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	<title>Albert Forster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:55:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Forster&amp;diff=165124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: + Kat.</title>
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		<updated>2025-12-20T17:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albert Forster.JPG|mini|hochkant|Albert Forster, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1938]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Forster in white uniform.jpg|mini|hochkant|Albert Forster um 1939/1940]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Maria Forster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1902]] in [[Fürth]]; † [[28. Februar]] [[1952]] in [[Warschau]]) war ein [[deutscher]] [[Politiker]] und [[Kriegsverbrecher]]. Von 1930 bis 1945 war er [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gauleiter der NSDAP]] in [[Danzig]] und ab 1939 dortiger [[Reichsstatthalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Ausbildung und Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Albert Forster war das jüngste von sechs Kindern. Sein aus [[Ingolstadt]] stammender Vater war Gefängnisoberverwalter in Fürth, weswegen er im heute nicht mehr bestehenden Stadtgefängnis Katharinenstraße 11 geboren wurde, wo sich die Dienstwohnung befand. Forster besuchte von 1908 bis 1912 die dortige [[Volksschule]], wechselte dann auf das Fürther [[Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth|Humanistische Gymnasium]], das er 1920 mit der [[Mittlere Reife|mittleren Reife]] verließ. Bis 1922 ging er in eine [[kaufmännische Lehre]]. Anschließend arbeitete er als [[Bankkaufmann]] beim Fürther [[Bankhaus Brückner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe politische Betätigung ===&lt;br /&gt;
Am 7. November 1923 trat Forster in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und die [[Sturmabteilung|SA]] ein. Am 30. Juni 1924 wurde er „wegen politischer Betätigung“&amp;lt;ref&amp;gt;Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Statisten&amp;#039;&amp;#039;, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Bankhaus Brückner entlassen. Anschließend betätigte er sich als Zeitschriftenwerber für die [[antisemitisch]]e Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dessen Herausgeber [[Julius Streicher]] er sich anfreundete. Vom 1. August 1924 bis zum 16. Februar 1925 war er der Fürther Vorsitzende der &amp;#039;&amp;#039;[[Großdeutsche Volksgemeinschaft|Großdeutschen Volksgemeinschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Ersatzorganisation der zeitweise verbotenen NSDAP. Nach Wiederzulassung der NSDAP war er ab 26. Februar 1925 Ortsgruppenleiter für Fürth. Im selben Monat lernte Forster [[Adolf Hitler|Hitler]] in München kennen. Zum 5. April 1925 trat er regulär der NSDAP (Mitgliedsnummer 1.924)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/8941200&amp;lt;/ref&amp;gt; und bereits am 12. Juni 1926 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 158). Bis 1927 war er Führer der von ihm gegründeten SS-Gruppe Nürnberg-Fürth. Forster wird als rhetorisch begabt geschildert, schon 1925 trat er als hauptamtlicher Redner für die NSDAP auf. Ab 1928 war er Bezirksführer der NSDAP im Bezirk Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 22. Februar 1928 arbeitete Forster in der Nürnberger Zahlstelle des [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes]] (DHV). Im Dezember 1929 wurde er nach [[Hamburg]] versetzt und wurde im April 1930 Kreisgeschäftsführer des DHV im Bezirk Unterelbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gauleiter von Danzig und Reichstagsabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Am 14. September 1930 wurde Albert Forster für den Wahlkreis Franken in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Von 1930 bis 1933 war er Referent für Arbeitsdienst- und Angestelltenfragen der NSDAP-Fraktion und gehörte dem Auswärtigen Ausschuss des Reichstags an. Forster war bis Kriegsende Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]], der in der Zeit des Nationalsozialismus bedeutungslos war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1930 wurde Forster zum Gauleiter des [[NSDAP der