von der Teilnahme am Verbrechen&amp;#039;&amp;#039; (Berl. 1847)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abschaffung der Todesstrafe&amp;#039;&amp;#039; (Dresd. 1861)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Strafgesetzgebung in Deutschland von 1751 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (Leipz. 1867)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hat Berner zahlreichen Abhandlungen zum Strafrecht für juristische Zeitschriften wie „Die Nothwehrtheorie“ im Archiv des Criminalrechts N.F veröffentlicht und den größten Teil des Völkerrechts für Bluntschlis &amp;#039;&amp;#039;Staatswörterbuch&amp;#039;&amp;#039; bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversationslexikon&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Bibliographisches Institut, Band 2, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 775.&lt;br /&gt;
* Hubert Alda: &amp;#039;&amp;#039;Das strafrechtliche Lebenswerk Albert Friedrich Berners&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Heidelberg 1952.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|107|108|Berner, Albert Friedrich|[[Dietrich Lang-Hinrichsen]]|116102500}}&lt;br /&gt;
* [[Lieselotte Jelowik]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe deutscher Strafrechtler an Karl Josef Anton Mittermaier 1832-1866&amp;#039;&amp;#039;. Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main 2005, S. 195. ISBN 3-465-03416-3. &lt;br /&gt;
* [[Florian Jeßberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Albert Berner (1818–1907). Der „dreifache“ Berner. Skizze&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Stefan Grundmann]], Michael Kloepfer, Christoph G. Paulus, Rainer Schröder, Gerhard Werle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 200 Jahre Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2010, S. 262 ff. ISBN 978-3-89949-630-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://koriath.jura.uni-saarland.de/textsammlung/pmwiki.php?n=BernerDieNotwehrtheorie.Start Die Nothwehrtheorie (1848)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116102500|LCCN=n/88/645792|VIAF=77058864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Berner, Albert Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berner, Albert Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Strafrechtslehrer an der Universität Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Strasburg (Uckermark)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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