Freien Stadt Danzig|Gaues Danzig]] bestimmt. Danzig lag damals als [[Freie Stadt Danzig|Freie Stadt]] außerhalb des Deutschen Reiches. In Danzig gründete er am 1. November 1930 die Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;Danziger Beobachter&amp;#039;&amp;#039;, deren Herausgeber er auch wurde. Die Zeitung wurde später in &amp;#039;&amp;#039;Der Vorposten&amp;#039;&amp;#039;, ab 1. Juni 1933 in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Danziger Vorposten]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Als Forsters [[Biograf]] wurde [[Wilhelm Löbsack]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung Hitlers wurde Forster am 10. Mai 1933 zum &amp;#039;&amp;#039;Leiter der Fachschaft der Handlungsgehilfen&amp;#039;&amp;#039; und zum &amp;#039;&amp;#039;Führer des Gesamtverbandes der Deutschen Angestellten&amp;#039;&amp;#039; in der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) ernannt. Zudem wurde er Mitglied des Großen und Kleinen Konvents der DAF. Am 11. Juli 1933 wurde er in den [[Preußischer Staatsrat (ab 1933)|Preußischen Staatsrat]] berufen und [[Mitglied des Reichstages]]. Ab 1. September 1935 war Forster Mitglied der [[Reichsarbeitskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1934 heiratete Forster, mittlerweile gleichermaßen [[Liste der Ehrenbürger von Fürth|Ehrenbürger von Fürth]] und [[Liste der Ehrenbürger von Danzig|Danzig]], Gertrud Deetz. Ort der Trauung war die Berliner [[Reichskanzlei]], Hitler und sein Stellvertreter [[Rudolf Heß]] fungierten als Trauzeugen und nahmen an den [[Hochzeitsfeier]]lichkeiten teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 verfasste Forster einen Bericht unter der Überschrift „Wie ich Hitler erlebte“, in dem er sich selbst ab 1923 als glühenden Hitler-Verehrer beschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;abgedruckt in: [[Hans-Ludwig Grabowski]] / [[Wolfgang Haney]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kennezichen „Jude“. Antisemitismus – Entrechtung – Verfolgung – Vernichtung und die Rationierung von Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern für Juden in Großdeutschland und den besetzten Gebieten 1939 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg, Regenstauf 2014, ISBN 978-3-86646-558-9, S. 149–154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Danzig führte Forster einen innerparteilichen Konkurrenzkampf gegen [[Arthur Greiser]], der als [[Senatspräsident]] Regierungschef der Freien Stadt war. Am 23. August 1939 wurde Forster zum Staatsführer der Freien Stadt Danzig gewählt und war damit für wenige Tage formelles [[Staatsoberhaupt]]: Denn am 1. September 1939, zeitgleich zum deutschen [[Überfall auf Polen]], verfügte er ein „Gesetz der Wiedervereinigung Danzigs mit dem Großdeutschen Reich“, womit die Position eines Danziger Staatsoberhaupts abgeschafft wurde. Der Anschluss Danzigs an das Deutsche Reich wurde am selben Tage in der Reichstagssitzung unmittelbar nach [[Hitlers Rede vor dem Deutschen Reichstag am 1. September 1939|Hitlers Rede]] durch Reichsgesetz vollzogen. Diese [[Annexion]] war ein Bruch des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] und als solcher 1946 expliziter Anklagepunkt in den [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 19. September 1939 begrüßte Forster als gastgebender Gauleiter im [[Artushof Danzig|Artushof]] Hitler im „befreiten“ Danzig. Schon seit Monatsanfang war er [[Chef der Zivilverwaltung]] für das Gebiet Danzig, ab 8. September für den Militärbezirk Danzig-Westpreußen. Am 26. Oktober 1939 übernahm er den neugeschaffenen Reichsgau [[Danzig-Westpreußen]] als NSDAP-Gauleiter und [[Reichsstatthalter]] und den [[Wehrkreis]] XX (Danzig) als [[Reichsverteidigungskommissar]]. Im Verlauf des Krieges wurden Forster weitere Ämter im Gau übertragen: Am 15. November 1940 wurde er Gauwohnungskommissar als regionaler Vertreter des Reichswohnungskommissars [[Robert Ley]], am 16. Mai 1941 Beauftragter für die städtebaulichen Maßnahmen in Danzig und am 6. April 1942 Beauftragter des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz, [[Fritz Sauckel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[SS-Ehrenführer]] wurde Forster stetig befördert: So am 15. März 1933 zum [[SS-Oberführer]], am 15. September 1933 zum [[SS-Brigadeführer]], am 27. Januar 1934 zum [[SS-Gruppenführer]] und schließlich am 31. Dezember 1941 zum [[SS-Obergruppenführer]]. Forsters Verhältnis zu [[Heinrich Himmler|Himmler]] blieb jedoch gespannt: „Wenn ich wie Himmler aussähe, würde ich von Rasse nicht reden“, soll Forster im Kreis von Vertrauten geäußert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds11&amp;quot;&amp;gt;Dieter Schenk: [http://www.dieter-schenk.info/Anhang/Verlinkungen/Gauleiter-Forster.pdf &amp;#039;&amp;#039;Strukturen eines Gauleiters am Beispiel Albert Forsters Reichsgau Danzig-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB) S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Himmler, dem dieses Zitat zugetragen wurde, ernannte nicht Forster, sondern den [[SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführer]] (HSSPF) [[Richard Hildebrandt]] zu seinem regionalen Beauftragten als [[Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums]] (RKFDV). Zwischen Hildebrandt und Forster kam es zu scharfen Machtkämpfen, ehe Hildebrandt im April 1943 abberufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstreitpunkt zwischen Forster und der SS war die so genannte Volkstumspolitik gegenüber der polnischen und [[Kaschuben|kaschubischen]] Bevölkerung, insbesondere im vormaligen [[Polnischer Korridor|polnischen Korridor]]. Forster, der den Ehrgeiz hatte, als erster Gauleiter gegenüber Hitler seinen Gau nicht nur „[[judenfrei]]“, sondern auch „polenfrei“ melden zu können, griff dabei zu unterschiedlichen Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach späteren Feststellungen der [[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen|Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen]] in Ludwigsburg kamen in Forsters Gau während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zwischen 52.794 und 60.750 Personen durch nationalsozialistische Gewaltverbrechen ums Leben ([[Massaker von Piaśnica]]). Fast alle Opfer wurden bei [[Intelligenzaktion|Aktionen zur Vernichtung der polnischen Intelligenz]] in den ersten Monaten nach dem deutschen Einmarsch ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Grasberger: [http://www.zeit.de/2011/04/Nationalsozialismus-Massaker-Piasnica/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Der Totenwald&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4/2011. Untertitel Schon lange bevor in Auschwitz die Menschenvernichtung anlief, hatten die Nazis ihr Mordprogramm begonnen. Die Massaker von Piaśnica im September 1939 waren der Anfang.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieter Schenk: [http://www.dieter-schenk.info/Anhang/Verlinkungen/Gauleiter-Forster.pdf &amp;#039;&amp;#039;Strukturen eines Gauleiters am Beispiel Albert Forsters Reichsgau Danzig-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB) S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maßgeblich beteiligt an den [[Massenmord]]en war die [[SS-Heimwehr Danzig]], insbesondere der [[SS-Wachsturmbann Eimann]].&lt;br /&gt;
* Andere Menschen wurden in das [[Generalgouvernement]] vertrieben oder in das [[KZ Stutthof]] [[Deportation|deportiert]].&lt;br /&gt;
* Entgegen Himmlers Richtlinien als RKFDV versuchte er, 700.000 Menschen polnischer Abstammung auf Widerruf „eindeutschen“ zu lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds11&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Mitarbeiter der [[Volksdeutsche Mittelstelle|Volksdeutschen Mittelstelle]] über seine Erfahrungen mit Albert Forster bei [http://www.deutsche-und-polen.de/_/frames/popup_zitat_jsp/key=zjpp_129.html deutsche-und-polen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1942 wurde Forster von [[Joseph Goebbels]] als Nachfolger des erkrankten Gauleiters von [[Gau München-Oberbayern|München]], [[Adolf Wagner (Gauleiter)|Adolf Wagner]], vorgeschlagen. Er konnte sich jedoch nicht gegen [[Paul Giesler]] durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Forster am 25. September 1944 zum Organisator und Führer des &amp;#039;&amp;#039;[[Volkssturm|Deutschen Volkssturms]]&amp;#039;&amp;#039; in seinem Gau ernannt. Nach der Eroberung Westpreußens durch die [[Rote Armee]] suchte Forster am 19. oder 23. März 1945 Hitler im [[Führerbunker]] der [[Reichskanzlei]] in Berlin auf, da sich seiner Meinung nach die Stadt gegen die sowjetische Übermacht nicht mehr verteidigen ließ. Forster ließ sich von Hitler vom Gegenteil überzeugen: „Er hat mir erklärt, daß er Danzig retten wird, und da gibt’s nichts mehr zu zweifeln.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Max Domarus: &amp;#039;&amp;#039;Hitler. Reden und Proklamationen 1932–1945.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1962/1963, Band 2, Seite 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Forster kehrte nach Danzig zurück, flüchtete jedoch wenige Tage später mit den Resten seines Stabes auf die [[Halbinsel Hel]]a. Am 4. Mai 1945 setzte er sich mit dem Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Zoppot&amp;#039;&amp;#039; nach [[Grömitz]] an der Lübecker Bucht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess und Hinrichtung in Polen ===&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1945 wurde Albert Forster von der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungsmacht]] in Hamburg verhaftet und zuerst im ehemaligen [[Stalag XI B]] im [[Internierungslager Fallingbostel]], dann in [[Internierungslager Neuengamme|Neuengamme]] interniert. Am 12. August 1946 überstellte ihn die [[Control Commission for Germany/British Element|britische Militärregierung]] auf Grund eines [[Auslieferung (Recht)|Auslieferungsverfahrens]] an die polnischen Behörden. Am 25. August 1946 wurde gegen ihn [[Haftbefehl]] wegen Massenmordes erlassen. Zunächst in Warschau in Haft, wurde er am 14. September 1946 in das Gefängnis von Danzig überführt. In seinem Prozess, der vom 5. bis zum 29. April 1948 in Danzig stattfand, wurden Forster unter anderem „Massenmorde an Personen aus den Reihen der polnischen Intelligenz und jüdischer Abstammung, Verfolgung und Misshandlung der polnischen Bevölkerung, Aneignung von polnischem öffentlichen und privaten Vermögen“ nachgewiesen. Am 29. April 1948 wurde Forster vom [[Oberstes Nationales Tribunal Polens|Obersten Polnischen Nationalen Gerichtshof]] [[Todesstrafe|zum Tod]] durch den [[Hängen|Strang]] verurteilt. Nach Gnadengesuchen Forsters an das Gericht, an den [[Staatspräsident (Polen)|polnischen Staatspräsidenten]] und Persönlichkeiten in Westeuropa wurde die [[Hinrichtung]] zunächst aufgeschoben. Am 28. Februar 1952 wurde Forster von Danzig nach Warschau gebracht und dort am selben Tag im Hof des [[Gefängnis Mokotów|Zentralgefängnisses]] hingerichtet. Forsters Frau, die zuletzt 1949 von ihrem Mann gehört hatte, wurde erst 1954 die Hinrichtung mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Bergschicker: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Chronik 1933–1945. Ein Zeitbild der faschistischen Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. Wiss. Beratung: Olaf Groehler. Verlag der Nation, Berlin 1981, 2. dgs. Aufl. 1982 (Abb. S. 162).&lt;br /&gt;
* [[Peter Hüttenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges in der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1969 (Schriftenreihe der [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Mann in Danzig. Gauleiter Forster und die Verbrechen in Danzig-Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 2000, ISBN 3-8012-5029-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albert Forster}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118684221}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005397}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118684221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118684221|LCCN=n/00/41085|VIAF=37710397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Forster, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Staatsrat (ab 1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Freie Stadt Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsgruppenleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsstatthalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Volksrepublik Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Forster, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Forster, Albert Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Gauleiter der NSDAP und Reichsstatthalter in Danzig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Februar 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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